Erfahrungen mit Spinngengift/ Tarantula bei Tumor?

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Sandraxx

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Hallo an alle,

ich habe heute leider erfahren, dass mein Wellensittich Pogo einen grossen Tumor an der Leber hat. Bis jetzt beschränken sich seine Beschwerden auf übermässiges Schnabelwachstum, aber es kommt sicher bald schlimmer für den armen Kleinen.

Sicher habt Ihr schonmal davon gehört, dass es eine Therapie mit Spinnengift gibt, aber genaue Untersuchungen dazu, v.a. bei Vögeln, gibt es bislang ja leider noch nicht.

Aber vielleicht hat trotzdem jemand von Euch schon Erfahrungen damit gemacht? Macht sowas Sinn? Der Vogel müsste dabei ja ziemlich viele Spritzen bekommen und das ständige zum-Tierarzt-fahren ist ja auch nicht das Wahre... Wenn es hilft, gut, aber wenn es sehr ungewiss ist, dann würde ich es eher nicht machen.

Ich würde mich über ein paar Berichte sehr freuen!


Vielen Dank und beste Grüsse,
Sandra
 
Hallo,
unser Wellensittich Fridolin bekommt jetzt seit drei Monaten Tarantula Cubensis, allerdings weil er ein Lipom hat. Er bekommt das auch nicht gespritzt, sondern übers Trinkwasser; das ist kein Problem für den anderen Vogel und ist echt unkompliziert. Sein Lipom ist in diesen drei Monaten fast vollständig verschwunden und wir können wohl bald aufhören ihm Tarantula zu geben. Wir haben also nur gute Erfahrungen damit gemacht, aber bei Fridolin war das Problem ja wie gesagt ein Lipom und kein Tumor, ich weiß also nicht, ob das vergleichbar ist...
 
Man hat gute Erfahrungen gemacht bei der Behandlung mit Tarantula; Wellis sprechen sehr gut darauf an. Wirkt bei den verschiedensten Tumoren.
Das Mittel Therakrone wird direkt in den Tumor gespritzt, es ist aber die Gefahr das der Tumor platzt und es zu massiven Blutungen kommt. Dies Medikament wurde vom Markt genommen.
Verabreicht wird nun Tarantula in Tropfenform über das Trinkwasser.
Ersatzweise kann auch Propolis verabreicht werden, hat eine ähnliche Wirkung.
 
Hallo, und dankeschön für Eure Antworten.

Ich kann mich leider erst heute wieder melden, da ich ein paar Tage ins Krankenhaus musste. War aber nix schlimmes. Schön, dass es bei Fridolin's Lipom so gut geholfen hat, wer hätte das gedacht! Auf Herrn Thomas Braunsdorf bin ich natürlich längst gestossen und hatte ihn noch letzte Woche direkt angeschrieben - leider bis jetzt keine Antwort.
Danke, Twiety, für Deinen interessanten Beitrag! Weisst Du noch mehr? Meine TA würde nur spritzen und das möchte ich Pogo eigentlich nicht zumuten, da es viele Spritzen wären und wir jedesmal weit fahren müssten. Was genau gibt man übers Trinkwasser? Ein homöopathisches Präparat oder ein anderes? Könnte ich es in Eigenregie übers Trinkwasser geben oder könnte man damit womöglich auch schaden? Könnten die anderen Vögel es einfach mit trinken?
Dass Propolis eine ähnliche Wirkung haben soll, ist mir neu. Woher weisst Du das? Was für Propolis verwendet man dann? Pulver? Ich habe hier noch homöopathische Tropfen speziell für Vögel, aber da dort Alkohol drin ist, will ich es nicht unbedingt bei einem Leberproblem ausprobieren... Ich habe die mal wegen einem Welli mit Ohrenentzündung gegeben, aber da brachte es gar nix.
Ich würde gern versuchen Pogo zu helfen, aber nur, wenn es einen Weg gibt, der ohne zu viel Stress ist. Man weiss ja schlussendlich nicht, ob es etwas bringt. Bis jetzt ist er glücklicherweise putzmunter, nur der Schnabel wächst wie verrückt und vorige Woche ist ihm eine Kralle abgebrochen.


So vielen Dank und liebe Grüsse,
Sandra
 
Hallo Sandra,

ich habe zwar keine Erfahrungen mit Tarantula gemacht, aber darüber auch schon Positives gehört. Ich würde es aber genauso wie jedes andere Medikament oder hömöopathische Mittel nicht in Eigenregie ausprobieren. Thomas Braunsdorfer kannst Du doch auch einfach mal anrufen. Ein sehr netter Mensch.

LG
 
Das interessiert mich auch sehr! Ich habe eine Welli-Henne, die fast nur noch aus Lipom besteht und die ich nicht mal mehr zum TA transportieren kann, weil sie bei kleinster Anstrengung blau um den Schnabel wird. Da ich schon fettarm füttere und ansonsten mit meinem Latein am Ende bin, würde ich das Spinnengift auch gerne mal ausprobieren. Das Mittel heißt tarantula cubensis, in welcher Darreichungsform habt ihr das und wieviele Tropfen gebt ihr über wieviel Trinkwasser? Habt ihr das direkt in der Apotheke bestellt? Wie war die genaue Bezeichnung fürs Bestellen? D irgendwas?

Danke schon mal!
LG, Petra
 
Hm, also Tarantula cubensis gibt es nur als 10er-Pack Ampullen mit 1 ml, die dann aber auch nur einen Tag haltbar sind, für ca.18 Euro. Dann gibt es noch Tarantula ohne den Zusatz cubensis in allen möglichen Potenzen und als Globuli und Tropfen. Ist das ähnlich oder sind das zwei völlig verschiedene Stoffe? Weiß da jemand Bescheid? Würde das wirklich gerne mal ausprobieren...
LG, Petra
 
Hallo Petra,

ich war gerade in der TiHo in Hannover wegen einem anderen Vogel und habe mal wegen dem Spinnengift gefragt. Dort hat man leider auch keine Ahnung. Vielleicht kannst Du ja auch mal an Herrn Braunsdorf schreiben (seine Homepage http://www.ganzheitliche.tierheilkunde.online.ms/). Ich habe zwar nach wie vor keine Antwort von ihm, aber vermutlich ist er nur im Urlaub oder so. Hätte sich sonst bestimmt auch an diesem Thread beteiligt (-;
Ansonsten wäre natürlich trotzdem nicht schlecht, wenn noch jemand mit konkreten Erfahrungen oder Anregungen raus rücken würde....?


Liebe Grüsse,
Sandra
 
Also wir haben Tarantula cubensis von einer Tierärztin in ahaus in einem kleinen Döschen zugeschickt bekommen. Das hat ca. 10 euro gekostet und reicht für ungefähr zwei bis drei Monate. Wir nehmen fünf Trofen davon (mit einer kleinen Spritze dosiert) auf 20 ml Trinkwasser. Der andere Vogel darf das auch trinken-das ist kein Problem.
Viel Glück!
 
Hallo,
ich habe auch angefangen meinem Woody mit großem Tumor im Bauchraum Tarantula C30 in Tropfenform zugeben. Mit den Potenzierungen verhält es sich wie folgt: :+klugsche "Ausgangsprodukt ist eine Urtinktur, die zunächst im Verhältnis 1:10 (D-Potenzen), 1:100 (C-Potenzen) oder 1:50.000 (Q-/LM-Potenzen) verdünnt und anschließend mit einer festgelegten Zahl von Schlägen geschüttelt wird."
C und LM zählen zu den Hochpotenzen, wenn ich mich nicht irre und werden bei chronischen Beschwerden angewendet. In der Apotheke hatten sie mir auch zugestimmt, aber man weiß ja nie :) aber im Internet steht auch eine Menge darüber.
Ob es bei Woody anschlägt kann ich noch nicht sagen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und im Moment gehts ihm gut, bzw. ist er stabil :prima:
 
Ob es bei Woody anschlägt kann ich noch nicht sagen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und im Moment gehts ihm gut, bzw. ist er stabil :prima:
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Damit hast du vollkommen recht:zustimm:
Mich würde schon sehr interessieren, ob die Therapie angeschlagen hat und wie dein Welli damit klar kommt. Ich weiß nicht, wie lange diese Behandlung durchgeführt werden muß, aber vielleicht kannst du uns im Anschluß mal Bericht erstatten.
 
Thema: Erfahrungen mit Spinngengift/ Tarantula bei Tumor?
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