Erfahrungen mit TA

Diskutiere Erfahrungen mit TA im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, ich hab grad weniger ein Problem, wollte nur mal meine Erfahrung schildern und eure Meinung wissen. Wir waren heute beim TA: Krallen...

  1. udo

    udo Guest

    Hallo,

    ich hab grad weniger ein Problem, wollte nur mal meine Erfahrung schildern und eure Meinung wissen. Wir waren heute beim TA: Krallen schneiden, Schnabel kürzen, nix Wildes.
    Es war ein Vogelerfahrener TA (hat auch selber Vögel), der mir auch schon empfohlen wurde.
    Mein Nymph beist nicht, was ich der TA auch gesagt habe. Trotzdem hat sie "Arbeitshandschuhe" angezogen (so wie für Handwerker) und hat ihn voll grob gepackt - mir hat das Herz wehgetan. Daheim hatte ich dann schon fast angst, dass sie ihm den Flügel gebrochen hat. Ist das normal, dass die TA`s so grob sind und Handschuhe anziehen - die haben doch dann gar kein Gefühl mehr...
    Dann hat sie ihm den Schnabel gekürzt, weil sie auch meinte, er wäre ein klein wenig zu lang - und dann hat es geblutet....hat zwar schnell wieder aufgehört aber trotzdem....ich war hinterher genau so fertig wie der Kleine...

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder bin ich nur zu zimperlich ?
     
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  3. #2 Federmaus, 15. Juli 2004
    Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Udo :0-


    Nach dieser Schilderung glaube ich nicht wirklich das der TA Vogelerfahren ist :nonono: .

    Ich habe mit jetzt 17 Jahren Nymphenhaltung einige TA's probiert. Aber mit Handschuhen hat noch niemand einen meiner Nymhen angefasst.
     
  4. Gill

    Gill Guest

    Ich glaube auch nicht, das der TA Vogelerfahren ist. Selber Vögel halten heisst ja nun noch lange nicht, das man bei der Behandlung alles richtig macht!
    Ich kann Dir von einem ähnlichen Fall berichten. Meine Nymphendame Erna war an der Brust fast kahl gerupft. Ich bei meinem TA angerufen und gefragt ob er sich den auch mit Vögeln auskennen würde. Von ihm kam auch die Antwort: " Ja klar! Komm nur mal mit ihr her!" Ich mit ihr hingefahren, er sich den Vogel angeschaut (wirklich NUR angeschaut! Keine Federn unters Mirkroskop- gar nichts!) und meinte:" Ja, das sind eindeutig Milben. Träufel dem Vogel + dem Partner x Tropfen von dem Zeug hier in den Nacken, Warte 3 Wochen und dann das gleiche nochmal."
    Schon nach 1 Woche wurde es immer schlimmer und sie rupfte sich weiter und sah wirklich schlimm aus.
    Dann bin ich zu einer wirklich Vogelkundigen TÄ gefahren. Von ihr wurden beide Vögel eingehend untersucht und eine Federprobe zum Untersuchen geschickt. Ergebnis: Penicilum- Pilz. Behandlung mit gaaaanz normalem Fusspilzspray über 6 Wochen (tägliches einsprühen). Nun wachsen die Federn wieder. Langsam aber immerhin.
    Soviel nun also zum Thema Fachkundiger TA oder nicht! ;) :jaaa:
     
  5. #4 Stefan R., 16. Juli 2004
    Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Hallo,

    der Knackpunkt ist, dass der TA beim Studium Vogelkunde/Ornithologie nicht studieren muss, nur wirklich Interessierte nehmen das mit und haben somit auch Kenntnisse.

    Dazu kommt, dass der TA (das ist nicht zwingend) auch ein gewisses Interesse für die Vogelhaltung haben muss.

    Man kann einen Vogel auch gut ohne Handschuh anfassen und festhalten, mich stören Handschuhe, weil man wie gesagt kein richtiges Gefühl mehr hat.

    Und hält man das Tier richtig, dann kann man selbst Greifvögel wie Turmfalken in die Hand nehmen. Ich hab das ohne Handschuhe gemacht. War zwar ein Risiko, das sollte man auch eher nicht machen (Nymphen sind da im Vergleich natürlich harmloser), aber ich will damit verdeutlichen, dass man mit einer gewissen Erfahrung solche Handgriffe problemlos ausfürhen kann.

    Ich würde bei der Suche www.vogeldoktor.de empfehlen, die Liste ist a.G. von Erfahrungsberichten zusammengestellt. So ist man nicht in der Situation, erstmal zu "probieren", welcher TA gut ist und welcher nicht.
     
  6. Dunja27

    Dunja27 Foren-Guru

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    Hallo,

    das Problem ist ja, daß es extrem wenige vogelkundige TA`s gibt - ich habe z. B. auf verschiedenen I-Net-Seiten gesucht und im Umkreis von 150 km nur eine Geflügelklinik gefunden 8o 8o 8o

    Was macht man dann :?

    Bei einem "echten" Notfall werde ich also wahrscheinlich einen "normalen" TA in Anspruch nehmen müssen :s (in der Hoffnung, daß es nie soweit kommt)

    Liebe Grüße
    Dunja
     
  7. #6 Stefan R., 16. Juli 2004
    Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Du, geht mir auch so.
    Ich geb halt die Seite trotzdem immer an, in der Hoffnung, dass ein User eine Klinik in seiner Nähe findet.

    Mir selber gehts da auch nicht besser, ich bin auch heilfroh, bisher keinen Notfall gehabt zu haben.

    Zum Glück gibt es in der Nähe einen TA, der bei kleinen Sachen weiterhelfen kann, aber komplizierte OPs o.ä. könnte ich da auch nicht machen, das hat er selber gesagt.
     
  8. Dunja27

    Dunja27 Foren-Guru

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    Der TA in meiner direkten Nachbarschaft hat die Sohlengeschwüre meiner damaligen Wellihenne einfach mit einem Skalpell aufgeschnitten (und ich hatte zwei Wochen später noch den Schnabelabdruck von meiner Kleinen im Daumen) 0l 0l 0l

    Seitdem habe ich schon fast Angst, davor, daß ich mal mit einem meiner Nymphen zum TA muß - wobei ich dann natürlich zu einem anderen gehen würde.

    Ach ja, der oben genannte gilt bei uns im Ort übrigens als besonders erfahren im Bereich Vögel.

    Liebe Grüße
    Dunja
     
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  10. Randall

    Randall Guest

    Hallo,

    mein TA nimmt auch teilweise Handschuhe oder ein Handtuch um Vögel zu greifen. Er sagt, er macht das nicht, um sich zu schützen, sondern damit die Vögel keine Angst vor Händen entwickeln.


    Viele Grüße,
    Franziska
     
  11. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Ich bin bei einer sehr guten TÄ, sie hat mich vorher gefragt, wie bissig meine Nymphen sind und sie dann mit der Hand geschnappt, aber in ein Handtuch eingewickelt.
    Und genauso habe ich es auch mit Neo gemacht, als ich ihr dann Baytril eingeben musste.
    Mit ein bischen Übung ist das kein Problem. Zugegeben, als sie mich beim ersten mal gebissen hat, war ich schon fertig, aber ich habe danach trotzdem keine Handschuhe verwendet. (der Biss war Ostern, und ist noch heute zu sehen- wird wohl als Erinnerung bleiben)
     
Thema:

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