Erins Attacken

Diskutiere Erins Attacken im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Letzte Woche hatten wir Besuch von einem Bekannten - er hielt schon immer respektvoll Abstand zu Erin, da er von uns wußte, daß Erin Buchi mag,...

  1. #1 Drakulinchen, 23. September 2003
    Drakulinchen

    Drakulinchen Obstschnipplerin

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    Letzte Woche hatten wir Besuch von einem Bekannten - er hielt schon immer respektvoll Abstand zu Erin, da er von uns wußte, daß Erin Buchi mag, aber mich z.B. weghackt. Obwohl Erin mich nicht mag, fliegt sie mir doch in die Küche hinterher - neugierig ist sie ja doch. Da es mit dem landen nicht so gut klappte, langete sie auf dem Küchenboden - nachdem ich ein Kleid anhatte, beschloß sie, am Hosenbein des Besuchs hochzuklettern.
    Ups, der hatte vieleicht Angst, als die immer höher krabbelte. Bevor er Angst um seine Zeugungsfähigkeit haben mußte, nahm ich Erin mit nichtbehandschuhten Fingern und setzte sie zu mir auf die Schulter. Ging eine ganze Weile gut - auf einmal beißt mich dieses kleine Biest mit ziemlicher Kraft in mein Ohrläppchen - dort wo die Knorpel sind und es besonders schmerzt. Da floß das Blut... Erin energisch weggesetzt - komischerweise kein Angriff auf meine Finger. Wenn unser Besuch in Erins Hacknähe kam, dann wurde er attakiert - das passiert mir auch ständig.
    Jetzt komm ich zum lustigen Teil: letztens saß Susa bei der Tastatur des Zweitrechners. Unbemerkt von mir tauschten Erin und Susa die Plätze. Erin fing an, an meiner Tastatur die Tasten auszubauen. Da für mich klar war, daß es meine liebe Susa ist, die sich da verboten betätigt, nahm ich Erin wie ich Susa immer nehme. Mein Mann staunte nicht schlecht als er dies sah - und Erin war genauso erstaunt. Sie hackte nicht mal nach mir ! Als ich meinen Irrtum bemerkte, war ich erstaunt, daß ich noch alle Finger dran hatte. Letzten Sonntag hab ich mal wieder Bilder gemacht als die Pennanten in der Schüssel am Boden plantschten. Erin war ganz in der Nähe und zerlegte einen Katalog. Mit nackten Zehen machte ich also meine Fotos und Erin trippelte mir immer hinterher und versuchte in meine Zehen zu beißen - Buchi lachte sich fast kaputt - er meinte immer, ich soll doch stillhalten, mich beißen lassen und Foto machen *der hat doch einen Vogel ;) *
    Das Zehenattakieren macht Erin immer riesig Spaß - wenn ich so am PC schreibe (und ich bin zu 90% barfuß), dann kam sie schon oft angeschlichen und beißt mich schnell (und fest) in die erreichbaren Zehen (Nein, das ist kein Allgäuer Käse zum anknabbern!)

    Ich werde von Erin bei fast jeder Gelegenheit die sich ihr bietet attakiert - verwechsele ich sie mit Susa und nehm sie einfach, dann ist sie so verdattert, daß sie mich nicht beißt. Anscheinend spürt Erin, daß ich Angst vor ihr habe.

    Liebe Grüße,

    Nina mit noch 10 unbebissenen Zehen
     
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  3. fisch

    fisch Guest

    Hallo Nina,

    das Schauspiel hätte ich zu gerne gesehen und warscheinlich mit Michael um die Wette gelacht:D :0-
     
  4. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Nina,

    ich denke, dass sie das hundertprozentig spüren.;)
    Du hast ja selbst bemerkt, dass Erin keine Anstalten zum Beißen macht, wenn du in dem Irrglauben, Susa bei dir zu haben, Erin händelst.
    Sie haben ein Gespür für unsere Angst und nutzen das schamlos aus, diese kleinen Monster...:D

    Ich habe ja auch ein solches Monsterlein zu Hause, mein 4jähriger Furby.
    Nachdem er vor 2 Jahren regelrechte Attacken auf mich flog und dahin biss, wo er gerade hin kam, konnte ich ihn (er war bis dahin ein Schmusetier) nur noch mit Vorsicht genießen.
    Mit Küsschen geben und so war da nichts mehr...
    Sei letztem Jahr habe ich ja nun noch Baby (jetzt 1 Jahr alt).
    Wenn Baby zu mir kommt, macht er auch heute noch sein typisches Baby-ähähäh... Das ist für mich immer ein untrügliches Zeichen dafür gewesen, dass Baby hinter mir ist und nicht Furby. Also muss ich bei dem Laut nicht besonders vorsichtig sein....
    Tja, da war ich mal wieder in die Voliere gebeugt, um diese zu reinigen ... Hinter mir landete ein Grautier .... Ähähäh.... O.k., es ist Baby... Einige Minuten später beugte ích mich nach hinten und gab Küsschen .... Ohohoh .... Als ich genauer hin sah, saß da nicht Baby, sondern mein Furbymonster.... Oh je, das hätte ins Auge gehen können.:~
    Hat sich doch mein Furby dieses Ähähäh von Baby abgeschaut und schleicht sich damit an...:D Uuuund er hat NICHT gebissen...

    Aber aus diesem Vorfall habe ich gelernt, gegenüber meinem Furby resoluter aufzutreten. Ich gebe ihm jetzt z.B. wieder meine Finger zum Kraulen und er genießt das und macht kaum noch Anstalten zum Beißen.
    Für mich ist klar, dass die Papageien einen Radar für unsere Angst ihnen gegenüber besitzen und das auch auskosten, um uns in der Schwarmhirarchie hinter sich zu schieben....
     
  5. Utena

    Utena Guest

    Hallo Nina!
    Ich kann dir nachempfinden, Eberhart der Graue meines Freundes und auch seine Bezugsperson , hatte auch großen Spaß daran mit zu Beißen sobald ich in seine Reichweite kam.
    Für ihn war es sozusagen ein Volkssport,nur in sehr bremslichen Situationen z.B. wenn er wo hinflog wo er sich nicht mehr auskannte oder nicht mehr weiter wußte stieg er auf meinen Finger ohne mich zu Beißen.
    Ich habe ihn sonst immer nur mit dem Stöckchen rumgetragen,alles andere war mir zu schmerzhaft!
     
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