Federzysten beim Kanarienvogel

Diskutiere Federzysten beim Kanarienvogel im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, mein Kanarienvogel,den ich selbst gezüchtet habe (keine Inzucht),und der jetzt schon 5 Jahre alt ist,hat vor 6 Monaten Federzysten...

  1. Syrinx

    Syrinx Guest

    Hallo,
    mein Kanarienvogel,den ich selbst gezüchtet habe (keine Inzucht),und der jetzt schon 5 Jahre alt ist,hat vor 6 Monaten Federzysten bekommen.Am Anfang hatte er nur eine Verdickung in der Haut an Flügel,an der sich eine annormale Feder entwickelt hat.Die bestand aus einem übernatürlich grossen Kiel mit einer unausgebildeten Feder.Ich habe die Zyste vom Tierarzt entfernen lassen,der mir erläuterte,dass es sich hierbei um eine erbliche Erkrankung handelt.Danach war es eine Zeit lang gut,bis sich jetzt Zysten auf beiden Flügeln gebildet haben.Daneben wachsen dem Vogel auf jede Menge Federn an den FLügeln,die man jedoch kaum als Federn bezeichnen kann.Es ist vielmehr ein dicker,weicher Kiel,der keine richtigen Federn bildet,oftmals beinhaltet er Blut und steckt nur minimal in der Haut.Er lässt sich darum auch sehr leicht herauszupfen.Und es bilden sich auch weiterhin immer neue solcher Kiele.8(
    Ich sehe äusserlich nicht,dass der Vogel Schmerzen leidet,denn er verhält sich ganz normal.
    Der Tierarzt kann auch gar nichts dagegen machen.

    Da es ihm sonst ganz gut geht,zögere ich,ihn einschläfern zu lassen.

    Jetzt frage ich,ob Jemand die gleichen Erfahrungen mit einem Vogel hatte.
    Ich würde mich sehr auf Antworten darüber freuen.
    Gruss,
    Ann-Kathrin Wirth
     
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  3. die Mösch

    die Mösch Guest

    Hallo Syrinx,

    ich hatte auch einmal einen Kanarienvogel mit dem Problem. Aber der ist in Ehren bei mir alt geworden. Meine Meinung ist, dass die Federbalgzystenbildung absolut überhaupt kein Grund für eine Einschläferung ist. Es ist eben eine erbliche Veranlagung betreffend der Gefiederbildung und hat sonst keinen Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Tieres.

    Das Dein Kanarienhahn für dieses Problem prädestiniert scheint, hat nicht unbedingt etwas mit Inzucht zu tun. Es hängt davon ab, welche Elterntiere er hat. Sind beide Elterntiere sogenannte B-Vögel (lockeres, dichteres Gefieder), ist bei den Nachkommen die Federbalgzystenbildung fast vorprogrammiert. Aus diesem Grunde sollte man bei der Kanarienverpaarung nach Möglichkeit immer einen sogenannten A-Vogel (kürzeres, intensiver-farbiges Gefieder) mit einem B-Vogel verpaaren.
    Bei Verpaarung A- mit A-Vogel werden die Gefiederstrukturen immer lichter und kürzer, bei der B-B-Verpaarung wird das Gefieder immer voller - mit den oben erwähnten Folgen.
     
  4. #3 Alfred Klein, 17. November 2002
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Ann-Kathrin

    Erste Reaktion bei mir: Das kenne ich von irgendwo her.
    Obwohl es unwahrscheinlich ist habe ich mal in den FAQ-Foren nachgeschaut.
    Diese Fehlbildungen beim Federwachstum erinnerten mich in fataler Weise an PFD oder PBFD.
    Mir ist dieser Textteil in Erinnerung geblieben: vor allem durch die Veränderungen der sich heranbildenden Federn gekennzeichnet. Die einzelnen Federn bleiben im Federschaft stecken, brechen leicht unter Blutungen ab oder fallen aus. Allerdings ist das eine Krankheit der Papageien. PFD kommt auch bei Finkenvögeln vor.
    Bin ehrlich etwas durcheinander. So ganz kann ich mir keinen Reim darauf machen.
    Irgendwie kann ich mir diese Krankheiten nicht beim Kanarie vorstellen, es dürfte also wohl mehr in die Richtung von Ulrikes posting fallen.
     
  5. Syrinx

    Syrinx Guest

    Hallo,
    vielen Dank für die Informationen.Das ist das erste Mal,wo ich von A-undB-Typen beim Kanarienvogel gehört habe.Leider sind die Eltern von meinem Tier schon lange tot,und ich weiss nicht genau,welche Typen sie waren,aber ich nehme an,dass das Problem mit den Zysten jetzt aufgeklärt ist.Ich bin auch sehr erleichtert,dass ich ihn nicht einschläfern müsste,denn ich hab ihn schon sehr liebgewonnen.Trotzdem habe ich ihn aus der Gemeinschaftsvoliere hinausgetan,und er sitzt jetzt zusammen mit 2 jungen Goulds (die Eltern sind wieder am Brüten)in meinem Zimmer.
    Ann-Kathrin
     
  6. die Mösch

    die Mösch Guest

    Hallo Alfred,
    hallo Syrinx,

    es kann bei den Federbalgzysten vorkommen, dass nachwachsende Federn missgestaltet sind. Ich denke, das hat mit Schädigung der Feder-Wachstumszellen oder wie man das nennt zu tun. Das war bei meinem Kanarienvogel der Fall und auch bei einem Kanarienvogel meiner Mutter. Leider ist das nicht heilbar und es kann wiederholt zu Rückfällen kommen.
     
  7. kikki

    kikki Guest

    hallo,unser Vogel hat auch Federzysten.Der Ta sagte das sie von alleine aufgehen können,stimmt das? Wie groß können sie werden?Der Ta sagte der Kanari hat keine Schmerzen und gefährlich können sie erst werden wenn sie zB. am Auge sitzen.Drei zysten hat ihr der vorhergehende Ta schon entfernt,der jetzige macht das nicht.

    viele grüße kikki
     
  8. kikki

    kikki Guest

    hallo Ulrike ,ich habe in einem anderen Bericht von dir gelesen, das die Z. aus geräumt werden. Bei welchem Ta warst du? Ich wohne in Bottrop.

    gruß kikki
     
  9. #8 die Mösch, 4. Juli 2004
    die Mösch

    die Mösch Guest

    Hallo Kikki,

    da hast Du aber einen ur-alt-Beitrag ausgegraben! Ich war damals bei einem Tierarzt hier in Düsseldorf aber ich denke, jeder TA kann das.
     
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  11. Moni

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    Hallo Kikki,

    ja, irgendwann gehen sie auch von selbst auf, aber das kann dauern. Solang sie den Vogel nicht behindern, würde ich auch nichts dagegen unternehmen, es sieht zwar unschön aus, aber der Vogel hat keine Schmerzen, und die Entfernung ist ja auch nicht ganz risikolos. Vielleicht hat Dein Tierarzt es deshalb nicht gemacht, weil die eingewachsene Feder bzw. deren Kiel noch durchblutet war? Zur Entstehung etc. hat Ulrike ja schon alles gesagt. Verhindern kann man die Entstehung solcher Zysten nicht, man kann höchstens, wenn man einen Vogel hat dem man es schon am Gefieder ansieht dass sich eine Zyste entwickeln könnte, zur Mauser unterstützend Kieselerde und/oder Biotin geben, in der Hoffnung die nachwachsenden Federn zu kräftigen.

    Viele Grüße
    Moni
     
  12. kikki

    kikki Guest

    Hallo
    @Ulrike: vielen Dank für deine schnelle Antwort :blume:

    hallo Moni, auch dir danke für deine Antwort. Bin wirklich erleichtert, dass Zysten nicht lebensbedrohlich sind. Ein Tierarzt, bei dem ich einmal war, wollte mein Mäuschen lieber sterben lassen, da er mir auch schon sagte, dass es immer wieder komme. Der andere sagte, es seie nicht schlimm, Zysten wären beim Vogel wie Pickel beim Menschen, also harmlos. Da war ich verwirrt, und wusste nicht was ich glauben sollte. Ich hatte ziehmliche Angst um Mäuschen, jetzt bin ich beruhigt. :)
    Schönheitsfehler hat jeder ;) solange sie nicht weh tun, sind sie nicht schlimm.

    einen freundlichen Gruß von kikkis Tochter Ina (14) :blume: :0-
     
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