Hilfe/ Gefiederstörung

Diskutiere Hilfe/ Gefiederstörung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hilfe meine Zora war bereits zweimal wegen Mauserstörung beim Tierarzt. Ich habe Euch schon über ihre schiefgewachsenen Federkiele berichtet. Beim...

  1. #1 chris1979, 7. August 2004
    chris1979

    chris1979 Guest

    Hilfe meine Zora war bereits zweimal wegen Mauserstörung beim Tierarzt. Ich habe Euch schon über ihre schiefgewachsenen Federkiele berichtet. Beim letzten Besuch (Mittwoch, 4. August) hat sie eine Aufbauspritze bekommen, seither macht sie einen erschöpften Eindruck. Sie sieht sehr schwach aus, kann nicht mehr fliegen, sich nicht mehr auf einem Ast halten, da sie hin und herwippt, und ich weiß nicht, ob sie an Wasser und Futter herankommt. Seit heute Nacht liegt sie auf dem Boden meiner Voiere und kann sich kaum gerade halten. Warum ist die Kleine so schwach und hat die Mauserstörung etwas damit zu tun? Ich weiß nicht mehr weiter. Ich hoffe, sie überlebt die Nacht.
    Kennt jemand von euch vielleicht einen Tierarzt in Darmstadt, der sich auf Vögel spezialisiert hat? Für jeden Tipp bin ich sehr dankbar.

    Christiane
     
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  3. Maria

    Maria Guest

    Das hört sich ja gar nicht gut an, wie gehts ihr denn jetzt? Das warme schwülheiße Wetter tut vermutlich auch nicht grad sein Bestes dazu... Ich wohne in Berlin und kann dir leider keine Adresse von einem Tierarzt geben... aber es gibt hier im Forum auch eine "Tierarzt-Datenbank"... ganz oben auf "Adressen" und dann "Vogeldoktor". Ich hoffe, du wirst fündig und drücke alle Daumen!
     
  4. sushi

    sushi Guest

    In Aufbauspritzen habe ich nicht mehr so ein großes Vertrauen. Meine Henne Frau Tetzlaff hat auch Probleme mit der Mauser. Bzw. damit, mal nicht zu mausern. Sie tut das jetzt seit dem Winter ununterbrochen. Vor ein paar Wochen war ich beim TA, der ihr auch ne Aufbauspritze gab. Danach hat sie sich auch mehrere Tage lang nicht von der Stelle gerührt. Ich bin misstrauisch, was Spritzen angeht, weil der Arzt wegen der Federn gar nicht richtig sieht, wohin er piekt. Es ist doch mehr oder weniger Glückssache, wenn er zufällig keine größere Zerstörung anrichtet. Außerdem wurde da eine ganz schön große Menge Flüssigkeit auf einmal gespritzt. Das war so ungefähr, wie wenn einem Menschen eine ganze Infusionstüte auf einmal unter die Haut gespritzt werden würde. Das muss doch wehtun!
    Bin mit meinem Latein auch am Ende.
     
  5. Pine

    Pine Foren-Guru

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    Hi Christiiane

    Bitte zuerst den Welli aus der Voliere raus nehmen . Ein kleinerer Krankenkäfig hilft Kraft sparen . Des weiteren unbedingt zufüttern .> Klick <
    Denn bekommt die Wellidame nicht genug, verhungert/verdurstet sie.Vögel tarnen sich lange , wenn sie krank sind .Erkennt man Krankheitsanzeichen , ist es schon ( fast) zu spät.

    Hinter Gefiederstörungen können sich andere Erkrankungen verbergen .

    Ergänzende Nahrung :

    Vogelmiere ,Dinkel, Salatgurke - in all dieser Nahrung ist viel Kieselsäure drin
    Weizenkörner, Hafer aus dem Reformhaus enthalten viel Schwefel. Auch das braucht der Vogelkörper zur Bildung neuer Federn .
    Unbedingt die Weizenkörner / Hafer als Quellfutter anbieten , da diese als Körner zu hart sind .
    Wenn der Welli das alles nicht will, reine Kieselerde ohne Zusatzstoffe kaufen . Diese aber nur mit Rücksprache des TA einsetzen . Jeder Vogel braucht eine andere Menge auf Grund seiner Erkrankung .
     
  6. #5 chris1979, 7. August 2004
    chris1979

    chris1979 Guest

    Vielen Lieben Dank Euch!
    Tut mir leid, dass ich mich heute nicht gemeldet habe, um Euch zu antworten.
    Also, ich war heute morgen mit meiner Kleinen bei einem Vogelspezialisten, hoffe ich. Nein, er hat wirklich einen kompetenten Eindruck gemacht, er betreut auch die Vögel von einem kleinen Zoo hier in der Nähe. Man müsse erst mal das Pferd von hinten aufsatteln, meinte er. Bevor wir an die Ursache herangehen, müßten wir die Auswirkungen bekämpfen. Der Vogel sei sehr geschwächt, was daran liegen würde, dass Entzündungen vorliegen. Entweder würden sich Viren in den Federbalgen vermehren oder Milben das Vögelchen zusätzlich schwächen. So hat Zora ein Antimilbenmittel ins Gefieder geschmiert bekommen. Von Aufbauspritzen hält er auch nichts. Er hat mir nur ein Vitamin-, Mineralpulver mitgegeben, aber das bräuchte ich auch nicht. Nun wird Zora erstmal eine Woche mit Antibiotika behandelt. Zweimal täglich ein Tropfen. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber ich meine, sie steht schon stabiler auf den Füßen. Außerdem sollte ich sie unbedingt aus der Voliere nehmen damit sie nicht anstecken kann.
    Danke für die Zwangsfütterungstipps. Vielleicht werde ich morgen ein wenig zufüttern. Aber sie pickt schon ein paar Körnchen und geht ans Obst.

    Viele Grüße, ich berichte wies weitergeht
    Christiane
     
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