Kakaduverhalten richtig einschätzen

Diskutiere Kakaduverhalten richtig einschätzen im Kakadus Forum im Bereich Papageien; Liebe alle, ich habe seit mehreren Jahren zwei Rosas bei mir leben, beide gesund. Seit einigen Tagen bemerke ich öfter ein seltsames Verhalten,...

  1. Rosa12

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    Liebe alle,
    ich habe seit mehreren Jahren zwei Rosas bei mir leben, beide gesund. Seit einigen Tagen bemerke ich öfter ein seltsames Verhalten, das Männchen nimmt die Kralle des Weibchens und hält sie richtig fest. Dann knabbert er ein bisschen an der Kralle und an ihrem Bein. Das kann dann eine Weile so gehen, sie lässt es mit sich machen. Sollte ich einschreiten? Gehört das zum Balzverhalten oder tut er ihr weh? Oder hat sie Schmerzen am Fuß und er will ihr helfen? vielleicht hat jemand eine Antwort darauf?
    Schon mal danke, liebe Grüße
     
  2. #2 Raven6699, 09.07.2020
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    G_day ich denke das gehört zum Balzverhalten , habe das meinen Rosa auch gesehen. Hast du einen Nistkasten in der Volieren und wird der aufgesucht. ?
     

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  3. Rosa12

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    Danke für deine Antwort!
    Ich habe keinen Nistkasten und auch sonst eigentlich nie etwas Ähnliches bemerkt...Ich lade mal ein Foto dazu hoch.
     

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  4. #4 Raven6699, 10.07.2020
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    Ich denke dass deine Rosa in Brutstimmung sind ( wie alt sind diese?)
     

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  5. Rosa12

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    Ja, das glaube ich mittlerweile auch. Ich dachte, sie würden nur Balzverhalten zeigen, wenn ich ihnen eine Nistmöglichkeit gebe. Sie sind beide 8 Jahre alt.
     
  6. #6 Marion L., 10.07.2020
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    Ja, da wird gebalzt. Meine beiden Rosakakadus sind auch am Balzen. Der Hahn hält auch mit seinen Füßen. Putzt dann liebevoll und versucht wirklich alles, um ihr Herz zu erweichen. Sie will nicht. Lässt sich verwöhnen und kurz vor dem Aufsteigen dreht sie sich geschickt um ihre Achse, hievt ihren Popo zack über seinen Kopf und aus seinem Aktionsradius. Ich bin froh darüber. Sie hat ja einen Defekt am Bein. Ihre Züchterin hatte beim Beringen den kompletten Fuß herausgerissen. Sie hätte gar keinen Halt auf den Füßen und scheint das genau zu wissen..
    Solange die Luftfeuchtigkeit noch so hoch ist und es immer wieder regnet, wird er nicht aufgeben. Hoffen wir wieder auf trockenes und heißes Wetter.
     
  7. Rosa12

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    Danke Marion für deinen Beitrag. Ich weiß nicht, ob und wie ich auf das Verhalten meiner Rosas reagieren soll. Ich möchte definitiv keine Jungen, aber wenn es zu spät ist und er sie schon bestiegen hat, sollte ich nicht einen Nistkasten zu Verfügung stellen?
     
  8. #8 Marion L., 11.07.2020
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    Ich biete keine Nistmöglichkeit und bin bisher verschont geblieben. Wenn sich deine Henne auf die Suche nach einer Nistmöglichkeit begibt, wirst du es sehen. So lange sie nicht einen Platz in dunklen Ecken sucht, brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
    Beobachte halt gut. Leben sie in einer Voliere? Meine Bande hat ein eigenes Gartenhaus mit Innenanlage und großer Außenanlage. Wir leben mit unseren Graupapageien drinnen und draußen. Auch dort biete ich keine Nistmöglichkeit an. Bisher war es der Truppe recht so.
     
  9. #9 Karin G., 11.07.2020
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    wie schrecklich 0l
     
  10. #10 toxamus, 11.07.2020
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    Manchmal mag man gar nicht mehr mitlesen ...:traurig:
     
  11. #11 Gast 20000, 11.07.2020
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    Dazu gehört schon eine gewisse Kraftanstrengung, ergo hält sich mein Glaube an solch eine Schilderungen in engen Grenzen..zumal wenn man die Begrifflichkeit Züchterin einsetzt.
    Gruß
     
  12. #12 Karin G., 11.07.2020
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    oder vielleicht haben eher die Elterntiere den Fremdkörper Ring so entfernen wollen :+keinplan
     
  13. #13 Gast 20000, 11.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 11.07.2020
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    Das passiert eher bei nestbauenden Vogelarten, die zumeist ihr Nestinneres sehr sauber halten. Da hängt an dem Fremdkörper dann noch der ganze Nestling dran und fliegt mit raus.
    Bei verschiedenen Krummschnabelarten gibt es zudem auch zugelassene offene Ringe (ZZF) die man auch einem erwachsenen Vogel anlegen kann.
    Auch Artenschutzringe vom BNA gibt es offen. Link siehe Position 1
    Gruß
     
  14. #14 Marion L., 12.07.2020
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    In unserem Fall handelt es sich um ein renommiertes Ehepaar, welches auf ihrem Grund und Boden unendlich viele Arten züchtet. Das seit über 30 Jahren. Früher betrieben sie einen großen Laden und verkauften dort auch ihre Werke.
    Wir hatten schon lange, zu der Zeit, nach einer ebenfalls sehr intensiv dunklen Henne gleichen Alters für unseren Hahn gesucht. Kleiner Fußdefekt, in der Beschreibung, hielt mich nicht ab mir das Tier anzuschauen. "Mir geschah beim Beringen ein kleines Missgeschick", so die Aussage der Hausherrin.
    Zur Eingangsuntersuchung am nächsten Tag hat meine Tierärztin (als Spezialistin) sofort ein Röntgenbild erstellt und das Ausmaß der Geschichte aufgelegt. Fuß komplett herausgezogen und einfach so belassen. Kann man sich die Schmerzen für das Tier vorstellen? Man hätte es sofort richten und fixieren können. Stattdessen geschah gar nichts mit dem Tier, was Geld gekostet und den Wert des Tieres natürlich überstiegen hätte.
    Ich habe natürlich Kontakt aufgenommen und die einzige Aussage kam dann: "geben Sie das Tier halt wieder zurück, wir geben Ihnen das Geld. Sie wussten doch von dem Defekt. Wir haben es Ihnen nicht verheimlicht."
    Ein zu dicker großer Ring saß auch noch daran, den wir entfernen mussten. Natürlich mit Genehmigung der unteren Artenschutzbehörde. Vogel musste gechippt werden und wir haben dann mit Hilfe spezieller Stellverbände versucht unserem Vogel das bestmögliche und schmerzfreieste Leben mit diesem Fuß zu ermöglichen ohne ihn mit Hilfe einer Operation versteifen zu müssen. Langwieriger und sehr harter Prozess, den meine tolle Ärztin aber hervorragend meisterte. Ein teures Unterfangen, dafür hätte ich mir einen ganzen Schwarm an Tieren zulegen können. Da dieser Vogel aber ein absolut bezauberndes kleines Wesen ist, rede ich hier auch gar nicht von den Kosten, die enorm waren. Ich brachte es nicht übers Herz das kleine Wesen einfach wieder zurück zu geben. Wer weiß, man hätte ihr eventuell den Hals dort umgedreht.
    Sie ist schmerzfrei, kann greifen und klettern und läuft allerdings wie ein kleiner Pirat mit Holzbein. Sie fliegt hervorragend und genießt ihr kleines Leben in unserer großen Anlage. Sie ist sehr geschickt und weiß genau, wie sie den Fuß einsetzen muss. Wir haben dickere Stämme und Äste in den Anlagen verschraubt und achten darauf, dass sie sich gut bewegen kann. Es dürfen keine dünnen Stämme her. Sie trotzt allem, schaukelt fröhlich und gräbt die Voliere bis zum anderen Kontinent um.
     
    Else gefällt das.
  15. #15 Karin G., 12.07.2020
    Karin G.

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    :D
     
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