Kleiner Alexander, was soll das nur bedeuten?

Diskutiere Kleiner Alexander, was soll das nur bedeuten? im Edelsittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo liebe Papageien- und Sittichfreunde, moin, moin, habe seit einigen Monaten zwei Halsbandsittiche. Einer ist erst etwa 10 - 12 Monate alt...

  1. Ajnar

    Ajnar Initiative für Papageien

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    Hallo liebe Papageien- und Sittichfreunde, moin, moin,

    habe seit einigen Monaten zwei Halsbandsittiche. Einer ist erst etwa 10 - 12 Monate alt -> Baby Aloisius, die Andere -> Minerva (habe noch einmal beim Vorbesitzer gefragt) 3 Jahre alt. Also das Geschlecht ist sicher (hatte schon einmal versucht unter: Körpersprache Halsbandsittiche). Sie war etwa ein halbes Jahr lang ganz alleine in einer Außenvoliere, hat sich jetzt aber nach einigen Anfangsschwierigkeiten ganz gut eingelebt. Ich würde so gerne etwas mehr über die kleinen Alexander erfahren. Es gibt ja so gut wie keine Literatur. Könnt ihr mir ein bischen was dazu schreiben?!? :? :? :? Es gibt ja nur ein neues Buch über Edelsittiche. Ich muß aber leider sagen, daß mir die Bücher aus dieser Reihe alle nicht gefallen, weil ich finde die Einstellung stimmt da überhaupt nicht. Es werden so viele tote Tiere abgebildet. Finde ich einfach unmöglich. Es wäre toll wenn es etwas über das Verhalten gäbe,, die Art zu leben, auch in der Natur. (Nicht nur in der Thuja)

    Im Moment sitzen sie sich gegenüber. Minerva schwankt wie ein Pinguin hin und her und quitscht in einer wunderbaren Quitschiplauderstimme, dann füttert sie Aloisius. Manchmal ist sie aber auch sehr agressiv. Sie beißt ihn einfach. Das kenne ich von meinen Anderen überhaupt nicht. Ist das typisch für Kleine Alexander? Über viele Infos würden wir uns sehr freuen!:) :) :) ;)
     
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  3. Ajnar

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    Ich habe mich jetzt noch ein bischen schlau gemacht und habe jetzt also erfahren, daß die Edelsittich-damen die dominanteren sind?
     
  4. Hummel

    Hummel Guest

    Hallo Ajnar
    Leider haben wir wie auch in einigen Teilen in Deutschland Überschwemmungen und deswegen erst jetzt meine Reaktion auf deine Fragen.
    Vom Verhalten her würde ich sagen das deine Minerva ein Hahn ist, aber du sagtest das sie schon in ihrem 3 Jährigen Federkleid ist und ohne Ring am Hals ein gutes Zeichen für eine Henne.
    Hennen sind in der Zucht Zeit nicht nur Dominant sondern können regelrecht Aggressive sein und ohne weiters ihren Patner schwer verletzen. aber das ist in der Regel eine Ausnahme. Zu Büchern über Edelsittiche kann ich dir nicht zu viel sagen, da ich den Deutschen Büchermarkt nicht kenne, aber in dem 2 Band vom Franz Robiller Papageien Handbuch der Vogelpflege von Ulmer Verlag steht eine ganze Menge über die Edelsittiche.
    Warum er in Deutschland kleiner Alexander genannt wird kann ich mir nur Vorstellen, weil er fast genauso aussieht wie der Alexandersittich nur kleiner. Bei uns heißt er Indian Ringneck. Es gibt ihn in sehr vielen Farben und kann eigentlich sehr gut sprechen. Bei uns werden die meisten für den Haudtiermarkt von der Hand aufgezogen, was sie viel zahmer macht. Wir halten zur Zeit über 40 Farben.
    Zu den Walfishen, ja ich habe sie schon gesehen so nahe das, ich sie fast berühren konnte und leider auch schon am Strand angespüht, wenn sie dann über Monate hin verenden.
    Sie kommen nicht nur am Kap vor sondern an der ganzen süd-ost Küste. Der erste für diese Zucht Zeit ist letzte Woche beobachtet worden, ein Zeichen das unser Winter langsam zu ende geht.
    Ich hoffe ich konnte dir ein bißchen helfen.
    So long Hummel
     
  5. Ajnar

    Ajnar Initiative für Papageien

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    Hallo Hummel,
    vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin also immer noch auf der Suche nach Infos. Die Beiden verstehen sich ja glücklicherweise ziemlich gut und auch sonst ist es o.k. Ich möchte nur so viel wie möglich wissen, damit ich mich richtig verhalten kann.


    Das ist ja traurig, was Du mir da schreibst. Was heißt denn, wenn sie über Monate verenden. Das ist ja grauenvoll!! Kann man denn da gar nichts tun? 8o

    So, jetzt wünsche ich Dir trockene Füsse ohne Hochwasser
     
  6. Detlev

    Detlev -

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    Moin, Moin,
    Du findest auf meiner Homepage einige Infos zu Halsbandsittichen.

    Im übrigen ist das Abbilden von toten Vögeln, also Museum***emplaren ein gutes Zeichen für Literatur. Die Unterarten und Arten der Papageien in Gefangenschaft sind z.T. so vermischt, dass mit Abbildungen lebender Käfigvögel oft schlecht zu arbeiten ist. Gute Freilandfotos sind nicht immer verfügbar. Viele Merkmale an Wildvögeln (z.B. Längen, Gewicht, Färbung des Unterschnabel) sind auch nur Tieren, die man in der Hand hat zu ermitteln.

    Zum Glück gibt es Sammlungen bei denen man diese Untersuchungen machen kann, bzw. historische Daten dazu. Heute werden kaum noch solche Präparate gesammelt, d.h. meist geschossen. Der Bestand ist historisch und wird nur in Ausnahmefällen noch ergänzt.

    Und ganz zum Schluss: Jede Tierart und jede Unterart ist letztlich definiert über ein Typu***emplar das in einer Sammlung liegt. Nur der Vergleich mit diesem Exemplar und seiner Beschreibung ermöglicht eine Definition und Bestimmung von Art und Unterart.

    Gruesse,
    Detlev
     
  7. Ajnar

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    Hallo Detlev,

    ja, ist mir schon klar. Die Wissenschaft. ... Ist sicher interressant, welche Arten und Unterarten es gibt, und ob der Schnabel schwarz oder braun ist, ob die Unterseite rot oder orange ist.

    Der Vergleich mit diesem Exemplar..., wenn ich mir das vorstelle, ein wunderbares Lebewesen, da nehme ich es aus dem Fach tot und abgestaubt, damit ich vergleichen kann.
    Das ist für mich krank. 8o 8( :( :( :(
    Der Mensch ist nicht Gott und muß nicht vergleichen. Er soll die anderen Lebewesen in Ruhe lassen!!!
    Und deshalb habe ich auch für diese Art von Literatur nichts übrig.

    Ich werde aber sehr gerne Dein Angebot annehmen und einmal Deine Homepage besuchen.
     
  8. Detlev

    Detlev -

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    Moin, Moin,
    Natürlich sind Halsbandsittiche schöne Lebewesen vielleicht schöner als andere, vielleicht auch nicht. Nur ändert das nichts daran, dass wenn ich
    einen Vogel als Halsbandsittich anspreche, ich im Grunde genommen eine wissenschaftliche Bezeichnung verwende, die eben auf den von mir geschilderten Prinzipien beruht, selbst ein ungenaues bezeichnen als Vogel ist schon ein solches Verfahren.
    Schon damit wir uns hier verständigen können ist eine solche möglichst eindeutige Bezeichnung notwendig.
    Sie wird erst recht unumgänglich, wenn wir z.B. Naturschutz betreiben wollen. Ist der Echosittich - wie es in der älteren Literatur zu finden ist eine Unterart des Halsbandsittichs oder eine eigene Art wie in der modernen Auffassung? Im ersteren Fall könnte man sich im Notfall mit der Einfuhr und dem Einkreuzen normaler Halsbandsittiche behelfen, im zweiten Fall geht das nicht.

    Auch wenn ich mit Ornithologen rede - und diese sind letztlich diejenigen, deren Gutachten über den Bestand der von mir beobachteten Populationen entscheiden - ist es unumgänglich exakte Begriffe zu verwenden - nebenbei ermöglicht das auch Teile der Ausbreitungsgeschichte zu erschließen. Auch dein Tierarzt (der hoffentlich die im Tierversuch erschlossene Anatomie und Physiologie kennt) wird ebenso selbstverständlich den biologischen Artbegriff verwenden und selbst wenn du in einem beliebigen Buch nachschlägst oder einen Partnervogel suchst dahinter steckt immer der Artbegriff der auf einem Typu***emplar beruht.
    Ob es übrigens ökologisch ist, wenn jeder der am Aussehen eines exotischen Vogels interessiert ist kurz in den Flieger steigt und im Originalhabitat beobachtet oder fängt - da nur dort die Vögel ja im Naturzustand sind - das wage
    ich zu bezweifeln. Es ist etwas pharisäerhaft und bigott, wenn man als Tierhalter anderen vorwirft, sie sollten nicht Gott spielen.

    Gruesse,
    Detlev
     
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  10. Ajnar

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    Hallo Detlev,

    ja, Vergleichswerte sind für die Wissenschaft unschätzbar, für das einzelne Individuum aber nicht. Für das einzelne Lebewesen zählt nur sein Wohlergehen und das ist bei einem lebendigen Vogel sicher qualitativ hochwertiger als bei einem geschossenen. Sicher ist es tröstlich, daß derlei "Präparate" heute kaum mehr "gesammelt" (gesammelt heißt ja nun hier sehr beschönigt getötet) werden. Derlei Präparate möchte ich mir nicht in einem Buch ansehen, sondern ich möchte mir Lebewesen ansehen, die sich in ihrem Umfeld wohlfühlen. Ich spreche von einer Umwelt, die diesem Lebewesen (sei es nun Halsband- oder Wellensittich) entspricht.
    Ich denke nicht, daß wir als Menschen das Recht haben Tiere zu nutzen, um unseren Wissensdurst zu stillen, sei es zur Katalogisierung oder zu Forschungszwecken. Zur weiteren Information kann ich nur sehr die Homepage von PETA empfehlen: www.peta.de.
     
  11. Detlev

    Detlev -

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    Moin, Moin Franziska,
    über fundamentalistischen Tierschutz mit jemandem zu diskutieren, der Papageien zu seinem Vergnügen einsperrt, Befreiungskäufe aus Tierhandlungen propagiert und Tierteile verfüttert ist wirklich eine sonderbare Angelegenheit, etwa wie der Kauf eines Schnitzels bei einem veganen Metzger.
    Noch absurder wird es wenn dann "ethische" Gründe dazu dienen die Kenntnisnahme des Wissens um die gehaltene Art abzublocken und damit den Tieren die zur Zeit optimale Unterbringung und Pflege zu verweigern.
    Und damit Du siehst, wie Museum***emplare ausschauen, hier zwei Kopfportraits:
    [​IMG][​IMG]
    Ich bin gespannt welche ökologische und tiergerechte Alternative du mir anbieten kannst um Vögel der beiden Unterarten zu fotografieren. Ach ja, ich hätte gerne auch noch ein Foto dieses Vogels:
    [​IMG]

    Gruesse,
    Detlev
     
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