Kropfentzündung

Diskutiere Kropfentzündung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich habe meine letzten beiden Wellis leider beide verloren, weil sie eine Kropfentzündung hatten und die...

  1. Berna

    Berna Guest

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage.
    Ich habe meine letzten beiden Wellis leider beide verloren, weil sie eine Kropfentzündung hatten und die Behandlung - meist mit Antibiotika - nicht angeschlagen hat.
    Eben bemerke ich, dass Sunny, die erst seit kurzem bei mir ist, auch Körner und Schleim ausspuckt. Wohl schon wieder eine Kropfentzündung?!
    Ich besitze jetzt schon seit mehreren Jahren Wellis und hatte noch nie großartige Probleme mit ihnen. Erst seit einem guten Jahr tritt verstärkt diese Krofentzündung auf.
    Jetzt habe ich die Befürchtung, dass es vielleicht irgendwie an mir, der Umgebung, Futter, Käfig oder so liegt, dass sich die Armen immer wieder so was einfangen.
    Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen und sagen, wie es zu einer Kropfentzündung überhaupt kommt? Was kann man den präventiv tun?
    Ich habe große Angst um Sunny, denn die Behandlung war meist eine richtige Quälerei für die Kleinen und am Ende hat die Krankheit doch gesiegt.

    Ich freue mich über eure Tipps!

    Bernadette
     
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  3. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Bernadette,
    es kann gut sein, daß die leider übliche gedankenlose, fehlerhafte Behandlung mit Antibiotika für den Verlust der Vögel verantwortlich ist. Es sind nämlich bei weitem nicht immer Bakterien für Kropfentzündungen verantwortlich, vielmehr sind es häufig Pilze (besonders Candida) oder Trichomonaden - und gegen beides sind Antibiotika nicht nur vollständig unwirksam, sondern sie können das Gedeihen der Pilze noch erheblich fördern.
    Schulmedizinisch muß ein Kropfabstrich oder besser noch das Präparat einer Kropfspülung - noch körperwarm - vom Tierarzt unter dem Mikroskop auf Trichomonaden untersucht werden. Werden keine gefunden, ist die Probe ins Labor zur Anzucht von Bakterien und/oder Pilzen einzuschicken. Erst danach und nach einer Empfindlichkeitsbestimmung/Resistenztest der gefundenen Keime auf entsprechende Medikamente, kann schulmedizinisch sinnvoll behandelt werden.
    Homöopathisch ist der sogenannte "Erreger" zweitrangig - hier wird der ganze Vogel, also das Milieu, behandelt, um Krankheitserregern die Lebensgrundlage zu entziehen und die körpereigene Abwehr zu stärken.
    Breitbandantibiotika auf Verdacht zu geben, ist auf jeden Fall abzulehnen.
    LG
    Thomas
     
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