Schrille Pfiffe

Diskutiere Schrille Pfiffe im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo zusammen meine Bonny hat seit wenigen Wochen immer schrille Pfiffe drauf. Ich denke, sie macht das, um meine Aufmerksamkeit zu erhalten....

  1. Terry57

    Terry57 Foren-Guru

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    Hallo zusammen

    meine Bonny hat seit wenigen Wochen immer schrille Pfiffe drauf. Ich denke, sie macht das, um meine Aufmerksamkeit zu erhalten. Ich kann das ignorieren, damit sie nicht einen Positiveffekt erreicht. Leider macht mein LP nicht mit und will, dass ich zu ihr stehe, damit die Pfiffe aufhören. Ist immer ein kleiner Kampf zwischen meinen Geierleins und meinem LP. Kennt ihr das auch und wie reagiert ihr.
     
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  3. Tierfreak

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    Hallo Terry, dass ist natürlich für dich keine so schöne Situation :trost:.

    Ich würde versuchen, mich beim LP trotzdem durchzusetzen und das Rufen besser ignorieren.
    So hättest du gute Chancen, dass Bonny es irgendwann bleiben lässt und sich die Angelegenheit somit erledigt.
    Anderfalls könntet ihr Bonny evtl. zum Schreier erziehen, wenn du immer springst, sobald Bonny ruft. Die Papageien merken sich das schnell und bauen das Geschrei dann gern weiter zu ihren Gunsten aus und du müsstest damit rechnen immer mehr auf ihr "Kommando" zu springen, was auf Dauer sicher auch zur Belastung werden kann.

    Ich würde daher versuchen nochmal mit deinem Lebenspartner zu reden und ihm die Sachlage zu erklären, vielleicht lässt er sich dann doch noch überzeugen, dass es nicht so gut ist, auf die Rufe direkt zu reagieren :zwinker:.
     
  4. kdfe

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    Hallo Terry,
    ganz klar will Bonny etwas - nur von Dir!
    Ich entgegne solchen Schreien immer mit einem leisen Pfeifen, oder einem leisen püh, püh, püh. Erst wenn Sie leiser wird, reagiere ich mit dem, was sie will, bin aber in dieser Zeit bei ihr. Mal mag sie Obstsaft, mal Gemüsebrei, selten einfach nur ein ruhiges Tete a Tete, nur mit ihr allein zusammen sein - aber auch das kommt vor. Ignoriere das nicht!
    Ob Dein LP es gern sieht oder die Flucht ergreift, ein Vogel, den
    hier nun mal jeder zu haben scheint, reagiert, wie die Natur es ihm ins Blut gegeben hat: Ich bin meinem Gefieder näher, als die anderen.
    Aber auch: Ich bin abhängig von Dir ! Nur wenn Du mir das richtige Maß von allem (Liebe, Zuneigung und eingrenzende Regeln) gibst, bleibe ich gesund und Du hast keine Probleme mit mir. Auch Eifersucht hält sich dann in Grenzen.
    Es gibt viel zu bedenken. Nur Du kennst Deine Beziehung zu Bonny und zu Deinem LP. Es ist ein Dreiecksverhältnis, wo jeder seine Ansprüche geltend macht. Du bist der Strippenzieher, der die Fäden in der Hand hat. Werde jedem gerecht, gib jedem sein regelmäßiges Zeitfenster und alle sind glücklich.
    Erfolgreiche Grüße
    Dieter
     
  5. #4 Dorith, 13. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2010
    Dorith

    Dorith Papageien- und Gartenfan

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    Dem möchte ich voll und ganz zustimmen, Manuela! Ein Verhalten, das man auf Dauer nicht haben möchte, sollte man weder mit positiver noch mit negativer "Bestärkung" fördern, sonst wird sich das langfristig steigern und man bekommt es gar nicht mehr in den Griff.

    Das ist übrigens nicht nur bei Vögeln so... bei Hunden verhält sich das ähnlich. Wenn ich auf unerwünschtes Verhalten jedesmal auf irgendeine Weise - positiv oder negativ - reagiere, macht der Hund sich das zunutze und wird es beibehalten. Auch Schimpfen ist z.B. eine Bestärkung des Verhaltens, wenn auch negativ. Das Tier will Aufmerksamkeit und bekommt sie - egal auf welche Weise. Und genau damit zieht man sich ganz schnell einen kleinen Tyrannen heran, der Herrchen und Frauchen voll im Griff hat!

    Damit möchte ich nicht ausdrücken, dass man dem Tier keine Aufmerksamkeit schenken sollte - ganz im Gegenteil! Aber Aufmerksamkeit halt dann, wenn der Besitzer es möchte und Zeit dafür hat. Es kann nicht angehn, dass ein Tier die Kontrolle über unseren Tagesablauf übernimmt - das geht langfristig 100'% in die Hose - die Zahl der Abgabetiere (wenn sie nicht mehr handlebar sind) spricht eine deutliche Sprache!

    @ kdfe

    Deine Argumente erscheinen mir etwas zu idealistisch und abgehoben - sorry! ;) Auf diese Weise funktioniert Tier-Erziehung nicht. Tiere denken und fühlen nicht wie Menschen, sondern nehmen unsere jeweiligen Reaktionen auf ihr Verhalten (positiv oder negativ) als Bestätigung und Akzeptieren hin. Wenn ein Verhalten für den Besitzer nicht tragbar oder unerwünscht ist, dann kommt man mit konsequentem Ignorieren von Fehlverhalten langfristig weiter.

    Ich will dir deine "Ideale" wirklich nicht mies machen... du stehst ja auch noch am Anfang der Papageienhaltung (so wie ich auch). Aber "das richtige Maß von Zuwendung, Liebe und Regeln" kann nicht bedeuten, dass wir als Tierhalter uns uneingeschränkt dem Willen der Tiere "unterwerfen" - das führt letztendlich immer zu den Katastrophen und Gründen, wegen denen Tiere später abgegeben werden und dient dem Tierwohl in keiner Weise.
     
  6. Mimimaus

    Mimimaus Mitglied

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    Ich muß auch Euch allen zustimmen.:zustimm:Unsere Charly machte auch auf einmal einen schrillen Ton nach welchen ihr unsere Kinder beigebracht haben.:+schimpf Am Anfang haben wir immer auf das Geräusch reagiert .Später war es schon so weit daß sie das Geräusch gemacht hat und selbst schon gesagt hat "Charly NEIN". Ihr habt mir alle geraten einfach nicht darauf zu reagieren, was wir im nachhinein auch getan haben.Irgend wann legte es sich.Jetzt macht Sie das gar nicht mehr.:zustimm:
     
  7. Stephanie

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    Schneller geht es, wenn man parallel gewünschte Laute belohnt, und sei es nur mit Aufmerksamkeit.
     
  8. #7 kdfe, 14. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2010
    kdfe

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    ... Aber Aufmerksamkeit halt dann, wenn der Besitzer es möchte und Zeit dafür hat. Es kann nicht angehn, dass ein Tier die Kontrolle über unseren Tagesablauf übernimmt - das geht langfristig 100'% in die Hose - die Zahl der Abgabetiere (wenn sie nicht mehr handlebar sind) spricht eine deutliche Sprache!

    @ kdfe

    "das richtige Maß von Zuwendung, Liebe und Regeln" kann nicht bedeuten, dass wir als Tierhalter uns uneingeschränkt dem Willen der Tiere "unterwerfen" - das führt letztendlich immer zu den Katastrophen und Gründen, wegen denen Tiere später abgegeben werden und dient dem Tierwohl in keiner Weise.

    @ Dorit

    ich gebe Dir vollkommen Recht, Dorit!
    So war auch mein Schlusssatz gemeint: "Du (als Mensch und Tierhalter) bist der Strippenzieher, der die Fäden in der Hand hat. Werde jedem gerecht, gib jedem (Deiner Mitlebewesen) sein regelmäßiges Zeitfenster - Du selbst verteilst Deine Zeit, nicht die anderen bestimmen über sie.
    Auch ich halte es mit meiner Süssen so und habe wahrlich noch genug gegen den kleinen möchte gern Dick-Kopf zu agieren, aber ich bleibe eisern und sie aktzeptiert immer schneller, dass sie oft keine Chance gegen mich hat.
     
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  10. Terry57

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    Hallo zusammen und danke für Eure hilfreichen Antworten.
    @ Manueal, ich habe Deinen Rat befolgt und nochmals mit meinem LP gesprochen und ihm das ausführlich erklärt. Auch andere Antworten habe ich ihm vorgelesen und er hat nicht mehr reklamiert, sondern hat versucht die schrillen Pfiffen zu ignorieren. Ich kann Euch sagen, mich hats gefreut. Heute ist schon besser mit den Pfiffen, es lässt nach.
    Danke nochmals allen, die mit weiter geholfen haben, auch das mit dem Zeitfenster hat mich zu Nachdenken gebracht. Manchmal braucht es einfach neue Inputs.
     
  11. Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Hallo Terry,

    ich freu mich echt mit dir, dass dein Partner doch so verständlich reagiert hat und drück dir die Daumen, dass Bonny weiter gut mitspielt und sich die Angelegenheit bald wirklich ganz erledigt :zwinker:.
    Nix zu danken, dafür sind wir doch alle hier :trost:.
     
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