Sender für tiefe Temperaturen

Diskutiere Sender für tiefe Temperaturen im Greifvögel und Eulen Forum im Bereich Wildvögel; Hallo in die Runde Die kalte Jahreszeit naht und ich möchte diesen Winter weniger stresslos meinen Uhu fliegen. Lebe in den Alpen auf 1700m und...

  1. #1 Alpinist, 01.09.2019
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    Hallo in die Runde

    Die kalte Jahreszeit naht und ich möchte diesen Winter weniger stresslos meinen Uhu fliegen. Lebe in den Alpen auf 1700m und da sind tiefe und sehr tiefe Temperaturen alltäglich. Bin mir nicht sicher, ob mein "Sperber" Sender das Mittel der Wahl in meiner Umgebung ist. Ich musste sehr häufig Batterie wechseln und das nervt auf Dauer. Ayama und Marshall geben die Lebensdauer der Batterien an. Mit einer Angabe " 30 Tage bei 20°" kann ich aber nichts anfangen. Wenn das bei -20° wäre, dann ist das super. Was bedeutet diese Angabe: Betriebsdauer pro Batterie (2x 393Batterie): bis 10 Tage (bei 20°C) (Bullet). Marshall gibt auch viele Datails in einer Liste an, die ich aber nicht alle im Detail werten kann, da mir dazu das notwendige elektronische Fachwissen fehlt.
    Kann mir jemand Hilfestellung geben?

    Danke und Gruss vom
    werner
     
  2. #2 harpyja, 02.09.2019
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    Logischerweise halten die großen Sender länger als die kleinen, besonders bei Kälte. Interessant wäre ja vor allem, wie lange der Sender noch hält, wenn schon der Warnton kommt.
    Ich würde dir vorschlagen, einfach mal die Laufzeit auszutesten. Dafür kannst du einen eingeschalteten Sender z.B. ins Gefrierfach legen und immer wieder kontrollieren.
     
  3. akhawk

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    Die Laufzeit eines Senders hängt logischerweise mit der verwendeten Batteriekapazität zusammen. Batteriegröße und Kapazität stehen im Zusammenhang, genau wie daraus resultierend natürlich auch die Sendergröße....
    Alle verwendeten Batterie- / Akkutypen sind in ihrer Laufzeit von der Aussentemperatur abhängig. SO Batterien sind hier noch empfindlicher als Lithiumb.. Die wohl am meisten verwendete "große" Lithiumbatterie in Sendern ist die 1/3 N. Weiter kannst du dann einen solchen Sender in der Abstimmung Schwerpunkt Laufzeit bestellen. Viele Hersteller bieten hier eine Auswahlmöglichkeit (Hohe Senderstärke = große Reichweite bei kürzerer Laufzeit und natürlich umgekehrt). Die Frage, ob der Sperber für dich ein Fehlkauf war, hast du dir schon selbst beantwortet....
     
  4. #4 toxamus, 02.09.2019
    toxamus

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    Hallo Werner,

    der (die) Bubo kann ohne weiteres einen der "grossen" Sender tragen, vom Gewicht her merkt sie das nicht.
    Das Problem der Knopfzellen ist nicht wie lange sie halten, sondern in welchem Maß die Leistung bei tiefen Temperaturen abfällt.
    Die CR2032 die beispielsweise in meinem Marshall drin ist (glaub es ist ein Scout) ist im Datenblatt bis -20°C angegeben.
    https://products.varta-microbattery.com/applications/mb_data/documents/data_sheets/DS6032.pdf

    Da der Sender nicht viel zieht sollte das auch bei tieferen Temperaturen noch gehen.
    Die wird ja auch nicht "leer", wenn es wärmer wird bringt sie wieder die "normale" Leistung.

    Beste Grüsse,
    Bjoern
     
  5. #5 Alpinist, 04.09.2019
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    Guten Morgen an Euch

    Danke für die Antworten, die meine Vermutungen grossteils bestätig haben. Kleine Batterie = wenig Leistung, natürlich bei Kälte um so drastischer. Der Kühlschranktest ist aus meiner Sicht klar die beste Variante, um die Lebensdauer zu testen. ABER wer hat schon die ganze Palette von Sendern zur Verfügung? Und jeder Sender ist was Stromverbrauch angeht, wieder anders. Oder hat sich in Falknerkreisen bezüglich so eines Tests damit mal jemand beschäftigt?
    Ich hatte gestern ein interessantes Gespräch mit dem Techniker der Fa Renata Batterien. Z.B. die auch erwähnte 2032 hat wohl eine grosse Leistung, kommt aber nicht an die 1/3N heran. Diese 1/3N ist anders aufgebaut und in der Kälte absolut der Favorit unter den Lithiumbatterien. Er würde die anraten, obwohl diese Fa. die gar nicht vertreibt. Also vermutlich ein ehrliche, korrekte Aussage. Sie auch gegenüber den anderen sehr viel teurer. Die Signalstärke und Pulsrate sind ebenso Faktoren, die sich auf die Kapzität auswirken, habt ihr ja auch geschrieben.
    Wenn ich nun unter diesen Vorgaben bei Marshall und Ayama schaue, so bleibt keine grosse Auswahl mehr. Ayama ist etwas sparsam mit genauen Angaben - leider.
    Bleibe ich auf UHF Frequenz, bleibt mir nur noch der RT UHF. Was ich nicht weiss ist die "Apollo 13 Acivation Time". Und der Sendeimpuls ist mit +12 db hoch und braucht Strom. Das brauche ich aber beim Uhu als nicht Langstreckenflieger nicht. Seht ihr das auch so?
    Ayama hat "Ares, Star, Max2, und Max 2 CC Hacking" mit 6-60 Tage Laufzeit. Sonst gibt es nicht so viele Angaben. Der Max2 Hacking mit 60 Tage und 20/40km Reichweite wäre schon was, kennt jemand das Gerät?

    Schöne Grüsse vom
    werner
     
  6. #6 harpyja, 04.09.2019
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    Ich würde weniger die Batteriehersteller fragen, sondern eher die der Sender.
     
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