Tigerfinken werfen Junge aus dem Nest

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  1. Merlin

    Merlin Neues Mitglied

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    Hallo,ich habe ein Problem mit meinen Tigerfinken.Nach dem ich unsere Tigerfinken aus der Gemeinschaftsvoliere,(in der Wohnung bei ca 26 Grad) mit Gemalten Amadinen und Goldbrüstchen genommen habe,haben sie erfolgreich gebrütet,5 Eier aus denen 4 geschlüpft sind.Sie bekamen Astrilden Spezial Futter,Mohairhirse dreifarbig und als Lebendfutter Buffalo`s,ca 20 St. dreimal täglich und Vogelmiere .Eifutter und Honig Insektenfutter haben sie nicht gefressen.Nach 5 Tagen haben sie die ersten drei Jungen aus dem Nest geworfen und das letzte 3 Tage später,alle tot.Ich habe nur einmal eine Nestkontrolle durchgeführt ohne es von der Wand zunehmen.Bei zwei der toten Jungen war der Kropf leer und das dritte war nur leicht angefüttert.Beim vierten war der Kropf auch nur mäßig gefüllt.Die Jungen haben immer lauthals um Futter gebettelt,jemehr sie geschrien haben umso mehr Futter haben sie von mir bekommen.Zwischenzeitlich haben sich die beiden Tigerfinken immer wieder gejagt.Kann mir jemand mit Rat beiseite stehen,denn ich weis nicht ob ich vielleicht zuviel oder aber auch zu wenig gefüttert habe,oder einen anderen Fehler begangen habe.Vielen Dank im vorraus,Gruß Merlin
     
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  3. #2 IvanTheTerrible, 10.06.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.06.2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Wenn sich die AV während der Jungenaufzucht dauernd gejagt haben, sollte dir das doch alles sagen, oder?
    Sie harmonieren nicht, zusätzlich haben sie vielleicht zuviel tierisches Eiweiß bekommen, so das sie wieder triebig wurden, worunter die Brut meist leidet.
    Viellecht mehr Grassamen füttern und weniger Buffalos (Getreideschimmelkäferlarven)
    Samen auf den Boden der Voliere streuen, so das sie suchen müssen und mehr beschäftigt sind.
    Schätze sie sind bei der Disharmonie auch zu wenig gehudert worden (JV), auch dies geht meist Hand in Hand und die Jungen verklammen dann und werden dann, da sie kaum noch sperren, rausgefeuert.
    Sie waren doch nicht in einer Box, nicht wahr?
    Ivan
     
  4. Merlin

    Merlin Neues Mitglied

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort,mir ist garnicht bewusst gewesen das die AV nicht hamonieren könnten,weil das Nest vorbildlich bebaut wurde .Er schleppt an sie baut, zwischendurch wurde immer gegenseitig gekrault.Sitzen immer zusammen sonst nie Streitigkeiten.Soll ich das alte Nest entfernen,die AV polstern das Nest mit halbreifen Samenstängeln schon aus,bevor wieder Eier liegen.Gruss Merlin
     
  5. #4 IvanTheTerrible, 10.06.2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Ich hatte gefragt, ob es Boxenzucht ist?
    Auch räumliche Enge kann Aggressionen auslösen.
    Bei Tüpelastrilden würde ich es nämlich gar nicht erst probieren.
    Habe selbst welche und die sitzen jetzt seit einer Woche in der AV mit Nonnen -und Blauastrilden.
    Gruß
    Ivan
     
  6. Merlin

    Merlin Neues Mitglied

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    Hallo,der Käfig ist 1,40m B. 0,70m T und 0,68m H. Gruss Merlin
     
  7. #6 IvanTheTerrible, 10.06.2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Sagen wir mal so....wenn in der Voliere bei viel Flugraum und daher auch Ablenkung eine Zucht bei Astrilden zu 90% klappt, so setze ich dafür in einer Box höchstens 50% an.
    Also wähle ich die Form, bei der der Erfolg wahrscheinlicher ist.
    Keiner hat gesagt, das es nicht möglich ist, aber ich möchte schnell zum Erfolg kommen und nicht erst unnütze Zeit verstreichen lassen und sie mausern dann wieder ins Ruhekleid.
    Um das zu vermeiden...regelmäßig Keimfutter geben und sie mausern direkt wieder ins Prachtkleid.
    Gruß
    Ivan
     
  8. Merlin

    Merlin Neues Mitglied

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    Guten Morgen Ivan,die Volierenhaltung leuchtet mir ein,da ich aber keine große Voliere stellen kann,muss die Box reichen.Aber ich kann wenigsten das Futter umstellen,damit ich alles richtig verstanden habe, zähle ich noch einmal auf.Bis die Henne fest auf den Eier sitzt,Keimfutter Vogelmiere normales Astrildenfutter,5 bis 6 Buffolos mit Erde gemischt 1mal tgl.,bis 2 Tage vor Schlupftermin kein Keim und Lebendfutter.Astrildenfutter gemischt mit Grassamen(2 zu 1 ?).Wenn die Jungen da sind, Lebendfutter langsam steigern,in den ersten 14 Tagen 2mal tgl,10 bis 15 Buffolos mit Erde,weiterhin Astrildenfutter mit Grassamen.Ich habe mir überlegt ab dem 15 Tag Buffolos wieder langsam weniger zu füttern bis zu 10Stck 1mal tgl.dafür aber weniger oder gar kein Grassamen zufüttern.Darf ich die ganze Zeit über weiterhin halbreife Grasrispen verfüttern oder werden die AV von dem Grünzeug auch zu triebig?(der Vitamine wegen)Ich hoffe ich habe nicht wieder die Hälfte vergessen zu schreiben.
    Gruss Merlin
     
  9. #8 IvanTheTerrible, 11.06.2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Keimfutter dient der Brutstimulierung.
    Eine Henne die legt, ist ja schon stimuliert.
    Keimfutter kann daher sofort mit der Ablage des ersten Eis abbesetzt werden.
    Halbreife Grasrispen fallen auch unter die Kategorie vitaminreiche Nahrung.
    Ergo sollten während des Brütens alle zusätzlichen Stimulierungen wegfallen, dazu zähle ich auch Vogelmiere und zuviel tierisches Eiweiß.
    Ein bis zwei Tage vorm Schlupftermin kann alles in Maßen wieder zur Verfügung gestellt werden.
    Die Vögel nehmen ab dem 10. Tag nach dem Schlupf meist sowieso weniger tierisches Eiweiß auf, da mehr Samen an die JV verfüttert werden.
    Lieber 4 Mal am Tag wenig füttern als nur einmal und zu viel.
    Grassamen können unbegrenzt zur Verfügung gestellt werden.
    Viel davon auch auf dem Boden geben.
    Ivan
     
  10. Merlin

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    Also gebe ich 4 bis 5 Buffolos 4xtgl.,egal wieviele Junge da sind,oder als Richtwert 1Wurm pro Junges und AV.bis zum 10Tag danach nur noch 1 bis 2 mal tgl.Entschuldige bitte das ich so dumm frage aber ich ja schon 4 Junge umgebracht.
    Gruss Merlin
     
  11. #10 IvanTheTerrible, 11.06.2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Sicher muß man die Futterportionen mit zunehmenden Wachstum der JV erhöhen.
    Wieviel und wovon vorzugsweise am meisten aufgenommen wird, muß der Halter selbst durch Beobachten herausfinden.
    Es gibt keine Norm...das und soviel muß ich füttern.
    Das ist von Paar zu Paar verschieden, welchen Futterstoffen sie denn am meisten zusprechen.
    Nach der ersten geglückten Brut hat man dann für dies Paar wenigstens Anhaltspunkte.
    Natürlich kann man auch nach dem 10. Tag noch weiter Lebendfutter füttern, aber die AV nehmen dann meist weniger auf.
    Aber beobachten ist die "halbe Miete".
    Hauptfütterung der JV erfolgt nachmittags zwischen 15 und 18:00Uhr.
    Da sollte immer genügend bereitstehen.
    Ivan
     
  12. Merlin

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    Vielen Dank für deine Geduld,jetzt habe ich doch wieder viel dazu gelernt und werde deine Ratschläge befolgen. Werde mich bei Erfolg oder auch Mißerfolg wieder melden.
    Gruss Merlin
     
  13. #12 IvanTheTerrible, 11.06.2010
    IvanTheTerrible

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    Viel Glück!
    Ivan
     
  14. #13 alfriedro, 13.06.2010
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    Hi Ivan,

    oben habe ich gelesen: TA in Außenvoli + Nonnen, welche Nonnen sind es? Interessiert mich grad mal so.

    Hallo Merlin,

    auch ich halte Tüpfels in der AV mit Dreifarbennonnen und ein paar anderen Vögeln. Bei mir brütet zur Zeit nur ein Paar der Tüpfels, sie haben dies Jahr zuverlässig fünf Junge aufgezogen und sind schon auf der zweiten Brut. Es sind noch weitere 3 Paare zugegen und drei Junggesellen.

    Ich glaube, dass Deine Box zu klein für die Tüpfels ist, daher werden sie nervös. Meine Tüpfels suchen während der gesamten Jungenaufzuchtzeit die ganze Voliere nach Insekten ab. Versuche mal, Wiesenplankton zu verfüttern (brauchst Du einen Kescher). Drosophila ist auch besser als Buffos. Babyheimchen kannste auch versuchen. Wenn es nicht schwirren und hüpfen soll, ab in die Tiefkühltruhe und gut ist. Ich gebe ihnen auch ständig Keimfutter und halbreife Grasrispen. Rausschmeißen tut hier keiner kleine Kinder. Es wird sich kaum gefetzt, höchstens die Nichtbrüter kriegen mal eins drauf.

    Grüße, Al
     
  15. #14 IvanTheTerrible, 13.06.2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Nonnen -und Blauastrilden.
    Gruß
    Ivan
     
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  17. wp1954

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    hallo sigg
    ich wiederspreche dir ungern, ich muß auch zugeben das ich mich in der pf-zucht nicht so gut auskenne wie du.
    aber meine vögel haben mich gelehrt(waldvögel,papageien,weichfresser),das
    das gerade dieses futter umstellen zu problemen bei der zucht führen kann,du sprichst von stimulierendem futter das mann dann kurtz vorm schlupf wieder geben soll.
    seit ich meine vögel schon zeitig,oft schon anfang februar,auf die zuchtfütterung umstelle u.dieses dann (abgesehen von der menge ob junge oder nicht) über die brutsaison,bis nach der mauser durchziehe hab ich mit rauswerfen,brutabbrechen fast keine probleme mehr.
    ich meine gerade dieses dauernde wechseln,weniger eiweiß/vitamine u. dann kurtz vorm schlupf wieder mehr bringt die elterntiere durcheinander was den brutablauf betrifft.
    der ganze brutablauf ist hormon gesteuert,ein auf u. ab von eiweiß u. vitaminen bringt dieses durcheinander.
    oft spricht das rauswerfen der jungvögel nach dem 3.tag für eine unterversorgung an vit.,eiweiß,mineralien,,,,logisch: die ersten 3 tage ist noch eidotter im magen der jungvögel vorhanden der sie mitversorgt,dannach fängt das federwachstum an,jetzt brauchen die jungvögel die beste versorgung an obigem,fehlt da was,kommt es zur unterversorgung,die jungvögel sperren schlecht,benehmen sich nicht mehr normal u. werden entsorgt.
    nur meine meinug ,,die mich meine vögel gelehrt haben.
    mfg willi
     
  18. #16 IvanTheTerrible, 23.06.2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Willi, ich habe ja schon in anderen Posts schon geschrieben, wie das bei PF mit der Brutstimulierung läuft.
    Man beginnt damit Wochen vor dem eigentlichen Brutbeginn.
    Bei der eigentlichen Brut (Eiablage und Bebrütung) setzt man aus, um nicht zu stark zu stimulieren und beginnt wieder beim Schlupf der JV.
    Also habe ich hier keine Änderung in der Fütterung, sondern nur eine kurze Unterbrechung.
    Bei zu starker Stimulierung besteht bei PF die Gefahr das sie zur Schachtelbrut neigen, also wenn Junge da sind, wollen sie erneut brüten und lassen ihre Jungen verhungern, oder werfen sie aus dem Nest.
    Sicher gibt es Unterschiede, denn z.B. meine Safranammern stimuliere ich mit Lebendfutter, welches ich dann während des Bebrütens des Geleges nur stark reduziere, aber nicht absetze.
    Bei Weichfressern sieht es wieder anders aus.
    PF sind saisonale Vögel, die sobald halbreife Samen zur Verfügung stehen zur Brut schreiten, auch viele Sittiche und Papageien gehören dazu.
    Mit Keimfutter kopieren wir nur diesen Zustand in der Natur.
    Meinen Glückwunsch zu deinen Zuchterfolgen.
    Vielleicht treffen wir uns noch mal durch Zufall....dann trinken wir aber ein Glas zusammen.
    Gruß
    Ivan
     
Thema: Tigerfinken werfen Junge aus dem Nest
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