Verabreichen von Antibiotika

Diskutiere Verabreichen von Antibiotika im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich bin neu hier und hab mal direkt ein paar fragen. Wir waren Beim Tierarzt, weil einer unserer wellensittiche soetwas wie eine...

  1. Naaksül

    Naaksül Guest

    Hallo,
    ich bin neu hier und hab mal direkt ein paar fragen.
    Wir waren Beim Tierarzt, weil einer unserer wellensittiche soetwas wie eine Stirnhöhlenvereiterung hat. Der tierarzt gab uns Antibiotika (Ampicillin) welches wir im trinkwasser (30 ml für 5 Vögel) auflösen sollen. Meine Sorge ist nun, dass die Kleinen das vielleicht nicht trinken. Wie ist da eure Erfahrung? Trinken Wellis täglich? Ich habe nämlich nicht den Eindruck, dass Abends in dem Näpfchen was fehlt. Reichen vielleicht ein paar Tropfen pro Vogel?
    Außerdem habe ich hier irgendwo gelesen, dass man nach einer Behandlung mit Antibiotica den Vögeln Bird-bene-bac(ich hoffe, das heißt so) zur Regeneration der Darmflora geben soll.Wo bekomme ich dieses Mittel?

    Liebe Grüße
    Veronika
     
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  3. #2 Roland Brösicke, 20. Juni 2003
    Roland Brösicke

    Roland Brösicke Guest

    Hallo,
    herzlich willkommen hir!
    Also, dass Wellensittiche wenig trinken stimmt, weil es Steppenvögel sind. Würde nochmal den TA ansprechen auch bezüglich des Mittels zum Aufbau der Darmflora
     
  4. #3 Alfred Klein, 20. Juni 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Veronika

    Du hast keinen Wohnort angegeben, daher kann ich Dir keinen vogelkundigen Tierarzt nennen.
    Alleine schon die Auswahl des Antibiotikums gefällt mir nicht, es gibt besseres.
    Zudem ist bei Wellis aufgrund ihrer geringen Wasseraufnahme eine Verabreichung über das Trinkwasser sehr unsicher.
    Daher mein Rat mal einen wirklich vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen. Hier eine Linkliste: http://www.vogelforen.de/showthread.php?s=&threadid=8346
     
  5. Naaksül

    Naaksül Guest

    Vielen Dank erst mal für eure Antworten.
    Ich wohne in Köln und wir waren bei Dr. Erdös. Der sollte doch eigentlich Bescheid wissen, oder?
    Das Problem ist, dass ich sie nie trinken sehe, aber natürlich beobachte ich sie auch nicht 24 Stunden.
    Liebe Grüße
    Veronika
     
  6. #5 Alfred Klein, 21. Juni 2003
    Alfred Klein

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    Mal ganz gleich welcher Tierarzt das war.

    Wenn einer krank ist und dann gleich fünf mit Antibiotikum behandelt werden sollen kann ich das nicht nachvollziehen.
    Zudem hast Du nichts davon gepostet daß der TA auch Rotlicht empfohlen hat. Das wird sogar beim Menschen eingesetzt wenn die Nebenhöhlen entzündet sind.
    Eigentlich wäre nach meiner Meinung die Therapie des einzelnen Vogels sinnvoll. Das bedeutet wenn Antibiotika dann möglichst als Injektion da die orale Gabe sehr viel weniger effektiv ist.
    Wenn orale Gabe dann mittels geeignetem Gerät dem Vogel direkt eingeben.
    Wellis können durchaus einige Tage ohne Wasser durchhalten. Wenn denen das Wasser mit dem AB nicht schmeckt dann trinken sie es nicht, damit ist das alles sinnlos.
    Zu bekannten Namen in der Tiermedizin.
    Man soll trotzdem immer alles hinterfragen. Tierärzte, auch vogelkundige, sind nur Menschen und machen somit Fehler. Meine TÄ weiß das sehr genau, da brauche ich nicht fragen, die erklärt das eh´ganz genau.
    Man muß sich die Leute nur richtig ziehen. ;)
     
  7. Naaksül

    Naaksül Guest

    Hallo Alfred,
    Danke nochmal für deine Antwort, aber mach mich mal nicht gleich zur Schnecke. Es ist ja nicht so, dass ich mir keine Gedanken mache, sonst würd ich doch nicht fragen.
    Von rotlicht hat Dr. Erdös nichts gesagt, aber du hast Recht, hätte ich ja selbst drauf kommen können.
    Jetzt haben wir den Welli vors Rotlicht gesetzt (halber Käfig mit und halber Käfig ohne, falls es zu warm wird) und er scheint es ganz gut zu finden.Sollte das Rotlicht über Nacht anbleiben?
    Am Montag gehe ich nochmal zum Tierarzt.
    Lg
    Veronika
     
  8. #7 Alfred Klein, 21. Juni 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hatte ich echt nicht vor.
    Muß mich entschuldigen wenn das in den falschen Hals kam.
    Da ich die Leute kenne und die meisten vor einem weißen Kittel zittern habe ich das so formuliert. So was regt mich auf. ;)

    Also, Rotlicht scheint er gut zu finden, das ist doch was. :)
    Die Nacht über würde ich es nicht mit voller Leistung brennen lassen, finde ich weniger gut, der Vogel muß auch schlafen.
    Ich selber habe mir Steckdosendimmer gekauft, damit kannst Du zukünftig die Rotlichtlampe auch leicht regeln. Die Dinger sind genial, das Rotlicht kann man bis zu handwarm runterdrehen.
    Für den nächsten TA- Besuch:
    Frag mal nach Baytril- oral. Baytril ist laut meiner TÄ das AB der Wahl beim Vogel.
    Die Injektionsversion zur sofortigen Behandlung, die orale Version um mittels Wegwerfspritze oder ähnlichem den Vogel zu Hause direkt zu therapieren.
    Das wäre die Lösung welche nach meinen Erfahrungen die sinnvollste wäre.
    Einschränkend natürlich nur wenn die Diagnose des TA richtig war.
    Weitere Einschränkung: Ich bin kein TA, nur Laie.
     
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  10. Naaksül

    Naaksül Guest

    Waren heute beim Tierarzt. Weil Schäng immer noch die Nase verstopft hat weil das sekret so zäh ist, dass es nicht abfließen kann, hat er ihn für ein paar Tage dabehalten.
    Habe dann bezüglich Antibiotika und Rotlicht nachgefragt und er meinte bei Infekten der oberen Luftwege bei Vögeln könnte rotlich im Gegensatz zum Menschen sogar schädlich sein, weil dadurch die Schleimhäute anschwellen könnten und der vogel im schlimmsten Fall sogar ersticken könnte.Bei darmentzündungen jedoch würde man Vögel mit Rotlicht behandeln, Menschen aber tunlichst nicht.
    Tja unserem hats wohl nicht geschadet aber definitiv auch nichts genützt.
    Wollt ich nur mal erzählen. Ende der Woche können wir unseren armen Kranken und dann hoffentlich wieder fröhlichen gesunden wieder abholen.
    Liebe grüße
    Veronika
     
  11. #9 Vogel-Mami, 24. Juni 2003
    Vogel-Mami

    Vogel-Mami Papageien(be)schützerin

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    Hi,

    obwohl ich selber in der Hinsicht noch keine negativen Erfahrungen gemacht habe -im Gegenteil!-, könnte ich mir vorstellen, daß der TA befürchtet, durch die Bestrahlung könnten die Schleimhäute zu sehr austrocknen und von daher anschwellen... :~

    Ich hab in so einem Fall zusätzlich zum Rotlicht ein feuchtes Tuch über den Käfig gehängt zur Luftbefeuchtung; ist dem Vogel gut bekommen! :)

    Außerdem hab ich ihn mehrmals täglich mit physiologischer Kochsalzlösung inhalieren lassen, das hat echt Wunder gewirkt! :) :)

    Kannst ja mal den TA fragen, was er davon hält, für nach dem Klinikaufenthalt zumindest...

    Der arme Kleine! :(

    Hoffentlich geht es ihm bald wieder gut!

    Mußt ihn a bissl verwöhnen, wenn er wieder kommt! ;)


    Grüßle

    Vogel-Mami
     
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