Voliere im Eigenbau?

Diskutiere Voliere im Eigenbau? im Prachtfinken allgemein Forum im Bereich Prachtfinken; Hallo, wir möchten für unser Spitzschwanzamadinen und kanarienpärchen eine Aussenvoliere mit Schutzhaus bauen. Wer kann uns ein gute Anleitung...

  1. #1 AndreaF, 22.07.2001
    AndreaF

    AndreaF Guest

    Hallo,
    wir möchten für unser Spitzschwanzamadinen und kanarienpärchen eine Aussenvoliere mit Schutzhaus bauen. Wer kann uns ein gute Anleitung geben, oder Internetseiten nennen, wo Anleitungen vorhanden sind. Wären dankbar für jeden Tip. Soll hat preisgünstig zu basuen sein, aber trotzdem stabil und Wetterfest.
     
  2. #2 andi_be, 23.07.2001
    andi_be

    andi_be Guest

    Volierenbau

    Hallo ?Andrea?

    ist echt toll, was Du vor hast. Habe erst in diesem Frühjahr das Freivoliere errichtet. Zur Zeit bin ich dabei das Winterhäuschen startklar zu machen.

    Aber nun zu Dir/Euch:

    Wie groß sollte den das Freivoliere werden? Das ist ausschlaggebend für die Stärke des Rahmens.
    Da du Sptzschwanzamadinen und Kanaries in das Voliere setzen willst, kann Holz schon ein geeigneter Baustoff sein. Ist Aber auch Geschmacksache. Andere haben lieber Alu- Rahmen.
    Also ich bevorzuge Holz.

    Als Unterbau habe ich ein Fundament aus Mauersteinen erstellt. (Man kann dies mit verschiedenen Baustoffen tun). Dachpappenbahn (Bitumendachpape) auf Oberkante des Fundaments.
    Darauf einen rechteckigen Rahmen (Holz) 70x70mm, ungehobelt, weil man diesen später kaum mehr sieht. Anstrich nicht vergessen. ;)
    dies war mal der erste Teil, leider muss ich nun mal abdüsen. falls du noch mehr Info´s benötigst, dann kann ich Dir ja noch ein paar Tipps geben. Ich möchte mich nicht vordrängeln, verstehst du. Es ist schon mindestens das 10. Voliere was ich baue. Aber es ist wie mit dem Hausbau: Man lernt einfach nie aus, man könnte immer etwas besser machen.
    Zum Schluss noch eine Info: Das Winterhäuschen habe ich als Fertig- Gerätehaus gekauft, Preis ca. 580,- DM. Das ist Ok mit dem Preis. Nun isoliere ich es "nur" noch und Licht (True- light..), Heizung,... dannn endlich fertig.

    Also ich könnte ewig erzählen, aber vielleicht könntest Du, wenn Du willst noch konkretere Angaben machen:)

    Bis bald
    Andi
     
  3. #3 Annettle, 28.02.2002
    Annettle

    Annettle Guest

    voliere

    hallo andi

    hast du foto`s von deinen volieren das würde mich nämlich auch intressieren?

    Gruss Nette
     
  4. #4 moose † 2011, 28.02.2002
    moose † 2011

    moose † 2011 verstorben 06.04.2011

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  5. #5 andi_be, 28.02.2002
    andi_be

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  6. Röder

    Röder Neues Mitglied

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    Hallo Andi,

    mich würde interessieren was für eine
    Heizung (Typ, Leistung usw.)
    du in deinem Holzhaus verwendest.

    Tschüs
    Röder
     
  7. #7 andi_be, 04.03.2002
    andi_be

    andi_be Guest

    heizung

    hi röder,


    hab eigentlich "nur" einen Frostwächter drin......

    24x24 cm mit Tiefe 10,5cm , 500W, einstellbar von 5 °C bis 35 °C.

    Hat diesen Winter eigentlich gut hergehalten, habe aber auf jeden Fall noch eine Zusatzheizung (bei -25 °C Aussentemp.) aufgestellt. Im Nachhinein hätte es das nicht gebraucht!!! +15 °C wurden schon gehalten, aber sicher war sicher.....

    Bei sehr starkem Frost mache ich die Durchflugklappe, wenn es dunkel ist zu. Früh am Morgen wieder auf, damit auch die "Aussenschläfer", wie Gimpel und Grünlinge oder gar Kanaries, sobald sie aufwachen ans Futter können (Nur Innenfütterung). Zur Zeit aber (Frost bis - 6°C) bleibt die Klappe schon offen......
    :) Der Frostwächter reicht bei mir völlig aus. Doch bin ich ehrlich: Nach einiger Zeit mußte ich mir gestehen, das ich eine "geschlossene" Heizung lieber hätte (weiss jetzt nicht aber ich glaube mit Ölfüllung oder so, halt Heizkörper ähnlich).


    Hoffe dir genügend Auskunft gegeben haben zu können....
     
  8. #8 ole olesson, 07.03.2002
    ole olesson

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    Rattensperre

    Moin Andi


    Reichen den die Fundamentbefestigungen gegen die wühlenden Mäuse und Ratten?

    Ich habe sehr oft von Außenvolierenbesitzern gehört, dass sie nach einiger Zeit ihre Volieren wieder neu aufbauen mussten, weil die Ratten sich durch ein einfaches Mauersteinfundament (1 Saison), ja sogar durch dicken gegossenen Beton (nach einiger Zeit) durchnagen, um an die begehrten Küken zu kommen.
    "Verstopfmassnahmen" wie das Ausgießen der Löcher mit Zement helfen da dann nicht mehr, wenn man die Zugänge überhaupt findet.

    Außerdem für die Volierenbauer in spe noch ein anderes Problem ...

    Gegen das von außen an die Vögel kommen wollende Raubzeugs vor allen in ländlichen Gegenden Kleinräuber wie Marder, usw. (ich weiß nicht, was da sonst noch alles in Frage kommt) und in der Stadt die vielen Katzen hilft eine doppelte Bespannung der Außen- und Oberteile mit dem Volierendraht außen und innen.

    So entsteht ein Zwischenraum von einigen Zentimetern und die Vögel können von außen sicher nicht mehr gepackt werden.

    Ob das aber auch gegen die nagefreudigen Marder oder ähnliche Tiere auf dem Lande hilft, weiß ich nicht.

    Das hat zudem den Vorteil, dass Eure Vögel nicht mehr direkt mit den Wildvögeln in Kontakt kommen können (Ansteckungsgefahr mit Würmern und sonstigen Parasiten).
     
  9. #9 andi_be, 07.03.2002
    andi_be

    andi_be Guest

    Räuber

    Hi Ole O. und auch hi an die anderen,:D

    1. Raubzeug von unten her: Also ich bin nun schon ziemlich lange am Bau tätig, aber daß sich die Ratten durch Beton nagen oder durch Mauerwerk nagen, um z.B. an die begehrten Speisekammern zu kommen, habe ich noch nicht gehört. Da müsste der Beton schon porös sein und das Mauerwerk ziemlich kaputt? Aber vielleicht gibt es ja wirklich so etwas:(
    Also zumindest was mich betrifft, so habe ich keine schlechten Erfahrungen bzgl. Ratten gemacht, habe aber folgende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: In der ersten Voliere hatte ich Naturboden=> Drahtgeflecht in doppelter Lage von den Seiten der Voliere bis runter ca. 1,00m dann waagrecht und dann wieder nach oben und mit anderen Volierenseite verbinden=> es sollte kein Schlitz vorhanden sein, denn da gebe ich dir Recht: Die kleinsten Schlitze , die werden gefunden!!!!
    In meinem jetzigen Voliere habe ich eine Steinreihe höher als der jetzige Boden ist gemauert und dann einen Holzboden eingelegt (=> untere Belüftung=>keine Feuchtigkeit=>kein Schimmel).

    Wenn man ganz ehrlich ist: Wollen die Tiere rein, dann finden sie auch meist den Weg, aber nach meiner Erfahrung nach nicht durch aktives Nagen sondern durch bequemes und ausdauerndes Suchen von "undichten" Stellen. So habe ich bei meiner allerersten Voliere den Türschlitz zu groß gewählt und dachte mir, daß ich durch simple Überlappung des Gitters diese Schwachstelle ausbessern konnte.... für die Pieper (damals Muskatfinken, Wellenastrilde und Wießkopfnonnen) war das das Todesurteil, denn genau durch diesen Schlitz (die verschmutzten Pfoten des Marders verrieten es) kam der Tod:( . Und durch Fehler lernt man. Leider mußten Vögel sterben:( . Das ist nun schon über 15 Jahre her. Und seitdem habe ich immer mehr "getestet".

    Das mit dem doppeltem Gitter, da gebe ich dir zum Teil Recht (ist aber, wie alles was ich schreibe, Einstellungssache. Also mich bitte nicht als Gegner sehe:D ). Es schütz die Tiere vor Katzen und allen Tagesräuber!!! Doch es gibt von dieser Sorte nicht viel mehr. Es gibt mehr die Nachtaktiven. Und da hilft eigentlich die doppelte Bespannung (außer man hält Vogelarten die am Gitter hängend schlafen, ich glaub so was gibts!!!!) nichts, denn die Pieper schlafen ja wohl auf den zahlreich vorhandenen Sitzstangen. Der Kontakt mit der Außen welt kann zwar vermieden werden, doch auch der Kot von vorbeifliegenden "wilden" Vögel kann auch nicht durch doppelte Bespannung nicht. Ich habe natürlich auch schon von "verlorenen" Füßchen gehört.

    Doch bin ich mal ganz ehrlich: Wir haben in unserer Gegend (sehr starker Baumbestand und Stadtrand) sehr viele Marder und sehr viele Katzen!!!! Ich beobachte vor allem die Katzen, wenn sie vorbeikommen und bei meinen Piepern mal nach dem Rechten sehen wollen, sehr genau. Die Leisen Pfoten fixieren die Pieper genau und versuchen auch ab und zu mal einen Sprungversuch. Da steckt natürlich Gefahr drin, klar.

    Also Abhilfe schaffen. Und wie schaffe ich Abhilfe, ohne daß ich mir gleich mit doppelter Bespannung sehr stark die Sicht zu meinen Piepern beeinträchtige? Klar ich habe mich entschieden, über die ganze Länge, auf ca. 1,20m Höhe ein Plexiglas zu montieren. Dieses kann man bequem zum saubermachen herausziehen, da sie nur in Schienen, die fest an den Vertikalstreben des Volieres befestigt sind, laufen. ==> Schutz gegen Sprung von Katzen und Schutz gegen Schlagregen (2 Fliegen auf einmal:D )

    Muss aber dazu sagen, daß ich sowieso nur eine Front vergittert habe, meine Erfahrung zeigte, daß dies die beste Lösung ist.

    Also das waren meine Erfahrungen......hab scho wieder viel zu viel geschrieben, aber könnte noch stundenlang schreiben....:~
     
  10. #10 ole olesson, 07.03.2002
    ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

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    Bitte Fotto!

    Hi Andi

    Hört sich sehr gut an. Vor allem die Lösung des Schimmelprobelms durch die untere Belüftung. Da ich aber noch keine Außenvoliere selbst gebaut habe, verlassen mich meine Vorstellungskräfte recht schnell ...

    Hast Du ein Foto von Deinem neuesten Bau, dass Du ins Netz stellen könntest?

    Weitere Fragen stell ich dann ganz bestimmt noch ...
     
  11. #11 andi_be, 08.03.2002
    andi_be

    andi_be Guest

    hallo ole

    Hi ole,

    leider gibt es nur die Bilder, unter dem Thread,den ich schon im 5.Beitrag angegeben habe. Stellt so die Entstehung meines Volieres da.

    Leider noch keine Details...

    aber ich werde mal gucken, vielleicht kann ja mal ein paar details zeichnen, oder fotografieren.....


    Erinnere mich aber mal nach ner Zeit noch mal dran
    :~ vielleicht vergesse ich es....
     
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