Was tun??? Eure Meinung ist gefragt! Vielen Dank im Voraus

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  1. #1 n2cu, 19. Dezember 2001
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Dezember 2001
    n2cu

    n2cu Guest

    Was tun....

    Hallo Forum!
    Wie schon geschildert, hat mein Mohrenmädchen jetzt einen Kerl 8-)

    Damit die Sache etwas transparenter wird: Die ganze Story

    Zunächst waren beide in getrennten Käfigen untergebracht...auf Sichtweite.
    Mit dem Erfolg, das beide ständig an der Käfigwand hingen und sich ansahen, tlw. anbalzten und einen ziemlichen Lärm verursachten.

    Nach drei Tagen stellte ich die beiden nebeneinander. Jetzt wurde es noch lauter *g*.

    Aber Geduld dachte ich....noch ein paar Tage, erst einmal aneinander gewöhnen.
    Nach weiteren drei Tagen ließ ich beide raus. Jetzt wurden erst einmal die "fremden" Käfige von außen und innen begutachtet, das Futter geprüft usw. :-)
    Die Zwei kamen von Anfang an sehr gut miteinander klar.
    Das "übliche" Vorgehen...wer ist am lautesten, wer beherrscht die meisten Geräusche, wer kann besser füttern, wo kuschelt es sich am besten....
    Ich war schon sehr zufrieden.

    Nach fast zwei Wochen blieben beide (von sich aus!) in der großen Voliere. Es wurde erzählt, gegenseitig gefüttert, es wurde auch das ein oder andere Mal heftig gezankt, aber es war alles ok.

    Den Herrn hatte ich bisher in Ruhe gelassen, damit er sich besser vom "Umzugsstress" erholen kann. Hinzu kommt, das er ziemlich scheu ist. Er frisst zwar aus der Hand, aber immer mit lan ggestrecktem Körper, sprich Fluchtdistanz. Wenn ich ihm zunahe komme, dann knurrt/faucht er leise. Das hat mich verwundert, zumal der Züchter, wo er herkommt, sagte, das er futterzahm ist bzw. auch an die Hand kommt (mit Leckerei!). Auch eine langsame, stufenweise Gewöhnung an meine Person hatte bisher kein Erfolg.

    Sein allgemeiner Zustand ist sehr gut, er frisst und trinkt. Er ist aktiv und "erzählt" viel. Was mich jedoch sehr erschreckt hat, war der Vorfall am vergangenen Wochenende. Ich saß auf dem Sessel und las (und beobachtete über den Buchrand unseren "Herrn"), sie kletterte auf mir herum und er sah sehr neugierig vom Käfig zu. Irgendwann muß er wohl gedacht haben: da muß ich auch hin, sieht sehr interessant aus ;-)
    Also einmal durchgeplustert, Flügelcheck, Freigabe von Bodenkontrolle und nach dem Abheben machte er drei/vier Flügelschläge und stürzte ab. Plumps...ab auf den Boden. :-((
    Ich war ziemlich erschrocken. Nun saß er dort, schimpfte fürchterlich und knurrte. Er machte auch keine Anstalten, wieder aufzusteigen. Lief nur knurrend und fauchend wie ein Huhn umher und versuchte, sich unter der Couch zu verstecken.
    Ich holte den Transportkäfig und lockte ihn mit einer Möhre dort hin. Er kletterte auf den Käfig und das wars. Anschließend machte er sich auf den Weg in die Voliere und saß auf einem Ast und schaute weiter neugierig zu uns.
    Nun habe ich ihn stundenlang beobachtet und festgestellt, das bei einem Flügel die unteren Schwungfedern fehlen, was so nicht sichtbar war. Außerdem scheint der eine Flügel beschnitten zu sein, da die Federenden sehr gerade gekürzt aussehen.
    Ok, dachte ich mir. Geduld und abwarten was kommt. Nach einiger Zeit versuchte er es wieder und es gab einen weiteren Absturz. :-(

    Da ich diesmal sehr genau zusah, war es klar, es liegt am gekürzten Flügel, weil er es nicht schafft, eine gerade Fluglage zu erreichen. Da müssen wir noch viel Geduld haben, bis die Federn nachgewachsen sind.

    Seitdem ist er aber (so meine Meinung) neidisch auf das Mädchen, weil sie besser fliegen kann. *g* Er kann dafür besser klettern ;-)

    Aber was noch dazu kommt ist, das jetzt ein paar "Antipathien" entstanden sind. Sie darf nicht mehr zu ihm auf den Schlafast, er versucht (es bleibt immer beim Versuch!) ihr in den Schwanz zu beissen, gemeinsames "Zerlegen" von Ästen, Nüssen, Obst usw. ist auch nicht mehr erlaubt und das gegenseitige Füttern wurde auch reduziert.

    Aber sonst ist eigentlich alles ok. Keine "Prügeleien", es wird gemeinsam "geredet" bzw. gelärmt und das Kletter/Knabberseil wird auch weiterhin gemeinsam zerlegt.

    Was mich etwas ärgert ist, das der Züchter/Vorbesitzer mit mitgeteilt hat, das er keinen Flügelbeschnitt gemacht hat und das schlechte Flugverhalten schob er darauf, das der Herr längere Zeit im Käfig war. Das wird sich geben, so der Kommentar.

    ....eure Meinung????
     
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  3. #2 Martin Unger, 19. Dezember 2001
    Martin Unger

    Martin Unger Guest

    Hi,

    ja das mit beschneiden ist schade. Hier bei den Foren gab es auch schon pro und contra Diskusionen darüber, deshlab ssage ichh ier nichts mehr dazu, außer das die Papageien, welche bei mir wohnen, nicht beschnitten sind.

    Ich würde auch nicht bei der "kleinen" ANtipathie eingreifen, meine Mohren schlafen nie gemeinsam auf einen Ast und mein Hahn faucht mich auch hin und wieder an. SIe tun sich aber untereinander nichts und das ist relevant. Also so lange bei deinen Papas nichts ernstahftes passiert unternehme nichts, sie müssen sich zusammenreißen.

    Herzliche Grüße
    Martin
     
  4. Berit

    Berit Guest

    Hallo !

    Ich habe zwei grüne Kongopapageien und die beiden sitzen zum Schlafen auch nicht auf einem Ast.
    Außerdem versuchen sich die beiden in den Schwanz zu zwicken und auch gegenseitig in die Flügel.

    Aber nach 5 Minuten sitzen sie wieder ganz eng zusammen und kuscheln.
    Als wir uns die beiden Vögel angeschafft haben, haben wir sie aus Unwissenheit stutzen lassen- was ich jetzt nie nie wieder machen würde!!!

    Na ja auf jeden Fall waren die Federn der Henne viel schneller nachgewachsen, als die des Hahns und da fingen auch bei uns die Probleme an. Er wollte immer hinter ihr her und konnte nicht. Also saß er mit abgespreizten Flügeln auf dem Ast und schrie!
    Ich habe ihn zu der Zeit immer hinter der Henne hergetragen.

    Dann bin ich zum Tierarzt gefahren (ein Fachtierarzt für Geflügel) undhabe gefragt, ob man vielleicht irgend etwas machen könnte.
    Er hat dann unter Narkose die alten abgeschnittenen Federkiele entfernt. Der Vogel bekam jetzt noch ein extra Vitaminpräparat, weil so viele Federn auf einmal nachwachsen mußten,

    Nach kurzer Zeit waren auch alle Federn nachgewachsen. Aber der Hahn sitzt heute oft immer noch mit abgestellten Flügeln auf der Stange und schreit. Er fliegt dann zwar selber los, aber ich glaube er wird wohl dieses Verhalten nie mehr ganz los.

    Ich fühle mich dann immer schuldig, weil wir -einfach aus Unwissenheit- die Flügel der Vögel haben stutzen lassen.

    Berit.
     

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