Weide

Diskutiere Weide im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, Ich habe mal wieder eine Frage an euch ;): Dürfen Papageien Weidenzweige, mit "Palmkätzchen", zum Zernagen bekommen? Ich habe hier...

  1. Doris

    Doris Guest

    Hallo,

    Ich habe mal wieder eine Frage an euch ;): Dürfen Papageien Weidenzweige, mit "Palmkätzchen", zum Zernagen bekommen? Ich habe hier nämlich zur Zeit riesige Mengen davon im Garten, und kann mir sehr gut vorstellen dass die Vögel einen Riesenspaß daran hätten. Also,- dürfen sie die Palmkätzchen fressen, oder ist etwas schädlich daran?
     
  2. Maggie

    Maggie Guest

    Hallo Doris!

    Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, daß diese Weidekätzchen in Ordnung für die Vögel sind, möcht das aber nicht beschwören...
    Vielleicht gibt's hier ja mal wieder einen "Garten-Experten", der uns was sicheres sagen kann ;) ?

    Gruß
     
  3. #3 lanzelot, 18.02.2001
    lanzelot

    lanzelot Foren-Guru

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    ...gibts da eine App für?
    Wer fragte nach nem Experten ?? *G*

    ..also ..von giftigkeit habe ich da noch nichts gehöhrt ..und meine Geier ,,und die anderen Viecher ...bekommen die immer wenn es sie gibt ...
    ich sage mal einfach aus erfahrung ----DORIS :Holz sie ab . und rein damit ins Vogelzimmer ..lol..
     
  4. #4 die Mösch, 18.02.2001
    die Mösch

    die Mösch Guest

    Hallo Doris,

    soweit ich weiss, stehen Weidenkätzchen als erste Bienennahrung im Jahr unter Naurschutz.....
     
  5. gisi

    gisi Foren-Guru

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    hi
    du hast recht ulrike sie stehen unter stregem naturschutz.
    wenn die kätzchen blühen währe ich auch sehr vorsichtig,immer mehr papageien neigen zu allergien ich selber habe erfahrung mit dreien und bis ich es herausgefunden hab war schon ein drama.
    habt ihr keine trauerweide die ist auch sehr gut.
    gruß gisi
     
  6. #6 Thomas Karl, 19.02.2001
    Thomas Karl

    Thomas Karl Guest

    Hallo Doris,

    Weiden stellen bei uns die Hauptholzart zum zernagen dar.
    Wir stellen sie unseren Papageien in allen Stadien zur Verfügung und haben damit noch nie Probleme gehabt.
    Bei den Agaporniden ist es sowieso das begehrteste Rindenmaterial, um ihr Nest auszupolstern.
    Also Doris rein mit dem Zeug, erst Recht wenn Du das Zeug im eigenem Garten hast.
    Das mit dem Naturschutz gilt meines Wissens nur, bei wilden Weidenstöcken, wie sie häufig an Gewässern vorkommen, möchte mich hier allerdings nicht festnagel lassen.
     
  7. gisi

    gisi Foren-Guru

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    naja ob man so handeln sollte ohne rücksicht auf verluste?
    gerade die wildbienen sind nicht mehr so häufig anzutreffen,und dann noch ihre nahrung vernichten?
    ich würde aus meinem garten auch gerne weidekätzchen in die vase stellen aber ich gehe ins geschäft und kaufe welche.
    die zweige werden erst ausgeschnitten wenn die blütezeit vorbei ist.um diese jahreszeit nehme ich trauerweide,kirsch,pflaumen,äpfel,tannezweige und das bekommt meinen vögeln genauso gut,wenn nicht noch besser.
    gruß gisi
     
  8. #8 Thomas Karl, 19.02.2001
    Thomas Karl

    Thomas Karl Guest

    Hallo gisi,

    glaubst Du, die die Du im Geschäft kaufst, wären nicht auch gute Nahrung für die Bienen gewesen?

    Also wenn ich etwas in meinem Garten kultiviere (wenn man bei dem Unkraut überhaupt davon reden kann), dann kauf ich mir dies nicht woanders für viel Geld.

    Ich habe meine Weide nun mal nicht für die Bienen, sondern für meine PAPAGEIEN angepflanzt, und werde jetzt im Frühjahr noch weitere 100 qm² damit anplanzen, um wirklich ständig frische Zweige zur Verfügung zu haben (was zur Zeit leider nicht der Fall ist, da sich meine Ara´s leider nicht mit einem Zweigchen zufrieden geben).

    Um eines nochmal klarzustellen:
    Mein obiges Posting sollte NICHT dazu animieren wilde Weiden zu plündern.

    Es tut mir wirklich leid, wenn ich jetzt irgendwelchen Bienenschützern auf den Schlips getreten bin, aber man wird es leider nicht bewerkstelligen können, für jedes freilebende Tier Sorge zu tragen.
    Ansonsten müßten wir alle Teiche anlegen, für die Frösche, Libellen usw.., Wildwiesen wachsen lassen, für die Grashüpfer, Hamster, Mäuse und was weiß ich nicht alles.
    Also entschuldigung, aber das geht mir ein bisschen zuweit.
    Demnächst kommt hier noch einer und schreibt man solle seine Äpfel und Kirschen nicht mehr ernten, sondern den Staren als Nahrung überlassen.
    (Obwohl ich denen eigentlich fast jährlich meine halben Bäume überlasse)

    P.S. gisi, daß soll kein persönlicher Angriff auf Dich sein, ich schätze Deine Meinung und Wissen aus unseren Gesprächen im Chat, aber man kann es halt auch übertreiben

    Also nix für ungut und nicht böse sein
     
  9. gisi

    gisi Foren-Guru

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    hi thomas
    nein sehe ich nicht als persöhnlichen angriff.
    schreiben ist halt anders als reden,ich sitze hier mitten in frankfurt und dort gibt es nicht so viele bäume und büsche,da sollte man schon überlegen was holze ich jetzt ab und was später.wenn man natürlich auf dem land sitzt hat man ganz andere möglichkeiten,und wenn man dann noch ausreichend platz am haus hat.....
    war übrigens das erstemal auf deiner hp sehr schön (bilder)da weiß man warum du abholzen sagst und nicht äste schneiden:-)
    gruß gisi
     
  10. #10 ortolan, 27.02.2001
    ortolan

    ortolan Guest

    Hallo zusammen!

    Ob nun Stadt oder Land, spielt nach meinen Erfahrungen weniger eine Rolle, wichtiger ist die Ausgewogenheit.
    Bin vor kurzem von München erst auf's Land gezogen und ich kann Euch sagen, nirgendwo wird der Naturschutz wirklich ernst genommen.

    In München rollen derzeit die Stadtgärtner durch die Parks und Anlagen (wenn's nicht schneit!) und "säubern" diese mitels Ausschnitt und Rodung. Teilweise so gründlich, das die Anlagen hinterher nicht wiederzuerkennen sind.

    Hier in der Nähe Landshuts in der bäuerlichen Dorfgemeinschaft besorgen das die Landwirte - und zum Teil ebenso gründlich. Keine 200 m entfernt von meiner Wohnung beginnt ein gut 2 km langer Feldweg; zu beiden Seiten gesäumt von einem mehr oder weniger dichten Feldgehölz. Vor zwei Wochen nun, wurde entlang dieses Feldweges alles umgeschnitten, was sich Weide nannte.

    Zwei Kilometer weiter in entgegengesetzter Himmelsrichtung mußten etwa zur gleichen Zeit an einem Fischweiher ebenfalls die Weiden weichen.

    Entlang der Staatsstraße wurden vom Straßenbauamt die verbliebenen Restflächen der Feldgehölze "gepflegt". In erster Linie wohl um gefährliche Sichtbehinderungen durch in die Straße hängende Äste und Zweige zu beseitigen. Dabei wurden aber auch Bäumchen mit der Kettensäge flachgelegt, die viel zu weit abseits standen, um eine Verkehrsgefährdung darzustellen. Ich möchte schon fast sagen, ihr einziges Verbrechen war, eine Weide zu sein...

    In meinen Augen seltsame Methoden angewandten Naturschutzes...

    Ich bin mir sicher, daß nicht nur im Großraum München-Landshut solche Zuständ' herrschen und möchte daher die Bitte äußern, gerade um diese Jahreszeit den Weidenschnitt mit Augenmaß und Zurückhaltung zu üben. Auch wenn's der eigene Garten sein sollte, nicht jedermann(frau) verfügt über eine eigene "Weidenplantage" und dort wo eine ist, handelt es sich um wertvolle Nahrungs-Inseln - nicht nur für Bienen im zeitigen Frühjahr!

    Zitat Thomas: "...den Schlips getreten bin, aber man wird es leider nicht bewerkstelligen können, für jedes freilebende Tier Sorge zu tragen"

    Weil wir Menschen leider allzusehr unseren Egoismus in den Vordergrund stellen und uns nirgendwo und zu keiner Zeit um eine ausgeglichene Sicht der Dinge in ihrem Ganzen bemühen. Ich denke 'mal, man könnte schon, wenn man nur wollte.

    Übrigens: auf den Schlipps getreten fühle ich mich nicht und das sollte auch niemand, der meine Zeilen liest. Aber ein klein wenig darüber und über die eigene Sicht der Dinge nachdenken, das meine ich, könnte nicht schaden.

    Herzlichst
     
Thema: Weide
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