Welche Vögel passen in Gemeinschaftshaltung mit Kanarien in einer Außenvoliere mit Schutzhaus?

Diskutiere Welche Vögel passen in Gemeinschaftshaltung mit Kanarien in einer Außenvoliere mit Schutzhaus? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo zusammen, wir haben ein großes unbeheiztes Schutzhaus mit schöner Außenvoliere in der wir Kanarienvögel, vier Jap. Mövchen sowie vier...

  1. Peppa

    Peppa Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    wir haben ein großes unbeheiztes Schutzhaus mit schöner Außenvoliere in der wir Kanarienvögel, vier Jap. Mövchen sowie vier Zebrafinken. Die drei Arten leben schon seit Jahren ohne Probleme zusammen.
    Da alles neu ist und sehr großzügig angelegt, würden wir gerne noch etwas Vielfalt in die Gruppe bringen. Unsere paar Vögel gehen in der neuen großen Anlage etwas verloren. :-)
    Weiß jemand Arten die in unsere Gruppe integriert werden können?

    Würde mich über Antworten freuen! :-)
    Viele Grüße!
     
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  3. #2 sittichmac, 6. Januar 2017
    sittichmac

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    hi und willkommen im forum,
    gib mal noch mehr infos zu deiner anlage. "großzüge" ist immer eine etwas individuelle aussage. für einen finkenhalter sind 4m² schon riesig wärend das für sittichhalter nicht mal das minimum abdeckt.
    auch solltest du noch beschreiben wie deine voliere ausgestattet ist. (bepflanzung in und um der voliere, bodenbelag, wieviele geschlossen seiten und was ist überdacht)
    du kannst auch einfach mal bilder reinstellen, damit wir uns ein "bild" machen können.
     
  4. #3 SamantaJosefine, 6. Januar 2017
    SamantaJosefine

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    Ich verstehe die Aussage " Vielfalt in die Gruppen bringen nicht"
    Die Unterteilung der Arten bzw. Rassen sollte evt erwähnt werden und wie stellst du dir das vor, wenn die Tiere sich paaren wollen.
    Hast du einen unkontrollierten Freiflug oder wie sitzen die Vögel?
    Wobei ich dir raten würde, nicht noch weitere unterschiedliche Vogelarten mit hineinzunehmen.
    Bei einer Vergesellschaftung spielt die individuelle Ernährung eine wesentliche Rolle.

    mfG
    SJ
     
  5. Peppa

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    Hallo :-)
    Vielen Dank für die schnellen Antworten.
    Das Vogelhaus wurde in einen Teil unserer Scheune gebaut und umfasst ca. 15 qm. Ist ca. 2,50m. Ist unserer Ansicht ganz hübsch geworden. Den Vögeln gefällt es allen Anschein auch. Sie können viel fliegen.
    Die Außenanlage ist etwas kleiner ca. 10qm und zu 2/3 überdacht. Drei Seiten sind offen und die Anlagen neben der Voliere wird nun im Frühjahr angelegt. Auch das innere der Voliere bekommt im Frühjahr seinen letzten Schliff. Erstmal war wichtig dass das wichtigste vorhanden ist, da die alte weichen musste. Haben tolle Inspirationen in dem Buch "Natur-Volieren im Selbstbau" von Andreas Wilbrand gefunden. Der Boden ist im Moment noch z.T. mit Sand bedeckt und ein Teil mit Vogelsand.

    Nun kann ich verstehen dass es unterschiedliche Futteransprüche gibt. Wir haben die drei Arten jedoch seit Jahren zusammen fliegen und geben als Grundfutter sowohl Kanarienfutter als auch Exotenfutter. Und dann diverses z.B. Vogelmiere, Möhre, etc.
    Wir haben bisher keine Probleme.
    Ich glaube da hat jeder unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen - ich kann nur aus meiner Perspektive berichten.
    Und vielleicht etwas plump ausgedrückt und ohne jemanden vor den Kopf zu stoße, gebe ich zu bedenken, dass in der Natur ja auch nicht nur eine Vogelart in einem Bereich fliegt. Nun muss man nur schauen welche haben ähnliche Ansprüche in Lebensweise und Futter.
    Und diese Aspekte habe ich im Hinterkopf, wenn ich nach weiteren Arten zur Vergesellschaftung frage. :-)
    Vielleicht kann mir noch jemand weiter helfen. :-)
    Freue mich über jede Antwort! :-)
     
  6. Peppa

    Peppa Neues Mitglied

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    Sorry ist ca. 2,50m hoch. :-)
     
  7. #6 sittichmac, 7. Januar 2017
    sittichmac

    sittichmac Moderator
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    hi,
    so klapp das schon eher. (schöne volierengröße) da wirken die wenigen kinken natürlich nicht richtig.
    bei der voliere könnte ich mir auch kleine wildtauben oder cardueliden vorstellen. allerdings würde ich die zebras dann raus schmeißen. die bringen viel unruhe, stören die anderen vögel bei der brut aber vermehren sich selber wie wild.

    ich würde da erstmal 3 varianten vorschlagen.
    1.) erlen- und kaputzenzeisige oder auch stieglize diese arten können mit kanarien und auch mövchen zusammen gehalten werden. der große vorteil ist das sie alle wunderschön singen. auch ist es möglich das sich diese arten vermischen wobei die nachkommen meist unfruchtbar sind und somit eine überbevölkerung der voliere vorbeugen.

    2.) sperber-, blau- oder diamanttäubchen oder wenn es etwas größer sein soll dann oliven- oder lachtauben.
    davon könntest du auch 2 paare mit in der voliere halten. diese machen in einer schön bepflanzten voliere richtig was her. und von der ernöhrung sind sie auch alle recht gleich und könnten mit mövchen und kanarien zusammen gehalten werden.

    3.) du könntest natürlich auch mit friedlichen wachteln etwas mehr in die voliere bringen. wobei ich dann aber den fliegenen bestand nicht mehr viel vergrößern würde. dann kämen feld-, oder harlekinwachteln in fragen oder auch mexikanische baumwachteln diese bäumen auch auf und würden nicht nur den boden beleben.

    ich habe dir erstmal nur vögel aufgeschrieben die recht einfach in der haltung sind und auch noch erschwinglich in der anschaffung.
    mit krummschnäbeln würde ich an deiner stelle nicht anfangen das passt mit deinen spitzschnäbeln einfach nicht zusammen.
     
  8. stiedom

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    Hallo
    Bei den Gardueliden(Stieglitz,Dompfaff und Europäische Zeisige) nicht vergessen das sie meldepflichtig sind.Sehen in einer Voliere nicht schlecht als Farbtupfer aus.
    Die meldepflicht gild jedoch nich für amerikanische Zeisige soweit ich weiss. MFG sven und viel Spass
     
  9. Peppa

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    Vielen Dank für die Antworten! Ich bin nicht der größte Fan von den Tauben aber ich bin weiterhin auf der Suche. Die Ideen bringen mich aber insgesamt viel weiter. Danke!!!

    Nehme gerne weitere Ideen bezüglich Arten auf, die sich ebenfalls zur Vergesellschaftung eignen. Ich möchte mich im Vorfeld genau informieren wie Haltungsbedingungen und Ansprüche der jeweiligen Art sind. Kaufen möchte ich erst wenn es wärmer wird, da es heute noch einmal geschneit hat und ich keinem Vogel bei diesen Temperaturen den Umzug zumuten möchte.
    Viele Grüße!
     
  10. Axel

    Axel Foren-Guru

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    Es sollte doch weniger darum gehen, welcher Halter hier unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen hat, sondern um die Grundbedürfnisse der jeweilgen Vogelart!

    Da die Vögel, meines Wissens nach, nicht lesen können und somit selbst beschriftete Futternäpfe nicht wirklich unterscheiden könnten, sind hier die Ernährungsbedürfnisse ein erster Ansatz - und Kritikpunkt.
    Das Kanarienfutter bei den Zebrafinken und Mövchen langfristig Leberschäden hervorruft, sollte hinlänglich bekannt sein. Es besteht die Möglichkeit die Kanarien auf Prachtfinkenfutter umzustellen, eine befriedigende Lösung ist das allerdings nicht. Vor allem dann nicht, wenn eine weitere Vergesellschaftung mit Cardueliden geplant ist, deren Ernährungsbedürfnisse doch ein wenig differenzierter zu betrachten sind.

    Weiterhin zeigen die hier genannten Arten ein völlig unterschiedliches Sozialverhalten. Während es sich bei Mövchen und Zebrafinken um Schwarmvögel handelt, sind Kanarien weder Schwarmvögel noch Koloniebrüter. Kanarien sind revierbildend und weisen eine konstante Individualdistanz auf.

    Desweiteren möchte ich die hier schon vorbeugend selbstkritisch getätigte Aussage, dass "in der Natur ja auch nicht nur eine Vogelart in einem Bereich fliegt", eigentlich gar nicht kommentieren...nur soviel, dass der Vergleich hinkt, sollte selbstredend sein...

    Die Aussage von Sittichmac, dass durch eventuelle Hybridisierung der Besatzdruck in der Voliere langfristig gemindert werden kann, würde ich als mehr als abenteuerlich bezeichnen...im übrigen, in der F1 Kapuzenzeisig x Kanarien sind die Hähne vielfach fruchtbar und damit maßgeblich beteiligt an der Enstehung des Mosaikfaktors sowie der roten Kanarien...

    Auch bei der Vergesellschaftung von Wachteln wäre ich mehr als zurückhaltend. Wachteln gelten als Dauerausscheider von Kokzidien und haben damit schon ganze Bestände dahingerafft.

    Meine Empfehlung wären einige wenige einzelne Hähne von Kanarien und Cardueliden. Die Zebrafinken und Mövchen würde ich seperat halten.

    Das andere auch alles mögliche in Volieren zusammenhalten und das das irgendwie auch klappt, sollte nun wirklich kein Maßstab sein!

    Das sind M. E. die maßgeblichen Aspekte.
     
  11. #10 joerg, 8. Februar 2017
    Zuletzt bearbeitet: 8. Februar 2017
    joerg

    joerg Stammmitglied

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    Meine Anmerkungen zum Thema, wobei die von Axel auch nicht von der Hand zu weisen sind!

    Stimmt, die einheimischen Cardueliden sind meldepflichtig. Außereuropäische Cardueliden (Zeisige, Girlitze, Gimpel, Kernbeißer) sind es bis auf wenige Ausnahmen nicht. Kapuzenzeisige oder Yarellzeisige würde ich nicht empfehlen. Die brauchen schon etwas Wärme und sollten nicht in unbeheizten Volieren überwintert werden. China- und Schwarzkopfgrünlinge sind eine Option, Bart- oder Magellanzeisige ebenfalls. Girlitze würde ich nicht empfehlen, da die teilweise recht aggressiv werden können. Krummschnäbel oder Tauben passen m.E. nicht gut dazu. (Zwerg)wachteln sind auch möglich, nur würde ich dann das Futter für die "Flieger" erhöht anbieten und nur die Wachteln am Boden füttern. Ein weiteres Risiko abgesehen von der Kokzidienproblematik bei Wachteln kann sein, dass die ausgeflogene Jungvögel am Boden attackieren und töten (eig. Erfahrung).

    Die Tiere haben alle unterschiedliche Futteransprüche, aber ich halte es bei der Volierengröße für unbedenklich, wenn Exoten auch mal ans etwas fettere Kanariengemisch gehen sollten - die Gefahr von Verfettung => Leberschäden halte ich für recht gering.

    Du solltest deine Voliere dennoch nicht zu stark besetzen, denn in der Brutzeit stellen diverse Arten Revieransprüche. Auch wenn du keine Zucht planst, ticken die Tiere anders. Sollte es zu Nachzuchten kommen, brauchen auch die etwas Platz und Rückzugsmöglichkeiten. Entscheide dich zunächst einmal für nur eine Art, max. 2. Wenn Nachwuchs da ist, wird der Stall ohnehin voll.

    Gruß
    Jörg
     
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  13. Peppa

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    Vielen Dank für die Antworten.
    Bin durchaus kritikfähig Axel und ich weiß das mein Vergleich in Teilen hinkt. Aber ich möchte mich eben informieren und nicht einfach, nur weil etwas hübsch aussieht, kaufen.
    Es gibt sicherlich Punkte die sieht der Halter so und der andere macht es anders. Einfach weil unterschiedliche Erfahrungen gemacht wurden. Das nehme ich zur Kenntnis und lasse es in meine Entscheidungen einfließen. Daher Danke, dass diese verschiedenen Meinungen hier auch angesprochen werden. :-)
     
  14. L.K.

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    Hallo,

    zuerst stellt sich mir die Frage: Züchten ja oder nein ?

    Wenn nein, würde ich verschiedene Vogelarten (einige wurden hier schon genannt.) mit annähernd gleichen Futteransprüchen zusammenstellen. Damit die Problematik Bastardierung oder schlimme Raufereien keine Rolle große spielen würde ich nur Männchen einsetzen.
    Solange keine Weiber dabei sind (egal von welcher Art) werden sich geringe Raufereien lediglich um Futter abspielen und die sind von untergeordneter Bedeutung.
    Hat man Zuchtabsichten siehts natürlich anders aus.
     
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