Welli operieren lassen??? EILT

Diskutiere Welli operieren lassen??? EILT im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, unser Welli Pauli (7,5 Jahre alt) hat seit einiger Zeit ein Geschwür (Größe 1 cm) am linken Flügel, das offensichtlich auch wächst. Wir...

  1. #1 Shannen, 9. Januar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2006
    Shannen

    Shannen Neues Mitglied

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    Hallo,

    unser Welli Pauli (7,5 Jahre alt) hat seit einiger Zeit ein Geschwür (Größe 1 cm) am linken Flügel, das offensichtlich auch wächst. Wir waren beim Vogel-Tierarzt und der meinte, das müßte operiert werden. Allerdings sagte er auch, dass der Pauli mit seinen 7,5 Jahren schon ein Opa wäre, weil Wellis überzüchtet :( sind und das vielleicht nicht überleben könnte. Wir haben Angst, dass er das nicht überlebt und sein Partner Sammy dann vor Kummer eingeht. Gibt es eine andere Möglichtkeit, Pauli zu helfen.

    Vielen Dank für alle Antworten. :o

    Gruß
    Shannen
     
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  3. Sina

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    Hallo Schannen,

    wenn das Geschwür bösartig ist und/oder stark wuchert, wird Dir wahrscheinlich keine andere Möglichkeit bleiben. Aber dazu schreiben Dir bestimmt die Fachleute hier noch.

    Ich habe vor 4 Monaten einen Nymphensittich operieren lassen, der ebenfalls eine (bösartige) Wucherung am Flügel hatte. Elliot zählte mit 16 Jahren und als Lutino-Weibchen auch eher zu den Risikopatienten. Sie hat es allerdings super überstanden.
    Vielleicht macht Dir das ein klein wenig Mut.

    Viel Glück für Deinen Welli!

    Sabine
     
  4. Zippie

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    Hallo Shannen,

    die Entscheidung kann ich Dir leider nicht abnehmen, aber vielleicht doch etwas Mut machen, indem ich Dir von meiner Wellensittich-Henne Felice berichte:

    Felice war durch eine falsch behandelte Flügelverletzung inkl. Nervenschäden bei den Vorbesitzern flugunfähig und fiel bei Abstürzen wie ein Stein. Da sie sich dabei mehrmals wegen des unnützen Flügels, der extrem hing, verletzte, haben wir diesen Flügel im Juli 2004 amputieren lassen.

    Felice hat diese OP sehr gut überstanden und durfte schon nach einer Woche Rekonvaleszens im Krankenkäfig zurück zu ihren Welli-Freunden. Insgesamt wurde sie viel agiler und kletterte mehr, da sie der Flügel nicht mehr behinderte.

    Leider ist Felice im Juli 2005 an den Folgen zweier Schlaganfälle gestorben.

    Liebe Grüße
    Martina
     
  5. EdHunter

    EdHunter Foren-Guru

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    Hallo

    wir waren vor kurzem vor der gleichen Situation.

    Unser Wellensittich hatte ein Geschwuer und der Tierarzt meinte, es muesse operiert werden. Er sollte erstmal Antibiotika bekommen und der Termin wurde zwei Wochen spaeter festgesetzt.

    Bei unserem Wellensittich war es wohl ein Fettgeschwulst, das zum Glueck noch vor der OP von selbst wieder weggegangen ist. Bis dahin ist es allerdings ziemlich gewachsen.

    Was hat denn der Arzt gesagt, was es fuer ein Geschwulst es ist? Notfalls wuerde ich mich auch noch eine zweite Meinung einholen. Wie geht es Deinem Vogel? Unserem Wellensittich ging es da ganze Zeit gut und hat sich verhalten wie immer.

    Sollte es unumgaenglich sein, dass er operiert werden muss, auf jeden Fall vorher fragen, welche Narkose verwendet wird. Mittlerweile gibt es schon ganz gute, die nicht so belasten.

    Hoffe, ich konnte etwas helfen!
     
  6. Shannen

    Shannen Neues Mitglied

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    Hallo Gaby,

    der TA in der Tierklinik Trittau hat nur gesagt, er wolle daran nicht rumdrücken und es könnte auch eine Feder sein, die nicht rauskommt. Auf jeden Fall wollte er das gleich weg schneiden.

    Unser Pauli ist sehr munter und quietschfidel, wenn man bedenkt das er eigentlich schon ein Opa ist. Schmerzen scheint er jedenfalls nicht zu haben.

    Gruß
    Shannen
     
  7. Cornelia

    Cornelia Foren-Guru

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    Hallo Shannen,

    Tumore sind leider bei Wellis sehr häufig und meistens kann man leider auch nicht viel machen. Nach Deiner letzten Aussage scheint der TA den "Tumor" allerdings nicht sehr sorgfältig untersucht zu haben, wenn er ihn nicht einmal richtig abgetastet hat und sicher ist, dass es überhaupt ein Tumor ist. Ich würde zunächst einmal klären lassen, ob der Tumor zum übrigen Gewabe klar abgekapselt ist und ob bzw. wie schnell er noch wächst. Von diesen Fakten hängt möglicher Erfolg einer OP und deren Notwendigkeit ab.

    Die OP selber ist halt eine heikle Sache. Wir waren vor einem Jahr in der selben Situation. Unser Welli (damals ca. 7 Jahre alt) hatte einen Tumor auf dem Rücken zwischen den Flügeln. Bei ihm konnt man wirklich zusehen, wie er von Tag zu Tag größer wurde. Wir haben damals 2 vogelkundige Tierärzte befragt. Der eine hat das Risiko einer OP mit mind. 50% als zu hoch eingeschätzt und eher abgeraten, der zweite hat zur OP geraten, da die Alternative nur Zusehen und später irgendwann Einschläfern gewesen wäre.
    Wir haben uns zur OP entschlossen. Diese hat unser Kleiner auch ganz gut überstanden, ist dann allerdings wenige Stunden später an Nachblutungen gestorben.

    Trotzdem würde ich mich, glaube ich, wieder für die OP entscheiden, denn wenn diese gut gegangen wäre, hätte er vielleicht noch eine Chance auf ein paar schöne Jahre gehabt. Einfach nur zuzusehen und sich jeden Tag fragen zu müssen: ist das Leben noch lebenswert oder ist jetzt die Zeit zum Einschläfern gekommen, ist auch grausam (habe ich leider bei inoperablen Fällen schon mehrfach mitgemacht).

    Das wird Dir jetzt wohl auch nicht viel weiterhelfen. Ich möchte Dir nur raten:
    1. Kläre die oben angeführten Fragen noch einmal genau ab (ev. bei einem anderern Tierarzt).
    2. Fall du Dich für eine OP entschließt, warte nicht zu lange. Je kleiner der Tumor, um so geringer ist sicherlich die Belastung.
    3. Stelle sicher, dass Dein TA wirklich vogelkundig ist.
    4. Wir haben damals zur Vorbereitung auf die OP Vitamin K1 als Blutgerinnungsmittel bekommen, welches wir dem Vogel über 5 Tage geben mußten. Dieses vermindert das Blutungsrisiko. Frag Deinen TA mal danach, wenn Du Dich für eine OP entscheidest.
    5. Achte darauf, dass der TA eine Inhalationsnarkose verwendet.

    Ich habe hier im Forum auch schon gelesen, dass es als Alternative zu einer OP ev. noch die Möglichkeit gibt, das Tumorwachstum durch Gabe von Schlangengift (??) o.ä. zu stoppen. Vielleicht solltest Du Dich auch noch einmal über diese Möglichkeit informieren.

    Alles Gute, wie auch immer Du Dich entscheidest.

    Gruß
     
  8. Shannen

    Shannen Neues Mitglied

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    Dieses Thema kann gelöscht werden. Danke an alle
     
  9. Anja12

    Anja12 Foren-Guru

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    Warum soll denn das Thema gelöscht werden?
    Was ist passiert?
     
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  11. ziiiraa

    ziiiraa Guest

    Hallo Shannen,

    du hast lange nichts berichtet. Wie ging es denn weiter? Hattest du dir eine zweite Meinung eingeholt? Und vor allem geht es deinem Federbällchen gut?
     
  12. Shannen

    Shannen Neues Mitglied

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    wellis

    Hallo Susi,

    nachdem ich die Erfahrungen mit OPs der anderen gelesen hatte, habe ich es nicht über Herz gebracht die Wellis operieren zu lassen. Ich habe sie in gute Hände gegeben zu zwei anderen Wellis. Inzwischen habe ich mit der Frau auch telefoniert und sie sind noch immer putzmunter.

    Des wegen kann das Thema auch geschlossen werden.

    Grüße
    Shannen
     
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