Wie komme ich meinen Nymphen näher?

Diskutiere Wie komme ich meinen Nymphen näher? im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Guten Tag,:) vor einiger Zeit sind zwei Nymphen bei mir eingezogen. Ein Mänchen, 3 Jahre, und ein Weibchen, 7 Monate. Die beiden verstehen sich...

  1. NuNu30

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    Guten Tag,:)

    vor einiger Zeit sind zwei Nymphen bei mir eingezogen. Ein Mänchen, 3 Jahre, und ein Weibchen, 7 Monate. Die beiden verstehen sich gut, natürlich gibts ab und zu auch gerangel, aber das ist bei Nymphen normal. Sie sitzen auch gerne nebeneinander, seltsamerweise habe ich aber noch nie gesehen wie der eine den anderen krault. Jedenfalls ist das Mänchen schon ziemlich zahm, er kommt auf die Hand und hat auch keine Angst vor Armen und Fingern. Jedoch kommt er nur auf die Hand wenn irgendwie Futter im Spiel ist. Anfassen lässt er sich fast gar nicht. Man kann ihn höchstens, beim "bestechen" mit Hirse ein bisschen an der Brust kraulen. Ich habe es sogar letztens geschafft ihn kurz über den Kopf zu streichen. Jedoch würde ich gerne die Bindung zwischen meinen Nymphen stärken. Wie könnte ich das am besten anstellen? Das Weibchen ist ja noch klein und aufgeweckt, auf die Hand kommt sie gar nicht und anfassen ist bei ihr erst recht nicht drin. Ich hab mal versucht, mit den beiden zu klickern, aber ich habe das Gefühl, dass sie nicht verstehen, wie das Prinzip des Klickerns funktioniert.:+keinplan Sie haben Angst vor dem Target Stick, und stolpern fast nach hinten wenn ich den hinhalte. Außerdem erschrecken sie sich immer beim klick Geräusch. Ich würde beide wirklich gern dazu bringen, dass sie von selbst auf meine Hand kommen und gestreichelt werden möchten. Ich will sie natürlich nicht zu irgendwas zwingen, aber am Kopf kraulen tun Nymphen ja auch untereinander, also ist es ja nicht weit hergeholt und "unnatürlich", wenn ich sie auch mal ein bisschen kraulen würde. Wie gesagt, ich will sie nicht zwingen, aber es wäre eben einfach sehr schön und auch das zusammenleben würde nicht nur für mich sondern auch für die beiden angenehmer werden:trost:. Denn desto stärker die Bindung zwischen Mensch und Haustier ist, desto mehr Freiheiten kann das Tier haben. Die beiden wohnen zusammen in einem mittelgroßen Käfig, bekommen aber jeden Tag von Mittags bis Abends Freiflug. Im Herbst ziehen sie in eine große Zimmervoliere. Ich würde mich sehr über Tipps und Ratschläge freuen. Vielleicht gibt es auch Verbesserungsvorschläge beim Klickertraining?

    Vielen Dank und viele, liebe Grüße!:0-
     
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  3. #2 Karin G., 03.06.2018
    Karin G.

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    hallo NuNu30
    da das Weibchen erst 7 Monate alt ist, sind die beiden noch nicht sehr lange bei Dir?
     
  4. NuNu30

    NuNu30 NuNu30

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    Die beiden müssten jetzt seit 1 1/2 Monaten bei mir wohnen. Vorher wohnte ein Rosellasittichpaar bei mir, ich habe jahrelang Geduld mit ihnen gehabt, aber sie hatten immernoch panische Angst vor Menschen. Daher habe ich sie in gute Hände gegeben. Die beiden Nymphen stammen aus einem "Schwarm" von geschätzten 10-15 Tieren. Sie haben vorher in einer Außenvoliere gelebt. Ich habe gehört das Nymphen durch ihre Neugier leichter Zahm werden als andere Sittiche und Papis. Daher habe ich mich auch für Nymphen entschieden. Bei der Henne könnte das Clickertraing auf jeden Fall besser hinhauen, sie ist ja noch sehr jung. Beim Hahn weiß ich nicht ob etwas draus wird :+keinplan. Der Hahn ist zwar zahmer als die Henne, jedoch habe ich gehört das der Erfolg beim klickern auch vom Alter abhängt. Allgemein hätte ich aber einfach gerne das die beiden mir mehr vertrauen, und dass sie merken das die Menschenhand, die ihnen Futter und Wasser gibt, nichts böses ist. Meine Mutter hatte früher einen unglaublich zutraulichen Nymphen. Sie hatte ihn vom "schlüpfen an" und er ist 27 Jahre alt geworden. Er war fast wie ein Hund. Er hat sie durch ihre Kindheit begleitet, bis zu meinem 4ten Lebensjahr (also ganz schön lang). Die Verbindung zu ihm war einfach so stark, dass wir uns wieder nach solch einer Verbindung zu Vögeln sehnten. Wie gesagt, bei den Rosellasittichen hatten wir Pech. Mit den beiden neuen Nymphen wollen wir (meine Familie und Ich) wieder von vorn anfangen. :)
     
  5. #4 Schräg, 22.08.2018
    Schräg

    Schräg Neues Mitglied

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    Hy,
    wenn du die kleinen Feiglinge zahm bekommen willst: Da hilft nur viel Beisammensein. Täglich mit den beiden Beschäftigen. Aber auch dann kann es sein, dass nur einer von beiden auf deine Hand kommt.

    Die sind nun mal lieber untereinander, als mit einem Riesen ohne richtige Flügel. Jedenfalls dann, wenn diese in natürlicher Umgebung und von den Eltern großgezogen wurden. Auch Zärtlichkeiten tauschen die lieber untereinander aus.
    Nymphensittiche sind die schönsten Vögel, man sieht Ihnen jede Regung sofort an. Aber meiner Meinung nach, sind es auch mit die feigsten Vögel, die es gibt. Neugierig, ja. Aber erstmal mit Sicherheitsabstand.

    Erwarte nicht gleich große Schritte. Beim Freiflug kannst du ja den Hirsekolben mit der Zeit immer näher an dich ranholen. Oder ein schönes Spielzeug, dass die beiden mögen. Und gib denen auch ein wenig Material zum schreddern. Dabei gehn meine richtig ab. Habe ein Sitzbrett aus Kork, da geht die Post ab, beide bekommen gute Laune, ich darf näher kommen.
    Fürs auf die Hand kommen benutze besser erstmal einen Ast. Wenn du die dann so transportieren kannst (von einem Ast zu einem anderen Ast), kannst du den Stock mit der Zeit immer etwas kürzer in der Hand halten, sie kommen der Hand also näher. Probiere es mal so.
    Gruß Schräg
     
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