Amazonen: Äste

Diskutiere Amazonen: Äste im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, als Blaustirnneuling habe ich eine Frage: Welche Äste dürfen Blaustirnamazonen nicht haben. In den Büchern habe ich bis jetzt nur gefunden,...

  1. #1 Maria Heckert1, 29. Mai 2001
    Maria Heckert1

    Maria Heckert1 Guest

    Hallo, als Blaustirnneuling habe ich eine Frage: Welche Äste dürfen Blaustirnamazonen nicht haben. In den Büchern habe ich bis jetzt nur gefunden, daß Obstbäume klasse sind. Wie sieht es denn mit Nadelhölzern, Birke, Buche, Eiche usw aus? Dürfen die Vögel eigendlich Tannenzapfen knabbern, Eicheln, Kastanien...?

    Ich freue mich auf Eure Antworten, denn unser Zorro knabbert sehr gerne und wir wollen ihn doch nicht schädigen.

    Vielleicht kennt auch jemand ein gutes Rezept gegen Durchfall durch Aufregung. Wenn Zorro sich erschreckt oder von Wolfgang gejagt/geärgert wird, dann fällt oft ziemlich Dünnes runter.

    Gruß Maria
     
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  3. nicki

    nicki Guest

    Hallo Maria,

    damit Du nicht ganz so frustiert bist, weil keine Antworten kommen (bin ich auch immer ...) versuch ich wenigstens ein bisschen zu helfen ! Birke, weiß ich, dürfen sie knabbern!
    Ich habe vor längerer Zeit, mein ich jedenfalls, im Nymphensittich-Forum etwas über Hölzer gelesen, wenn ich es finde, sage ich Dir nochmals Bescheid.

    Liebe Grüße

    Petra
     
  4. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    1. Januar 2001
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    BWB:wo es zwitschert und pfeifft
    mal wider was aus meinem Arikel fürs WP;
    hoffe der erscheint bald, dann kann man es nachlesen und vielleicht sind dann einige Fragen beantwortet. alos hier der Auszug:
    6) Äste:
    Unbehandelte, ungiftige Naturäste (z.B. Haselnuß, Weide, Birke, Hainbuche, Ahorn, Erle, Linde, Obstbäume,...) sind gut für die Krallen und nutzen diese auf natürliche Weise ab. Zusätzlich versorgen sie die Vögel beim Benagen mit Vitaminen und Mineralien.
    Diese Sitzmöglichkeiten bauen Druckstellen, Athrose und Ballengeschwüren an Vogelfüße vor, da sie unterschiedliche Durchmesser haben und so der Vogelfuß nicht immer die gleiche Stellung einnehmen muß. Der Durchmesser sollte dem Vogelfuß entsprechen. d.h., die Krallen sollten nicht übereinander gehen, ihn also nicht umgreifen, und die Mehrzahl der Äste sollte auch wieder nicht zu groß für den Vogelfuß sein, so daß der Vogel keinen Halt findet. Ebenfalls sollten die Äste nicht zu rutschig sein, besonders in der Brutzeit, da dies sonst zu unbefruchteten Eiern führen könnte. Nach Möglichkeit alle 4-6 Wochen sollten die Äste erneuert werden.
    Außerdem kommen sie dem Nagebedürfnis und Spieltrieb unserer Vögel entgegen.
    Zum Anbringen im Käfig sind Halterungen recht hilfreich, in die sie nur eingelegt werden müssen, Äste drehen sich dadurch manchmal und meine Piepmätze haben eine regelrechte Freude an diesen „Karusellfahrten“.
    Hakenschrauben sind die billigere aber zeitaufwendigere Methode. Bevor die Äste im Käfig angebracht werden behandle ich sie kurz mit dem Dampfreiniger um eventl. Bakterien abzutöten.
    so das wars.
    ÄSte sind gut, sobald sie nicht zu sehr harzen und von ungiftigen Bäumen stammen.
    Das mit den zapfen habe ich noch nicht gemacht, wird aber immer wieder angeboten und ist ganz gut, die Krabeltierchen, die sich darin befinden kommen dem Eiweißbedarf entgegen.

    [​IMG]
     
  5. Doris

    Doris Guest

    Hi,

    Erstmal Sorry für die späte Antwort, da muss ich wohl irgendetwas übersehen haben. :s


    Obstbäume sind, insofern sie nicht gespritzt sind, wirklich sehr gut geeignet. Nadelhölzer kann man theoretisch auch geben (ich kenne zumindest ein paar Papageienhalter, die das tun), jedoch habe ich ein paar Bedenken wegen dem Harz und den darin enthaltenen etherischen Ölen. Aber ich denke das die Menge ausschlaggebend ist,- solange die Vögel damit nicht gleich vollgestopft werden dürfte es nicht so tragisch sein. Gleiches gilt für die Kiefernzapfen, die meist recht gerne genommen werden. Birke enthält im nicht getrockneten Zustand Alkohole, jedoch nur sehr wenig davon. Ich gebe meinen Geiern auch ab und zu Birke, negatives konnte ich noch nicht feststellen. Von Eiche habe ich gehört, das zuviele Gerbstoffe enthalten sind und man deshalb lieber darauf verzichten sollte. Eigene Erfahrungen habe ich damit nicht. Bei Buche ist mir nichts negatives bekannt, die habe ich selbst auch schonmal gegeben.

    Zu Eicheln und Kastanien habe ich nichts brauchbares gefunden, jedoch glaube ich mal gehört zu haben das sie nicht unbedingt geeignet sind.

    Zu deiner Frage, welche Äste giftig sind: Ich würde auf alle Fälle auf diverse "Ziersträuche" verzichten, das gleiche gilt für Holunder. Grüne Teile des Holunders enthalten Giftstoffe, jedoch gibt es wiederum ein paar Papageienhalter die Holunder ohne Probleme geben. Die Empfindlichkeit der Geier ist anscheinend recht unterschiedlich, ich würde aber lieber nichts riskieren.

    Das kenne ich von meinem Gelbbrustara Johnny,... Gegen Stress-Durchfall gibt es aber leider kein Mittel,- ausser den Stress halt zu vermeiden (soweit das möglich ist).
     
  6. Doris

    Doris Guest

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  8. #6 Maria Heckert1, 31. Mai 2001
    Maria Heckert1

    Maria Heckert1 Guest

    Hallo,
    ersteinmal vielen Dank für eurer Antworten. Unsere beiden "Geier" werden sich über die Abwechslung im Astbereich freuen. Bis jetzt haben sie nur Kirsche bekommen, weil wir nicht wußten, was sie sonst noch dürfen.

    Auch wenn Ihr mich für dumm haltet, was ist "WP" auf das in der einen Antwort verwiesen wird?

    Gruß Maria
     
  9. Doris

    Doris Guest

    WP-Magazin

    Hallo,

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Thema: Amazonen: Äste
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