Beulen bei Kanarienvogel

Diskutiere Beulen bei Kanarienvogel im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich züchte schon seid einigen Jahren Kanarien, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen: Seid ca. zwei Wochen hat einer meiner Hähne...

  1. Sveno

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    Hallo,

    ich züchte schon seid einigen Jahren Kanarien, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen:

    Seid ca. zwei Wochen hat einer meiner Hähne (zwei Jahre alt) eigenartige Beulen an den Flügelansätzen.

    Ich dachte erst der Flügel wäre gebrochen, aber er fliegt normal und seid ca. 3 Tagen wächst auf der anderen Seite auch so eine Beule.

    Ich versuche mal Fotos rein zu stellen und hoffe, man kann was erkennen.

    Vielleicht hat einer von Euch ne Idee, was es sein könnte ???

    Gruß

    Sveno
     

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  3. Sveno

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  4. Sveno

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  5. Sveno

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  6. Pine

    Pine Foren-Guru

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    Hi Sveno

    Beim Kanarienvogel kommen m.E. 2 Möglichkeiten in Betracht .

    1.) Geschwulstbildung oder auch Lipome... allerdings beim Kanarienvogel recht selten .

    2.) Erkranken Kanarien an einer Pockeninfektion kann es auch
    an den Flügeln zu Ausschlägen kommen .

    Da der Kanarie gut fliegt ,kann es keine Verletzung , Fraktur u.a. sein .
    Bitte suche einen vogelkundigen TA auf.
     
  7. Nancy

    Nancy Samtpfotenpflegerin

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    Hallo Sveno,

    das sieht auf jeden Fall nicht gut aus.
    Ich tippe ehrlich gesagt eher auf Federbalgzysten.

    Federfollikelzysten oder Federbalgzysten treten gehäuft beim Kanarienvogel auf, insbesondere beim gelben und weißen Kanari ist eine erbliche Veranlagung wahrscheinlich.

    Ursache der Federfollikelzysten sind zu weiche Federn.
    Die wachsende Feder kann die Haut nicht durchstoßen und rollt sich innerhalb des Follikels zu einer Spule auf.
    Um die Spule bildet sich ein käsiges, krümeliges Sekret.
    Federfollikel und die umgebende äußere Haut sind entzündet, wobei man oft harte Verkrustungen vorfindet.

    Die Zysten können so groß werden, daß sie den Vogel sehr behindern.
    Nur ein Tierarzt sollte sie entfernen, denn es können starke Blutungen dabei entstehen.
    Die Federbalgzysten werden chirurgisch, eventuell unter Narkose, ausgeräumt.
    Je nach Größe der Zyste ist manchmal eine Hautnaht erforderlich, um die Wunde zu verschließen.

    Du solltest unbedingt einen vogelkundigen TA aufsuchen!!

    Ich drücke dir alle Daumen.;)




    __________________
    Liebe Grüsse
    Nancy:)
     
  8. Sveno

    Sveno ?!

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    Vielen Dank

    Erst mal vielen Dank für die schnellen Antworten.

    Ich gehe natürlich Morgen gleich zu einem Tierarzt.

    Ich hoffe sehr, dass es keine Pocken sind, habe dramatische Sachen im Forum darüber gelesen.

    Habe aber auch alle andern Vögel untersucht und bisher ist bei keinem etwas vergleichbares festzustellen.

    Kennt vielleicht jemand einen guten vogelkundlichen Tierarzt im Raum Dortmund/Unna?

    Halt Euch auf dem Laufenden

    Sveno
     
  9. Sveno

    Sveno ?!

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    Federbalgzysten

    Hallo,

    war Heute beim Tierarzt... es sind Federbalgzysten!

    Erst mal war ich froh, dass er nicht die Vogelpocken diagnostiziert hat.

    Dann hat er gesagt, dass man das nur operativ beheben kann (ca. 80-90,- €) könnte aber jedes Jahr wieder auftreten.

    Ich habe mich gegen die OP entschieden und werde sehen wie es sich weiter entwickelt.

    Hat einer von Euch ne Idee, wie man dem Vogel sonst helfen kann?


    Gruß und vielen Dank noch mal für die fachkundlichen Tipps

    Sveno
     
  10. Nancy

    Nancy Samtpfotenpflegerin

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    Hallo Sveno,

    eine andere Möglichkeit, als die operative Entfernung und Verödung der Federbalgzysten gibt es meines Wissens nicht.

    Allerdings ist es ja nicht 100%ig sicher, dass die Zysten wiederholt auftreten werden.

    Ich würde an deiner Stelle einfach noch den Rat eines weiteren Tierarztes einholen, auch um die finanzielle Frage sicher zu klären.


    Viel Glück!!




    _______________
    Liebe Grüsse
    Nancy
     
  11. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Hi,
    u.U. können solche Zysten so groß wie Walnüsse werden-solltest Du also besser entfernen
    lassen...An der Stelle, an der solche Zysten chirurgisch ausgeräumt wurden, kann es nicht zu
    Rezidiven kommen-da wachsen keine Federn mehr.

    Ines
     
  12. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Hallo Ines,

    wieso wachsen da keine Federn mehr? Wie weit bzw. tief wird denn "ausgeräumt"?

    Neugierige Grüße
    Moni
     
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  14. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Der Horndentritus wird mitsamt seiner Kapsel "rausgeschält" und die Lederhautpapille verödet.
    Damit ist die Grundlage für neues Federwachstum zerstört.
     
  15. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Das ist natürlich hart - je nachdem an welcher Stelle es auftritt kann der Vogel also irgendwann nicht mehr fliegen, weil beispielsweise die Schwungfedern nicht mehr nachwachsen?
     
Thema: Beulen bei Kanarienvogel
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