blut im kot-wer weiß etwas?

Diskutiere blut im kot-wer weiß etwas? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; meine kleine welli-dame hat blut im kot!!! wer hat irgend eine idee durch was das verursacht wird??? oder wer hat einen vorschlag was ich...

  1. Steffie

    Steffie Guest

    meine kleine welli-dame hat blut im kot!!!

    wer hat irgend eine idee durch was das verursacht wird???
    oder wer hat einen vorschlag was ich tun kann bis ich zum Ta fahre???

    ich bin völlig ratlos, soetwas hab ich noch nie gehabt!

    bitte helft mir ich angst um meine kleine!, Steffi :+screams:
     
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  3. #2 Alfred Klein, 28. August 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Es wäre möglich daß das Blut von den Fortpflanzungsorganen her rührt.
    Ebenso wäre natürlich eine Verletzung des Enddarmes möglich.
    Was es auch immer ist, im Moment kannst Du wenig machen, als einziges wäre die Möglichkeit bei inneren Blutungen mit dem Vitamin K1 die Blutgerinnung zu beeinflussen und auf diesem Weg die Blutung zu stoppen. Allerdings wirst Du heute in keiner Apotheke mehr Vitamin K1 bekommen, die haben das Kanavit, so heißt es, in aller Regel nicht vorrätig.
    Du kannst also wirklich nur beobachten und hoffen daß die Blutung nicht zu stark wird. Wie erwähnt kann das von den Eierstöcken kommen und da kann man nicht so einfach eingreifen.
     
  4. Rasti

    Rasti Foren-Guru

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    hey, könnten Kokkzidien sein - laß beim TA eine Kotprobe machen - Kokk. kann man von überall mitbringen ( frische Äste, frisches Grün von außen etc..... und bei Stress werden sie aktiv - sind aber leicht mit Sulfonamid zu behandeln , aber alle Mitbewohner ( Vögel ) müssen auch behandelt werden Gruß :0- Rasti
     
  5. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Blut im Kot - Erste Hilfe

    Hallo,
    sofort ab zum (vogelkundigen!) Tierarzt. Eine Kotprobe muß untersucht werden, ggf. auch (bitte unter Narkose!) eine Röntgenaufnahme angefertigt werden.
    Als Erste-Hilfe-Maßnahme: Homöopathisches Mittel Crotalus D 12 als Globuli oder ins Trinkwasser, zum Stoppen der Blutung.
    LG
    Thomas
     
  6. Steffie

    Steffie Guest

    ich war heut beim Ta erschrekenderweise war es nicht meine henne
    sondern mein Hahn! Ihm hing heute morgen , naja sagen wir es sah aus wie ein stück blutiges gewebe aus dem schnabel. der ta hat es entfernt und lässt es einschicken. leider hat er keine ahnung was es ist.

    nächste woche fahre ich zu einem Ta der ein bisschen mehr erfahrung hat!
    hoffentlich! auch hir bin ich für jede idee was das ist dankbar
    steffi
     
  7. #6 DieJasminII, 29. August 2004
    DieJasminII

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    Liebe Steffie,

    das hört sich ja wirkich nicht gut an. Der Vogel sollte dringend geröngt werden um auszuschließen, dass evtl. Verletzungen der innere Organe die Ursache der Blutung sind. Aber bitte, lass den Vogel nicht unter Narkose röntgen, das wäre zu viel für den kleinen Wellensittich und ist außerdem nicht notwendig. Ein guter Tierarzt kann einen Vogel auch ohne Narkose röntgen.

    Weiterhin sollte ausgeschlossen werden, dass der Vogel an parasitär, bakteriell und pilzbedingten Krankheiten leidet. Hierzu wäre es notwendig, einen Kot- und Kropfabstrich in ein Labor einzuschicken, wenn der Tierarzt nicht vor Ort die Möglichkeit hat die Proben anzusetzen.

    Außerdem wäre es ein Versuch wert, sofern die Röntgenaufnahmen, nichts abnormales aufweißt, Megabakterien nachzuweisen. Leider lassen sich diese nur sehr selten nachweisen. Denn auch bei GLS kann es zu Blutungen kommen.

    Ich drücke euch dolle die Daumen,
    Jasmin
     
  8. Steffie

    Steffie Guest

    vielen lieben dank für eure tipps!

    momentan geht es ihm gut er zeigt nicht im geringsten anzeichen dafür
    dass etwas nicht in ordnung ist???!!!ich gebe ihm keimfutter und kolbenhirse
    was kann ich ihm noch leichtverdauliches geben, bzw. weiches futter??

    es ist momentan ein ergenartiges bild, er fliegt rum und spielt und erzählt
    und dabei ist sein gesicht komplett mit blut verschmiert 0l
    ich will ihm den stress aber nicht antun und es ihm entfernen!!!
     
  9. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Narkose und Röntgen

    Hallo,
    völlig risikolos ist Röntgen nie. Es kann immer (auch tödliche) Zwischenfälle geben, mit und ohne Narkose. Klar kann ein erfahrener Vogeldoc auch ohne Narkose röntgen. Es ist aber immer extremer Streß für den Vogel, da er auf einer Platte über Hals und langgezogene Beinchen festgeschnallt wird.
    Da Vögel auch an Angst und Streß sterben können, empfehle ich die vergleichsweise risikoärmere Narkose. Achtet nur darauf, daß keine Ketamin-Narkose (mit der Spritze) gegeben werden, sondern Gasnarkosen mit Isofluran. Das Isofluran ist sehr arm an Nebenwirkungen, wil es praktisch nicht verstoffwechselt wird. Und die schrecklichen Excitationsphasen, die unter Ketamin bei Aufwachen erfolgen, sind da völlig ausgeschlossen. Das ist daher Stand der Kunst. Mit der Größe des Vogels hat ja nur die richtige Dosierung zu tun, nicht das Narkoserisiko selbst.
    Mindestens sollte der Vogel mittels eines Benzodiazepins sediert werden.
    Liebe Grüße,
    Thomas Braunsdorf
     
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  11. #9 DieJasminII, 29. August 2004
    DieJasminII

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    Meine Tierärztin schnallt keine Vögel fest, sondern röngt sie samt ihrer beide Hände. Die Hände werden natürlich geschützt. Ich würde es nicht zulassen, dass jemand meine Vögel anschnallt oder nakotisiert. Das röntgen selber ist binnne 2 Sekunden erledigt.

    Eine Narkose käme bei mir nur für extrem ängstliche Vögel in Betracht, bei denen die Gefahr des Herzversagens besteht.

    LG - Jasmin
     
  12. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Röntgen und Narkose

    Hallo Jasmin,
    Deine Tierärztin ist ja eine heiße Kandidatin für das Guinness-Buch der Rekorde, wenn sie es schafft, einen Vogel <b>in 2 Sekunden</b> in 2 Ebenen (ventrodorsal und laterolateral), und das ist notwendig, zu röntgen.
    Allein die korrekte Lagerung, die außerordentlich wichtig ist, um Fehlinterpretationen zu vermeiden, dauert schon erheblich länger. Im ventrodorsalen Strahlengang müssen sich Wirbelsäule und Brustbein exakt überlagern, wobei die Flügel von Körper abgespreizt werden müssen. Im laterolateralen Strahlengang müssen beide Hintergliedmaßen maximal nach kaudal gestreckt werden, wobei sich ebenfalls beide Hüftgelenke genau überlagern sollen. Die Flügel werden dann dorsal fixiert. Außerdem muß man in der Inspirationsphase röntgen, weil sich sonst die inneren Organe nicht genau genug voneinander abgrenzen.
    Das alles in 2 Sekunden, Respekt, Respekt....
    Deine Vorbehalte gegen Narkosen scheinen mir auch eher diffus-gefühlsmäßiger als rational begründbarer Natur zu sein. Die Schockgefahr ist erheblich größer als die Gefahren moderner(!) Inhalationsnarkoseverfahren.
    Beste Grüße,
    Thomas
     
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