Federrupfen beim Partner

Diskutiere Federrupfen beim Partner im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Freunde, Irgendwie ist das mit dem neuen Thema sonstwohin gegangen. Deswegen nocheinmal. Also ich habe gerade die zwei Rosskappen meiner...

  1. #1 bluefisch, 6. Juni 2011
    bluefisch

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    Hallo Freunde,

    Irgendwie ist das mit dem neuen Thema sonstwohin gegangen. Deswegen nocheinmal.
    Also ich habe gerade die zwei Rosskappen meiner Tochter in Urlaubspflege.
    Das Männchen (1 Jahr) hatte vor ca einem Monat eine bakterielle Infektion und musste aus diesem Grund mitsamt der Partnerin mit Antibiotika usw, behandelt werden, dazu stressige Tierarztbesuche. Dadurch hat auch seine Leber und das Gefieder gelitten. Das Weibchen hat alles gut verkraftet. Nun ist folgendes aufgetreten. Beim Putzen und Kraulen reisst das Weribchen immer die frischen zarten Federchen aus. Das Männchen schreit dann, tut aber nichts dagegen. Im Gegenteil, es hält immer wieder das Köpfchen hin. Es juckt wahrscheinlich ist ja klar, aber nun hatte meine Tochter die Idee, die Beiden wenigstens für eine Weile zu trennen. Käfig an Käfig, aber so könnten sich die Federn wieder erholen. Wenigstens solang sie abwesend ist. Ich denke die haben einen Schock noch von den Tierarztbesuchen und der Behandlung mit Inbalieren usw. Könnte dies ein psychisches Problem sein oder was könnten die Hintergründe sein. Hat einer von Euch eine Idee? Der Tierarzt meint auch vorübergehende Trennung, aber vielleicht hättet Ihr doch noch einen Tip.

    Wäre zutiefst erleichtert! Wir lieben sie doch unsere "Kleinen"

    bluefisch
     
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  3. #2 IvanTheTerrible, 6. Juni 2011
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Trennen, bis der Vogel wieder vollständig befiedert ist.
    Vögel haben keine psychischen Probleme wenn sie tiergerecht gehalten werden. Auch ein TA-Besuch hinterläßt keine neurologischen Auswirkungen.
    Wenn nun das Rupfen der Kiele, ich vermute mal, das das die "frischen kleinen Federchen" sind, nicht aufhört, werden die Wurzeln so geschädigt sein, das garkeine Federn mehr an den betroffenen Stellen wachsen.
    Ivan
     
  4. #3 charly18blue, 6. Juni 2011
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    Hallo Bluefisch,

    Ich gehe mal davon aus Du meinst Rostkappenpapageien. Also trennen würde ich die Beiden auf keinen Fall, da das bei einem Papageienpaar neuen Stress auslöst. So ein Partnerrupfen kenne ich bei Nymphen, die sogenannte Liebesglatze. Da kann man leider nicht sehr viel dagegen tun. Sollte Deine Tochter die Beiden trennen wird sie, die Henne, wenn es sich um dieses Partnerrupfen handelt, beim Zusammenlassen wieder genau da weitermachen wo sie aufgehört hat.

    Wie sieht es denn mit der Luftfeuchtigkeit bei Dir aus? Haben die beiden viel Schreddermaterial in Form von frischen Ästen bzw. viel Beschäftigung?
     
  5. #4 IvanTheTerrible, 6. Juni 2011
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Gut, dann weiter rupfen lassen, denn das wird dann passieren.
    Wenn ich von Trennung spreche, so meine ich nicht Distanz von einem Kilometer, sondern so, das nicht mehr gerupft werden kann.
    Das nun Holz zum Nagen im direkten Zusammenhang mit Rupfen besteht, wage ich ernsthalft zu bezweifeln.
    Auch als Übersprungverhalten, weil sie einen weißen Kittel gesehen hat, kann man das wohl in Abrede stellen. Jedenfalls sind keine Fälle diesbezüglich in der Literatur darüber bekannt.
    Ob sie das als Ersatzhandlung für eventuelle zu niedrige Luftfeuchtigkeit macht, darf ebenfalls bezweifelt werden, sie findet eben Federkiele sehr schmackhaft..
    Sie wird dann aber zunächst mal keine Kiele mehr rupfen (Trennung), denn die rupft sie ja und daher kann man auch annehmen, das wenn keine Kiele mehr zum Rupfen da sind....
    Daran würde zunächst auch kein Fuder Bauholz was ändern.
    Ivan
     
  6. #5 charly18blue, 6. Juni 2011
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juni 2011
    charly18blue

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    Off Topic - Sigg ist es denn einfach nicht möglich, dass Du höflich bleibst, sondern immer Deinen Hohn und Deinen Spott verbreiten mußt? Ich bin es so leid. Du bist doch eh bei den Finken, Kanrienvögeln, Cardueliden etc. unterwegs. Die sind vom Verhalten doch schon um einiges anders als Krummschnäbel.

    So zum Thema: Natürlich kann man die beiden jetzt trennen, das Gefieder wird nachwachsen und dann läßt man sie wieder zusammen und dann wird die Henne genau wieder rupfen. Ich spreche da leider aus Erfahrung. Und kein Mensch hat davon gesprochen, dass Schredderholz was damit zu tun hat. Aber es ist doch keinesfalls verkehrt zu erfahren wie die Haltung der Beiden aussieht. Anscheinend hat die Henne vor der Behandlung dieses Rupfen nicht gemacht. Man sollte also versuchen die Ursache zu finden, was bei Rupfen egal in welcher Form nie einfach ist. Trennen der Vögel kann auf jeden Fall keine Lösung sein, wenn sie sonst miteinander harmonieren.
     
  7. #6 bluefisch, 6. Juni 2011
    bluefisch

    bluefisch Mitglied

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    Hallo,

    Nett, dass Ihr Euch auch Gedanken macht. Also ich meine die Tiere werden artgerecht behandelt. Grosser Käfig und
    auch viel Ansprache und Freiheit. Sie sind viel draussen und fliegen rum. Luftfeuchtigkeit haben wir so geregelt,
    dass sie sporalisch inhalieren mit 0,9% Kochsalz so ca. 20 Min. Auch viel Frischluft ist angesagt. Inhalieren können sie
    ganz bequem im Käfig. Kein Stress. Ich wüsste nicht, dass es ihnen an etwas fehlt. Vorher wurde nie gerupft nur
    erst jetzt nachdem das Gefieder durch die Krankheit so gelitten hat. Hauptsächlich am Kopf und unter dem Schnabel.
    Jeder Kiel wird gleich ausgerissen. Ich denke es juckt ihm auch ein bisschen und daher bietet er immer wieder seine
    frischen Kiele an. Wir werden die Trennung versuchen. Schlafen versuchen wir zusammenzuhalten. Wenigstens wenn die
    Federchen wieder da sind, müsste doch das Zupfen aufhören oder?

    Wenn man nur den Grund wüsste! Wobei ich doch daran glaube, dass diese TA Sache den Ausschlag gab.

    bluefisch
     
  8. #7 IvanTheTerrible, 6. Juni 2011
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Eben, das gilt es zu probieren. Und das ist das naheliegenste in solch einem Fall und nicht sich auf unwesentliche, mit dem Rupfen zunächst nicht zu verbindende Haltungsbedingungen zu beschäftigen. Schließlich rupft er die Kiele!
    Bis das dann mit Holz und Luftfeuchtigkeit verbundende Rupfen sich als Unsinn herausgestellt hat, hat der andere Vogel längst eine bleibende Glatze, da die Federwurzeln dann so geschädigt sind.
    Ich arbeite nach gesundem Menschenverstand und der besagt für mich, so einen Zustand sofort zu ändern, bevor ein Vogel Dauerschäden davon trägt.
    Da gibt es mich kein Rumgeeiere, sondern sofortige Maßnahmen sind gefragt!!
    Ivan
     
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  10. #8 charly18blue, 6. Juni 2011
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    Warum inhalieren die Beiden? Wegen der Luftfeuchtigkeit meinte ich eigentlich die Luftfeuchtigkeit bei Euch im Zimmer. Frischluft ist immer das allerbeste, das steht mal fest.
    Wie ich Dir schon schrieb, meist findet man, wenn nicht eine organische Erkrankung die Ursache ist, keinen Grund für das Rupfen. Aber wenn sie das vorher nicht gemacht hat, denke ich auch, dass da eventuell doch ein Zusammenhang mit der TA Sache ist. Bloß welcher Grund sollte das sein?

    Ich hatte es hier bei einem Nymphenpaar, sie war dann mal 14 Tage stationär in der Klinik, alle Federn am Kopf wuchsen wieder toll nach, sobald sie wieder hier war, hat er sie wieder gerupft. Ihr könnt es ausprobieren, ob eine Trennung was bringt, aber ich bezweifle es.

    @Sigg - Ursachenforschung egal in welcher Richtung ist niemals Unsinn.
     
  11. #9 IvanTheTerrible, 6. Juni 2011
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Das Federkiele rupfen etwas mit Holz und Luftfeuchtigkeit zu tun hat.
    Es gibt auch Fälle, wo Vögel einfach mal auf den Geschmack kommen, sei es durch Zufall, oder durch Leichtsinn des Halters...nehmen wir mal Eierfressen als Beispiel oder Partnerrupfen.
    Und nicht sofort zu gravierenden Maßnahmen zu greifen, heißt einfach einen Zustand zu manifestieren.
    Ivan
     
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