Flügelstutzen ja oder nein

Diskutiere Flügelstutzen ja oder nein im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; hallo Uta, sicherlich gibt es auch leicht gestutzte Geier, die damit klar kommen und die rundum zufrieden sind - aus unserer Sicht Auch meine...

  1. Annegret

    Annegret Guest

    hallo Uta,
    sicherlich gibt es auch leicht gestutzte Geier, die damit klar kommen und die rundum zufrieden sind - aus unserer Sicht Auch meine Jacky - die allerdings nicht von mir - sondern vom Vorbesitzer gestutzt wurde, die nun wieder fliegt - aber trotzdem noch viel zu Fuß geht - ist -natürlich aus meiner Sicht- ein zufriedener Geier. Allerdings ist sie viel aufgeweckter geworden, seit sie wieder die Möglichkeit zum Fliegen hat. Zudem muß "Stutzen oder nicht" jeder für sich und seine Geier entscheiden. Meine Meinung zum Stutzen betrifft insbesondere die Leute, die sich einen jungen Geier anschaffen und dann stutzen lassen. Dies würde ich k e i n e m Geier antun - . Dann würde ich lieber drauf verzichten. Ich habe es getan:-(( und bereue es noch heute - obwohl ich aus meiner Sicht wiederum - zwei ganz glückliche Graue habe! Bin ja jeden Tag damit beschäftigt, bei meinem Coco vieles wieder gut machen*grins*. Und wie wir Menschen, jeder Geier ist ein Individium - ich glaube heute sogar manchmal, daß Coco - wenn er allein geblieben wäre - vielleicht sogar mit dem Rupfen aufgehört hätte. Ist zwar reine Spekulation, allerdings rupft er überwiegend aus reiner Eifersucht. Wie gesagt - von anfang an - würde ich heute sagen: Nicht stutzen und nicht einen Geier alleine, somit nicht zu sehr auf Menschen bezogen und ich denke man hat dann die größte Chance zwei glückliche Geier zu haben, und als Geiermutti vielleicht auch den wenigsten Streß *grins*.
    Und nen Geier wie Walter ihn hat ist schon auch etwas besonderes - das wäre natürlich vom allerfeinsten: einer der sich bewegt wohin er will - und dann immer wieder nach Hause kommt - das ist schon fast ein *Sechser* im Lotto!!!
    :) :)
    Gruß Anne
    mit ihren grauen Eminenzen
     
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  3. Nani

    Nani Stammmitglied

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    Hallo, nicht böse sein - ich will keine Polemik verbreiten. Einem Vogel jedoch die Flügel zu stutzen ist für mich dasselbe, wie einem Kind die Beine zu amputieren.
    Ein Vogel hat zwei Flügel, um zu FLIEGEN und nicht, um diese gestutzt zu bekommen, damit WIR besser mit ihnen zurecht kommen. Wenn ein Vogel sein Leben bei uns in Gefangenschaft verbringen muss, dann sollten wir ihm jedoch soviel Freiheit zum Fliegen schaffen wie nur möglich.
    Meines Erachtens sollte das Stutzen von Flügel (ausser in gewissen Sonderfällen) verboten werden.
    Grüsse, Nani
     
  4. Antje

    Antje Guest

    Entschuldigt, daß ich mich jetzt auch mal hier einmische. Ich habe Nymphen und keine Graupapageien, verfolge Eure Diskussionen aber oft, weil ich im geheimen die Grauen auch superschön und interessant finde. Trotzdem würde ich mir nie einen anschaffen, weil ich ihm keine optimalen Bedingungen liefern könnte. Sprich: mindestens 2 Vögel, Freiflug in der gesamten Wohnung, möglichst noch eine Gartenvoliere im Sommer. Außerdem bin ich "schon" 33 Jahre alt. Was passiert mit den Vögeln, wenn ich tot bin?

    Da ich das alles nicht erfüllen kann, muß ich mich wohl oder übel damit abfinden, daß ich keinen Grauen haben werde. Und ich finde genau das ist der Knackpunkt. Wenn man den Tieren die Voraussetzungen nicht bieten kann, sollte man doch lieber die Finger von ihnen lassen oder? :~

    WEnn ich mir 2 Graupapageien nicht von Anfang an leisten kann, muß ich eben ganz darauf verzichten oder so lange sparen, bis ich das GEld zusammen habe. Wenn ich keinen Platz habe die Vögel fliegen zu lassen oder es für mich bequemer ist, lasse ich sie verstümmeln indem ich ihnen die Flügel stutze oder was? Ich dachte immer, die Flügel wären dazu da, den Vogel durch die Lüfte zu tragen? Liege ich da falsch? Vielleicht sollte man sich dann lieber gleich 2 Meerschweinchen anschaffen, die fliegen nicht überall rum.

    Entschuldigt, daß ich jetzt wahrscheinlich manchen Leuten auf die Füße getreten bin, aber wenn ich hier manche Sachen lese, muß ich mich schon arg zusammennehmen, damit ich meine gute Kinderstube nicht vergesse.
     
  5. #24 Walter Irrenhauser, 15. August 2001
    Walter Irrenhauser

    Walter Irrenhauser Guest

    Hallo zusammen,

    ich glaub es ist mal wieder Zeit von mir hören zu lassen.

    Ich bin der Walter, der den Aratinga ( NICKI) im freiflug hat.
    Bei Ihm hat sich nichts mehr geändert, das heißt er ist immer noch frei.
    Vor ca. 6 Wochen hatte ich nun das Glück eine 1jährige Aratinga-Henne zu bekommen (KIKKI).
    Die beiden haben nun eine große Voliere im Wintergarten bezogen. Was Nicki am anfang gar nicht paßte. Denn Seine Henne ist leider nicht zahm und somit blieb die Tür des öfteren zu. Er durfte nur noch 2mal am Tag raus zu meinen Kindern.

    Ich kann nur jedem raten (im nachhinein) kauft Euch lieber 2 Vögel, denn soviel Aufmerksamkeit die ein Geier braucht kann Ihm kein Mensch bieten.

    Am Anfang gab es ganz schöne Probleme mit den beiden ( Nicki 5jährig handaufzucht, Kikki 1jährig naturbrut ). Es dauerte fast 4 Wochen bis die beiden wenigstens auf einer Stange miteinander saßen.
    Mittlerweile vertragen Sie sich schon ganz gut (der Bann ist gebrochen), und wenn Sie sich nicht beobachtet fühlen kraulen Sie sich schon gegenseitig.
    Nur wenn von uns jemand an den Käfig kommt ist Kikki hergeschenkt dann hat Nicki nur noch Augen für uns. (Leider immer noch zu sehr auf den Menschen geprägt.) Aber es wird täglich für die beiden Geier besser.
    Kikki wird auch immer zutraulicher, es fehlen nur noch 10 cm zu meiner Hand --- aber das kann noch dauern.

    Seit 2 Tagen begrüßt mich auch Kikki mit den Worten - Hello how are you-.
    Oder Sie plappert -Make a dog- und dann bellt Sie.
    Das lernt Sie zur Zeit alles von Nicki.

    Also dann bis demnächst falls es wieder was zu berichten gibt.

    CU Walter :-)))

    PS: Monika - ich kann machen was ich will, meine Mail`s kommen immer wieder zurück, als nicht zustellbar. Leider!!!
     
  6. Annegret

    Annegret Guest

    Hi Nani und hi Antje,
    ich glaube nicht, daß ich oben etwas anderes gesagt habe als Ihr - vielleicht nicht ganz so krass ausgedrückt!
    Ihr habt Recht - allerdings muß ich zu meiner Entschuldigung sagen, daß ich nicht "gewollt" zu meinem Geier kam. Gerade, weil ich keine Ahnung davon hatte! Deshalb waren es von anfang an auch keine "zwei". Die Jacky bekam ich als schlechten Flieger, erst als ich sie hatte bemerkte ich, daß sie schlecht gestutzt war und überhaupt nicht flog - hätte ich sie zurückgeben sollen?? Ich habe alles getan, daß sie heute wieder fliegt.
    Daß es nunmal gestutzte Geier gibt - leider - ist ja nicht von der Hand zu weisen, wollte damit auch nur andeuten, daß es unter Umständen auch "Sonderfälle", wie Nani sagt - gibt. Vielleicht habe ich mich in meinem letzten Beitrag unglücklich ausgedrückt - meine Meinung darüber, sowie meine Geiergeschichte könnt Ihr auf meiner HP nachlesen!
    Ich bin der Überzeugung, daß meine Geier sämtlichen Freiraum haben, den man Geiern in Menschenhand bieten kann - die Käfige sind nur für das Futter da, damit sie nicht ganz davon entwöhnt werden (könnte ja sein, daß auch mal einer wg.Krankheit drinne bleiben müßte!). Und wenn gespart werden müßte - dann ganz sicher nicht bei meinen Grauen.
    Bin ehrlich, habe mich ein wenig auf den Schlips getreten gefühlt.


    ;) ;)
    Gruß Anne
     
  7. Nani

    Nani Stammmitglied

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    Hallo Anne,
    bitte auf keinen Fall auf den "Schlips" getreten fühlen. Ich bin überzeugt, dass es Deine Vögel gut bei Dir haben. Mir ging es bei meinem Beitrag eigentlich eher um das Prinzip des Flügelstutzens. Ich wollte nur sagen, dass ich grundsätzlich dagegen bin, aber auch jederzeit in der Not einen gestutzten Papagei aufnehmen würde.
    Liebe Grüsse, Nani

    PS: War gerade auf Deiner Homepage. Da möchte man ja selber Papagei sein!
     
  8. Annegret

    Annegret Guest

    hi Nani:-))
    ist schon ok *grins* - haste also gesehen, daß ich ebenso eingestellt bin!
    Na, daß mit dem Papagei bei mir?? Wenn, dann wäre ich noch lieber dort Papagei, wo sie eigentlich hingehören *grins*
    Gruß Anne;)
     
  9. Antje

    Antje Guest

    Hallo Annegret,

    Dich habe ich mit meiner "kleinen Ansprache" auch gar nicht gemeint. Tut mir leid wenn es so rübergekommen ist. Das Foto von Dir und Deinen Geiern ist ja wirklich zu goldig.

    Die Sticheleien waren eigentlich jemand anderem zugedacht.

    Aber ganz egal, wer sich davon angesprochen fühlt, ich habe es wirklich nicht böse gemeint, ich kann mich nur manchmal nicht zurückhalten und muß dann auch mal (vielleicht manchmal etwas deutlich) meine Meinung äußern.
     
  10. Annegret

    Annegret Guest

    hi Antje,
    is auch ok *grins*, sorry - bin manchmal ein "Sensibelchen"!! Außerdem habe ich mir den Schuh persönlich auch nicht angezogen - *wollte das nur kund tun*.:s
    Die Ansprach war deutlich - aber richtig!!!
    Es grüßt
    Anne mit ihren grauen Eminenzen:~
     
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  12. Uta

    Uta Guest

    Wem die Sticheleien zugedacht waren, habe ich schon verstanden. Und ich fühle mich schon persönlich angefriffen.
    Ich finde nämlich nicht, daß eine Freiflugvoliere oder ein Papageienzimmer optimale Lebensbedingungen für einen Grauen bieten, auch nicht bei paarweiser Haltung. Optimale Bedingungen hat so ein Tier nur im Urwald, dann dürfte man es überhaupt nicht in Gefangenschaft halten. Wenn so ein Geier nun aber einmal beim Menschen aufgezogen wurde ,kann man versuchen, jeder nach seinen Möglichkeiten, dem Tier das Leben angenehm zu gestalten.
    Unser Grauer fühlt sich bei uns jedenfalls augenscheinlich wohl, er ist wieder voll befiedert, obwohl wir ihn für 'nen Appel und 'n Ei gekauft haben, weil er ein "unheilbarer Rupfer" war, er spricht, pfeift, singt, macht sämtliche Küchengeräte nach, spielt mit den Katzen, unseren Kindern und seinem Spielzeug, grast auf unserer Wiese, zerschrotet bergeweise Kiefernzapfen, Kugelschreiber, und Küchenrollen, schmust mit uns und geht gern mit uns wandern.
    Daß wir ihn überhaupt ein wenig beschneiden hat eine Vorgeschichte. Er war immer frei im Garten (dort hat unter anderem zwei 20jährige Birken erledigt, indem er sie komplett von oben bis unten entrindete, das haben sie nicht vertragen), einmal hatte draußen auf der Straße ein Auto eine Fehlzündung, der Geier startete durch und war weg. Nach zwei Stunden fanden wir ihn wieder: Er war gerade dabei, auf dem Heimweg zu uns die B7 zu überqueren. ZU FUSS! Obwohl er voll flugfähig war. Und unserem Tierarzt ist genau DAS passiert, was uns damals erspart blieb. Gleiche Geschichte: Fehlzündung, Geier über Hecke... Der TA hörte nur noch die Bremsen des LKWs und sein Maxi war platt.
    Seitdem hat unser Geier halt ein paar kürzere Federn und schafft es nur noch bis in den Nachbargarten. Und in seinen Käfig wird er nur eingesperrt, wenn keiner von uns zu Hause ist, ansonsten ist er Freigänger.
    Uta
     
  13. Ann Castro

    Ann Castro Guest

    Hallo, liebe Uta!

    Ich glaube ich muß Dir mal unterstützend unter die Arme greifen, obwohl ich diese offensichtlichen Konfrontationsdiskussionen eigentlcih ganz gerne vermeide (bin eben ein Weichei).

    Die Haupttodesursache von Haustiergeiern sind Haushaltsunfälle und Wegfliegen, die nicht passiert wären, wenn sie gestutzte Flügel hätten. Ein Papagei als Haustier wird einfach niemals artgemäß leben. Das zu glauben ist Selbstbetrug und da helfen auch Flugfedern nicht.

    Als verantwortungsvoller Halter, ist es jedoch meine Pflicht das Überleben und die Gesundheit meines Tieres zu sichern. Und dazu gehört eben oft auch das Flügelstutzen.

    Rupfen wg. gestutzer Flügel hat lt. Experten eher mit der Art des Stuzens als mit der Tatsache an sich zu tun.

    Wenn die Enden ausgefranst sind z.B. wird der Vogel sie "glattpflegen" wollen und geht dabei u.U. zum Rupfen über.

    Außerdem hat die Art der Stutzens macht einen Unterschied zum Wohlbefinden des Vogels aus. Der sogenannte "Vanity" (Eitelkeits)schnitt z.B., wo die äußeren paar Schwungfedern stehengelassen werden, ist mittlerweile in den USA verpönt, da es zwar hübsch aussieht, aber die Gefahr, dass der Vogel irgendwo hängenbliebt und sich diese Feder(n) abbricht recht groß ist.

    Eien andere Unart ist das einseitige Stutzen. Papageien klammern sich furchtbar gerne irgendwo dran fest und schlagen heftig mit den Flügeln (das machen im Übrigen auch ungestutzte). Wenn sie einseitig gestutzt sind, ist das nicht mehr möglich, weil das den ganzen Körper herumreisst. Sollte man also nicht machen.

    Gestutzte Flügel bedeuten ja nicht, dass der Vogel gar nicht mehr fliegen kann. Er kann nur nicht an Höhe gewinnen, aber wenn er fällt, sich erschreckt, usw. kann er durchaus noch recht bequem zu Boden fliegen.

    Abgesehen vom Sicherheitsaspekt, der m.E. der wichtigste ist, kommt auch noch das Thema Dominanzverhalten und Zähmung dazu. Aber das führt jetzt zu weit.

    Es gibt ganz gute Literatur zu dem Thema (leider nur im angelsächsischen Bereich) z.B. von Sally Blanchard (kann man bei Amazon.com in Amerika bestellen.

    Liebe Grüße,

    Ann.
     
Thema:

Flügelstutzen ja oder nein

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