geschwollener Zeh

Diskutiere geschwollener Zeh im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Mein Kanarienvogel hat schon seit mehr als einem Jahr das Problem, das er seine Fuß nicht mehr öffnen und somit zum greifen benutzen kann. Eine...

  1. Yunipiep

    Yunipiep Guest

    Mein Kanarienvogel hat schon seit mehr als einem Jahr das Problem, das er seine Fuß nicht mehr öffnen und somit zum greifen benutzen kann. Eine Zeit lang habe ich ihm immer geholfen, indem ich ihn den Fuß mit Pflaster gestützt habe, hab das aber irgendwann mehr und mehr gelassen, weil es für den Vogel jedes mal stressig war und ich meine Tierärztin auch so verstanden habe, das dies nicht notwendig ist. Sie meint er könne wegen Gicht im Fuß nicht mehr damit zugreifen. Ich weiß das die Ursache ehr an einem Muskel-oder Sehnenriß liegt, da dieser aber zu lang her ist, streite ich mich deswegen nicht.

    Nun auf jeden Fall sitzt er immer auf der sozusagen zur Faust gebalten Kralle. Schon vor einigen Monaten ist mir aufgefallen, das die Längste der Zehen, die meines erachtens ja ein meisten belastet wird geschwollen ist. Früher hat er sich immer noch hin und wieder selber bemüht seinen Fuß auf der Stange auszurichten, er hat dann mit den Schnabel seine Zehen so auseinander gezogen, das diese dann halbwegs um die Stange lagen.
    Das macht er nun schon lange nicht mehr.

    Naja auf jeden Fall ist der große Zeh geschwollen, hab beim letzten TA-Besuch die Ärztin auch drauf aufmerksam gemacht, aber sie zeigte sich nicht besorgt und gab mir auch keine Salbe und das obwohl sie mir immer gerne was verkauft.
    Jetzt stelle ich immer wieder fest, das er etwas merkwürdig auf seinem Fressnapf sitzt, er hat den behinderten Fuß immer im Fressnapf. Das obere Gelenk des großen Zehs ist mehr geschwollen als der rest des zehs und dort wo der hintere Zehnagel warscheinlich immer mal auf dieser Schwellung liegt ist ein dunkelroter Fleck wie eine Druckstelle.

    Ich habe ihn mitlerweile den Käfigboden ausgepolstert, was er abends zum schlafen dankbar annimmt.
    ICh weiß nicht ob der Dicke Zeh ihm weh tut, wenn dann nicht sonderlich. Mir fällt zumindest nicht auf, das wenn ich den Zeh anfasse, ihn das schmerzt.

    Hat jemand einen Tipp, was ich gegen den Dicken Zeh tun kann.
    Ich will nicht unbedingt zum TA fahren, dazu müßte ich erst meinen Vater überreden, mich zu fahren, dann dauert das 1 Stunde hin und das nur mit dem Ergebnis, das die Tierärztin das ganze vielleicht ganz in Ordnung findet und mir 30 Euro abknöpft, den das der Zeh dick ist, hat sie ja schon gesehen.
     
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  3. #2 Alfred Klein, 13. Juni 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Also, ich würde denken daß Du dem Vogel gepolsterte Sitzbrettchen anbieten könntest.
    Vögel sitzen ja nicht so gerne unten, wenn Du also oben so was befestigst könnte das schon mal helfen.
    Auch kleine Leiterchen, waagerecht montiert, sind recht gut. Der Vogel kann sich mit dem Bauch darauf legen und das Beinchen entlasten.
    Ansonsten könntest Du eventuell den hinteren Zehennagel kürzen damit dieser weniger drückt.
    Zur Behandlung der geschwollenen Zehe könnte eventuell Heparin-Salbe geeignet sein. Es gibt auch noch eine Aluminium-Salbe für derartige Stellen, leider weiß ich den Namen von dieser nicht mehr.
     
  4. Yunipiep

    Yunipiep Guest

    Ich hab ihn mal ein Brettchen angeboten, das man gut am Käfiggitter anbringen kann, extra für ihn gekauft. Gepostert hab ich es allerdings nicht. Er hat das Brett über 2 Wochen hinweg ignoriert, wenn ich ihn versucht habe drauf zu setzen hatte er angst. Also hab ich es wieder abmontiert. Das Problem ist, er sieht nicht mehr sehr weit, wes wegen er das Brett warscheinlich garnicht war genommen hat. Aber ich werds noch mal versucht, vielleicht indem ich damit eine andere Stange ersetze. Ich fürchte mit einer Leiter kann er garnichts anfangen.

    Das mit der Leiter muß ich mal ausprobieren, wenn ich die Leiter wiederfinde, keiner von meinen Vögel fand das Ding gut als ich es damals gekauft habe, also wanderte sie in den Schrank.

    Bringt es was ihm dickere stangen rein zu machen oder währe das ehr weniger hilfreich. Ich hab hie noch ein paar sehr dicke naturholzstangen, hab aber angst das damit die Schwellung auch noch wund wird.

    Sind diese Salben unbedenklich? Hin und wieder betastet er mit dem Schnabel seinen Fuß, meist wenn er sich über seine Behinderung dort ärgert.
     
  5. PeK

    PeK Stammmitglied

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    hallo,

    hast du ihm mal ein Korkbrettchen angeboten? Du kannst sie ja wahlweise mit der groben oder glatten Seite nach oben aufhängen oder aber auch am Gitter befestigen. Die Brettchen gibt es ja in den verschiedensten Größen. Ist vielleicht nicht so glatt und hart wie das reine Holzbrettchen. Sieht ja auch "natürlicher" aus und wird wahrscheinlich eher angenommen.

    Ist denn die Tierärztin vogelkundig? Evtl. würde ich mal Rücksprache mit einem anderen TA oder einer Vogelklinik nehmen.

    Gruß

    Petra
     
  6. Yunipiep

    Yunipiep Guest

    Solche Korkbrettchen hab ich noch nirgends gesehen, wo bekommt man die.

    Der rote Fleck der mir sorgen gemacht hat ist fast wieder weg, anscheint hat dort wirklich die Kralle drauf gedrückt.

    Der Zeh ist aber anscheint dauergeschwollen. Ich hab jetzt erst mal wieder Sand in den Käfig gemacht, er springt anscheint immer sehr geziehlt auf den Boden. Wer das mal mit dem Sand und dem auspolstern des Käfig abwechseln, mal sehen wie der Zeh sich entwickelt. Würde es schon schön finden wenn dieser nicht mehr angeschwollen ist, den erst dann kann ich es vielleicht noch mal versuchen, ihn dazu anzuregen doch wieder zu versuchen diesen Fuß zu öffnen.

    Meine Tierärztin ist auf jeden Fall Vogelkundig, hab schon in Buchhandlungen Bücher von ihr gefunden, mit Abhandlungen über Vogelmedizin. Sie scheint es nur als Sinnlos anzusehen sich mit dem Fuß meines Vogel zu beschäftigen, da seine Herzprobleme vermutlich viel interessanter sind.

    Ich mach mir vielleicht zu viel Sorgen deswegen, weil ich halt im Internet gelesen habe, das auch ein kaputter Fuß, der sozusagen eine falsche Stellung hat auch nach Jahren einem Vogel noch gefährlich werden kann. Von wegen Blutvergiftung etc.
     
  7. #6 PeK, 16. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2006
    PeK

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    Hallo,

    die Korkbrettchen bekommst du meist in gut sortierten Zoo- und Tierläden, die auch Aquariumbedarf anbieten. Meist sind sie auch in diesen Abteilungen oder im Übergang Vogel/Aquariumsbereich zu finden.

    Es gibt sie aber auch in den meisten Onlineshops für Vogelbedarf. Entweder einfach so oder aber schon mit Halterung zum befestigen am Käfig (starr).

    Ich verwende Kork in 3 Varianten:

    Als Sitzbrettchen, das einseitig am Käfiggitter angeschraubt ist,

    als Schaukel - habe jeweils an den Enden ein Loch durchgebohrt und eine Kette durchgezogen.

    als Korkröhre - allerdings muss man da aufpassen, da es zur Brut reizen kann.


    Kork hat noch den Nebeneffekt, dass die meisten Vögel es lieben, daraus Sittichkunstwerke herzustellen. Lässt sich prima schreddern.

    Vorher aber bitte gut heiß abschrubben. Manche legens auch in den Backofen. Das habe ich aber bisher noch nicht getan.


    Achso, meine hole ich meist bei Dehner, habe sie aber auch schon in Helacentern gesehen.


    Bezüglich Leiter:

    Also meine bastele ich selbst. die eine habe ich quer in einer Voliereecke führt dann auf ein Korksitzbrettchen von da geht wieder eine Leiter auf den Boden.

    Die Leiter habe ich gebunden. also jede einzelne Sprosse an den Holmen.

    Am Wochenende habe ich dann noch eine Hängebrücke gefertigt. Diese ist ca. 50 - 60 cm lang und geht quer durch die Volie. Ich hatte mir mal eine größere Menge unbehandelnde Lederschnüre schicken lassen. Habe die Hölzer in etwa gleich große Sprossen gesägt und dann jeweils 2 Löcher gebohrt. Dann die Lederschnur durch. Zwischen den einzelnen Sprossen jeweils 2 Knoten, damit sie so viel Abstand haben, dass sie nicht mit den Zehen einklemmen können. In 2 Stunden war das Werk fertig und wurde prompt von den Sittichen "geschält". Weide eignet sich dafür besonders gut.

    Durch die unterschiedlichen Untergründe schaffst du eine geringere Belastung für den Fuß, da er nicht immer die gleiche Stellung einnimmt. Außerdem sind die Materialien auch unterschiedlich hart. So findet immer eine wechselnde Beanspruchung statt.

    Es gilt auf jeden Fall, den Fuß weiterhin zu beobachten.

    Gruß

    Petra
     
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