Kleine Krähe mit weißen Federn

Diskutiere Kleine Krähe mit weißen Federn im Forum Allgemeines Vogelforum im Bereich Allgemeine Foren - Ich habe im Mai 22 eine aus dem Nest gefallene Krähe mit weißen Schwungfedern mitgenommen. Sie saß auf den Hacken, noch ohne Greifreflex und wurde...
Ich habe schon Kontakt zu der Frau mit der sehr großen Voliere aufgenommen, Frau Jule, und auch zu Frau Mira. Frau Mira wäre bereit, den Vogel ein Stück weit zu fahren und Frau Jule würde den aufnehmen, so wie ich zur Not auch. Nur ich bin noch erheblich weiter entfernt und habe jetzt keinen dauerhaften Platz mehr zur Verfügung.
 
Hallo Rabenvater, das stimmt leider nur insofern keine behördliche Sicherstellung erfolgt. Eine Übernahme ist dann von privater Seite nur mit Vorlage des Sachkundenachweises möglich. Aber dies auch nicht in allen Bundesländern, da Rabenvögel dem Jagdrecht unterliegen und dies ist ein Länderrecht.
Trotz alle dem hoffe ich sehr, dass ihr genau wisst wer die Halterin ist und auch eine Adresse dazu habt, sonst habt Ihr nicht den Hauch einer Chance.
 
Moin Frau Tsa-tsa, das hängt von den Mitarbeitern ab. Zuständig ist die UNB. Ich habe schon des Öfteren Vögel aus Beschlagnahmungen aufgenommen. Es kommt ja leider immer wieder vor, dass Menschen aus falscher Tierliebe und Egoismus "Vögel in der Wohnung verstecken". Die Ausreden sind auch immer dieselben.
Jagdrecht hat in vielen Städten keine Bedeutung, da befriedeter Bezirk.
Die Polizei kann von diesem Forum die Email und Ip Adresse einfordern und man weiß die Handynummer. Schon damit ist es möglich, die Halterin zu ermitteln.
Ein Weg auf Vernunftsbasis seitens der Halterin wäre natürlich besser.
 
Ich habe schon Kontakt zu der Frau mit der sehr großen Voliere aufgenommen, Frau Jule, und auch zu Frau Mira. Frau Mira wäre bereit, den Vogel ein Stück weit zu fahren und Frau Jule würde den aufnehmen, so wie ich zur Not auch. Nur ich bin noch erheblich weiter entfernt und habe jetzt keinen dauerhaften Platz mehr zur Verfügung.
Ja, wenn keine Fahrt bei krähe26 möglich ist, würde ich versuchen die Fahrt zu übernehmen.
 
Ich will ja nicht unken, aber auf dem Bild sind seitlich Gitterstäbe zu sehen. Also wohl ein Käfigvogel. Dazu würden die Gefiederschäden passen. Die verklebten Schwanzfedern deuten an dass er wohl nie oder nicht regelmäßig gebadet hat oder gesäubert wurde.
Wie ihr ihn daraus bekommen wollt, das ist schon schwierig. Mit einer Sicherstellung geht das, aber oftmals werden diese Vögel dann einem Jagdpächter übergeben. Was das heißt ist klar.
Ich wundere mich, dass sich die Nachbarn nicht beschweren, wir wissen alle wie laut die Tiere schreien/singen können
 
@Mira666 @ Rabenvatter

Ja Mira es wundert mich auch, entweder tolerante Nachbarn oder Du wohnst am A… der Welt.

Rabenvatter, es würde mich doch interessieren wie viele deiner aus Sicherstellung übernommenen Rabenkrähen wieder ausgewildert wurden und wie viele als Dauerpfleglinge bei dir verblieben sind und für wie viele Jahre?

Ich habe es im übrigen noch nicht erlebt, dass die Polizei aufgrund privater Hinweise in solchen Fällen tätig wird, schon bestimmt nicht zur Halterermittlung.
 
Natürlich muss die Polizei tätig werde, wenn es um Tierquälerei geht. Wie kommst Du darauf, dass sie eine Anzeige einstellt? Rabenkrähen stehen unter Naturschutz und es ist eine Straftat.
Zu den anderen Fragen, dazu müsste ich in meine Bücher schauen, aber wozu ist das nun wichtig?
Dauerpfleglinge bis zum natürlichen Tod. Beschlagnahmte waren in den vielen Jahren ca 5.
 
Rabenkrähen stehen unter Naturschutz und es ist eine Straftat.
Verstöße gegen das Naturschutzgesetz sind meist Ordnungswidrigkeiten, aber hier kommt das Jagdrecht ins Spiel, da jagdbare Art. Wilderei ist nämlich tatsächlich eine Straftat (und deshalb ist es eigentlich positiv für Tiere, unter dem Jagdrecht zu stehen).

Ich glaube aber persönlich auch nicht, dass dem jemand nachgeht, außer man bekommt doch den örtlichen Jagdpächter / Stadtjäger ins Boot. Das sind auch nicht unbedingt so konservative "klassische" Jäger, wie man denkt!
 
Tierquälerei ist eine Straftat und wird verfolgt.
WENN es einen Stadtjäger gibt, dann wäre es Wilderei. Nicht jede Stadt hat einen Stadtjäger. Hinzukommt, der UNB nicht gemeldet und bleibt nun schon seit 2 Jahren eingesperrt in einer kleinen Stadtwohnung.

Wir suchen nach Lösungen und nicht nach Problemen um dem Vogel zu helfen! Und wir haben ihr mehrfach angeboten, dass Tier aufzunehmen, keine Reaktion. 2 Jahre hält man keine Krähe in einer Wohnung, die dann "Sex mit der Hand" der Halterin hat (o-Ton). Und es werden weitere Jahre folgen, wenn nicht gehandelt wird. Wegsehen ist keine Lösung.

Das Tier selbst kann nicht handeln, also müssen wir Menschen es tun auch wenn es einem zuwider ist, Wege über Behörden zu gehen. Zumindest hat man lange und wiederholt mit der Halterin versucht eine außerbehördliche Lösung zu finden. Erfolglos.
 
Verstöße gegen das Naturschutzgesetz sind meist Ordnungswiedrigkeiten, aber hier kommt das Jagdrecht ins Spiel, da jagdbare Art. Wilderei ist nämlich tatsächlich eine Straftat (und deshalb ist es eigentlich positiv für Tiere, unter dem Jagdrecht zu stehen).

Ich glaube aber persönlich auch nicht, dass dem jemand nachgeht, außer man bekommt doch den örtlichen Jagdpächter / Stadtjäger ins Boot. Das sind auch nicht unbedingt so konservative "klassische" Jäger, wie man denkt!
Genau so sieht das aus. Wenn das behördlich verfolgt werden soll, muss definitiv Ross und Reiter benannt werden und Beweise vorgelegt werden. Vor allem muss die zuständige Behörde die nicht artgerechte Haltung erkennen können und wollen. Da hapert es schon. Am besten man geht das mit Unterstützung einer Auffangstation und/oder einem vogelkundlichen TA an. Dann sind die Aussichten wesentlich besser.
 
Hallo, ich war entsetzt, wie man hier angegriffen wird. Ich stehe in ständigem Kontakt zu Phisamofu, das Tier bewegt sich frei im Raum, hat ein Gehege im Garten und eine Badewanne. Der Käfig ist nur für den Fall, dass niemand da ist. Es gibt mittlerweile auch eine Voliere. Trotzdem suche ich einen guten Dauerpflegeplatz.
Bei mir kam das so an wie: Wenn du mir dein Tier nicht gibst, lasse ich es ermorden. Das ist unmöglich.
Ich denke, Phisamofu kann bezeugen, dass ich anständig bin, was das Tier angeht, aber nicht perfekt.
Gemüse ist kein Humbug. Das fressen Krähen auch in freier Natur, außerdem bekommt sie das nur nebenher angeboten und nimmt es gerne.
 
Garten? Am Telefon und WhatsApp sagtest Du, Du hättest nur einen kleinen Balkon.

Niemand, wirklich Niemand möchte den Vogel tot sehen, im Gegenteil!!! Er soll ein schönes ARTGERECHTES Zuhause haben.

In Deiner Umgebung gibt es mehrere Auffangstationen. Eine davon würde ihn, übergangsweise aufnehmen um das Erlösen zu verhindern. 2 Jahre in Wohnungshaltung hat sehr viel zerstört und ist weit entfernt von artgerechter Haltung.

Helmut (Rabenvater) hat auch ein Zuhause angeboten, Du bist nicht darauf eingegangen. Einen Aufruf gab es hier dazu auch nicht. Mira hat angeboten zu helfen. Auch das wurde ignoriert.

Ich sagte Dir schon, dass ich verstehe, dass es sehr schwer ist sich zu trennen, wenn man schon 2 Jahre die Krähe von Baby auf an hält. Aber auch das ist tierliebe, sie reisen zu lassen, wenn es ein schönes, artgerechtes Leben bedeutet.

Wir können und wollen dem Vogel helfen, eine Stelle zu finden. Dazu gehört aber ein Funken Mitarbeit, der bisher nicht zu finden ist. Was auch deutlich die Zeit aussagt.

Diese Wohnungshaltungen werden sehr häufig aus Eigennutz "heimlich" gemacht. Es hat schon seine vernünftigen Gründe, warum es nicht erlaubt ist, welches Du als Schikane ansiehst. Was manchmal vielleicht auch übertrieben betrieben wird.

Die Leute, die diesen Tieren helfen wollen, werden sehr oft angelogen und angegriffen, alles heruntergespielt, nur um ihre Handlung zu rechtfertigen und behalten zu können.

Muss alles nicht sein. Es geht um das reine Interesse für das Tier und da sollten alle an einem Strang ziehen. Du könntest sofort mehrere Plätze bekommen. Wie Du ja aber auch selber sagtest, könntest Du sie SOFORT in einer Station abgeben, nach der Mauser letztes Jahr, war das Gefieder ja gut. Aber......
 
Nach so vielen Diskussionen und steten Vorwürfen würde mich doch interessieren wie weit die „Befreiungsaktion“ gediehen ist?
 
Ich habe im Mai 22 eine aus dem Nest gefallene Krähe mit weißen Schwungfedern mitgenommen. Sie saß auf den Hacken, noch ohne Greifreflex und wurde den ganzen Tag von den Eltern nicht gefüttert. Sie hatte sich beim Sturz aus dem Nest alle größeren Federn abgebrochen, auch die Schwanzfedern. Ihr Schnabel war sehr lang und sie hatte extrem lange Krallen.
Hierzu meine erste Frage: (Übrigens Dank an Phisamofu. Ihre Posts waren sehr hilfreich.) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß sie Organschäden hat?
*Fortsetzung folgt, muss aufladen*

Elster als Haustier
https://www.nw.de/_apps/nw/plus.svg
„Wie in Gefangenschaft“: Bielefelder hält 15 Jahre lang Wildtier in seiner Wohnung​

Erst nach dem Tod des Halters wird deutlich, was er dem Tier angetan hat. Der Tierschutzverein versucht nun zu retten, was noch zu retten ist.

Mach Dir mal Gedanken......
 
Moin Moin,
Schau mal, wann die zuletzt online war.
Da ist wohl Hopfen und Malz verloren. Die Antworten hier waren wohl nicht rosa genug. kennen wir ja nicht anders....
 
Ja leider habe ich mir das genau so vorgestellt. In vielen Fällen ist der Sache nicht beizukommen. Einer der bei mir gestrandeten hatte 10 Jahre in einer Wohnung gelebt, niemals baden können und hatte vor lauter Ekel vor sich selbst alle Federn abgebissen. Glücklicherweise hatte er noch 9 schöne Jahre bei uns und sein großes Glück war immer die Badeschüssel und der Garten. Allein dafür lohnt sich jeder Aufwand.
 
Diese Meinung teile ich nur begrenzt! Es kommt auf die Haltung an.

Meine Zöglinge werden nicht in eine Voliere eingesperrt, sondern leben frei. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.

Ich bin kein Fan von der typischen Volierenhaltung. Wäre gleichzusetzen mit einem Mensch, der sein lebenlang in einem großen Zimmer eingesperrt wird. Viel zu wenig Abwechslung. Die Vögel entwickeln sich anders. Eigene Nahrungssuche erheblich eingeschränkt, kognitive Entfaltungsmöglichkeit ebenso usw.

Sie erkennen übrigens sehr gut den Unterschied von "Familie" und "Fremde". Sie verstecken sich, wenn Fremde auf dem Hof sind. Nehmen keinen Kontakt auf. Warum? Weil sie es können. Was in einer Voliere natürlich nicht geht. Da sind sie gefangen, keine Möglichkeit der Wahl, weil sie nicht flüchten können, sondern MÜSSEN sich arrangieren.

Auch die hier ortsansässigen Krähen kennen meine Zöglinge, beobachten sie, rufen, kommen näher, aber nie zu nahe. Keine Angriffe, Akzeptanz steht im Vordergrund.
Liebe Jule, können wir uns kennenlernen? So wie die Vögel bei dir leben, darf vielleicht meine?
LG Lunamar
 
Hallo Jule, welche Meinung teilst du nicht direkt? Meine? Ich hatte mich dazu nicht geäußert, sondern nur angemerkt eine Rabenkrähe aus langjähriger Wohnungshaltung übernommen zu haben.
 
Thema: Kleine Krähe mit weißen Federn

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