Kongopapagei rupft sich komplett / sollte ich "Sie" erlösen ?

Diskutiere Kongopapagei rupft sich komplett / sollte ich "Sie" erlösen ? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Community, Ich habe folgende Tiere: a) grüner Kongopapagei (m) - 12 Jahre b) grüner Kongopapagei (w) - 4 Jahre c) ein kleiner...

  1. #1 Silverseraph, 10. April 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. April 2008
    Silverseraph

    Silverseraph Guest

    Hallo Community,

    Ich habe folgende Tiere:

    a) grüner Kongopapagei (m) - 12 Jahre
    b) grüner Kongopapagei (w) - 4 Jahre
    c) ein kleiner Prachtsittich (m) - k.A. wohl älter (zugeflogen vor 3 Jahren)
    d) grüner Kongopapagei (w) R.I.P

    History / Geschichtliche Hintergründe
    Vogel a) war seit klein auf bei mir, lebte vor ein paar Jahren mit einem Päärchen (Argarporniden Schwarzköpfchen 1x + Rosenköpfchen 1x(zugeflogen)) in einer "3er WG" zusammen, bis einer des Päärchens verendete und der andere diesem wenig später folgte. Nun war Vogel a) alleine.

    Als die Agarporniden nichtmehr waren, holten ich einen Kongopapagei (w) als "Küken" ins Haus und zog diesen groß, der Vogel d) hatte von Anfang an schon ein merkwürdige Federkleid und einen Pilz, nach mehreren Monaten ohne Federn (die ihm ausgefallen sind) verendete er bzw. wurde eingeschläfert da die Uni / Tierärzte etc. nichts machen konnten. Vogel a) und Vogel d) verstanden sich nicht so "prächtig" und hausten in getrennten großen Käfigen, welche direkt nebeneinander standen.

    Ich holte einen neuen Kongopapagei Vogel b) ins Haus, auch als Jungtier, welcher das erste und zweite Jahr keine Probleme bereitete. Da er bzw. Sie (da weiblich) noch recht jung war, interessierte sich a) nicht großartig für b). Seit einem halben Jahr nun circa begann sich Vogel b) ständig alle Federn auszurupfen (erst Bauch, später folgten Flügel und Beinchen, komplett!).


    Anmerkung zu den Unterschieden

    Ich habe zwar keine Große Ahnung von Vögeln (außer das ich bisher einige besessen habe und bis auf den einen und den jetzt hier alles super lief), jedoch würde ich Vogel a) niemals zu der 100% gleichen Sorte des Ursprungens zu Vogel b) oder d) zuordnen, letztere beide (b und d)sehen vom Federkleid und Schnabelgröße, generell vom "Körpervolumen" und den Bewegungen und "Muskeln" komplett anders aus als Vogel a) welcher einen massiven, starken, sehr gepflegten, einfach Evolutionär bei weitem Überlegenen und originaleren natürlicheren stärkeren Eindruck vermittelt. Vogel b) und d) machen eher einen Sprung Richtung Sittich, kommen zerbrechlicher, zerzauster und schmächtiger rüber, sind aber echte grüne Kongopapageien. Das kann natürlich auch daran liegen dass es wohl Weibchen sind (laut Diagnose). Dennoch kann ich mir die für mich extremen Unterschiede im Federkleid / Schnabel / Augen / Aufbau etc. gegenüber Vogel a) nicht erklären. Wenn man sich die Kongopapageien in einigen Zoohandlungen / Vogelbörsen anschaut sieht man fast nur Vögel b)d)´s, ich nehme an es sind Überzüchtungen etc. Hätte ich damals den Vogel b) und d) nicht als Küken erworben, hätte ich sie glaube ich auch generell nicht geholt, da diese Art "Kongopapagei" (wenn man Vogel a) "Version" gewohnt ist) schon vom weiten als sorry "Abklatsch" erkennt.

    Vornherein, die Vögel bekommen alle 3 das gleiche Futter, gleiche Menge, jeden Tag frisches Obst / Gemüse und einige (nicht im Futter enthaltene) Nüsse und ab und zu mal Yoghurt und leckereien etc. was ja wohl normal ist wenn sie betteln.


    Ich habe nun folgendes versucht:

    - Vogel a) und Vogel b) mehrere Ernährungsumstellungen
    (kein Erfolg)
    - Vogel b) beim Tierarzt (incl. Uni), Blutdiagnose etc.
    (keine Beanstandungen)
    - Vogel b) Medikamente vom Tierarzt (gegen Rupfen, Beruhigung etc.)
    (kein Erfolg / kaum Wirkung außer dass er "ruhiger" und tollpatschiger wird)
    - Vogel a) und Vogel b) in einem (noch größeren) Käfig über mehrere Monate
    zusammen (kein Erfolg)
    - Vogel a) und Vogel b) "extrem Beschäftigungstherapie" (immer wann Zeit war / Winter)
    (kein Erfolg)
    - Luftbefeuchter aktiviert (verdampfendes Wasser...so ein Gerät eben )
    (kein Erfolg)


    Diagnose vom Tierarzt:

    Vogel b) möchte Nachwuchs, ist anscheinend nicht attraktiv genug für Vogel a) und rupft sich deswegen. Er bzw. Sie hat psychische Probleme :zustimm::nene:

    Da hätte ich ja zu meiner Wahrsagerkugel gehen können und eine bessere Diagnose erhalten. Krankheiten (Leberwerte, Pilze etc.) sind aber ausgeschlossen, was ja schonmal was ist.

    Die Vögel sind übrigens im Sommer 6 Monate lang alle 3 mit draußen im "Wochenend", also im Käfig natürlich, "drinn" dürfen sie dann fliegen. Keiner ist / wird gestutzt, Vogel b) kann natürlich seit einer Weile durch das Rupfen nichtmehr fliegen da keine Federn mehr vorhanden außer ein paar ganz große, und das "umhergetrage" und gespiele / geschmuse etc. bringt´s dann ja auch nicht (also wenn ich sie wär fänd ich das verhältnissmäßig Sinnfrei ohne jeden Tag fliegen etc.).

    Nun überlege ich den Vogel b) zu erlösen, da es ja so nicht weitergehen kann. Durch die Medikamente war er verwirrt und ist immer von der Stange gefallen, natürlich ohne Halt direkt "plumps" nach unten (weil ohne Federn kann das schwer werden) weshalb ich Ihn bzw. Sie vor ein paar Tagen wieder in einen seperaten Käfig neben Vogel a) gestellt habe.

    Spielmöglichkeiten haben die Vögel innerhalb & außerhalb des Käfigs eigentlich ausreichend (Vogelbaum, haufenweise Stricke etc. immer mal frische Weide zum nagen *sry* knabbern .... naja was halt so ein Papagei eben alles braucht) und sitzen eigentlich kaum gelangweilt rum, Vogel b) seit den Medikamenten natürlich häufiger (auf einem Bein selbst beim streicheln ... ) weswegen ich diese wohl langsam absetzen werde.

    Nun meine Frage

    Ich finde es (als Mensch) unverantwortlich einen Vogel ohne Federn der sich Rupft und sichtbar dabei Schmerzen hat (also direkt beim rupfen ... ) dadurch nicht fliegen kann und mit Medikamenten zugedröhnt wurde eigentlich unvorteilhaft. Das soll nicht heißen dass ich mir keine Sorgen um Sie mache, ich würd Luftsprünge machen wenn´s Ihr besser gehen würde aber das tut es nicht und 6 Monate Leidensweg mit allem rum probiere sehe ich im allgemeinen bei einer Lebenszeit von bisher 4 Jahren als ausreichend, um den Standpunkt zu vertreten das es nicht besser wird (wohl aber auch nicht schlechter). Natürlich würde ich das erst machen wenn ich wirklich alles ausprobiert habe (außer noch einen "komischen" Vogel zu kaufen) und es Ihr noch schlechter als jetzt geht, wobei ich das schon mehr als ganzschön traurig finde, in den Käfig zu schauen und einen auf einem Bein sitzenden Papagei zu sehen der komisch drein Blickt. Wenn man Sie dann rausholt ist auch nicht wirklich viel los, da man ja immer aufpassen muss dass sie nicht runterfällt etc. (Vogelbaum tabu etc.) Und Vogel b) jetzt ständig mit irgendwelchen "Drogen" vollzudröhnen sehe ich auch nicht als Sinnvoll.

    Habt Ihr evtl. Vorschläge dieses Problem zu lösen?

    Ich und Willy (ja, am Anfang war ich mir des Geschlecht´s nicht bewusst) wären sehr dankbar.


     
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  3. #2 Zeitungsente, 10. April 2008
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    Ok also ums kurz zu fassen willst du einen Vogel einschläfern lassen weil er sich rupft?
     
  4. #3 Silverseraph, 10. April 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. April 2008
    Silverseraph

    Silverseraph Guest

    Nein, natürlich nicht. Es geht ihm aber immer (sichtlich) schlechter, und irgendwann wird das wohl darauf hinaus laufen.

    Anfangs war Sie aktiv (mit Federn), ständig geturnt, gespielt, geflogen etc. dann ca. 1/2 Jahr nach Geschlechtsreife fing sie an zu rupfen, immer noch aktiv und am turnen ....

    Später keine Federn mehr (Bauch, Flügel, Beinchen) -> Tierarzt -> Medikamente -> ...

    Bsp.:
    Jetzt sitzt der Vogel (mit dem anderen zusammen) in einem großen Käfig, erschrickt sich und fällt von der Stange nach ganz unten, kletter rauf, zittert, hat Angst ... mehr mals ...(das passiert sicherlich auch wenn ich nicht Anwesend bin) und sitzt wie ein Häufchen Elend in der Ecke. Und das ohne Zutun des anderen Vogels, der natürlich erstmal dumm guckt und "schockiert" fast starr sitzen bleibt das sich der andere nicht nochmal erschrickt und wieder runterfällt.

    Bsp.:
    Der Vogel sitzt allein in seinem Käfig, man kommt rein (früher noch gefreut und hüpfen etc. auch ohne Federn) jetzt sitzt er da, auf einem Bein, zittert, freut sich sichtlich etwas und kommt auch langsam vor gelaufen, man kann ihn raus nehmen, schmusen, spielen (aber die Initiative von Ihm kommt kaum noch) aber echt... sorry das kanns für das Tier ansich nicht sein. Achja, alles auf einem beliebigen von 2 intakten Beinen ;)

    Ohne Medikamente verhält er sich (hoffentlich) wieder annähernd normal, rupft sich aber extremer (bis auf´s Blut) <- das kanns auch nicht sein (Halskrause bekommt er dann, aber wenn dann wieder Federn da sind und er wieder rupft kann das doch auch keine Dauerlösung sein? Mit ner Halskrause klettern etc. ist sicherlich nicht drinn ôO ). Notlösung: Zu einem anderen Halter mit grünen Kongo geben -> das wäre aber denke ich dennoch Sinnfrei (?)

    Oder sehe ich da etwas falsch ?:?
     
  5. #4 Alfred Klein, 10. April 2008
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo und herzlich willkommen im Forum.

    Du kommst mit einem sehr schweren Problem über welches ich mal nachgedacht habe.
    Nach Deiner, äußerst guten und exakten, Beschreibung zu urteilen hege ich den Verdacht daß dies kein psychisches Problem ist.
    Wurde denn wirklich alles überlegt was der Vogel haben könnte? Ich denke jetzt mal an Intoxikation mit Zink oder Blei oder auch (eventuell in Verbindung damit) an eine schwer geschädigte Leber.
    Wurde denn entweder röntgenologisch oder per optischer Sonde bzw. der Blutwerte die Leber untersucht?
    Die Zink- bzw. Bleiwerte können ebenfalls übers Blut getestet werden.
    Wurde ein Hautabklatsch oder -abstrich genommen um eine eventuelle Verpilzung zu überprüfen?
    Wurden die Federkiele mal angesehen (Mikroskop) um eventuelle Parasiten an und in den Federwurzeln zu suchen?
    Das wären so die Maßnahmen die ich ergreifen würde um eine organische Ursache zu suchen.
    Ich habe die Vermutung daß Dein Vogel sich wegen irgendwelcher Schmerzen rupft. So bewirkt eine größere Lebererkrankung einen unerträglichen Juckreiz der zum Rupfen und blutigbeißen führt (selbst bei meinem Vogel erlebt).
    Aber auch ein Hautpilz kann diese Erscheinung hervor rufen.
    Es wären also womöglich noch einige diagnostische Untersuchungen zu machen.
    Einschläfern wäre nach meiner Ansicht wirklich die absolut allerletzte Konsequenz, das sollte erst erwogen werden wenn es wirklich keine Hoffnung mehr gibt.

    P.S.
    Ist Dein Tierarzt denn vogelkundig? Eine nur allzu häufige Frage die sich mir des öfteren stellt.
     
  6. Luzy

    Luzy Foren-Guru

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    Hallo Silverseraph,
    ich möchte mich Alfred aufjeden Fall anschliessen. Ist die Kleine schon mal auf chron. Zinkintoxikation untersucht worden? Die Abklatschpräp. von der Haut sind auch ganz wichtig um evtl. Hefen die einen starken Juckreiz verursachen können abzuklären.
    Ich habe auch schon mehrmals bei PMV infizierten Vögeln starken Juckreiz mit RUpfen gesehen. Sammle einfach über ca 3 Tage Kot und lass in elektronenmikroskopisch auf PMV untersuchen. Das macht zB Vogelklinik in Oberschleissheim, gehört zur Uni München.
    Ist der Kot auf Parasiten untersucht worden? Und wichtig wäre auch noch ein frischwarmer Kot direkt unter dem Mikroskop auf Flagellaten.
    Gib noch nicht auf! Suche noch einen anderen Vogelkundigen TIerarzt auf. Wo wohnst du denn in der Nähe?
    Lieber Gruß Luzy
     
  7. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Hallo, genau wegen der Rupferei habe ich auch an PMV gedacht, ich würde das aber über das Blut abklären lassen in Mnch.
    Du schreibst dass sie das Gleiche an Futter bekommen... wie sieht das denn aus?
    ansonsten Alfreds Überlegungen miteinschließen.
     
  8. Luzy

    Luzy Foren-Guru

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    München ist die Vogelklinik in Oberschleissheim. Nur die machen die PMV-Serologie. Es ist ein Anitkörpernachweis. Antikörper heissen aber nur, dass sich der Vogel mit dem Virus auseinander gesetzt hat, aber nicht, dass er dran erkrankt ist bzw. das Virus ausscheidet. Ich kenne Vögel bei denen wurde die Krankheit histologisch nachgewiesen, sie waren Ausscheider des Viruses, hatten aber nie einen nachweisbaren Antikörpertiter. Wenn aber Viruspartikel im Kot mit dem Elektronenmikroskop gefunden werden, ist es ein sicherer Nachweis, dass dieser Vogel das Virus hat und ausscheidet.:+klugsche
    Deshalb bin ich immer eher für den DIrektnachweis im Kot.

    Liebe Grüße Luzy
     
  9. #8 Silverseraph, 11. April 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. April 2008
    Silverseraph

    Silverseraph Guest

    Hallo,

    vielen Dank schonmal für die Antworten. Hier in Leipzig gibt es eigentlich ordentliche Ärzte, der Vogel bekam eine Vollnarkose, wobei das Material (Federkiele wurden untersucht, alles okay, Leberwerte wurden untersucht, alles Top, Hautabstrich wurde auch gemacht, alles klar, Blutwerte entnommen und untersucht, alles okay, Röntgenbilder & Eierstöcke auch alles okay ....)

    was ist PMV ?

    PBFD hat der Vogel übrigens nicht.

    ... und die Sache mit dem Kot unter dem Mikroskop wurde auch schon untersucht, nichts zu finden. Der Vogel a) hätte ja sonst auch was gehabt in Sachen Parasiten. Das kann man erstmal ausschließen, sorry das ich das oben nicht bereits detailiert erwähnt habe.

    Die Sache ist nun, dass ich überlege, ob die sündhaft teuren Käfige, welche ja nun auch schon eine Weile alt sind, irgend etwas damit zu tun haben, oder dass da ein Vogel (hier b)) gegen allergischer reagiert als der andere. Es handelt sich um normale Papageienkäfige (nicht Sandgestrahlt) welche so goldig eingefärbt sind, wobei sich diese Farbe langsam verblasst. Es sind eben handelsübliche Käfige (Fairplast die 3 "kleinen" großen, der ganz große wo Vogel a) schon lange drinn sitzt aus Italien, k.A. denke ähnliches Material). Die Futternäpfe bestehen aus Edelstahl (poliert) mit ner Stahlhalterung die auch nicht großartig angeknabbert ist etc. (Beschichtung komplett)

    Bleivergiftung: hätte man doch auf einem Röntgenbild sehen müssen ? Metall Allergien könnte man doch im Blut nachweisen / Zink Allergien ebenso?

    Der Vogel wurde schon durch mehrere Professoren diagnostiziert welche da auch keine direkte Lösung wussten, da immer gleiche (halt eben normale) Ergebnisse vorlagen.

    Ich werde jetzt mal eine Nisthöle/stamm versuchen aufzutreiben und reinsetzen, vllt. kann Sie dann ja ihre Scheinschwangerschaft ausleben (die sie nicht hat da das übers Blut festgestellt wurde und negatives Ergebniss rauskam) und neues Spielzeug basteln (habe im Netz von Strohhalmen mit vielen Kabelbindern gelesen).

    So eine Halskrause scheint wohl die letzte Lösung zu sein, wie ist das dann, ist der Vogel dann in der Bewegung extrem eingeschränkt ? Kann er noch klettern und so ohne da großartig Gefahr zu laufen mit dem Schnabel nichts zu halten.

    MfG
     
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  11. K.Kramer

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    Ich habe vor 12 Jahren einen splitternackten Graupapagei (Hahn) zu mir genommen.-Sah aus...wie ein Hähnchen kurz vorm Grillen;o)) - Ich habe ihn dann den ganzen Sommer hindurch tagsüber in den Garten auf einen Birnenbaum gesetzt... Er hat, wenn es mal anfing zu regnen, sehr schnell erkannt, wofür solche Federn gut sein können. Heute, wenn er mal wieder Lust auf ein paar seiner Federn bekommt, dann streue ich eine Messerspitze Meersalz in sein Badewasser. Meist ist es dann schon wieder gut und er sieht schnell wieder aus "wie neu"...

    Oftmals rührt dieser Trieb des Rupfens aus einem Juckreiz der Haut. Sie ist unter Umständen zu trocken, juckt den ganzen Tag.

    Nur mal so, als vielleicht ganz brauchbarer Tipp. Ach: und MESSERSPITZE !!!! - Niemals übertreiben! Das kann tödlichs sein!
     

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  12. Luzy

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    PMV ist eine Virus, was sich auf verschiedene Nerven im Körper stürzt. Es wird diskutiert, dass es der Erreger der Neuropathischen Drüsenmagendilatation ist.
    Die Erkrankung Paramyxovirose kann verschiedene, anscheinend noch nicht alle erforschte, Krankheitsbilder haben. Gib mal PMV bei der Suchfunktion ein. Immer häufiger kann man bei Vögeln, die PMV Ausscheiden Juckreiz erkennen und eskommt zum Rupfen.

    chron. Blei oder Zinkvergiftungen kann man NICHT am Röntgenbild sehen, da zB durch den Käfig microfeine Mengen an diesen Metallen aufgenommen werden und es kommt langzeitlich gesehen zu chron. Vergiftungen. Kann man aber übers Blut gut abklären. Muss aber extra angefordert werden.
    PMV im Kot und Zink im Blut würde ich auf jeden Fall noch abklären lassen!!!

    Allergien sind beim Vogel nur ganz schlecht erforscht.

    Ich wünsch euch alles Gute und dass du bald des Rätsels lösung findest!

    Lieber Gruß Luzy
     
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