Legenot?

Diskutiere Legenot? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, mache mir Sorgen um meine kleine Wachteldame. Muss dazu sagen, kenn mich mit Wachteln nicht so gut aus, habe eigentlich Papageine, die...

  1. ikutsk

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    Hallo,

    mache mir Sorgen um meine kleine Wachteldame. Muss dazu sagen, kenn mich mit Wachteln nicht so gut aus, habe eigentlich Papageine, die Chinesischen Zwergwachteln leben nur in der Voliere (ein Pärchen)

    Nun sitzt die die kleine Dame heute schon den ganzen Tag in der ecke und drückt. Ist völlig apatisch und hat offensichtlich Schmerzen. Kann das Legenot sein? Si legt jeden tag ein Ei, bisher waren die aber noch nicht dünn oder brüchig, wie ich das beobachtet habe.

    Was kann ich machen, um der Kleinen zu helfen? Zum Tierarzt geht ja wohl heute auffn Sonntga schlecht? Kann man irgendwas tun? Oder stirbt sie mir jetzt unweigerlich? Das arme Kleine, was kann ich nur tun?

    Grüße,
    Irina
     
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  3. #2 Alfred Klein, 31. Juli 2005
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Irina

    Das wird sicher Legenot sein.
    Warum kannst Du nicht zu einem tierärztlichen Notdienst?
    Es gibt doch immer irgendwelche Tierärzte die Notdienst machen. Auch Tierkliniken sind in der Regel immer besetzt.
    Du solltest Dich beeilen, die Wachtel hat große Schmerzen, quält sich und stirbt Dir wenn Du nichts unternimmst.
     
  4. #3 charly18blue, 31. Juli 2005
    charly18blue

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    Hallo Irina,

    wie Alfred schon schrieb, geh schnellsten zum TA, sont stirbt Deine Wachtel. Hier ist ein sehr guter vk TA, der auch eine Telefonnummer für Notdienste hat:
    Dr. Veit Kostka, Fachtierarzt für Vögel, Wilhelm-Stein-Weg 2, 22339 Hamburg, Tel. 040-520 90 96, 040-520 88 44 Tierklinik Lademannbogen, Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien & Zierfische, Terminvereinbarung Mo.- Fr. von 9-11 u. 16-18 Uhr außer Mittwoch Nachmittag, Notdienst: 040-520 90 96 .

    Liebe Grüße Susanne
     
  5. H_birdie

    H_birdie Mitglied

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    Hallo Irina,

    ich habe keine Erfahrung mit Wachteln, aber hatte in den letzten Wochen mit meiner Mozambiquegirliz-Henne ebenfalls Probleme mit Legenot! Alfred hat völlig recht: die Henne hat mit Sicherheit große Schmerzen, ist apathisch, kann nicht mehr trinken und fressen, sich kaum bewegen. Sie verbrennt zur Zeit auch sämtliche Energien (Nahrung und Flüssigkeit) und braucht dringend Unterstützung, da der Stoffwechsel einen sehr hohen Umschlag hat, die Reserven also sehr rasch verbraucht sein werden.

    Was ich in dieser Situation ad hoc getan habe (war auch ein WE und konnte meine Tierärztin nicht erreichen): Um der Dehydrierung/dem immensen Wasserverlust des Vogels entgegenzuwirken: gereinigte, wirklich saubere (!!!) Blumenspritze mit frischem Wasser füllen und die Henne vorsichtig mit ganz feiner Düse besprühen. So hat sie zumindest die Chance über Gefieder/Schnabel etwas Wasser abzubekommen. Parallel: Rotlicht in geeignetem Abstand (mind. 30 cm Abstand zum Vogel, wenn es ihr zu warm wird, wird sie sich entfernen, WENN sie sich noch bewegen kann; sonst mußt Du darauf achten, dass es nicht zu viel wird/ggf. räumlichen Abstand vergrößern; und in zeitlichen Abständen wieder vorsichtig sprühen. Dann mußt Du selber die Balance herstellen zwischen Wassergabe und Wärme; bitte achte auf die Reaktionen der Henne).

    Meine Henne war nicht mehr in der Lage Flüssigkeit über den Schnabel aufzunehmen, und dieser Prozess schreitet sehr rasch voran. Also: Du mußt unbedingt handeln, sonst kann sie sehr schnell sterben.

    Meiner Henne hat das Sprühen + Rotlicht geholfen. Sie hüpfte (kann man in dem Zustand ja kaum noch Hüpfen nennen) erst etwas weg, kam dann aber in den Sprühwasserfilm zurück, wetzte den Schnabel am Ast usw. und hüpfte nach dem Sprühen wieder ins Rotlicht. Das mußt Du gefühlsmäßig - je nach Reaktion und Zustand der Henne - häufiger wiederholen. Ich hatte meine nach drei Stunden soweit, dass sie wieder "ansprechbar", z.B. auf Fütterversuche ihres Hahns reagierte. Weiß nicht, ob die Wachtelhähne ihre Hennen füttern? Bei uns (Mozambiquegirlitze, 2 Jahre, beides keine "Brut-Anfänger") hat es geholfen: Nach 3-4 Stunden Sprüh-/Rotlichttaktik reagierte sie wieder auf ihren Hahn, der sie fütterte (sie konnte am Anfang aber nur ganz wenig aufnehmen) und nach weiteren 2 - 3 Stunden konnte das Weibchen zumindest wieder selbst fressen und trinken, wenn auch am Anfang nur wenig. Nach ca. 12 Stunden insgesamt war sie quasi "über den Berg".

    Habe Rotlicht und Sprühen aber auch während des Besserungsprozesses eingesetzt, wenn sie wieder aufgeplusterter/apathischer wurde oder von sich aus die Stelle aufsuchte, wo sie das Rotlicht am intensivsten hatte. Mußt Du gefühlsmäßig machen. Der Vogel zeigt Dir schon, was ihm zu viel ist, vorausgesetzt er kann noch oder wieder instinktiv reagieren.

    Etwas Traubenzucker ins Trinkwasser, aber nicht zu viel, kann zusätzlich helfen, und bitte die Eierschalen reichen. Die braucht sie dringend grundsätzlich und wird sich draufstürzen, sobald sie wieder selber etwas fressen kann!

    Dies ist nur MEINE Erfahrung und ein Rat, was ich kurzfristig tun würde in Deiner Situation. Deshalb bitte nicht überbewerten; falls Du einen guten vogelkundigen TA in der Nähe persönlich oder zumindest telefonisch erreichen könntest, wäre das sicher das beste. Nur: Du mußt ihr erst einmal aktuell versuchen zu helfen.

    Drücke die Daumen ganz fest!
    Helga
     
  6. ikutsk

    ikutsk Stammmitglied

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    in der Klinik

    Hallo,

    die kleine ist nun in der Klinik. Leider bin ich nicht in Hamburg, deshalb musste ich mich mit der örtlichen Kleintierklinik begnügen. Der nächste wirklich vogelkundige Tierarzt ist 70 km entfernt, das haette sich nicht ueberlebt.

    Die Tieraerztin hat aber das Ei entfernt, das sah auch ganz fachkundig aus, eine Spritze zum Aufbau gegeben und sie in die Klinik aufgenommen. Sie sagt, sie schwebt noch ein paar Stunden in Lebensgefahr. Wenn sie es morge früh geschaftt hat, dann wird sie es wohl überleben. Soll morgen früh wieder anrufen.

    Drückt mir die Daumen und auch dem kleinen Hahn, der sich im Moment die Seele aus dem Leib schreit, um seine Frau zu finden
     
  7. H_birdie

    H_birdie Mitglied

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    Hallo Irina,

    ich hoffe mit Dir, dass sie es überlebt. Halte uns doch auf dem Laufenden!

    Viele Grüße
    Helga
     
  8. #7 charly18blue, 31. Juli 2005
    charly18blue

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    Hallo Irina,

    ich drück der Kleinen die Daumen und meine Piepser die Krallen, dass sie es schafft. :trost:

    Liebe Grüße Susanne
     
  9. ikutsk

    ikutsk Stammmitglied

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    Ueberlebt

    Hallo,

    wollt nur kurz sagen, emily geht es soweit gut, sie kann heute abend wieder nach hause. Was wird sich Paul freuen, der kleine hat die ganze nacht geschrien.
     
  10. #9 Reginsche, 1. August 2005
    Reginsche

    Reginsche verstorben am 11.02.2010

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    Oh, da ist aber echt toll, daß es der kleinen wieder gut geht.

    Ich möchte mir am Wochenende ja auch zwei kleine Wachteln für den Boden holen.

    Bin gespannt wie das wird.
     
  11. Raymond

    Raymond Guest

    Hi Irina

    schoen das unser daumendruecken geholfen hat :freude:
     
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  13. #11 charly18blue, 1. August 2005
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo Irina,

    das freut mich aber, dass die kleine Maus wieder nach Hause kann und alles soweit gut überstanden hat.

    Liebe Grüße Susanne
     
  14. ikutsk

    ikutsk Stammmitglied

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    So, wieder zuhause

    Hallo,

    habe Emily gerade aus der Klinik abgeholt. Und sie iss stolz wie Oskar in die Voli marschiert, nach dem Motto was ich alles erlebt habe, und direkt an den Futternapf. Das Futter im Krankenhaus war wohl nich nach ihrem Geschmack. Paul immer hinterher. Der hat doch heute die ganze Nacht nach ihr gerufen, ist jetzt wohl froh, dass sie wieder da ist und läßt sie nicht aus dem Auge.

    In der Klinik haben sie sie noch geröntgt, dass da nich noch ein Ei steckt, jetzt soll ich Kalzium geben.

    Gibt es nochwas, was ich machen kann, damit sowas nicht nochmal passiert?
     
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