macht das sinn?

Diskutiere macht das sinn? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; hallo zusammen, ich habe mal eine frage, die ich hier in diesem forum noch nicht in dieser art gefunden habe. würde es sinn machen eine grosse...

  1. #1 paulinika, 21. April 2011
    paulinika

    paulinika Neues Mitglied

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    hallo zusammen,

    ich habe mal eine frage, die ich hier in diesem forum noch nicht in dieser art gefunden habe. würde es sinn machen eine grosse gemeinsame volire zu bauen, obwohl sich beide nicht so wirklich verstehen?? könnte ja sein, wenn sie genug platz haben, um sich aus dem weg zu gehen, dass sie sich dann mit der zeit besser verstehen als in zwei getrennten und dann natürlich kleineren volieren.

    zur situation ist zu sagen, wir haben 2 kongo-graupapageien. das weibchen ist 5 jahre alt und lebt seit 3 jahren bei meinem freund allein. wir sind beide berufstätig und somit können wir dem vogel nicht die aufmerksamkeit den tag über geben, wie es bei diesen vögleins nötig ist. also haben wir uns entschlossen einen zweiten anzuschaffen. der kleine racker war allerdings erst ein halbes jahr alt und wurde aus der not (allergie) nach 6 wochen von dem vorbesitzer wieder abgegeben. beide tiere sind handaufzuchten und beide sehr fixiert. das weibchen liebt nur meinen freund, das männchen nur mich. händeln können wir beide gleich gut, zumindest wenn der andere nicht in sichtweite ist.... da beide sehr anhänglich sind und für gewöhnlich dem jeweiligen zweibeinigen "partner" nicht von der seite weicht gibt es auch beim "freiflug" mit den beiden papas keine probleme solange sie sich nicht zu nahe kommen. ach so ja, der kleine racker ist jetzt ein jahr alt und lebt seit einem halben jahr bei uns in seinem "eigenen" reich. wir wollten es lieber nicht riskieren die beiden zusammen allein zu lassen.

    ich habe heute mal beide käfige geöffnet aneinander gestellt (die stehen sonst auch in schnabelreichweite) und der kleine racker in seiner verspielten ungestümen art ist natürlich gleich rüber in ihren käfig. ich musste ihn retten, denn nachdem er einem hackversuch ihrerseits ausgewichen ist und auf dem käfigboden landete, hat das kleine biest ihn nicht wieder nach oben zur rettenden öffnung gelassen.

    mein problem ist, dass wir nun nicht endlos viel platz haben, um in unserem wohnzimmer rum zu experimentieren. entweder eine grosse, festeingebaute voliere, was für mich eigentlich auch der traum war, oder man lässt beide in ihren käfigen. aus eurer erfahrung heraus, könnte das was werden oder besser lassen? ich hege übrigens nicht den traum kleiner niedlicher "ostereier" mit entsprechend fiepsenden inhalt. mir würde es durchaus reichen, wenn unsere beiden lieblinge sich wenigstens nicht beissen.

    vielen dank schon mal und grüsse von der sonnigen ostsee ....
     
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  3. #2 Tierfreak, 21. April 2011
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2011
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    Hallo paulinika,

    herzlich Willkommen hier im Forum :bier:.

    In der Tat ist es meistens so, dass es in solchen Fällen in großen Volieren mit viel Platz zum ausweichen oft besser klappt. Bei einer neuen Voliere hätte auch noch keiner Heimvorteil, wenn ihr beide gleichzeitig einsetzen würdet. Beide müssten sich erst mal neu orientieren und es bestehen auch noch keine Revieransprüche, was sich dann meist als Vorteil erweist.

    In eurem Fall ist es sicher auch der Altersunterschied, der im Moment noch stört/bzw. welcher nicht ideal ist.
    In der Regel ist es besser, wenn man immer ähnlich alte Tiere mit einander vergesellschaftet, da Jungvögel mit dem Liebeswerden eines geschlechtsreifen Tieres meist noch nichts anfangen können, was dann oft zu Unstimmigkeiten führt.
    Wenn der Hahn in die Geschlechtsreife kommt, kann sich das gegenseitige Interesse aber durchaus steigern. Ich würde daher erst mal abwarten und gucken, wie es sich entwickelt, solange sie sich nicht ernsthaft beißen und es nur bei harmloseren Rangeleien bleibt.
    Gerade bei Vögeln, die frisch zusammengeführt wurden, sind diese kleinen Reibereien auch erst mal völlig normal, um gegenseitig den Rang abzustecken.
    Darin sehe ich bei euch jedoch das Hauptproblem.

    Handaufzuchten sind meist bedingt durch die Aufzucht etwas heikler, was das Verpaaren angeht, vor allem, wenn sie schon etwas länger unter Menschen solo gelebt haben, was bei eurer Henne der Fall ist.

    Wie du schreibst, haben beide auch je einen von euch Zweibeinern als Bezugsperson/Partnerersatz augesucht. Gerade bei Handaufzuchten, die eh meist schon bedingt durch die Aufzucht per Hand eine gewisse Fehlprägung mitbringen, kommt es leider seht oft zu einer solchen starke Fixierung auf den Menschen, die jedoch das Sozialverhalten und die Paarbindung der Grauen untereinander oft behindert.

    Eure beiden Grauen sehen sich daher derzeit eher als Konkurenten um euch Menschen an, woraus sich schnell Eifersüchteleien entwickeln.

    Wenn ihr den beiden eine reelle Chance auf eine Partnerschaft untereinander geben wollt, müsst ihr daher auch entsprechend umdenken und handeln und die beiden quasi wieder auf Artgenosse umpolen :zwinker:.

    Dazu ist es nötig, sie erst mal nach und nach von euch zu entwöhnen.

    Das heißt, möglichst keinerlei Streicheleinheiten mehr und auch sonst den Kontakt langsam auf ein Minimum reduzieren, auch wenn es schwer fällt :trost:.
    Am besten wäre es, wenn ihr Menschen euch dann nach einer gewissen Übergangsphase erst mal nur noch um die reine Verpflegung kümmern würdet und euch sonst so gut es geht ganz aus ihrem Alltag raushalten würdet.

    Nur wenn beide merken, dass ihr Zweibeiner für sie sonst nicht mehr zur Verfügung steht, wird für sie der Gräuling an der Seite als Alternative evtl. interessant werden und bestehen viel besssere Chancen, dass die beiden sich doch noch annähern.

    Wenn sie z.B. das Köpfchen gekrault haben möchten, müssen sie sich an den anderen Vogel wenden oder halt drauf verzichten. Wenn sie mit jemanden spielen oder reden möchte, ist der andere Vogel erst mal die richtige Adresse usw.
    Wenn der Mensch diesen Part nicht übernimmt und dazwischen funkt, versuchen die meisten Vögel es viel schneller beim gefiederten Gegenüber, was die Beziehung der Tiere untereinander nur fördert.

    Ich würde beide auch wegsetzen, wenn sie von sich aus zu euch kommen und euch belagern möchten.
    Am einfachsten ist es natürlich, wenn die Vögel etwas außerhalb euere Reichweite untergebracht wären, da man als Halter so viel leichter Distance bewahren kann, bis die Tiere zueinander gefunden haben. Dies lässt sich aber sicher nicht immer umsetzen.

    Welches Maß schwebt euch für die große Voliere denn vor ?
     
  4. WHasse

    WHasse Foren-Guru

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    Ups, da war einer schneller.....

    Hallo, herzlich willkommen hier im Forum.

    Schön, dass ihr eurem Weibchen Gesellschaft bieten wollt. In eurem Fall ist Einiges zu beachten:

    1. Das Weibchen ist mit fünf Jahren bereits geschlechtsreif und hat ihren Käfig als Revier.
    2. Der kleine Mann klettert nun in das Revier. Das wird natürlich verteidigt.

    Hier im Forum gibt es gute Checklisten, in denen die Vergesellschaftung beschrieben wird. Bemüht mal die Suchfunktion: "Vergesellschaftung". Wichtigstes Gebot: Geduld bewahren. Am besten stellt ihr die Käfige in Sich- und Rufweite. Es kann einen Weile dauern, bis die Vögel erste Signale der Verständigung zeigen, z.B. synchrones Putzen, Fressen und Schlafen.
    Dann könnt ihr unter Beobachtung die ersten gemeinsamen Freiflüge unternehmen. Bevor die Beiden in eine gemeinsame Voliere einziehen, muss diese Um- oder Neu gestaltet werden, damit niemand einen Heimvorteil hat. Bewährt haben sich auch zwei Futterplätze, damit es keinen Futterneid gibt.

    In eurem Fall kann es sogar sein, dass euer Weibchen "Mutterinstinkte" bekommt und das junge Männchen betütelt. Das wäre in diesem Fall besonders vorteilhaft.

    In jedem Fall müsst ihr Geduld haben. Eine neue Voliere, wie ihr sie plant, wäre in jedem Fall von Vorteil. Erstens hätte kein Vogel Reviervorteile und notfalls gibt es genug Platz zum ausweichen.

    Also: Nicht aufgeben, Geduld bewahren. Es gibt nichts schöneres als ein Papageien-Paar, das sich miteinander beschäftigt! :trost:
     
  5. #4 Tierfreak, 21. April 2011
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    Das kann ich nur unterstreichen [​IMG].
    Bei manchen Vögeln braucht es Monate oder auch über ein Jahr, bis sie richtig zueinanderfinden.
    Wenn sich zwei aber gefunden haben, ist es einfach nur wunderschön zu beobachten, wie sie untereinander agieren.
    Ich könnte meinen Banausen stundenlang zuschauen, wie sie schmusen, spielen, toben oder auch mal zanken :D.
    Klick mal hier, dann gelangst du direkt zu der entsprechenden Seite ;).
     
  6. #5 paulinika, 25. April 2011
    paulinika

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    vielen dank für euer hw und eure netten tipps.... ich habe mir so was ähnliches schon gedacht und wir werden das wohl abwarten mit den süssen. ich hatte schon an eine voliere von 3 bis 4 metern gedacht, wir kloppen uns noch, denn eigentlich hätte ich das ding über die gesamte länge der einen wand, ungefähr fast das doppelte. naja, ich denke, man kann es auch übertreiben.... gggg

    also erste signale lassen sich schon finden. am anfang konnte man ganz genau hören welcher der beiden piepmätze da radau macht, da sie aber beide mittlerweile nicht nur in der gleichen tonlage kreischen und piepen, sondern auch noch fast die gleichen sabbeleien aufweisen, ist das aus der ferne schon nicht mehr auszumachen wer da gerade sabbelt oder einfach nur lärm macht. unser kleines baby hat sich nämlich schon die ersten wörter von ihr abgeguckt. uns fällt allerdings auf, dass die henne immer weniger spricht und auch keine lust hat was neues zu lernen. sind die beiden in getrennten räumen, dann merkt man schon ganz deutlich wie nach dem jeweils anderen gerufen und auch geantwortet wird.

    der kleine racker muss allerdings meins und deins erst noch lernen, zur zeit findet er einfach alles toll was andere haben, nur seins halt nicht.... ggg

    na wir warten wohl noch eine weile ab bis er ein bisschen ruhiger geworden ist, aber ich bin guter dinge
     
  7. ub0265

    ub0265 Mitglied

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    hallo paulinika- genau das, was du möchtest planen wir im moment. ähnliche situation oscar 6 cora 2 - vertragen sich nicht. habe 2 käfige - cora ist laut und möchte mit oscar spielen- der macht sich seit fast 2 jahren in die federn. im freiflug ist er auf der flucht und sucht schutz bei uns. das mit dem entwöhnen- ohohoh- geht soooo schlecht- deshalb kommt der wintergarten und soll im september fertig sein- eine große innenvoliere kommt rein - dann muss es irgendwie gehen. wenn sie in ihrer voliere im garten sind, klappt es ganz gut- sicherheitsabstand- oscar passt immer schön auf, das dieses laute weib ihm nicht zu nahe kommt. ich werde die neue innenvoliere zusammen mit den geiern einrichten- da fehlt zwar ständig das werkzeug- aber dann haben sie nicht so viel angst. oscar hat anfangs auch viel weniger gesprochen - ich war schon ganz traurig -aber jetzt wird es besser- er hat auch wieder lust auf was neues lernen nur dieses weib muss sich ständig in den vordergrund drängen- najs das kennst du ja. lg uta
     
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