Natürliche Ernährung in der Außenvoliere

Diskutiere Natürliche Ernährung in der Außenvoliere im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, da unsere Volierenplanung auf Grund einer Autorechnung0l erst einmal auf Eis liegt wollten wir uns schon einmal weiter informieren. Wir...

  1. Hagalaz

    Hagalaz Neues Mitglied

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    Hallo,
    da unsere Volierenplanung auf Grund einer Autorechnung0l erst einmal auf Eis liegt wollten wir uns schon einmal weiter informieren.
    Wir hatten gedacht unsere Außenvoliere möglichst natürlich zu bepflanzen, damit die Vögel das Futter selbst aus Pflanzen etc. picken können.
    Wir hatten hierbei an versch. Gräser, Amaranth, Hirse und Büsche wie Weißdorn etc. gedacht.
    HAbt ihr Anregungen und Ideen für uns?

    Danke im Vorraus
     
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  3. #2 IvanTheTerrible, 5. November 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Da zuerst mal eine Voliere ein Dach haben sollte, dann möglichst keinen Mutterboden (Kokzidien und Würmer), so werden je nach Größe und Besatz, die Pflanzen, die zur "natürlichen Ernährung" angepflanzt werden, wohl in kürzester Zeit von den Vögel zerlegt worden sein, bevor sie "einen" Samen bilden können. Das sie obendrein, da dieser Wachstumsprozeß bis zum Samenstand ja über 5 Monate dauern kann, bis zur Unkenntlichkeit vollgeschiessen sind, liegt in der Natur der Sache. Wer natürlich eine Voliere von 100m² bauen kann, die dann nur ein oder zwei Vogelpaare beinhaltet, kann dann etwas mehr Glück haben.
    Aber da die meisten Volieren, die man dann als solche bezeichnen kann, in der Regel zwischen 3-10m² haben, kann man sich dies sicher sparen und normale Futternäpfe benutzen.
    Ivan
     
  4. Nils

    Nils Foren-Guru
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    Es bietet sich an Futterpflanzen in Töpfen oder ähnlichem zu pflanzen, so kann man diese erst einmal außerhalb der Voliere wachsen lassen und wenn sie soweit sind mal für eine Zeit in die Voliere stellen. kommt halt immer drauf an was für Vögel in der Voleire leben und wie viele. Ich hab eine Zeit lang regelmäßig Grassoden in einer Schale gehabt, diese habe ich dann alle 1-2 Wochen mal für 1 Tag in die Voilere gestellt. Nach einem Tag wer der rasen kurz und kaum noch als solcher zu erkennen, so dass er erst mal wieder 2 Wochen draußen stehen muste um sich zu erholen bis ich ihn wieder reinstellen konnte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich etwa 10 Kanarien + 2 Wachteln in der Voliere. Ansonsten würde ich eher Pflanzen verwenden die den Vögel nicht schmecken, denn die halten eventuelle länger :)
    Ich benutze mitlerweile fast nur noch Zweige verschiedener Koniferen, da diese recht lange grün bleiben und leicht austauschbar sind. Außerdem schmecken sie nicht besonder und werden höchstens von meinem Bauersringsittiche zum knabbern verwendet. Jedoch bleiben sie vor allem recht lange dicht, was für die Wachteln als Versteck super ist.
     
  5. Hagalaz

    Hagalaz Neues Mitglied

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    Danke für diese Antwort die wir auch sonst wo hätte entnehmen können...
    Unsere Voliere wird ca 19 m² groß sein und soll nicht dicht besetzt werden! Da du es für so unmöglich hälst dort nutzbare Pflanzen zu halten frage ich mich nur wieso es so viele Beispiele gibt wo es klappt?
    Desweiteren hatten wir nie gesagt das wir keine normalen Futternäpfe benutzen wollen ;)
     
  6. #5 IvanTheTerrible, 5. November 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Es geht immer um den Nutzen einer solchen Verfahrensweise. Ist kein Nutzen bei Zerstörungen zu erkennen, warum sollte ich mir dann die Arbeit machen?
    Sind die Pflanzen aber zerstört,habe ich keinen besonderen Effekt erreicht, denn ich mache doch so etwas nur, um den Vögel eine spezielle Form der Fütterung zu bieten, oder? Schließlich gibt es viele Möglichkeiten, andere oder naturnahe Moglichkeiten zu bieten und außer Arbeit und Umstände möchte ich doch einen Sinn darin erkennen können.
    Ich möchte meine Volieren aber möglichst nur zur Fütterung betreten und alle weiteren zusätzlichen Arbeiten darin möchte ich auf ein Minimum beschränken, besonders zur Brutzeit. Das wäre meine Intention.
    Ivan
     
  7. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Wie machen es denn die Leute, bei denen es klappt? Du musst ja bedenken, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis die Sämereien halbreif sind, dass das nicht bei allen Pflanzen gleichzeitig der Fall sein wird, und dass die Vögel, wenn sie denn auch noch Körnerfutter zur Verfügung haben, möglicherweise die Pflanzen zerlegen, ehe es so weit ist, dass sie die Sämereien fressen könnten.
     
  8. Toffi87

    Toffi87 Mitglied

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    Ich würde die Bepflanzung eher als Verschönerung der Anlage und als Versteckmöglichkeit sehen (z.B. für Wachteln). Auch bauen manche Vögel gerne Nester in Pflanzen, wenn sie hoch genug sind. Das Futter kannst du ja separat anbauen. Ich sähe auch jedes Jahr Hirse aus (muss aber sehr zeitig geschehen) die kannst du dann zum trocknen lagern und sie den Tieren später geben. Ab dem zweiten Jahr hättest du so dann immer Kolben für die Tiere. Auch Salat kann man günstig anbauen.
    Solltest du Kanarien in der Anlage halten kannst du die meisten Pflanzen dann eh wieder vergessen, weil die Tiere so gut wie alles fressen bzw. anfressen. Habe selbst schon einige Misserfolge verbucht. Koniferen funktionieren z.B. tadellos. Ich hatte sogar mal Schilf drin. Wenn er ausgewachsen reingesetzt wird kein Problem, im nächsten Jahr wird aber alles was da aus der Erde neu raus kommt abgefressen...echt ärgerlich.

    Ich denke das es auch nicht so gut ist den Tieren soviel "gutes" zu tun. Man sollte schon schauen, wann, wo und wie viel zu Essen man ihnen gibt. Die Kanarien z.B. würden sich regelrecht totfressen wenn man nicht darauf achtet.

    Grüße

    Grüße
     
  9. #8 IvanTheTerrible, 6. November 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Na, im Gegensatz zum Menschen fressen sich Tiere nicht zu Tode.
    Das passiert selbst nicht bei unbegrenzten Futtermengen, die bei den meisten Haltern vorhanden sind.
    Anders bei bestimmten Futterstoffen, die nur beschränkt gegeben werden sollten, aber das führt dann eher zu Stoffwechselkrankheiten.
    Ivan
     
  10. Hagalaz

    Hagalaz Neues Mitglied

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    Ah ok ich verstehe es liegt hier ein kleines Missverständnis vor wenn es so rüber kam das wir die gesamte Voliere mit Futterpflanzen zupflanzen wollen ist das falsch. Hatte ehr eben an Pflanzen gedacht die als "Nebenprodukt" Nahrung produzieren wie z.B. Weißdorn oder Sanddorn...
    Wir möchten die Voliere eben so natürlich wie möglich einrichten damit sie nicht so kahl und steril wirkt!
    @ Toffi danke für die Schilderung deines Vorgehen hat uns viel geholfen, welche Vogelarten fressen den nicht alles ab?
     
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  12. Toffi87

    Toffi87 Mitglied

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    Zitat: "...welche Vogelarten fressen den nicht alles ab?"

    Gute Frage. Weiß so etwas überhaupt jemand :)...Ich sag mal so, Lehrgeld müssen wir alle zahlen..

    Ich kann aber sagen, das man fast alles pflanzen kann, so lange man keine Kanarien hält. Wellensittiche knabbern ja auch gern, in wie fern die aber welches Grünzeug essen weiß ich nicht. Ich selber habe keine.
    Bei Gräsern z. B. fressen viele Vögel die Samenstände gerne. Ich habe jetzt wieder 2 verscheidene Gräser gepflanzt. Die einen sind immergrün und die anderen kommen nächstes Jahr erst wieder. Mal schauen ob die Neutriebe es schaffen oder ob ich was drum basteln muss.
    Eine Fichte hatte ich auch schon mal drin. Was ist passiert: Die Neutriebe wurden gleich wieder abgefressen. Ist auch verständlich, da die frischen Triebe weich und schön saftig sind. Gras müsste funktionieren, sollte aber vorher ausgesät werden, sonst sind die Grassamen dahin. Frisch gekeimt wohl noch eher.

    Vielleicht sagst du uns einfach welche Tiere du da halten magst und dann kann man evtl, vl sagen was die essen und was nicht.

    Also ich schreibe noch mal von den Tieren die ich bisher hatte und beobachten konnte:
    Spitzschwänze: knabbern nichts an, bis auf Samenstände
    Jap. Mövchen: Knabbern auch nichts an
    Silberschnäbelchen: Nein
    Diamanttäubchen: Nein
    Reisfinken: Nein
    Glanz- und Schönsittiche: Nein
    Kal. Schopfwachteln: Nein
    Harlekinwachteln: Weiß ich bisher noch nicht...
    Chin. Zwergwachteln: Nein
    Kanarien: JA!!!!! Selbst Efeu. Koniferen und die beiden oben genannten Gräser bisher nicht.
    Masken- und Bajaweber: Nein. Wenn sie allerdings in Brutstimmung sind, holen sie sich alles was dünn und lang ist. Habe jetzt zum Überwintern meine Palmen mit reingestellt. An einem Wedel sind schon fast alle Blätter weg und wo anders zusammen geknotet :P

    Moos funktioniert z.B. auch nur wenn es feucht ist bzw. noch lebt. Alles was trocken ist wird fürs Nest verbraucht.
    Grüße
     
  13. Helmine

    Helmine Guest

    Ich würde Futterpflanzen außerhalb der Voliere anpflanzen, dann kannst du ihnen immer mal etwas abschneiden und geben und hast den Pflanzenwuchs unter Kontrolle :)
     
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Natürliche Ernährung in der Außenvoliere

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