Neuer Vogel sitzt fast nur am Boden auf Wasserschale

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Stephanie

Stephanie

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Mein neuer, junger Wellensittich ist ja immer noch in Quarantäne und kann da auch nicht fliegen (Wohnzimmer mit offener Durchreiche zu Küche und Flur und im Flur sind viele Nischen bzw. auf dem Weg zum Keller, wo er verschwinden könnte und zudem die Haustür, offene Treppe in OG usw.).
Der Vogel kann gut fliegen und man findet ihn auch mal auf einer der Sitzäste. Die ersten 15 Stunden hat nur auf einem Sitzast gesessen.

Weil ich meine Sachen immer noch nicht alle ausgepackt und den Großteil noch im Keller habe, hatte ich keine kleinen Näpfe mehr und habe erst mal 2 kleine Glasschalen mit Futter und Wasser auf den Käfigboden gestellt.
Der Vogel scheint den Großteil des Tages auf oder neben der Wasserschale zu sitzen, entweder direkt darauf, mit einer Kralle darauf oder dahinter. Er lugt dann immer ganz süß mit einem Auge über die Sandschale hinweg. Fliegen und auf dem Ast halten kann er sich auch. Neben einem der Äste hängt eine Hirse, an der er auch mal knabbert.

Mich wundert nur dieses Verhalten. Er hat jetzt etwas weniger Angst, weiß schon, dass ich ihm nichts tue, wenn ich die Schalen zum Futter- und Wasserwechsel raushole und wieder rein stelle, lässt sich auch den Bodenbelag (Haushaltstücher) wechseln oder große Panik. Also, alles, was ich mache, hat mit dem Boden zu tun und trotzdem sitzt er immer dort.

Ist das nur eine Marotte?

Die meisten meiner Wellensittiche haben eigentlich den Boden komplett gemieden, es sei denn, dort war standardmäßig die Futterschale.
Fliegen kann er, auf dem Ast sitzen kann er, evtl. hat er auch schon auf dem Ast geschlafen, er ist den Großteil des Tages hier allein (kann aber oft Jonte im anderen Zimmer hören, die piepen sich dann zu), er hat auch keine Angst, wenn ich am Käfig vorbei gehen. Wenn ich im Raum bin, sitze ich mindestens 2 m entfernt mit einem Tisch dazwischen, also das wäre auch kein Grund, sich zu verstecken. Wenn man ins Zimmer kommt, denkt man, der Käfig wäre leer, dann kommt man näher und sieht ein kleines Auge rüber lugen.

Wie würdet ihr das interpretieren?

Wir sind Montag und am 22. noch mal beim TA wegen der Folgemilbenbehandlung. Wäre das eine erwähnenswerte Verhaltensweise oder einfach individuelle Marotte?

PS
Ich habe mal als Stichwort "Einzelhaltung" eingegeben. Das bedeutet nicht, dass ich den Vogel allein halten will, sondern dass er gerade de facto Einzelvogel im Minikäfig ist. Eventuell beeinflusst das das Verhalten?
 
Bei einem Vogel, der dauernd auf dem Boden sitzt, kannst du mit einhunderprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt. Das ist auf keinen Fall eine Marotte. Als Fluchttier ist es immer ein Bestreben, möglichst den Überblick zu behalten und das geht nur oben.

Wie alt ist er denn? Kürzlich abgesetzte Jungvögel zeigen so ein Verhalten, weil sie sich verkriechen wollen und die Sicherheit des Nistkastens noch vermissen.
 
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