Paramyxovirus (Nachtrag zu Zuckungen)

Diskutiere Paramyxovirus (Nachtrag zu Zuckungen) im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Die Symptome und das Ablebeben eines Vogels :-( habe ich bereits gestern unter dem Thema "Zuckungen" geschildert. Da jetzt ein zweiter Vogel...

  1. Schneehase

    Schneehase Guest

    Die Symptome und das Ablebeben eines Vogels :-( habe ich bereits gestern unter dem Thema "Zuckungen" geschildert. Da jetzt ein zweiter Vogel ähnliche Symptome zeigt, hat der TA den Verdacht eines Paramyxovirus geäußert. Sicher gehen kann er da aber erst, wenn der tote Vogel untersucht worden ist und eine Kultur angelegt worden ist.

    Die Prognose bei dieser Krankheit hat er als seht schlecht dargestellt.

    Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Ich habe jetzt echt Angst um alle meine Piepmäze (12 Wellis, 5 Nymphis und eine Ziege).

    Schneehase
     
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  3. #2 Alfred Klein, 24. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Alle Virusinfektionen sind äußerst schwierig.
    Viren kann man nicht mit Antibiotika bekämpfen.
    Man kann bestenfalls vorbeugend impfen, so wie es bei Grippe gemacht wird.
    Allerdings gibt es nicht für alle Virenarten einen Impfstoff.
    Behandeln kann man also nur die Symptome und zusätzlich kann man versuchen das Immunsystem so weit zu stimulieren daß der Körper alleine mit den Viren fertig wird.
    Wenn das nicht ausreichend möglich ist hilft keiner mehr, dann kann man nur hoffen.
     
  4. KatjaD

    KatjaD Guest

    hallo schneehase,

    tut mir voll leid um deinen voggie :-(
    kann gut nachvollziehen, dass du traurig bist und jetzt angst um die anderen hast!

    frage: kannst du den zweiten vogel, der jetzt auch mit diesen symptomen anfaengt, von den anderen trennen? das mag ihm vielleicht nicht gefallen, koennte aber den anderen zugute kommen.

    viele gruesse & gedrueckte daumen fuer dich und die pieper!
    katja
     
  5. froggy

    froggy Guest

    Hallo,

    ich kann Deine Sorge absolut verstehen, einer unserer Beos hatte als Jungvogel Anfälle von epilepsieartigen Zuckungen. Er wurde mit Baytril behandelt und völlig geheilt! Die Vermutung der TÄ war, dass er eine bakterielle Infektion hatte, die auf sein ZNS übergriff. Ist es denn mit Sicherheit ein Virus in Eurem Fall? Es gibt jedenfalls Bakterien, die Störungen im ZNS hervorrufen!!!

    Alles Gute

    Froggy
     
  6. Schneehase

    Schneehase Guest

    Ja, habe Pünktchen schon von den anderen getrennt. Gerade habe ich ein Zucken bei Percy wahrgenommen. Beobaqchte ihn jetzt auch ganz genau, will mich da ja nicht reinsteigern bei jeder Fußbewegung.
    Um die Matrone ist es traurig, obwohl sie vor 1 1/2 Jahren in einem desolaten Zustand aufgenommen habe und ihr ihr "Gnadenbrot" geben wollte. sie hatte in einem Keller ohne Tageslicht gestanden... Aber sie hat sich so was von berappelt und hatte bis vorgestern ein tolles Leben im Schwarm, in dem sie das Alpha-Tierchen war.
    Der TA konnte mit vorhin auch nicht viele Tips geben, sagte aber, dass es dafür weder eine Impfung noch Medikamente gibt. Aber das mit dem Immunsystem ist einen Versuch wert. Wie kann ich das am besten steigern? Habe ihnen schon einen Mineralzusatz (Korvimin) ins Futter getan.

    Bin für Anregungen dankbar,
    Katrin
     
  7. Benny-Lucca

    Benny-Lucca Grauenversteher...;)

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    Wenn es eine virusbedingte Ursache hat, solltest Du auf Porilan (http://www.silikalzit.de/pdf/porilan.pdf) als Einstreu umstellen, da die Ausscheidungen der Vögel hoch infektiös sind und Porilan die Viren (gerade Paramyxo Viren) inaktiviert, was eine permanente Reinfektion durch Kot etc. verhindern kann.
     
  8. #7 Alfred Klein, 24. September 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Das Immunsystem kannst Du mit Echinacea anregen.

    Echinacea ist ein Naturheilmittel und daher ungefährlich.
    Du bekommst es als Auszug oder als gepreßten Saft.
    Beim Auszug sollte man fünf Tropfen täglich ins Trinkwasser geben. Hilft viel, ich wende das immer an wenn mal einer eine leichte Erkältung mit Schnupfen hat. Innerhalb von drei Tagen ist das jedesmal weg.
    Beim Saft weiß ich nicht wie viel, da müßtest Du mal nachfragen. Der kommt auch ins Trinkwasser, schmeckt aber etwas seltsam so daß die Vögel das nicht unbedingt trinken.
     
  9. Schneehase

    Schneehase Guest

    Das mit dem Porilan und Echinacea werde ich machen. Letzteres verwende ich auch selbst.

    Ob es tatsächlich das Virus ist, werden wir erst nächste Woche wissen, da das Tierchen an die Uni Gießen geschickt worden ist. Der TA hat es selbst schon seziert, konnte aber nur sagen, dass organisch alles in Ordnung war.

    Der Verdacht mit dem Virus hat sich dadurch erhärtet, dass Pünktchen ja auch die Symptome hat. Mein TA hat mir seht wenig Hoffnung gemacht, aber ich werde trotzdem alles versuchen, was in meiner Macht steht! Solange ich séh noch keine definitive Diagnose oder Verdachtsbestätigung habe, will ich nicht vom Schlimmsten ausgehen. Und wie man im Fall des Beos gesehen hat, gibt es ja auch andere Möglichkeiten!

    Bin nach wie vor für Anregungen dankbar - hänge doch so an meinem chaotischen Schwarm!
    Schneehase
     
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  11. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Wellensittiche sind eigentlich gegen PMV relativ resistent; Dein Tierarzt hätte bei der Sektion
    schon typische Blutungen an Organen finden müssen...
    Es gibt eine Menge anderer Viren , die auch eine Encephalitis verursachen können und die man
    besser in den Griff bekommt-Herpesviren,versch. Adenoviren;auch Bakterien (Salmonella, Pasteurella);
    Pilze oder Parasiten (z.B. Toxoplamose). Gut also,daßDu den erkrankten Vogel getrennt hältst;wichtig ist
    auch Händedesinfektion (Sagrotan wirkt auch gegen Viren).
     
  12. Schneehase

    Schneehase Guest

    Das gibt mir Grund zur Hoffnung! Momentan zeigen die anderen Tiere keine Symptome. Wahrscheinlich kriege ich Ende der Woche das Ergenis und bis dahin werde ich Vorsicht walten lassen.

    Schneehase
     
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