Pfauenhenne - Naturbrut im Dauerregen

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Annette Krüger

Neuling
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Unsere Pfauenhenne brütet zum ersten mal - in der Voliere auf 4 Eiern.
Schon kurz nach Brutbeginn am Dienstag, 28.5. begann der Dauerregen.
Sie hat die Eier ins hohe Gras gelegt. Geschützt durch ein paar Zweige von oben und einen Hang hinten.
Aber es ist leider nicht ausreichend geschützt vor so viel Regen.

Wir trauen uns nicht, das Gelege umzuziehen, aus Sorge, dass sie dann vielleicht nicht weiter brüten mag.
Bis jetzt sitzt sie tapfer auf ihren Eiern im Regen. Ihre Federn sind ganz nass.
Gestern haben wir vorsichtig 2 breite Biertische über das Gelege gestellt, damit sie wenigstens etwas Regenschutz von oben hat.
Das hat sie zum Glück akzeptiert.

Aber jetzt durchnässt der Boden immer mehr und wir machen uns Sorge um die Eier.
Kann uns jemand einen Rat geben, ob es besser ist, das Gelege jetzt einfach in Ruhe zu lassen
oder doch, die Eier mitsamt der Pfauenhenne an einen trockenen Platz umzuziehen ?

Würde sie nach dem Umzug voraussichtlich weiter brüten ?
Oder halten die Eier problemlos den nassen Boden aus und wir lassen besser alles wie es ist ?

Über Erfahrungswerte freuen wir uns sehr, denn leider haben wir bisher keine Informationen dazu gefunden.

Ganz liebe Grüße,
Annette vom Samainhof
 
hallo Annette

keine Ahnung, ob die Henne dann weiterbrüten würde... :+keinplan
aber so nass von oben und unten wird das vielleicht auch nichts werden

lies mal hier wie der Brutplatz aussah.
 
Hi Anette,

Du hast eine PN (das Briefsymbol ganz oben rechts)

Grüsse,
Bjoern
 
also egal wie..... Henne und Nest raschmöglichst ins Trockene bringen?

Ich habe Annette vorhin direkt angeschrieben und auf ihr Thema aufmerksam gemacht, weil das erst nach Freischaltung ihres Accounts zu sehen war.
 
Lieber Björn,

vielen Dank für deine Antwort. Die habe ich gestern morgen vorgefunden und wollte mich damit anfreunden das Gelege umzuziehen - doch das Wetter war wieder deutlich besser und zeitweise schien sogar die Sonne. Nachdem die Henne nun unter 2 Dachförmig aufgestellten, breiten Biertischen von oben relativ gut geschützt vor Regen ist, habe ich sie doch an ihrem Platz sitzen lassen. Schwere Entscheidung. Sie sitzt so fast unsichtbar ganz tief an den Boden gedrückt und rührt sich nicht. Gestern habe ich keine Nestpause beobachten können - ich hoffe, sie lebt noch. Du hast ja vor Erfrieren gewarnt. Nun, nachmittags gab es schöne wärmende Sonnenstrahlen und der Dauerregen ist vorbei - jetzt hoffe ich mal das Beste.
Hattest du schon mal eine Henne, die erfroren ist ?
Viele Grüße, Annette
 
Liebe Karin,
nachdem das Wetter seit gestern wieder besser ist und meine innere Stimme sagt: "sitzen lassen und beobachten" - tue ich das so weit wie möglich. Jedenfalls kommt jetzt nicht mehr so viel Nässe von oben und die Feuchigkeit in den Wiesen ist ganz gut versickert.
Allerdings schreit der Pfauenhahn sehr viel. Ich hoffe er wacht einfach besonders.
Ob er wohl weiß, dass seine Frau Küken ausbrütet ?
Liebe Grüße, Annette
 
dann hoffen wir mal das Beste
du wirst uns auf dem Laufenden halten?
(Brutdauer 28-30 Tage)
 
Ja, mache ich.
Heute geht es ihr sichtlich gut. Sie liegt ganz versteckt und geschützt unter dem "Dach" von den 2 schräg gestellten Biertischen und ist schon ganz vom hohen Gras "umwachsen". Sie hat mich sehr ruhig angeschaut, als ich heute mal näher zu ihr hingegangen bin.
 
Brütet sie immer noch unverdrossen?
 
Liebe Karin,

ja, zum Glück. Mittlerweile sehe ich sie fast jeden Tag einmal in ihrer Brutpause - die ich dank ihrer Rufe oft mitbekomme.
Sie kommt nur kurz zum Essen, Trinken, Sandbaden - ist dabei relativ zutraulich und geht dann schnell wieder zu ihren Eiern.
Ich denke, es geht ihr gut. Mittlerweile ist ihr Platz unter dem Dach aus Biertischen ganz von hohem Gras eingewachsen.
Man sieht nur noch durch ihre Laufspur, dass da etwas sein muss.
Ich bin ganz optimistisch und rechne Ende Juni mit ihren Pfauenküken.
Bitte drücke ihr und mir die Daumen !
Lieben Dank, Annette
 
Thema: Pfauenhenne - Naturbrut im Dauerregen

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