Probleme mit Graupapagei

Diskutiere Probleme mit Graupapagei im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Zuerst möchte ich "als Neuer" hier erstmal Hallo sagen. Ich besitze 3 Kongo-Graupapgei (Rudi, Tina und Pauli), wobei ich Rudi und Tina als Paar...

  1. steven-b

    steven-b Guest

    Zuerst möchte ich "als Neuer" hier erstmal Hallo sagen.
    Ich besitze 3 Kongo-Graupapgei (Rudi, Tina und Pauli), wobei ich Rudi und Tina als Paar damals erworben habe. Mein Problem ist nun, das meine Tina immer mehr kahle Stellen vor allem am Kopf bekommt, dachte zuerst an die Mauser jedoch dauert dies jetzt mehr als ein halbes Jahr an. Das sie sich selber rupft kann eigentlich auch nicht sein, habe sie schon tagelang beobachtet und konnte nichts feststellen, was darauf hindeuten würde. War schon beim Tierarzt der keine Krankheiten feststellen konnte. Ich hab jetzt schon soviel probiert und weiß nicht mehr weiter. Es wird irgendwie immer schlimmer. Hat einer eine Idee an was das liegen könnte?
     
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  3. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Steven,

    herzlich willkommen hier unter den Grauenfans!:0-
    3 Graue, ist ja klasse!:D

    Wenn du ausschließen kannst, dass sie sich selbst rupft, solltest du mal beobachten, ob nicht vielleicht ihr Partner, Rudi, Hand/Schnabel bei ihr anlegt... Ein Partnerrupfen ist ja leider unter Papageien nicht so selten...
    Findest du die Federn am Boden? Wie sehen sie aus? Abgeknabbert oder sind sie intakt? Findest du nur vollständig entwickelte Federn oder auch z.B. nur kleine Kiele?
    Einen interssanten Bericht über das Thema Rupfen mit Bildern schrieb Sandra im Pirol . Schau dir das bitte mal an.

    Während der Mauser dürfen keine kahle Stellen entstehen.

    Was genau hat der TA alles untersucht (Blut, Kot, Röntgen, Untersuchung auf Parasiten der Haut/Federn etc.)? Ist das ein vogelkundiger TA? Meist sind ja die "normalen" TA mit Vögeln überfordert und beschränken ihre Untersuchungen auf Anschauen und eventuell noch Abhören...

    Vielleicht kannst du uns noch etwas über deine 3 Grauchen erzählen... Wie alt sind sie? Seit wann leben sie bei dir? Wie sind sie untergebracht (alle 3 zusammen oder getrennt)? Wie kommen sie miteinander klar? Uuuund Bilder sehen wir uns auch immer sehr gerne an... ;)
     
  4. fisch

    fisch Guest

    Hallo Steven,

    Willkommen bei uns im VF:)
    Würde deine Tina denn theoretisch an die Kahlen Stellen mit dem Schnabel herankommen? Falls nicht, würde ich auf einen der beiden Anderen Schlawiener tippen. Es wäre nicht das 1. Mal, dass ein Partner dem Anderen beim Kraulen Federn mit rauszieht.
    Wenn du alle Untersuchungen schon gemacht hast (Blut, röntgen) und organische Schäden auszuschließen sind, solltest du mal beobachten, ob nicht doch ein 3. die Federn zieht.
    Auch in und während der Mauser dürfen keine kahlen Stellen entstehen, falls doch, ist irgendetwas faul:~
     
  5. #4 crowlover, 5. Januar 2004
    crowlover

    crowlover Guest

    auch von mir ein herzliches hallo...
    erzähl doch mal noch ein bisschen mehr vom verhalten deiner 3 graugeiern. bei was für einem tierarzt warst du denn?

    liebe grüße

    von der crow :0-
     
  6. #5 steven-b, 5. Januar 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Januar 2004
    steven-b

    steven-b Guest

    Hallo,

    danke für eure schnellen Antworten. Wenn ich die kahlen Stellen bei meiner Tina so anschaue, so dürfte es sehr schwer sein, dass sie sich selber rupft (kahle Stellen sich im oberen Kopfbereich). Durchaus könnte es sein, dass mein Rudi dafür veranwortlich ist. Wäre zumal eine logische Erklärung. Kann ich dann überhaupt verhindern, dass sie dann nicht mehr gerupft wird, oder muss ich wirlich mit Schmerzen zusehen?

    Vorstellen kann ich mir das bei beiden eigentlich nicht, denn die Tina ist im wahrsten Sinn des Wortes die "Chefin" (z.B. hackt manchmal nach Rudi, oder nimmt ihn einfach Leckereien ab). Rudi läßt sich von ihr einfach alles gefallen. Der damalige Verkäufer meinte, das dies ein ganz normales Verhalten sei.

    Zu meiner Geschichte: Ich habe die beiden seit über 1 Jahr (beide sind jetzt 5 Jahre alt) und sind in einer Zimmervoliere untergebracht. Der Raum wird auch nur für die Papageie genutzt z.B. für Freiflug usw., haben dort auch einen Kletterbaum. Tina ist sehr aufgeschlossen zu mir, lässt sich streichel usw. und knappert alles an, was sie bekommen kann. Mein Rudi ist sehr scheu, habe aber es jetzt geschafft, dass er auch trotz geöffneter Volierentür Futter von mir nimmt. Anfassen darf ich ihn noch nicht.
    Unser Pauli ist erst 8 Monate alt und haben ihn erst seit November 2003. Er ist total lieb. Mit ihm kann man alles machen, sogar an das Baden hat er sich schon gewöhnt. Er ist zur Zeit auch im gleichen Zimmer aber noch getrennt in einen Käfig untergebracht. Bisher hatten sie auch noch nie gemeinsam Freiflug.
    Angefangen habe ich mit Wellensittich & Co., bin aber Dank meiner Frau Daniela auf die Liebe für Papageien gekommen

    Tschau Stefan
     
  7. steven-b

    steven-b Guest

    zu meiner Tierärztin wollte ich noch sagen, dass sie mir vom Veterinäramt empfohlen wurde. Sie sei zwar noch keine Expertin, aber Sie behandelt immer mehr Papageien. Damals hat sie bei Tina die Federn auf Parasiten untersucht, abgehorcht und den Kot untersucht. Sie konnte jedoch keine Krankheit feststellen.

    Tschau Stefan
     
  8. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Willkommen im "Club"

    Hallo Stefan,

    was mich vorab interessieren würde:

    Sind Tina und Rudi tatsächlich Hahn und Henne? Oder beruht es nur auf Vermutungen, bzw. die Annahme durch bestimmte Verhaltensweisen, die ein Geschlecht vermuten lassen?

    Das ein Vogels ich selber am Kopf rupft, sit so gut wie unmöglich.
    Wie sollte das auch funktionieren?

    Ich persönlich habe bei einigen meiner Grau-Paare beobachten können, das gerade bei einer Inniger Beziehung zwischen 2 Vögeln der Partner die kahlen Stellen verursacht hat.

    Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um (ehemalige) Rupfer/Federbeißer.

    Allerdings habe ich dieses "Phänomen" so erlebt, das ausschließlich die Henne dem Hahn die Kopffedern "entfernt".
    Bei keinem Paar war es der Hahn.

    Versuche mal zu beobachten, ob vielleicht hier die Ursache liegt.

    Milben würde ich komplett ausschließen, da der Partnervogel dann auch welche haben müßte.

    Versuche mal zu beobachten, ob vielleicht hier die Ursache liegt.
     
  9. fisch

    fisch Guest

    Hi Stefan,
    jeder hat mal angefangen und wenn deine TÄ ihre Grenzen kennt, ist es auch in Ordnung, wenn sie (noch) keine Expertin ist:D
    So, wie ich dich verstehe, hat sie Tina nur auf das untersucht, was mit bloßem Auge erkannbar ist. Innere Erkrankungen lassen sich aber nur über eine Blutuntersuchung und/oder durch das Röntgen feststellen.
    Nun ist es bestimmt für Tina nicht sinnvoll, sie auf alle erdenklichen Erkrankungen untersuchen zu lassen, wenn die Ursache ihr Partner ist;)
    dies zu verhindern wird sehr schwer werden, denn viele Graue sehen in dem zupfen der neu wachsenden Federn ihre Art der Gefiederpflege. Neue Federn in ihrer Hülle sind ja noch hart und daher werden sie eventuell als "nicht dazugehörend" oder Schmutz einfach entfernt.
    Effektiv wird das nur durch eine komplette Trennung der Beiden zu verhindern sein aber dadurch würdest du gleich Beide mehr durch die Trennung selbst schädigen. So schlimm das für dich auch klingen mag: Vielleicht mag das Tina auch, dass sie derart "gepflegt" wird.

    Versuche erstmal genau herauszufinden, ob sie von ihrem Partner gerupft wird- auf frischer Tat ertappen und dann kann man weitersehen.
    Wie hast du eigentlich das Geschlecht deiner Grauen erfahren?
     
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  11. Utena

    Utena Guest

    Hallo steven-b!

    Auch von mir ein herzliches Willkommen bei den VF!
    Die anderen haben dir ja schon ausführlich auf deine Fragen geantwortet.
    Auch ich vermute das der Partnervogel Schuld an den kahlen Stellen am Kopf ist.
    Leider zupfen viele Pärchen sich gegenseitig die Federn am Kopf während des kraulens z.B.
    Mögliche Ursachen hierbei können auch Mineralstoffmängel sein.
    Wenn er sie allerdings aus der "Laune" raus am Kopf bearbeiten sollte, gibts dagegen so gut wie kein Gegenmittel.
     
  12. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Steven!

    Partnerrupfen ist leider auch ein verbreitetes Problem. Die Ursachen mindestens so vielfältig und schwierig zu bestimmen wie beim Selbstrupfen.

    Angesprochen wurde ja bereits, dass die beiden nicht wirklich miteinander harmonieren. In einem solchen Fall hilft nur eine Umverpaarung. Die Wahrscheinlichkeit, das Disharmonie eine Ursache für das Pertnerrupfen ist, srteigt, wenn es sich um zwei gleichgeschlechtliche Vögel handelt. Sicherheitshalber würde ich deshalb eine DNA-Geschlechtsbestimmung vorschlagen.

    Es gibt auch Fälle, in denen auch bei nach menschlichen Ernessen auch harmonisierenden Paaren Partnerrupfen auftritt.
    Da kann eine Ernährungsumstellung manchmal helfen.
    In vielen Fällen liegt es auch an Langeweile: zur Eigenbeschäftigung wird ein übersteigertes Spzialverhalten gezeigt.
    Im Zusammenhang mit einer möglichen Ernährungsumstellung wäre z.B. zu überlegen, bei dem Körnerfutter vermehrt auf kleinere Sämereien umzusteigen, damit die Vögel mehr Zeit zum Fressen brauchen.
    Auch anderes zur Abwechslung und Beschäftigung solle man sich überlegen. Wenn es möglich ist, dass die Grauen einen eigenen Raum nutzen, kann man auch dort unterschiedliche Futterstellen unterbringen, damit sie mehr Zeit zur Futtersuche aufwenden müssen. Einige Futterstellen sollten dabei auch an schwieriger erreichbaren Orten sein , bspw. auf dem Boden stehen, wenn sie den ungerne aufsuchen.
    Ansonsten den Raum mit verschiedenen Kletter- und Spielmöglichkeiten ausstatten, vorzugsweise aus Naturästen, die auch zum Be- und Zernagen geeignet sind.
     
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Probleme mit Graupapagei

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