Schneller Tod ...

Diskutiere Schneller Tod ... im Zebrafinken Forum im Bereich Prachtfinken; Ein JV (Henne) ist heute eingegangen (54 Tage alt). War von Anfang groß und kräftig und bis heute Vormittag auch meines Erachtens gesund. Mir...

  1. ck72

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    Ein JV (Henne) ist heute eingegangen (54 Tage alt). War von Anfang groß und kräftig und bis heute Vormittag auch meines Erachtens gesund.

    Mir fiel heute plötzlich auf, dass sie nicht mit den anderen die Käfigseite wechselte, als ich näher herankam und dann mit einem Mal leicht anfing zu zittern. War aber nicht aufgeplustert und saß ganz oben auf einem Zweig. Als ich sie fangen wollte, flog sie auf die andere Seite (ca. 1,60 m Strecke), konnte sich dort nicht mehr halten und flatterte/fiel flatternd auf den Boden.

    Da konnte ich sie hochnehmen - sie fühlte sich schon ziemlich kühl an - und setzte sie in einen zufällig daneben stehenden Käfig auf den Boden. Wollte gerade die Infrarotlampe anschließen, da zuckte sie ein paar Mal, wand sich und war dann tot. Das Ganze dauerte von Anfang der Geschichte bis zum Ende ca. 2 Minuten!

    Meine nachträgliche Untersuchung ergab eigentlich nichts. Gefieder war dicht, glatt, sauber (kein Durchfall o.ä.), Beine, Füße & Schnabel glatt, Nasenlöcher & Augen klar. Keine Abmagerung, an den Organen konnte ich mit meinem laienhaften Wissen auch nichts Besonderes feststellen.

    Was kann die Ursache gewesen sein?

    Zu den Haltungsbedingungen: Käfig ca. 1,70 m x 1 m x 0,7 m, Standort zumindest die letzten 2 Wochen in der Wohnung, kein Zug, 10 JV Besatz,
    keine Streitigkeiten, keine Nisthilfen, Körnerfutter, Kolbenhirse, klares Wasser.
    In den letzten vier Tagen kein Grünfutter.

    Würde ja auf Vergiftung tippen, aber es hat sich in der letzten Zeit nichts verändert und alle anderen sind (noch) fit.

    Das einzige, was mir an der Henne auffiel war, dass sie von Anfang an zwar außergewöhnlich groß war, aber auch recht ruhig und dass die Flügel immer ein wenig 'hingen'.
     
  2. sigg

    sigg Guest

    Dann läuft das schon länger. Also ist der "plötzliche Tod" das Ende eines längeren Prozesses.
     
  3. ck72

    ck72 Foren-Guru

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    Ja, ich denke auch, dass die Kondition nicht optimal war. Aber hat bis heute morgen gebadet, gefressen, soziale Kontakte gepflegt - was ein normaler Zebrafink halt so macht - um dann innerhalb 2 Minuten den Löffel abzugeben, was ich schon etwas merkwürdig finde. Hätte doch wenigstens heute morgen noch durch schlafen oder aufgeplustert sein auffallen müssen.
     
  4. sigg

    sigg Guest

    Dadurch das er ruhig war und die Flügel seit längerem hängen ließ, hätte ich mir ihn schon lange zuvor herausgefangen und mal ; Bauch, Ernährungszustand und Leber kontrolliert. Das hätte mir sicher sofort einiges gesagt.
    Deine, von dir beschriebenen Verhaltensweisen deuten immer auf eine Erkrankung, Unwohlsein oder sonstige Störungen hin.
    Dem muß man sofort nachgehen!
     
  5. ck72

    ck72 Foren-Guru

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    Das mache ich bei allen in gewissen Abständen mal, bei dem sogar regelmäßig. Habe mir sogar extra Deinen Bericht unter 'Prachtfinken allgemein' dazu zu Hilfe genommen. Die etwas hängenden Flügel gehörten irgendwie mit zur normalen Körperhaltung (wie im alten Buch aus der Lehrmeister-Reihe 'Domestizierte Prachtfinken' hinten unter 'Fehler bei Zebrafinken' beschrieben - das Werk kennst Du bestimmt).
     
  6. sigg

    sigg Guest

    Wenn es der einzige aus der Gruppe von JV ist, kann man es nicht auf Vererbung schieben. In Ruhestellung hängen auch bei einem schlechten Schauvogel die Flügel nicht.
     
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