Tagesablauf

Diskutiere Tagesablauf im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Ich liebäugel achon eine ganze zeit lang mit dem Kauf eines Graupaares. Jetzt wüßte ich doch gerne, was das im Alltag bedeuten würde. 1. Was...

  1. Lexi

    Lexi Guest

    Ich liebäugel achon eine ganze zeit lang mit dem Kauf eines Graupaares. Jetzt wüßte ich doch gerne, was das im Alltag bedeuten würde.
    1. Was kosten sie in der Regel (TA, Futter, Dinge, von denen ich noch nichts ahne...)
    2. Wie sieht denn so ein normaler Tág aus?
    3. Wie lange sollte man sich mindestens am Tag mit ihnen beschäftigen? (Kann man also als berufstätiges Paar überhaupt Graue haben?)
    4. Wie macht man das, wenn man eine Außenvolliere hat? Immerhin möchte ich ja von den Tieren auch noch was haben...immer hin und hertragen? Vertragen sie das? Und wie laut werden sie draußen, denn da werden ja sicherlich die spannensten Vogelgeräusche und anderes sein.. Und was ist im Winter?
    5. Naturbrut oder Handaufzucht. Hörte, dass die HA eher Verhaltensstörungen haben. Möchte aber schon sicher sein, dass die beiden handzahm werden und Menschen zumindest etwas interessant finden.
    Viele viele Fragen also. Wäre ja schön, wenn ich mir über kurz oder lang diesen Traum erfüllen könnte.
     
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  3. Gizmo

    Gizmo Guest

    Hallo Lexi

    1. Futter habe ich eine Ausgabe von ca 100sFr für 4 Tiere pro Monat. Ein TA besuch für Parasiten Test oder andere kostet auch schnell mal 100sFr. Käfig fehlt bei dir anscheinend schon weg da du eine Aussenvoliere besitzt.

    2. Ich stehe ca um 7 Uhr +/-1Stunde auf füttere die Tiere braucht ca 30 Min Aufwand. Dan bin ich bis ca 17Uhr in der Arbeit. Um 18 Uhr wird noch mal frisches Futter und Wasser gereicht. Dan esse ich zuerst mal was und nach dem Abend essen gehe ich meisten noch eine Stunde zu den Vögeln und beschäftige mich ihnen.

    3. Kommt immer drauf an, wenn du nur ein Grauer willst musst du dich den ganzen Tag mit ihm beschäftigen!!! Wenn du aber zwei nimmst brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben, falls du mal keine oder weniger Zeit für Tiere hast.

    4. Eine Aussenvoliere ist immer besser als eine Stubenhaltung, frische Luft Sonne usw... Für den Winter sollte meines Wissen die Temp. nicht unter 10Grad fallen daher evt Schutzhaus einrichten oder die Tiere über den Winter in die Wohnung nehmen.

    5. Ganz klar eine Naturbrut, eine Handaufzucht ist meistens Fehlgeprägt, nicht immer kommt auf die HZ drauf an. Wie wurde der Vogel aufgezogen wie lange durfte er bei den Eltern, Geschwistern sein usw....
    daher empfehle ich dir zwei gegengeschlechtige Blutsfremde Vögel zu kaufen. Auch eine Naturbrut kan zahm werden braucht halt einfach länger.

    Ist es so wichtig das ein Grauer zahm sein muss, es ist doch viel schöner die Vögel von Anfang an zubeobachten und damit rechnen zu können das eines Tages eine Naturbrut zu dir kommt und sich bedankt in dem er dir aus der Hand frisst oder so.... oder nicht?

    Gruss und ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.

    Ps: ein Mensch wird nie ein Ersatzpartner für Graue sein.
     
  4. Utena

    Utena Guest

    Hallo Lexi!
    1. Für Futter (gute Körnergrundmischung,Obst/Gemüse) zahle ich in der Woche um die 10 Euro .
    Das ist ein Durchschnittswert manchmal etwas mehr wenn ich Palmnüsse oder andere Leckerein kaufe.
    Spielzeug und Einstreu ist dabei noch nicht inbegriffen!

    2.Ich stehe morgends auf und brauche für die morgentliche Fütterung 1 Stunde,dabei werden die Näpfe gesäubert und das Obst/Gemüse geschnitten,manchmal auch schnell grobe Reinigung des Vogelzimmers.
    Unter Tags sind sie alleine ,da ich ja auch berufstätig bin,da sie aber in einer Gruppe bei mir leben ist das kein Problem.
    Abends gibts noch Schmusestunden,entfernen der Futterschüsseln,eventuell nochmals kleine reinigung des Vogelzimmers,Abendessen reinhängen(eigentlich gute nacht Leckerlis)

    3. da ihr Berufstätig seit,würde ich euch dringend von einer Einzelhaltung abraten,da es zu lange ist für einen Grauen,der rund um die Uhr Beschäftigung braucht um Verhaltenstörungen vorzubeugen!
    Bei 2 Tieren hast du das Problem nicht,da sich die Tiere ausreichend miteinander beschäftigen können.
    Grundsätzlich finde ich Einzelhaltung egal wie viel Zeit man aufwendet für nicht empfehlenswert,den der Mensch kann nun mal nicht den Vogelpartner ersetzten und Graue aus Einzelhaltung sind meistens sehr fehlgeprägt auf Menschen und oft gar nicht mehr in der lage sich Artgenossen anzuschließen.
    man tut den Tieren auch nichts gutes damit sie so an sich zu binden.

    4.
    Eine Außenvolier ist natürlich eine tolle Sache für die Tiere!
    Sie brauchen auf alle fälle Sonne!
    Das oft in Wohnungshaltung nicht ausreichend durch den Filterefekt der Glasscheiben in den Fenstern ist.
    Ich habe mein Außenvolier anschliesend an das Vogelzimmer (war uhrsprünglich ein Kinderzimmer) zwischen denen die Grauen im Sommer hin und her pendeln können.
    Sie haben dabei keinerlei Zutraulichkeit verloren,auch hat man deswegen noch genügend von ihnen!
    Natürlich können sie draußen etwas lauter werden,hat man aber die Möglichkeit einer Außenvolier sollte man diese auch machen,den alleine das Gefieder wird wunderschön und die genießen die Sonne,den Wind und auch den Regen.
    Vertragen tun sie es so wie sie es gewohnt sind!
    Ausschließlich Wohnungsvögel müssen langsam daran gewöhnt werden,wobei auf Zugluft zu achten ist.
    Sind sie es dan gewöhnt ist es bis Temperaturen um 10 Grad kein Problem .
    Werden die Tiere im Winter in der Wohnung gehalten ,kann man sie natürlich im Winter nicht in die Außenvolier geben da die Temperaturunterschiede zu groß sind.
    Graue die das ganze Jahr draußen sind benötigen in der kalten Jahreszeit einen beheizten Schutzraum der die Null Grad Grenze nicht unterschreiten darf und auch dementsprechend großes Platzangebot um sich bewegen zu können.

    5.Handaufzuchten sind immer auf den Menschen geprägt und in der Regel sehr zutraulich,allerdings sind sie auch fehlgeprägt und bei längerer Einzelhaltung besteht die Gefahr das sie mit Artgenossen nicht mehr können und lieber am Rockzipfel der Menschen hängen.
    Naturbruten sind in der Regel nicht zahm und es bedarf viel Gedult und Einfühlunsvermögen sie zu zähmen und ihr Vertrauen zu gewinnen,was aber eigentlich,beschäftigt man sich viel mit ihnen gelingt.
    Sie sind auf den Menschen nicht fehlgeprät und kommen auch ganz gut mal längere Zeit wenn sie zu zweit sind ohne den Menschen aus.

    Graupapgeien sind sicher sehr schöne Hausgenossen,man sollte aber wegen ihrer Trolligkeit nicht versuchen sie zu vermenschlichen und sie Papageien sein lassen.
    Auf alle Fälle ist die tägliche Arbeit größer als bei einer Katze,eine vielseitige abwechslungreiche Ernährung pflicht,sowie frische Äste zum beknabbern .
    Es muß auch gesagt werden das sie viel Müll und Gefiederstaub produzieren und manchmal auch sehr laut werden können!
    Aber sie erfreuen einem auch sehr mit ihrem (nicht immer) freundlichem Wesen und erfinderischen Ideen wenns ums zerstören geht!
     
  5. Lexi

    Lexi Guest

    Danke schon mal für eure Antworten. Würde mich freuen, wenn noch mehr von ihren Erfahrungen mit den Papas erzählen würden. Zur Zeit habe ich zwei Ziegensittiche, die sicherlich auch viel Dreck und Lärm machen. Ich würde mir auf alle Fälle ein Paar zulegen, da ich auch der Meinung bin, dass Einzeltierhaltung nicht tiergerecht ist. Noch ein paar Fragen zu euren Erzählungen:
    1. Schön öfter habe ich jetzt gelesen, dass ihr zum Füttern recht lange braucht. Also ich stelle meinen Ziegen morgens das Futter rein und fertig. Dauert das Kleinschnippeln so lange, oder sollte man abwarten, bis die Tiere fertig sind, oder was passiert alles in dieser Zeit?
    2. Wenn ich die Tiere im Winter reinhole, brauchen sie dann zusätzliches UV-Licht, oder können sie sich umstellen?
    3. Ein Vogelzimmer kann ich nicht bieten. Die beiden wären dann im Winter entweder den ganzen Tag alleine in der Wohnung (HILFE, meine Möbel!) oder im Käfig. Wer hat hier Erfahrung? Reichen dann viel Spielzeug und Dinge zum Knabbern und erkunden, oder langweilen sie sich dann? Wie groß sollte der Käfig dann mindestens sein?
    4. Sie genießen den Regen? Das heißt aber doch nicht, dass sie draußen kein Dach über dem Kopf haben sollten, oder?
    5. Habe eine ganz tolle Außenvolliere gesehen. Die war aber wie ein Pavillion, also rund. Habe mal gelesen, dass sich die Vögel dann nicht gut orientieren können. Also besser eine eckige Variante?
     
  6. Utena

    Utena Guest

    Hallo Lexi!
    Zum füttern brauche ich deswegen so lange,den mit Körnern und Obst/Gemüse schnippeln ist es nicht getan.
    Speziell Papageien brauchen eine abwechslungsreiche Ernährung,also wird auch täglich bei mir weitere verschiedenen Sachen Angeboten wie: gekochte Kartoffeln und Gemüse,hartgekochtes Ei,Nudeln,Reis(natürlich immer ohne Salz zubereitet), Hüttenkäse,Keim und Quellfutter,jetzt im Herbst Beeren und Früchte aus der Natur.
    Natürlich bekommen sie nicht jeden Tag alle Futtermitteln sondern ein paar am Tag und hartgekochtes Ei nur einmal pro Woche.
    Dadurch das ich 8 Graue habe ,dauert es natürlich auch ein wenig länger mehrere Futterschüsseln vielseitig zu füllen.

    UV - Licht ist natürlich notwenig für die Tiere,speziell im Winter muß für eine ausreichende Beleuchtung gesorgt werden und sollte nicht unter 10 Stunden Licht pro Tag,besser 12 Stunden.
    Die UV Lampen die es speziell für Vögel zu kaufen gibt,verlieren aber ihre Wirkung ab einem Anstand von ca. 20 cm zum Vogel!
    Andere Leuchten wie die für Aquarien oder Terrarien sind völlig ungeeignet für Vögel und könne erblinden und grauen Star hervorrufen!
    Ich hatte 6 Jahre eine normale Zimmerbeleuchtung in meinem Vogelzimmer und seit 2 Jahren diese speziellen Birds Lamp.
    Einen wesentlichen unterschied (außer den Preis) habe ich an den Grauen nicht feststellen können!


    Es ist klar das nicht jeder ein Vogelzimmer zur Verfügung hat,bei 2 Papageien wie Graue würde ich alerdings eine Zimmervolier von mindestens 2m länge nicht unterschreiten!
    Spielzeug und Äste reinhängen ist immer gut für Beschäftigung,allerdings sollten es auch nicht so viele sein ,das die Tiere sich nicht mehr frei bewegen können.(hab ich auch schon wo gesehen )


    Das sie Regen lieben(auch nicht alle!) soll nicht bedeuten dass das Außenvolier völlig schutzlos dem Wind und Wetter ausgesetzt werden soll,mein Außenvolier z.B. ist zur hälfte Überdacht und die andere Hälfte nicht,so können die Grauen es sich aussuchen ob sie vom Regen geduscht werden wollen oder nicht.

    Eine eckige Varriante ist immer besser, da die Papageien dan auch besser am Gitter klettern können,bei gr0ßen Außenvolieren spielt glaube ich anhand der Größe es keine so dominante Rolle .
     
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  8. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    1. Januar 2001
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    Erst mal ist ja schon viel geschrieben worden zu den Fragen, da braucht man nicht mehr viel zu antworten.
    Paarhaltung finde ich auch wichtig, bin selber auch berufstätig und da ist das noch wichtiger.
    Zur Fütterung, darum schreibe ich eigentlich noch eine Antwort,
    ich versorge sie morgens im Schnelldurchlauf, da sind alle gut 40 Vögel in 25 Min versorgt, und zur Abwechslung da gibt es dann abends noch was, Äpfel morgens schon, aber Kartoffeln, sonstiges gibt es abends, Keim bzw. was mir besser gefällt Quellfutter bekommen sie wenn es dies gibt auch morgens mit einigen Zusätzen, das wird dann einfach zum Futter dazugegeben, ist schnell gemacht, und nicht so zeitaufwendig.
    Habe aber auch nur 2 Graue.
    Viel Zeit benötige ich beim Sammeln in der Natur und beim winterfest machen derselben, dann abends raus oder morgen und dann geben wenn es aufgetaut ist.
     
  9. #7 Jens-Manfred, 2. Oktober 2002
    Jens-Manfred

    Jens-Manfred Guest

    Kaefig ?

    Ich denke auch, dass ist so eine Sache.

    Wenn ein Vogelzimmer nicht moeglich ist, dann sollte es schon eine Innenvoliere, wie auch immer, sein. Also 2m * 1m * 2* insgesamt. Denn den ganzen Tag eingesperrt in einem Kaefig 90 * 90 * ? kann den Voegeln nicht alles geben und frei fliegen lassen, ohne Aufsicht wuerde ich sie einem Wohnzimmer auch nicht. Schade um das Inventar.:D
    Ein Kaefig ist meist aber immer zu klein, um ausreichend Bewegungsspielraum bieten zu koennen und den Platz fuer Spielzeug zu haben und den Platz fuer unterschiedliche Orte an denen das futter gereicht werden kann.
     
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