Vogel wurde immer aggressiver

Diskutiere Vogel wurde immer aggressiver im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Puhhhhh, das macht mich aber auch immer traurig wenn ich wie hier in einem Forum lesen muß, daß ein Geier alleine gehalten wird. Ich wollte...

  1. Reginsche

    Reginsche verstorben am 11.02.2010

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    Puhhhhh, das macht mich aber auch immer traurig wenn ich wie hier in einem Forum lesen muß, daß ein Geier alleine gehalten wird.

    Ich wollte auch immer nur einen Vogel haben.

    Jetzt toben hier 7 Flugmonster durchs Haus.
    Aber auch bei mir sieht es sauber aus.

    Ich hab hier irgendwo mal ein tollein Spruch reingesetzt weiß aber nicht mehr ob ich ihn zusammenkriege.

    Also ein kleiner einsamer Grauer sagt zu seinem Frauchen:

    Beantworte mir einige Fragen:

    Kannst du fliegen?
    Kannst du auf einem Ast schlafen?
    Kannst du 24 Stunden mit mir spielen und schmusen?
    Kannst du meine Sprache?

    Leider bekomme ich nicht den ganzen Satz mehr zusammen aber er sollte dich trozdem zum Nachdenken anregen.
     
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  3. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Regeinsche,
    nach dem Lesen dieser Zeilen könnte ich auch ein Tränchen für diesen Papagei weinen.... nur leider ist dem damit auch nicht geholfen :(

    Aber da fällt mir inzwischen schon fast nichts mehr ein....... (zumindest grade nicht)

    Traurig,
    Alpha
     
  4. #23 Rudi und Rita, 17. September 2006
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Hallo Springerl,

    Wie stehst du denn generell, ganz ehrlich, zum Freiflug?
    Auch wenn du mal 2 Graue hast, so müssen diese täglich frei fliegen können, je länger umso besser. Bekommen sie keinen täglichen Freiflug werden sie unter Garantie krank, ob nun psychisch (Rupfer/Schreier u. a. Verhaltensauffälligkeiten) oder physisch (fehlende Muskulatur, Verfettung usw.).

    Du hältst den Grauen sicher im Wohnzimmer. Da sind beim Freiflug Schäden unvermeidbar. Man kann zwar versuchen durch einige "Erfindungen" sie einzugrenzen, aber die finden garantiert immer was neues.
    Bei mir fehlt bestimmt auf ca. 2 qm die Tapete, haben sie abgeknabbert. Diese leicht erreichbaren Stellen werden beim nächsten Renovieren eben nur gestrichen. Oder sie haben mir 2 Garnituren Wohnzimmergarnituren zerknabbert, bis ich mir "Gardinenparkschränke" bauen lassen habe, jetzt sind sie geschützt. Die Schrankwand haben sie angefangen von oben abzubauen, deswegen liegt da jetzt eine Küchenarbeitsplatte drauf. Da das langweilig ist, sitzen sie jetzt in den Schrankfächern - knabbern und räumen aus.
    Blumen war das erste was ich aus dem Wohnzimmer verbannt habe.
    Die nagelneue Couchgarnitur hat schon 2 Knabberlöcher, weil ich vergessen hatte die Decken draufzulegen. Die Fenster sind auch angeknabbert, und, und und....

    Dazu muss ich sagen, dass meine beiden ganztags frei fliegen und das meistens ohne Aufsicht. Muss man ja nicht, aber 4-5 Stunden sollten es schon sein.

    Das Beste wäre natürlich ein eigenes Geierzimmer, weiß ja nicht, ob du die Möglichkeit dafür hättest.

    Ansonsten musst du damit leben, dass mal was zerknabbert wird oder dass du auch mal gebissen wirst. Wir werden zwar sehr sehr selten mal gebissen, aber wenn, dann ist es kein "böses" Verhalten vom Geier. Außerdem lernt man mit der Zeit die Vögel einzuschätzen und sie zu respektieren.

    Ich weiß nicht, welche Prioritäten du selber hast. Willst du lieber ein piekfeines Wohnzimmer oder liegt dir die Gesundheit deines Grauen mehr am Herzen?
    Beides zusammen geht nicht. Sollte dir das piekfeine Wohnzimmer wichtiger sein, dann würde ich im Interesse des Grauen einen guten Abgabeplatz suchen. Kannst du aber mit einigen Knabberstellen gut leben, dann würde ich ihm so schnell wie möglich einen gegengeschlechtlichen Partner holen.

    Ich bin bestimmt kein fanatischer Vogelhalter, aber glaube mir, dein Grauer ist unter deinen geschilderten Umständen total unglücklich. Dass er jetzt schon leidet, würdest du aber erst erkennen, wenn du einige Haltungsbedingungen ändern würdest. Das Wichtigste wäre jetzt erst einmal ein Partner und Freiflug.

    Aus welchem Bundesland kommst du denn? Vielleicht könnte es dich ja mal interessieren, dir eine Paarhaltung bei einem Forenuser anzusehen. Wenn du das gesehen hast, kannst du ja nochmal selber für dich entscheiden, ob dein Grauer auf dich immer noch einen glücklichen Eindruck macht.

    Wie du sein Vertrauen zurückgewinnen kannst? Ganz einfach, lerne ihn erst einmal als Persönlichkeit kennen, momentan siehst du ihn "nur" als Vogel.
    Bewege dich in Gegenwart deines (r) Grauen immer sehr ruhig. Verhalte dich im Umgang mit ihm (ihnen) nur stets besonnen. D. h., frage dich, warum er dies oder das macht, was könntest du falsch gemacht haben? Ein Tier reagiert niemals einfach so "böse".

    Graue sind sehr sensibel und haben mitunter starke Stimmungsschwankungen. Es ist ganz normal, dass du ihn vielleicht erst kraulen darfst und auf einmal hackt er nach dir. Oder dass du ihn manchmal gar nicht kraulen darfst. Dass er sich das kurz nach dem Kauf noch gefallen lassen hat ist auch ganz normal, denn mit Babygrauen kann man wirklich noch alles machen. Um Bisse zu vermeiden musst du versuchen seine Mimik, seine Gesten, seine Töne deuten zu lernen.
    Mein Ganove von Hahn denkt auch manchmal, dass er mich veralbern kann. Er senkt z. B. das Köpfchen nur ein bißchen, sieht fast wie eine Aufforderung zum Kraueln aus. Nur wenn er das macht, dann kraule ich ihn bestimmt nicht mehr, kraule nur, wenn er sein Köpfchen richtig tief senkt.
    Insgesamt kann ich seine Stimmungen durch die vielen Jahre ganz gut einschätzen.

    Ich sehe jetzt gerade, dass ich mit meinem Posting Rainer65 und Springerl in einen Topf geworfen habe. Also Rainer, ein Teil ist an dich gerichtet, wie ich gesehen habe, hat Springerl sich ja schon für einen Partnervogel entschieden. :zustimm:
    Wollt den Beitrag schon "vernichten", nachdem ich gesehen habe, dass ich alles durcheinandergebracht habe:( , aber vielleicht könnt ihr euch ja den einen oder anderen Rat rauspicken. ;)

    Liebe Grüße
    Elke
     
  5. Reiner65

    Reiner65 Stammmitglied

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    Hallo Freunde,

    danke für die wohlgemeinten Ratschläge. Für meinen Amadeus verzichte ich schon seit 10 Jahren auf gemeinsamen Urlaub mit meiner Frau. Wir haben leider keinen vertrauenswürdigen Ansprechpartner, der sich bei einer Abwesenheit über 2Tage um den Papagei kümmern könnte. Über einen Zweiten haben wir wohl schon nachgedacht, doch sicher lösen sich damit unsere Probleme nicht. Mal sehen, ob sich dieses Problem in absehbarer Zeit lösen lässt?!
    Die zahlreichen Beiträge von Euch über Euere Lieblinge sehe ich mir regelmäßig an, und mit Euerer Reaktion auf die Einzelhaltung habe ich gerechnet. Lasst mir bitte noch etwas Zeit für eine endgültige Entscheidung.

    Viele Grüße
    Reiner
     
  6. herzcomp

    herzcomp Papa des Grauens

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    Gern geschehen Rainer...:D

    MIt dem Urlaub... tja... so ist das nunmal ....*loool*:8o

    Das du hier fleißig mitliest und mit der Reaktion hier gerechnet hast...., damit habe ich gerechnet..;)

    Weiß Gott nicht alle Probleme lassen sich mit einem Partnervogel lösen, aber viele Probleme lassen sich mit einem Partnervogel verkleinern...

    Nimm dir soviel Zeit wie du brauchst und lass für deinen Lütten sowenig Zeit wie nur irgend möglich vergehen........

    Dass du nur das Beste für ihn willst glaubt die hier jeder..., wie wir alle nur das Beste für unsre Kleinen wollen.
    Lies hier in Ruhe weiter, sammle deine Gedanken und dann entscheidet, du...deine Frau und der Gräuling....

    Bis dann
    cu
    Andreas
     
  7. Cosima

    Cosima Guest


    Hallo reiner!

    Wo lebst du denn?
    Vielleicht findest du ja hier im Forum jemanden, der deinen Amadeus für die Urlaubszeit nehmen kann?

    Wenn du in der Nähe von Saarbrücken wohnst, würde ich deinen Grauen auch gerne für 2-3 Wochen nehmen.
     
  8. #27 Rudi und Rita, 18. September 2006
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Klaro!;) :D
    Ich habe die Zeit damals auch gebraucht. Habe wirklich fast ein halbes Jahr täglich überlegt.
    Ich hatte nämlich zuerst vor nur einen Grauen zu halten. Aber mein Züchter, der Schelm:zwinker: , hat beim Abholen unseres Rudis noch einen anderen Grauen zu ihm gesetzt und die beide haben sich gleich gegenseitig gefüttert. Er wollte mir damit zeigen, wie wichtig der Partnervogel ist. Dieses Bild ging mir jedenfalls nicht mehr aus dem Kopf.

    Aus meiner persönlichen Umgebung bekam ich aber nur Contra-Stimmen, ich solle doch froh sein wie schön zahm mein Rudi ist und mit Sprechen fängt er auch schon an. Das macht er dann alles nicht mehr, wenn er einen Partner hat - diese alten Ammenmärchen halt.

    Hier im Forum sah ich aber das Gegenteil, ich sah Fotos, wo mehrere Graue auf ihrem Besitzer saßen. Dann las ich aber auch Berichte, dass man sich möglichst von den Vögeln zurückziehen soll. Das wollte ich natürlich auch nicht.

    Irgendwann habe ich mich dann für eine Partnerin entschieden und schon wo wir mit ihr den Raum betreten haben wo unser Rudi in seinem Käfig saß, wußte ich, dass es das Richtige war. So aufgeregt habe ich ihn noch nie erlebt, er würgte schon in seinem Käfig das Futter hoch. Dann haben wir ihn rausgeholt und er ist sofort auf Ritas Käfig geflogen und hat sie da durch gefüttert. Als wir sahen, dass das so prima klappte, haben wir sie natürlich auch gleich rausgelassen.
    Von diesem Augenblick waren wir wirklich total abgeschrieben. Ich dachte schon, dass es jetzt wirklich mit der Zahmheit vorbei war, aber ehrlich gesagt, ich habe mich in diesem Moment mehr für Rudi gefreut, da wär es mir auch egal gewesen, wenn er nicht mehr zahm gewesen wäre.
    Das dauerte ungefähr 3 Tage, wo Rudi nur Augen für Rita hatte.
    Nach diesen 3 Tagen war es fast wieder wie vorher, nur dass wir ab da 2 Graue an uns kleben haben und Rudi viiiiiiiel Unternehmungslustiger geworden ist.

    Und wegen deinem Urlaubsverzicht: Als ich Rudi fast ein halbes Jahr allein gehalten habe, hatte ich ein derart schlechtes Gewissen sogar mal nur für ein paar Stunden das Haus zu verlassen. Urlaub wäre gar nicht möglich gewesen, denn Graue gewöhnen sich ja so schlecht an Neues/Unbekanntes und allein wäre er bestimmt den "Angst-, Trauer- und Einsamstod" gestorben.
    Nur jetzt hat er seine Rita. Wenn wir da mal wegfahren sollten, dann ist er trotzdem niemals allein, er braucht nie allein Angst auszustehen und hat immer wen Vertrautes bei sich.
    Wenn du zum Partnervogel noch eine Voli mit Außenfütterung hast, dann kannst du auch mal beruhigt mit deiner Frau eine Woche weg fahren. Freunde/Nachbarn/Kollegen/Verwandte wirst du sicherlich haben, die in der Zeit mal die Fütterung übernehmen können.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  9. Reiner65

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    Danke Cosima für Dein Angebot.
    Wir wohnen in einem Dorf bei Zwickau in einer 65 m²-Wohnung.
    Erstmals in diesem Jahr haben wir unseren Amadeus mit in den Garten( 2 min. von der Wohnung ) genommen. Es hat ihm sichtlich in dem viel kleineren Käfig nicht so gefallen, und nach dem 4.Mal haben wir dann aufgegeben. Für den Transport in den Garten benutzte ich eine Hundebox mit von mir eingebauter Sitzstange. Ihn da hineinzubringen war gar nicht einfach,
    denn selbst hineinspaziert ist er nicht.
    Mit der Transportbox musste schon sein, auch für den Fall, dass wir mal mit ihm zum Tierarzt
    (ist uns in den 10 Jahren erspart geblieben) müssen.
    Mir gefällt es bei Euch in dem Forum sehr gut!
    Viele liebe Grüße
    Reiner
     
  10. Reiner65

    Reiner65 Stammmitglied

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    Hallo Elke,
    Danke Euch für die Antwort. Sehr interessant! Habe mir den Bericht gleich mit ausgedruckt.
    Grüße von Reiner
     
  11. Headroom42

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    Reiner, bei 65qm musst Du Dir selbst überlegen, ob das die richtige Umgebung und Grösse für Vögel wie Papageien ist. Ich habe da meine starken Zweifel.
    Bezgl. Urlaub kann ich nur soviel sagen. Wir haben unseren Graupapageien, um auch in den Urlaub fahren zu können! Mit Hund etc. wären wir angebunden. Bei unseren Vögel wissen wir, die 6 Stück haben sich, freuen sich wenn wir da sind, aber machen ansonsten unter sich ihr Ding. Und tägliche Versorgung ist gewährleistet. Das macht uns sehr froh, denn wir haben viel von den Vögeln und die wohl auch von uns da wir ihnen eine Zukunft nach all den z.T. qualvollen Jahren in Einzelhaltung geben, aber alle Seiten sind nicht abhängig von einander. Die Vögel nicht da sie ihre Partner haben und wir nicht, da die Vögel sich haben und wir eine zuverlässige Person haben die die Versorgung mit Obst, Gemüse und Körnern sicherstellt.

    Gruss

    Kai
     
  12. #31 Springerl, 18. September 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. September 2006
    Springerl

    Springerl Guest

    Also bei mir siehts im Moment folgendermaßen in Sachen "Jackl" aus:

    Die Feder zur Geschlechtsbestimmung hab ich schon vor paar Tagen abgeschickt und das Ergebniss müsste eigtl. bald kommen und dann mach ich mich auf Partnersuche für sie/ihn.

    Aber wichtiger noch: die beiden bekommen dann ein eigenes ca. 20-22qm großes Zimmer..:freude: da ich auf einem Bauernhof wohne haben wir ja genug Platz.

    Der Raum war mal eine Kammer um Schweinefutter zu lagern usw. Ich werde nun in den nächsten Tagen die Decke und Wände mit Holz einkleiden; aus optischen Gründen, aber den Vögeln wirds bestimmt auch passen. Anschließend kommen da noch Spiel- Kletterzeug und paar Pflanzen, evlt auch zurechtgestutzte Bäumchen rein.

    Mehr kann der Jackl net verlangen....zumindest in Sachen Unterbringung..
     
  13. Headroom42

    Headroom42 Stammmitglied

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    @Springerl

    Das hört sich ja toll an!

    Hat das Zimmer ein Fenster? Ggf. kannst Du Dir den Anbau einer Aussenvoli für den Sommer überlegen, dann kann Dein Vogel wirklich nichts mehr verlangen.

    Gruss

    Kai
     
  14. alpha

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    Klasse :)

    Das hört sich echt gut an.
    UND: großer Vorteil wäre, wenn du die beiden erst zusammen da rein setzt. Somit hätte der Jackl keinen Heimvorteil --> gut für den Neuen.
    Und die Vergesellschaftung fände quasi an einem "neutralen Ort" statt --> gut für beide ;)

    Gib mal in die Suchfunktion oben "Vogelzimmer" ein, da findest du sicher ein paar gute Tips.
    Wenn du die Möglichkeit hättest (du schreibst ja vom Bauernhof, da gibts ja so Räume oftmals) einen Abfluss einzubauen, und dann den Boden zu fliessen, dann hättest du quasi fast schon das Optimum, was die Reinigung angeht ;) Nur so als Tip....

    Viel Spass beim Bauen erstmal ;)
    LG
    Alpha
     
  15. #34 Rudi und Rita, 19. September 2006
    Rudi und Rita

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    Das ist ja super Springerl. :zustimm:

    Ein eigenes Zimmer ist wirklich die bestmögliche Haltungsform. Kann ich meinen beiden leider noch nicht bieten. :( Aber irgendwann wirds schon.

    Ich würde es jedenfalls auch so machen wie Alpha geschrieben hat. Jackl erst in das neue Zimmer setzen wenn der Partnervogel da ist.
    Beide Käfige in das neue Zimmer, so dass sie Sicht- und Hörkontakt haben, aber nicht zu nah, so dass keiner Angst bekommen kann. Beim gemeinsamen Freiflug beobachten wie sie sich verhalten. Wenn es gut klappt, dann die Käfige nebeneinander stellen. Und wenn sich beide an das neue Zimmer gewöhnt haben, gut miteinander klar kommen, dann können die Käfige in die Verbannung. :D

    Liebe Grüße
    Elke
     
  16. Springerl

    Springerl Guest

    Ja das Zimmer hat ein Fenster. Das ist aber relativ klein also ist es schon etwas dunkel wenn die Sonne nicht direkt darauf scheint, also werd ich wohl eine Glastür oder wenistens ne tür mit Fenster darin kaufen.

    Zum Thema Käfig: hatte eigtl gar nicht vor in dem neuen Zimmer Käfige aufzustellen. Die beiden können ja dann auf den Ästen der Bäumchen schlafen und das Futter- bzw. Wassergeschirr kann man da ja auch problemlos anbringen. Das die beiden zum selben Zeitpunkt in den neuen Raum kommen ist klar, da der Raum eh noch seine Zeit braucht bis er mal fertig wird. Hab noch nicht mal angefangen :o
     
  17. Headroom42

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    @Springerl

    Wenn der Raum kaum bis kein direktes Tageslicht bekommt empfehle ich UV Lampen zu montieren. UV Licht ist sehr wichtig für die Vögel. Ich sehe es immer bei unseren, gerade im Winter scharren sie sich regelrecht unter die UV Lichter. Tut Gefieder und Stoffwechsel sehr gut.

    Gruss

    Kai
     
  18. #37 Rudi und Rita, 20. September 2006
    Rudi und Rita

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    Ja sicher, so soll es mal werden. Auch wenn es sich vielleicht erst mal ein wenig blöd anhört, Käfige in ein Zimmer zu stellen, was sie normal vollkommen für sich allein hätten, aber für die erste Zeit würde ich es als sinnvoll sehen.
    Versetzt dich einfach mal in die Lage von Jackl. Ihm ist das Zimmer total fremd, der Freiflug rund um die Uhr und auch der neue Partner.
    Er hatte jetzt längere Zeit keinen Freiflug und wenn dann doch bestimmt sehr beschränkt. Sein Käfig kann helfen, ihm für die erste Zeit eine gewisse Geborgenheit zu vermitteln. Ihn kennt er, ihm vertraut er, dass ihm da nichts passiert.
    Der Käfig kann ihm in der ersten Zeit helfen ruhig schlafen und fressen zu können.
    Dem zukünftigen Partnervogel geht es nicht anders. Für ihn ist auch alles fremd.
    So können beide Graue sich ganz langsam und behutsam kennenlernen.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  19. Headroom42

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    Das ist für käfiggehaltene Vögel unerheblich, die kommen sehr gut zu recht, wenn sie von heute auf morgen in keinem Käfig mehr leben müssen. Ein Käfig im Zimmer ist eher kontraproduktiv, die Vögel lösen sich nicht von ihrem Verhalten im Käfig zu sitzen. Das direkt umsiedeln ins Vogelzimmer ohne Käfig weckt auf einmal wieder Bewegungsdrang und Energien.
    Ich persönlich würde also aus eigener Erfahrung den/die Vögel direkt ohne Käfig ins neue Vogelzimmer setzen.

    Gruss

    Kai
     
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  21. Ägyptina

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    @springerl
    wenn du eh noch umbauen möchtest: frag mal in baumärkten oder fensterfirmen in deiner region nach. ab und zu werden maßangefertigte fenster/türen nicht abgeholt und werden dann zu schnäppchenpreisen abgegeben... wenn du da in farbe und grösse flexibel bist :zwinker:
    das gleiche gilt natürlich auch für fliesenrestbestände - manchmal sieht bunt auch toll aus...
     
  22. Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Hallo Springerl,

    ein eigenes Vogelzimmer wäre natürlich super :zustimm: !

    Als wir unsere Papageien ins Vogelzimmer umgesiedelt haben, haben wir sie die ersten Tage stundenweise dort reingesetzt und mit ihnen gespielt und sie dann immer länger darin gelassen.
    Abends haben sie dann noch ein paar mal wie gewohnt in ihrer alten Voliere im Wohnzimmer übernachtet.
    So konnten sie sich das Zimmer in Ruhe anschauen und kennenlernen, bevor sie ihre erste Nacht darin verbracht haben.
    Das hat eigendlich super geklappt.
    Unser Mopahahn Robby kam erst etwas später dazu und wurde direkt ins Zimmer gesetzt. Er verbrachte nur die erste Nacht in einem Käfig im Vogelzimmer, weil es schon dunkel war und ich ihn lieber im hellen einsetzen wollte.
    Ihm hat das überhaupt nix ausgemacht und er hat sich schnell zurecht gefunden. Wichtig ist dann nur, das man über Nacht ein Nachtlicht brennen läßt, damit sich die Vögel zur Not orientieren können.
     
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Vogel wurde immer aggressiver

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