Vogelbestimmung - mögliche Jobs

Diskutiere Vogelbestimmung - mögliche Jobs im Vogelbestimmung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, da hier einige im Forum sind, die mit Vögeln (nicht horizontal) offensichtlich ihr Geld verdienen und das für mich auch in Frage käme,...

  1. tretol

    tretol Mitglied

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    Hallo,

    da hier einige im Forum sind, die mit Vögeln (nicht horizontal) offensichtlich ihr Geld verdienen und das für mich auch in Frage käme, wollte ich nachfragen, welchen Berufen ihr nachgeht.
    Arbeitet ihr in Planungsbüros, selbstständig, bei der Stadt, worin genau bestehen eure Aufgaben? Wie ist das Verhältnis zwischen praktischer (Bestimmungs-) und theoretischer Arbeit?
    Wie sind die Berufsaussichten? Muss man mobil sein, um eine Arbeitsstelle zu finden, d.h. bereit sein innerhalb Deutschlands umzuziehen? Ist eine Promotion (Biolgogie) förderlich? Erleichtert sie z.B. die Chancen eine Stelle zu bekommen oder steigert das Gehalt? Kann man von diesen Jobs gut leben (Familie ernähren etc)? Wie viele Stunden arbeitet man pro Woche? Ich möchte nicht nur eine 30h Woche. Sind die Jobs befristet? Wie sicher sind sie? Kann man das bis ins hohe Alter machen oder ist das auf die Dauer zu kräftezehrend? Eigentlich würde ich auch gerne in der Forschug bleiben, weil ich die Freiheit genieße alles so machen zu können und so lange zu arbeiten, wie ich mag. Das ist aber zhunächst mal zweitranig.

    /Ich habe gerade meinen Master abgeschlossen und bin noch nicht ganz sicher, wo meine Zukunft liegt: Labor & evtl. "vogelfreie" Themen, Vögel & Freuland oder etwas ganz anderes.


    Vielen Dank!
     
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  3. #2 Wolfsblood, 8. Juni 2012
    Wolfsblood

    Wolfsblood Stammmitglied

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    Hi,

    Ich denke die leute hier die du meinst (Moderatoren, Admins, etc) machen diesen "Job" ehrenamtlich. Die nebenbei viele andere Jobs haben - wie zB Eric. Der ist ja bekanntlich Tierpräparator.
    Also Geld verdienen kannst du damit glaub ich nicht.

    VG, Ronny
     
  4. #3 neuntöter, 10. Juni 2012
    neuntöter

    neuntöter Stammmitglied

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    vögel bewegen sich auch horizontal.
    wollt ich nur mal anmerken.
     
  5. tretol

    tretol Mitglied

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    danke.

    dann machst du das auch "nur" ehrenamtlich?
     
  6. #5 Deichläufer, 10. Juni 2012
    Deichläufer

    Deichläufer Stammmitglied

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    @tretol

    Was meinst du jetzt genau für "Jobs"?

    Den Job des Admin hier in diesem Forum oder Jobs, die draußen mit Vögeln zu tun haben ?
     
  7. eric

    eric Guest

    Also hier im Forum, bekommt man ausser Arbeit nichts.

    Privat als Job: Naturwissenschaftlicher Präparator zoologischer Fachrichtung
    Selbständig, d.h. man wird nicht reich damit.

    - Nebenbei: Führung einer Pflegestation auf eigene Rechnung ( man legt drauf)
    - Swiss Ranger = Information und Aufsicht in Schutzgebieten ( defizitär)
    - Bestandeserhebungen und Wildzählungen für den Staat von Schneehuhn bis Hase ( Bezahlung: ein Gratisgetränk)
     
  8. buteo

    buteo Foren-Guru

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    Mein Beruf ist Falknerin...das ist auf selbständiger Basis ein Beruf, der mit Zucht und Ausbildung der Vögel zu tun hat.
    Aber wirklich erträglich ist das nicht ;)
     
  9. vaccin

    vaccin Foren-Guru

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    Hallo tretol!
    In welchen Bereichen Du später arbeiten könntest hängt neben Deinen Interessen doch auch von Deinem Studiumabschluss ab. Den hast Du nicht genannt, nur dass Du bislang Deinen Master gemacht hast. Zwischen den Zeilen meine ich Biologie rauszulesen. Hier im Forum haben wir soweit mir bekannst ist noch Tierpfleger, Biologen, Tierärzte, Angestellte/ Selbstständige aus dem Zoofachhandel. Sicherlich gibt's hier noch einige Berufszweige mehr aus der Branche. Von denen wird sich niemand über zu wenig Arbeit und zu viel Geld beklagen. Ist eben immer mit etwas Idealismus verbunden. Im Labor sind Deine Arbeitszeiten auf jeden Fall geregelter als im Feld. In Industrie und Forschung wirst Du mit einer Promotion schneller eine besser bezahlte Stelle finden und mehr Vorzüge fordern können. Promotionen können aber auch hinderlich sein im Feld, da Doktoren schnell unter "Theoretiker" oder "überqualifiziert" laufen und nicht so schnell zu Vorstellungsgesprächen für einen eher praktischen Job eingeladen werden. Da ich kein Biologe bin kann ich Dir nichts über unbefristete Stellen und Verdienst in der Branche sagen. Aber Job-unabhängig ist dies außerhalb des öfentlichen Dienstes doch auch immer die eigene Verhandlungssache mit dem Arbeitgeber sobald es um den genauen Vertrag geht.
     
  10. #9 neuntöter, 11. Juni 2012
    neuntöter

    neuntöter Stammmitglied

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    mal abgesehen davon, das es wohl extrem schwierig ist sein hobby als beruf auszuüben solltest du für dich selber schon herausfinden was du wirklich gerne machen willst und wo deine stärken liegen. en beruf sollte keine qual sein. von daher überlg erstmal was dir wirklich spaß machen würde und versuch dich dahin zu orientieren.
     
  11. tretol

    tretol Mitglied

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    Hallo,

    danke soweit für die Antworten!


    Außerhalb des Forums.

    Ja, Biologie.


    Ich mache mir eher Sorgen, dass ich später zuwenig Arbeit habe. Ich arbeite gerne und viel. Bestandserfassungen von Vögeln haben mir in der Vergangenheit viel Spaß gemacht. Wenn ich im Planungsbüro landen sollte und lediglich eine 30-Stunden Woche hätte, würde ich mir Gedanken machen, ob mir später meine Rente reichen würde. Eigentlich bin ich alles andere als ein "Laborbiologe"; ohne meine nette Arbeitsgruppe wäre die Masterarbeit (Mikrobiologie)=, die komplett im Labor staffand, wahrscheinlich eine Qual gewesen. Deshalb stehe ich jetzt vor der Frage, ob ich promovieren soll und wenn ja, in welchem Bereich. Deshalb wollte ich zunächst mal hier im Forum nachfragen, wer wo arbeitet und ob er/sie die Berufswahl wieder so treffen würde.
     
  12. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Biologie ist doch eine sehr gute Basis, von der aus sich Dir sehr viele Wege und Bereiche öffnen können, auch welche von denen Du jetzt noch gar nichts ahnst, die sich erst erschließen, wenn Du Dich auf irgendein Feld spezialisierst, besondere Interessen und Fragestellungen entwickelst. Fang erst einmal irgendwo an, Du bist doch noch jung. Kannst ins Ausland gehen. Erkundige Dich bei den großen Organisationen nach Jobs, Projekten, Aussichten.

    Sicher ist heute nix mehr, die Rente schon gar nicht, sei mutig und folge Deinen Interessen, es ist Dein ganzes Leben. Mit Kalkül landest Du am Ende doch "nur" in einem Labor oder Büro.

    LG astrid
     
  13. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Ich bin selber Biologe und kenne auch einige. Hier meine Meinung zur Jobsuche.
    Die Jobs, bei denen man vorwiegend im Feld ist, sind rar gesäht, selten Daueranstellungen, fast immer lächerlich niedrig bezahlt und hat man doch eine diesbzügliche Festanstellung ergattern können, merkt man oft nach einigen freudigen Jahren, dass das auf Dauer doch nervt und wenig Familiengrpndungskompatibel ist.
    Die Kuratorenjobs sind da schon intererssanter. Je nachdem ist man ein paar Wochen pro Jahr im Feld, hat einige Wochen mit der Auswertung zu tun....dann kommt aber viel Büroarbeit hinzu und oft eintönige Arbeitsabläufe.
    Schwer reinzukommen, aber meist langfristig angelegt und man kann von leben.
    Ähnlich ein Professorenjob. Man kann, wenn man will, sich da stärker an Lehre ausrichten (oder auch einen akademischen Rat als Alternative anstreben) und hat dann viel mit Menschen zu tun und ist regelmäßig auf Exkursionen.
    Schwer rein zu kommen, aber meist langfristig angelegt und man kann von leben.
    Das akademische Umfeld, den Klüngel und die Konkurrenz muss man aber mögen. Mein Ding wars nicht.
    Bleibt noch die Industrie. Man entfernt sich weiter und weiter vom akadimischen, es mangelt aber nicht an Herausforderungen und man hat viele Entwicklungschancen.
    Ich habe diesen Weg gewählt. Die Themen ändern sich, entfernen sich vomn eigentlich mal gewünschten, aber die Grauen Zellen werden permanent gefordert.
    Jobsicherheit derzeit mäßig, Verdienst gut bis sehr gut.
    Also überleg Dir gut, was Du machst. Promovier in jedem Fall, sonst bist Du stark eingeschränkt in Deinen Möglichkeiten.
    Ich selber sitz inzwischen als Manager in der Pharmaforschung und kann weder über spannende Herausforderung noch mein Gehalt klagen.
    Was mir früher mal so vorgeschwebt hat im Bereich Biologie ist meiner Arbeit jedoch fern geworden. Dafür lebe ich es jetzt als Hobbies aus -und kann diese dank meines Jobs ebenso finanzieren wie jährliche Resien in tropische und zoologisch interessante Gefilde samt Frau und Kindern.
    Ob ich nächstes Jahr noch einen Job habe, weiss ich nicht......aber ich glaube, das ist inzwischen fast überall normal.
     
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  15. #13 Le Perruche, 12. Juni 2012
    Le Perruche

    Le Perruche Foren-Guru

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    Einer der spärlich vorhandenen Jobs ist zum Beispiel die Tätigkeit als Vogelwart.
    Reiner Schopf war mehr als 30 Jahre auf Memmert.

    Sozusagen weltabgeschieden. Für so einen Job muß man geschaffen sein.
     
  16. Bianca92

    Bianca92 Mitglied

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    Diese Entscheidung stand für mich vor vielen Jahren auch an. Von allen Mitgliedern in meiner Arbeitsgruppe, die sich für Hobby bzw. Neigung im Bereich Biologie = Beruf entschieden haben, hat nur einer heute einen vernünftigen Job (Prof an der Uni). Alle anderen schlagen sich jetzt mit fachfremden und mies bezahlten Alternativen durch. Ingo hat eigentlich alles schon gesagt, mein Rat wäre auf jeden Fall : geh in die Industrie (Forschung, Entwicklung, Kommerziell), da stimmt dann das Geld (mit dem sich das Hobby finanzieren läßt).
     
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Vogelbestimmung - mögliche Jobs

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