Welche von denen haben sich gut weiterentwickelt und sind nicht geistig zurückgeblieben?

Diskutiere Welche von denen haben sich gut weiterentwickelt und sind nicht geistig zurückgeblieben? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Bitte nimmt mich ernst! Ich habe ne frage haben sich Agarponidrn(Unzertrennliche) gut weiterentwickelt und sind nicht geistig zurückgeblieben oder...

  1. #1 Birdloverberk, 19. März 2017
    Birdloverberk

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    Bitte nimmt mich ernst! Ich habe ne frage haben sich Agarponidrn(Unzertrennliche) gut weiterentwickelt und sind nicht geistig zurückgeblieben oder Wellensittiche? Bitte die es nur wissen ich bedanke mich schonmal mfg!
     
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  3. Karin G.

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    geistig zurückgeblieben, hä? :gott:

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  4. Hennchen

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    Ich verstehe auch nicht was du meinst?
    Du musst das, was Deine Frage ist, irgendwie anders formulieren.
    Meinst du die Intelligenz dieser Arten? (alle Papageienarten sind intelligent, auch wenn es Unterschiede gibt und Bereiche, in denen eine Art mehr Fähigkeiten hat und solche, in den eine andre mehr Fähigkeiten hat))
    Oder Beeinträchtigungen der Intelligenz durch die Zucht?
    (Wie zum Beispiel bei Mäusen die sogenannten "Tanzmäuse", die ja eigentlich schwer behindert sind)
    Auch das nicht.
    Oder was ist Deine Frage?
     
  5. #4 vögelchen3011, 19. März 2017
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    das wäre doch einmal ein guter Ansatz für eine wissentschaftliche Studie, wenn sie es noch nicht gibt.

    Ja wer weiß, vllt. gibt es ja auch in der "Tierwelt" geistige Behinderung durch komplikationen bei der Geburt/Schlupf, Genfehler oder Traumata, die dann wie in der "Menschenwelt" die Entwicklung und Weiterentwicklung stark beeinträchtigen.

    Gar nicht mal so falsch gedacht, wenn es dann wirklich ernst gemeint ist. :zustimm:
     
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  6. Hennchen

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    Ich denke allerdings, die Beeinträchtigungen , die durch seelische /psychische Behinderungen und dann oft durch den Menschen entstehen können, sind die weitaus häufigeren.
    Vögel, die per Hand aufgezogen wurden oder zu früh den Eltern weggenommen wurden, und dadurch keine altersgemäße Entwicklungen durchlaufen und Fehlverhalten entwickeln, das schwer bis gar nicht mehr zu heilen ist
    ,
    Vögel, die so auf den Menschen geprägt sind, dass sie nicht mehr wissen was ein Artgenosse ist, Vögel, die ihr Spiegelbild für den Partner halten, auch die beschriebenen Traumata, bewirken wohl öfter noch seelische als geistige Schäden.
    Auf solche direkten Verletzungen, oder daraus folgenden indirekten Frustrationen (wenn ein Vogel z.B.nicht gelernt hat, wie um einen Partner werben), können ähnliche psychische Störungen entstehen wie auch beim Menschen- Depression, überaggressives Verhalten, auch aggressives Verhalten gegen sich selber bis zur Selbstverstümmelung.
    Bei Agaporniden und Wellensittichen kenne ich mich aber tatsächlich nicht ganz so sehr damit aus, welches dort die häufigsten aus falscher Aufzucht und Haltung resultierenden Störungen sind.
     
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  7. #6 Birdloverberk, 19. März 2017
    Birdloverberk

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    Danke dir das du mir sowas erzählt hast sehr hilfreich! Ist das beim Handaufzucht meistens der fall?
     
  8. #7 Hennchen, 19. März 2017
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2017
    Hennchen

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    Zumindest ist die Gefahr groß bei Vögeln, die als "superzahme Handaufzuchten" angeboten werden.

    Handaufzucht und Handaufzucht sind nicht immer das Gleiche, und es wird zwischen den verschiedenen Vogelarten, aber vielleicht sogar innerhalb einer Art Unterschiede geben, welches Verhalten angeboren ist, welches erlernt wird, und was irgendwo dazwischen liegt.

    Natürlich werden viele, die nur in kleinem Umfang züchten, und ein Küken haben, das von den Eltern nicht gefüttert wird, dieses per Hand großziehen, das nennt sich dann Notfallhandaufzucht.
    Aber wenn sie dem Küken das, was ein Vogel dieser Art an Sozialverhalten erlernen kann, möglich machen wollen , dann werden sie es spätestens dann , wenn es ganz selber fressen kann, besser noch eher, in einen Schwarm setzen, in dem es von dem Verhalten der Altvögel lernen kann, was es heißt, ein Vogel dieser Art zu sein.
    Das braucht ein bißchen länger als bei seinen Altersgenossen, denn bislang hat das Küken ja den Menschen für seine Eltern gehalten - es war auf den Menschen geprägt, sagt man, aber es funktioniert meist erstaunlich gut, dass das Küken das dann noch lernt.

    Etwas anderes ist es mit den "gewollten " Handaufzuchten. Hier werden die Küken schon aus dem Nistkasten heraus oder beim Ausfliegen von den Eltern getrennt und vom Menschen weitergefüttert, damit sie dem Menschen gegenüber "schön zahm" werden.
    Viele Handaufzüchter sagen dann, ihre Vögel seien gut sozialisiert, weil sie das nicht mit einzelnen Küken machen, sondern mit einer Gruppe Gleichaltriger.
    Es stimmt, dass diese Küken dann schon wissen, dass sie "auch Vogel" sind und mit ihren Altersgenossen interagieren, spielen, sich mögen, im Idealfall auch kraulen, - und nicht nur mit dem Menschen, wie ein einzeln aufgezogenes. (gerade diese einzeln aufgezogenen sind aber auch oft nicht nur lieb und zahm, sondern können dem Menschen gegenüber auch aggressiv werden - sie wissen nicht, was "normales" Verhalten ist)

    Aber stell Dir vor, Du könntet nur von Gleichaltrigen lernen und nichts von Erwachsenen........

    Genau das Lernen von den Erwachsenen ist das , was diesen Küken fehlt - es sei den man tut sie schnellstens in einen Schwarm , in dem eben auch Altvögel sind.
    Was genau es bei Agaporniden und Wellensittichen ist, was sie nicht durch Instinkt, also angeboren, wissen, sondern was sie von den Altvögeln , im Schwarm, lernen müssen, kann Dir hoffentlich wer anders sagen.
    Ich weiß es bei so in etwa bei Nymphensittichen.
    Meine Jungs wissen , wie man balzt, einer hat sich mühsam von den andren abgucken müssen, wie man krault, aber sie wissen nicht, was Jungs mit Mädels anfangen können, wenn sie erwachsen sind.

    Bei einer Bekannten war es schon ein erwachsenes Pärchen, die sich zwar gemocht haben, aber erst in ihrem Schwarm von den andren Nmphen abschauen konnten, was sie miteineinander anfangen können. Es mag Nymphen geben, die auch von selber darauf kommen, aber dann mitunter nur mit genau dem einen Vogel........ und wenn der dann stirbt........
    Aber als bei dem eben genannten die Henne gestorben ist, hat der Hahn sich angefangen zu rupfen (und tut es immer noch) weil er es so spät gelernt hat, dass es nicht "richtig drin" ist. Er findet andre Hennen aus dem Schwarm toll, balzt dann aber nur sein Füßchen an, und rupft sich vor Frustration blutig.

    So traurig

    Meine Hähne haben sehr früh angefangen, sehr aggressiv miteinander umzugehen. Ich habe mir das selbst lange nicht erklären können, bis mir klar wurde, dass auch das etwas ist, was ein Vogel von den Altvögeln lernen kann: Wie man mit Streit umgehen kann, ohne ständig miteinander kämpfen zu müssen.

    Es tut mir leid, dass ich Dir das jetzt nur für Nymphensittiche so genau erzählen kann, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei Wellensittichen und Agaporniden nichts gäbe, was sie nicht von ihren Eltern oder andren Altvögeln lernen. Irgendetwas wird fehlen, irgendeinen Schaden werden sie nehmen, wenn sie so früh von ihren Eltern getrennt werden (auch im Zoohandel kommt es vor, dass zu früh von den Eltern getrennte Jungvögel verkauft werden, auch wenn sie nicht handaufgezogen sind) und NICHT in einem altersgemischten andren Schwarm weiterlernen dürfen.

    Es gibt meines Wissens sogar Länder - Österreich - in denen deshalb die gezielte Handaufzucht solcher Schwarmvögel nicht erlaubt ist und als tierschutzwidrig gilt.

    Ich selber wäre froh gewesen, hätte ich das alles eher gewusst. Ich hatte damals noch kein Internet, und nicht nur von solchen Züchtern hieß es damals, wie viel leichter es Handaufzuchten im Umgang mit Menschen hätten, zum Beispiel auch beim Tierarzt, sondern auch in einer von mir als seriös empfundenen Zeitschrift.

    (mein handaufgezogener Mumm hat eine Wahnsinnsangst beim Tierarzt).
    Es tut mir so leid für meine Vögel, dass ich ihnen das genommen habe, im Glauben, das Richtige zu tun.

    Am besten ist es sicherlich, wenn die Vögel AUCH mit der Anwesenheit von Menschen großwerden, damit sie sich nicht zu Anfang entsetzlich vor ihnen fürchten müssen, aber gleichzeitig im Schwarm mit Artgenossen, von denen sie lernen, was ein Vogel ihrer Art wissen muss.
     
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