Welli hat keine Schwanzfedern mehr!!

Diskutiere Welli hat keine Schwanzfedern mehr!! im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Ich weiß auch gar nicht, wie es genau passiert ist. Es ging alles so schnell. Wir hatten Pucki...

  1. #1 jessi3068, 27. April 2001
    jessi3068

    jessi3068 Stammmitglied

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    Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Ich weiß auch gar nicht, wie es genau passiert ist. Es ging alles so schnell. Wir hatten Pucki eingefangen, weil wir ihm wieder Melkfett auf den Schnabel reiben wollten, aber er ist uns entwischt und dann lagen auf dem Boden die Schwanzfedern. er hat zwei Tropfen Blut verloren, dann hörte es auf. er fliegt zwar noch, aber ich weiß nicht, wie gefährlich der Verlust dieser Federn ist und ob sie nachwachsen. Bitte helft mir!
    Danke, Jessi
     
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  3. gisi

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    hi jessi
    mach dich net verrückt, es ist nun mal passiert
    .sie werden nachwachsen und viel schmerzen hat er auch nicht gehabt ,weil sie mit einem ruck rausgezogen(verloren)wurden.das er geblutet hat zeigt das die kiele mit ausgezogen wurden,das ist gut desto schneller wachsen sie nach.
    gruß gisi
     
  4. KarinD

    KarinD Guest

    Schockmauser

    Hallo Jessi,
    mach Dir keine Sorgen. Daß Vögel die Schwanzfedern
    durch einen Schock oder Erschrecken (wie z.B. das
    Einfangen) verlieren, ist völlig normal und kann
    schon mal passieren. Habe das auch bereits bei
    zwei meiner Nymphen gehabt, einmal nach dem Fangen
    und einmal nach einem TA-Besuch. Fliegen sollte
    Dein Vögelchen auch noch können, nur vielleicht
    nicht mehr so perfekt steuern wie vorher.
    In ein paar Wochen sind sie wieder nachgewachsen.
    Da die Produktion der Federn den Vogel sehr viel
    Kraft abfordert, solltest Du darauf achten, daß er
    vitaminreich und ausgewogen ernährt wird und genug
    Grit und Kalkstein bekommt.
    Liebe Grüße,
    Karin
     
  5. gisi

    gisi Foren-Guru

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    hi karin
    die schwanzfedern durch schock verlieren ? hm vertust du dich da ein bischen mit eidechsen?
    es kann schon mal eine ausfallen,aber dann ist sie sowieso schon abgestorben und währe in kürze ausgefallen.der ausdruck schockmauser ist mir neu.
    gru gisi
     
  6. Gamila

    Gamila Guest

    Schockmauser

    Hallo Gisi,

    ich habe mir vor kurzem ein Buch gekauft "Vogelkrankheiten - Ursachen, Erkennung, Behandlung" da wird auch die Schockmauser erwähnt. Gibt es also doch.

    Hier mal ein Ausschnitt aus dem Buch:

    Schockmauser
    Vorkommen: Besonders Tauben, Fasanen, Drosseln und Sittiche
    Ursache: Angst, Schreck
    Symptome: Bei der Schockmauser handelt es sich um einen Schutzreflex, der Vögeln in Gefahr das Leben retten kann. Wird der Vogel von einem "Feind" gegriffen oder bleibt er irgendwo hängen, kann er plötzlich alle Schwanzfedern oder Teile des Kleingefieders abwerfen. Die Flugfähigkeit bleibt erhalten, um so dem Vogel eine schnelle Flucht zu ermöglichen. Gelingt dem Vogel die Flucht vor der vermeintlichen Gefahr, werden seine Federn schon vor der normalerweise einsetzenden Mauser neu wachsen und der Vogel ist bald wieder voll befiedert.

    So, jetzt habe ich es doch komplett abgeschrieben ;-), aber ich hoffe es hat Euch (gisi und jessi und allen anderen) geholfen.

    Viele liebe Grüße
    Gamila + 5 Wellis
     
  7. gisi

    gisi Foren-Guru

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    nenene
    auf was die schreiberlinge alles kommen damit sie ihr buch vollkriegen.
    das ist der größte blödsinn den ich je gehört habe.
    wir sollten eine umfrage starten das will ich aber genau wissen.ich besitze seid 40 jahren vögel und keiner war bisher so geschockt das er die federn abgeschmissen hat.
    vielleicht hab ich was verpasst.
    gruß gisi
     
  8. #7 jessi3068, 28. April 2001
    jessi3068

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    Schockmauser

    Also ich habe gestern in meiner Verzweiflung noch bei wer-weiss-was.de andere Vogelexperten gefragt und die erzählten auch von der Schockmauser. Also muß es die ja geben, aber warum verliert der Vogel dann Blut, wenn er die Federn abwirft? Rausgerissen kann ich sie ihm eigentlich nicht haben, weil ich seinen Schwanz gar nicht in der Hand hatte. Es waren auch nicht nur Schwanzfedern auch kleine blaue (er ist ja auch blau). Es geht ihm gut, habe heute morgen direkt nachgeguckt, obwohl er schon sehr komisch neben seiner Frau aussieht - so schwanzlos. Fliegen tut er wohl auch, weil er immer woanders sitzt, konnte aber noch nicht beobachten, wie es so klappt. Ich hoffe nur, daß ihr Recht habt und ihm die federn wieder nachwachsen. Habe ihm vorhin erstmal diese Mauserkörner gekauft, bringen die denn wirklich was?
    Liebe Grüße, Jessi
     
  9. KarinD

    KarinD Guest

    Und es gibt sie tatsächlich!

    Hallo Gisi,
    also die Schockmauser gibt es tatsächlich. Kann Dir
    auch jeder TA bestätigen, wenn er sich zumindest ein
    wenig mit Vögeln auskennt.
    Was Gamila schreibt stimmt, steht auch in fast
    jedem Vogelbuch mit Krankheitsteil, was es so
    auf dem Markt gibt. Mein erster Nymphie hat auf-
    grund einer beim TA gegebenen Spritze alle Brust-
    federn auf einen Schlag verloren; ein Anderer alle
    Schwanzfedern nach dem Einfangen.
    So steht z.B. von Bernhard Dorenkamp / Verlag Gräfe
    und Unzer geschrieben:
    "Schock-/Schreckmauser: der Vogel verliert im Augen-
    blick großer Angst oder Schreckens viele Federn, darun-
    ter meist die großen Schwanzfedern. Dieses plötzliche
    Abwerfen großer Federmengen deutet man als eine Art
    Schutzmechanismus gegen natürlich Feinde, der den
    Vögeln das Leben retten kann. Da die Federn an den
    Flügeln davon nicht betroffen sind, bleiben die Vögel
    flugfähig. Die Federn wachsen bald nach."
    Insofern denke ich, daß die "Schreiberlinge" und TA
    vollkommen recht haben, zumal ich dies in drei Fällen
    auch bestätigen kann.

    @Jessi,
    mach Dir keine Sorgen, die wachsen wirklich bald wieder
    nach. Was die Blutstropfen betrifft, so hat Dein Vögel-
    chen vielleicht ein, zwei Federn verloren, die noch im
    Wachstum begriffen waren, da die sich neu entwickelnden
    Federn erst noch durch Arterien und Venen im Kiel versorgt
    werden (so lange, bis sich das Mark zurückzieht).
    Also Kopf hoch und keine Sorgen mehr machen!
    Liebe Grüße,
    Karin
     
  10. gisi

    gisi Foren-Guru

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    hi alle drei
    tolles thema für die nächste versammlung.
    leider kann ich da mit erfahrung nicht dienen meine haben noch nie federn verloren auf diese art. allerdings hatte ich schon mal die schwanzfedern in der hand, aber nur weil der vogel mir entwischt ist und ich unglücklicher weise seine schwanzfedern in der hand festgehalten habe.
    gruß gisi
     
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  12. #10 ZGSchindelmeiser, 28. April 2001
    ZGSchindelmeiser

    ZGSchindelmeiser Guest

    Hallo Leute,

    auch ich kenne die Schockmauser, hatte selbst schon einmal zwei Jungtiere, die zu früh von der Mutter abgesetzt worden, und dann in eine "Schockmauser gefallen sind", sie haben alle Schwanz und Schwungfedern fallen lassen, haben sie aber mit der Jugendmauser wieder bekommen.

    Da aber Blut beim "rausfallen" kam, wurden sie irgendwie mit Kiele gezogen, wie auch immer!
    Es ist natürlich nicht gefährlich für den Vogel, aber da die Kiele mitgezogen wurden, bevor sie ausgetrocknet waren, kann es passieren, daß sie nicht mehr, oder nur eine nachwachsen.

    Gruß

    Rolf
     
  13. Doris

    Doris Guest

    Hallo,

    Yep, die Schockmauser gibt`s wirklich. :D

    Hatte solch einen Fall vor Jahren, als meine Venezuela-Amazonen (35 Jahre alt, die letzten 30 Jahre nur schlechte Erfahrungen mit Menschen,.. :() noch extrem scheu waren. Wilma, ein sehr schüchternes Weibchen, verlor jedesmal beim Einfangen die Schwanzfedern. Obwohl die "Einfang-Aktion" mit dem Kescher nur wenige Minuten dauerte. Sie mussten öfters zum Tierarzt, ich war in den ersten Jahren jedesmal mit einer "schwanzlosen" Venezuela-Amazone in der Praxis. :(

    Aus diesen und anderen Gründen fange ich meine Geier nur noch in äussersten Notfällen mit dem Kescher. Meine jetztige Methode: Abduschen! Die Kleine ist regelrecht bade-süchtig, sodass es kein Problem bereitet sie *wirklich* nass zu bekommen. Dadurch ist sie vorübergehend flugunfähig und kann mit einem Stock in den Transporter gebracht werden. Danach muss man allerdings erst mal ein paar Stunden warten, das Gefieder muss vor der Fahrt wieder vollständig trocken sein. Auf diese Weise fange ich auch schon seit Jahren meine Nymphen, Wellis und Agas, bisher hat es noch immer geklappt. Wenn es aber wirklich ein Notfall ist wird man wohl oder übel den Kescher benutzen müssen, ansonsten (wenn kein Zeitdruck besteht) würde ich ihn aber nicht einsetzen. Es sei denn einer der Vögel ist wirklich wasserscheu, dann würde die "Dusch-Methode" ebenfalls Stress bedeuten.
     
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