Wie steht ihr zu euren Grauen???

Diskutiere Wie steht ihr zu euren Grauen??? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Ich liebe die Beiden von ganzem Herzen - aber manchmal könnte ich sie auch an die Wand tackern - vor allem, wenn man die Tür aufmacht, ganz...

  1. Renni

    Renni Foren-Guru

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    Ich liebe die Beiden von ganzem Herzen - aber manchmal könnte ich sie auch an die Wand tackern - vor allem, wenn man die Tür aufmacht, ganz unbedarft einen Schritt in's Zimmer macht - und als erstes mal in einen dicken Flatschen Vogelkacke tritt :k :D.

    Wir sind auch schon durch alle Höhen und Tiefen der Papageien-Haltung gegangen.

    Als wir die Beiden anschafften, lief die erste Zeit erstmal alles super, eitel Sonnenschein. Doch dann kam der erste Schock. Laura wurde sehr krank. Sie war von einem auf den anderen Tag total träge und fing an zu brechen. Wir rasten dann zum TA der feststellte, daß sie Streptokokken hat. Die nächsten Tage erlebte ich wie im Traum - sie aß nicht, mein Mann fuhr täglich zum TA, wo sie eine Aufbauspritze bekam - und ich heulte mir die Augen aus dem Kopf, weil sie nicht selbständig essen und trinken wollte. Nach 1 Woche nahm sie dann endlich mal einen Schluck Tee und aß ein kleines Stückchen Banane - ich heulte vor Freude.. - und während dieser Zeit wurde mir richtig bewußt, wie sehr man an seinem Tierchen hängt.
    Als wir mit Laura beim Doc waren nahmen wir auch Johnny mit - und bei beiden wurde dann leider Aspergillose festgestellt. Das war natürlich ein weiterer Schock und ab da machte man sich noch mehr Gedanken, ob man der Haltung dieser sensiblen Tierchen überhaupt gerecht werden kann.

    Einige Zeit später fing Johnny plötzlich an zu rupfen. Wieder ein Schock. Wieder Fragen - warum, wieso, weshalb... woran liegt das, was machen wir falsch, was passt Johnny nicht? Liegt es an uns, ist er unglücklich?
    Er wächst wieder zu - war es nur eine Phase?? Nein, er fängt, kaum daß er alle Federchen wieder hat wachsen lassen erneut an zu rupfen. Und diesmal wieder längere Zeit - er denkt gar nicht dran, die Federchen wieder wachsen zu lassen.
    Wir gehen wieder zum TA - es muß doch einen Grund geben..
    Der TA vermutet - er versteht sich nicht mit Laura, denn ab und zu jagt sie ihn ganz schön und der TA vermutet, daß er das nicht verträgt und rät uns, die Tierchen neu zu verpaaren.

    Meine Gedanken spielen mal wieder Karussel - ich will ja nur das Beste für die Tiere - also denke ich an Abgabe. Sie haben es bei uns nicht gut - ich zweifel und komme zu dem Schluß, daß es besser ist sie abzugeben, weil ich es nicht verantworten kann, daß Johnny unglücklich ist und deshalb rupft.

    Ich führe sogar bereits ein Telefonat und alles ist fast perfekt. Dann ein Anruf vom Tierarzt - Johnny hat Pseudonomaden und Staphelokokken (das schreibt man garantiert anders :o ).. Also: Johnny bleibt natürlich und bekommt Antibiotika.

    Dann wache ich auf - wie komme ich nur auf so einen bekloppten Gedanken, meine Tierchen abgeben zu wollen???? 8o. Nein, das kommt auf keinen Fall in Frage, das bringe ich nicht übers Herz.

    Natürlich nervt es manchmal, jeden Tag die Bude zu putzen, man ärgert sich über zerschredderte Möbel, kaputte Türen, abgerissene Tapeten.

    Aber - was ist schöner, als morgens mit dem Pfeiffen der Racker wach zu werden, sie beim Schnäbeln zu beobachten, sie quatschen zu hören, sie beim Spielen zu beobachten, sich zu wundern - warum haben sie vor einem kleinen unscheinbaren, farblosen kleinen Spielzeug Schiß für 10 - aber knabbern einen großen roten Rucksack an????

    Fazit: Ich würde die Racker freiwillig nicht abgeben, aber ich würde mir wahrscheinlich auch nicht nochmal welche anschaffen, denn ich bin der Meinung, daß man den Tieren nicht wirklich gerecht werden kann. Sie gehören in die Natur, wo sie an der frischen Luft sind und sich frei bewegen können, hinfliegen können wo sie wollen und nicht nur in einem kleinen beengten Raum.

    Trotzdem wir ein Vogelzimmer haben, in dem sie den ganzen Tag und auch nachts frei sind, denke ich, daß der Platz nicht ausreichend ist.
     
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  3. graueule

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    Also ich würde meine papas für nichts und niemand auf der Welt mehr hergeben,ich könnt es mir ohne sie überhaupt nicht vorstellen!Natürlich nerven sie mich manchmal,wenn sie alles annagen,ich nach feierabend nicht mal 5 minuten sitzen kann ohne sie im auge zu haben,aber ich liebe meine papageien,würde alles für sie tun!!Es ist kein Kinder ersatz oder so,wenn man tiere hält ist das eine riesen verantwortung und dieser will ich so gerecht wie möglich werden..Meine freizeit ist auch sehr eingeschränkt seit ich papas halte,wenn ich eine einladung habe,überlege ich sofort,wann dann die vögel ihr freiflug bekommen ,rechne mir alles genau aus,wenn mich kurzfristig jemand fragt,ob ich vorbei kommen will,gibts bei mir immer die gleiche Antwort:geht nicht meine vögel sind draussen..:) Mach das aber meinen Papas zuliebe gern,bin Vögeln so verfallen,hätte am liebsten ein ganzes Haus voll!:)
     
  4. #23 Jessy und Funny, 20. Mai 2008
    Jessy und Funny

    Jessy und Funny Mitglied

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    Das ist mal wirklich ein tolles Thema.
    :beifall:
    Also ich bin sowieso ein Tierverrückter Mensch.Ich kann grundsätzlich nicht ohne Tiere leben und mein Mann behauptet mittlerweile, daß er auf der Arche Noah lebt und irgerndwann verrückt wird.:zwinker:
    Neben meinen anderen Tieren habe ich eben auch meine Funny und meinen Rocco.
    Sie sind kein Kinderersatz, da ich bereits 3 Kinder habe, aber sie sind feste Familienmitglieder, die auch sicherlich einen besonderen Status besitzen.
    Ich liebe sie sehr und niemals würde ich sie hergeben.Ich denke jeden Tag darüber nach, wie ich ihnen noch mehr gerecht werden kann.Was ich ihnen noch gutes tun kann.
    Leider kann ich ihnen noch kein Vogelzimmer bieten, da durch meine Kinder und meine Eltern, die über uns wohnen, jedes Zimmer besetzt ist, aber ich arbeite daran und irgendwann werden sie es bekommen.Wir wollen vielleicht noch etwas ausbauen.Selbst wenn sie noch ein paar Jährchen warten müssen, so werden sie sich dann auch noch darüber freuen.Unser Wohnzimmer ist eh mehr Papageienzimmer, als Wohnzimmer.Das witzigste ist, wenn wir abends Fern sehen und es kommt etwas Witziges, dann lachen die beiden mit, da könnt ich mich wegkrümeln.Oder Funny legt sich abends auf den Bauch meines Mannes und schläft dabei ein.
    Diese Tiere sind etwas ganz Besonderes.Als ich hier ins Forum kam, konnte ich gar nicht verstehen, wie sich manche über dies und das aufgeregt haben, aber jetzt verstehe ich es sehr gut.Man muss sie erst kennenlernen und mit ihnen leben.
     
  5. #24 Tinamaus1, 21. Mai 2008
    Tinamaus1

    Tinamaus1 Foren-Guru

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    Hallo!

    Also ich würde mich selbst auch als Papageien-verrückt bezeichnen. Ich bin ja schon mit Papageien aufgewachsen. Bevor unsere beiden Grauen ihr eigenes Vogelzimmer bekamen, hing bei meinem Mann und mir öfter der Haussegen schief, weil Elvis ihn attackierte. Hätte er mich vor die Wahl gestellt "die Geier oder ich" hätte er wohl den Kürzeren gezogen... Hart, ich weiß. Aber ich würde die beiden um nichts in der Welt mehr hergeben.

    Mit Kindern kann ich sie insofern vergleichen, als dass ich selbst ganz krank werde, wenn es ihnen nicht gut geht. Und dass ich beim Einkaufen ständig überlege, was ich ihnen mitbringen könnte. Wenn wir in Urlaub sind, muss ich mich beherrschen, nicht täglich bei meinen Eltern anzurufen und zu fragen, wie es den Vögeln geht. Im Alltag lasse ich Elvis und Lora viel unter sich, damit die beiden endlich lernen, sich wie Papageien zu verhalten. Von daher kann ich nicht sagen, dass sie ein Kinderersatz für mich sind.
     
  6. silleef

    silleef Foren-Guru

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    ich war viele jahre ein bischen neidisch auf meine schwester, die im besitz eines grauen ist.
    fuer mich stand die haltung eines solchen tieres nicht zur debatte. erstens hatte ich viele jahre ein kleines kind, dann hab ich die letzten 25 jahre in schichten gearbeitet...dann kamen meine 2 hunde, als diese verstarben, kam die der dicke kater.
    der dicke kater ist nun bei meiner tochter in deutschland und ich bin in afrika.
    auch hier waren das erste jahr andere dinge von hoeherer prioritaet...wie das eben so ist, wenn man in einen koffer nur 20 kilo klamotten stecken darf.
    ein neues zuhause, eine neue sprache,ein neues leben...ohne familie,ohne freunde vor ort...
    und dann kam kucki....und sie kam als ersatz fuer all das, was ich vermisste.
    ich hab die zeit, ich hab die ruhe und ich hab das haendchen dafuer.
    allerdings staune ich ueber mich, bzw ueber uns.
    denn:
    kucki kommt zu mama...und papa geht jetzt auf arbeit...und mama macht jetzt sauber...
    oder...komm mal her, mama macht ei mit dir...
    mensch leute...so hab ich nie mit meiner tochter geredet. da war eine ente eine ente und keine gack gack.
    manchmal vergesse ich die zeit...und vergesse auch das wenige, was ich tun sollte zu tun. weil ich eben nur dahocke und den beiden zugucke...und eben nichts mache.
    ich bin so froh, dass sie da sind und moechte weder die bezaubernde kucki noch die verschuettete awie missen.
    am freitag gehts fuer 3 tage mit unserem besuch auf safari.
    ich bleibe gern zuhause und bewache den resozialisierungsprozess.
    auf safari kann ich noch soooo oft.
     
  7. namah08

    namah08 Guest

    :):)

    Ich habe keine Kinder (und bin schon gen "Spätsommer" meines Lebens:zwinker:).
    Und auch noch nie mit welchen Kindern auch immer "Kindersprache" geredet.

    Habe letze Woche beim TA, wie beschrieben, "Geier" in lieben Stimmvarianten gesagt.
    Viel lieber hätte ich "Quacki, Quacki-Schnuffel, Schnuffi-duuu" gesagt...und kam mir zu blöd vor:traurig:.

    Aber bin (immer noch) lernfähig...nächstes Mal:).
     
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