Akute Hepatitis

Diskutiere Akute Hepatitis im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Ihr Lieben, die Überschrift sagt es schon...Hepatitis... Wer hat da Erfahrung bei Vögeln? Gibt es ansteckende und nicht ansteckende...

  1. vonni

    vonni Guest

    Hallo Ihr Lieben, die Überschrift sagt es schon...Hepatitis...

    Wer hat da Erfahrung bei Vögeln? Gibt es ansteckende und nicht ansteckende Formen, wie auch beim Menschen? Wie stehen die Heilungschancen? Wodurch wird eine Hepatitis ausgelöst?
     
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  3. vonni

    vonni Guest

    Hat hier keiner eine Idee zu? Alfred....Thomas....?
     
  4. #3 Alfred Klein, 16. Mai 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo,

    Natürlich gibt es Heilungschancen, die Leber kann sich regenerieren.
    Allerdings muß zuerst mal die Ursache ermittelt werden, davon gibt es viele.
    Hier steht was dazu.
     
  5. vonni

    vonni Guest

    Danke, Alfred - über den Link kam ich nun endlich auch mal wieder auf die Seite. Nur über "sittich-info" kriegte ich immer eine Fehlermeldung, die ich nicht wegklicken konnte. :~

    Im vorliegenden Falle gaben weder Kot noch Blut Aufschluss - keine Bakterien, Viren etc. gefunden. Die Blutwerte waren aber derart schlecht und die Leberwerte zum Teil so schwer erhöht, dass es kaum fassbar war. Die Ursache haben wir aber nicht genau bestimmen können bzw. als Befund wurde "nur" akute Hepatitis angegeben, die Röntgenbilder (auch unter Kontrastmittelgabe) zeigen eine enorme Schwellung der Leber mit Komprimierung der Luftsäcke.

    Lucie ist leider nach begonnener Behandlung verstorben, sie war erst vor kurzem eingezogen, vermutlich schon erkrankt. Da keine Bakterien etc, gefunden wurden, geht der TA von einer nichtinfektiösen Hepatitis aus.

    Mich würde konkret interessieren, ob jemand einen solch akut massiven Leberschaden schon einmal in den Griff bekommen hat. Müssen die Patienten dann lebenslang Medikamente bekommen oder nur zeitweise? Ist wahrscheinlich individuell vom Grad der Schädigung abhängig? Ist eine volle Regeneration der Leber möglich oder bleibt der Vogel immer Risikopatient? Alfred, mir dünkt, Du hast doch selber auch einmal einen Leberpatienten (gehabt) oder erinnere ich mich da falsch?
     
  6. #5 Alfred Klein, 16. Mai 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Das ist richtig.
    Dabei handelte es sich um eine infektiöse Leberentzündung.
    Diese konnte mit Antibiotika eingedämmt werden und mit Silymarin sowie homöopathischen Mitteln wieder geheilt werden. Der Vogel ist schon lange wieder gesund, weitere Medikamente brauchen nicht verabreicht zu werden.
    Allerdings habe ich den Vogel auf eine hauptsächliche Fütterung mit Obst umgestellt.
    Du hast nicht geschrieben was Lucie für eine Art war, bei mir ist es eine Amazone. Die kann man sehr gut auf Obst umstellen, das beugt auch einer Verfettung vor. Meine zweite Amazone vertilgt täglich um die 200g Obst, ein paar Nüsse und kaum Körnerfutter.
    Was Deine Lucie hatte kann man nicht mehr nachvollziehen, nach Deiner Beschreibung war es auch ziemlich unwahrscheinlich daß sie mit einer derart schweren Schädigung durchkommt.
     
  7. Nymphis

    Nymphis Tierliebhaberin

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    Hallo Vonni!
    Erstmal mein Beileid zum Verlust :trost: .
    Eine volle Regeneration der Leber ist nicht möglich. Zerstörtes/abgestorbenes Gewebe wird durch Bindegewebe ersetzt und eine volle Funktion kann nicht mehr erreicht werden.
    Beim Menschen ists ja genauso, Risiko bleibt deshalb natürlich immer, oft müssen auch lebenslang Medikamente eingenommen werden, hängt aber, wie du schon erwähnt hast, davon ab, wie stark die Leberschädigung ist.
     
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  9. vonni

    vonni Guest

    Lucie war ein Katharinasittich, 50% der Nahrung bestand (bei mir, vorher weiß ich es nicht) ohnehin aus Obst und Gemüse, Mariendistel samen füttere ich allen meinen Vögeln auch, was gerne genommen wird und auch gut für die Leber sein soll. Außerdem Großsittichfutter ohne SBK. Ob eine Umstellung komplett auf Obst möglich gewesen wäre?

    Bei Lucie war die Schädigung wohl sicher schon zu schwer, ja :traurig:

    @Nymphis...danke :traurig:

    Und danke für Eure Infos.
     
  10. #8 Thomas B., 18. Mai 2006
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Das ist nicht ganz richtig. Der Prozeß, den Du beschreibst (Parenchymdestruktion und Ersetzung von Leberzellen durch Bindegewebe), ist genau das Krankheitsbild der Leberzirrhose.
    Es gibt homöopathische Arzneimittel, die die Neubildung von Leberzellen anregen können.
    Aber natürlich hast Du völlig Recht, wenn Du sagst, daß Heilungschancen stark von Ausmaß der Schädigung abhängen. Eine weitgehend zerstörte Leber kann man oft nicht mehr retten.
    LG
    Thomas
     
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