Blaue Gouldamadinen

Diskutiere Blaue Gouldamadinen im Australische und ozeanische Prachtfinken Forum im Bereich Prachtfinken; Hallo Leute, wer hat Erfahrungen mit der Zucht von blauen Gouldamadinen? Ich habe leider selber viel Pech damit. Während der Jugendmauser gehen...

  1. #1 Joachim, 11.02.2000
    Joachim

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    Hallo Leute,
    wer hat Erfahrungen mit der Zucht von blauen Gouldamadinen? Ich habe leider selber viel Pech damit. Während der Jugendmauser gehen die meisten Jungvögel ein. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder wisst ihr eine Lösung? Meldet euch mal!

    MfG Joachim

    ------------------

    [Geändert von Joachim am 12-10-2000 um 15:15]
     
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  3. #2 Joachim, 12.10.2000
    Joachim

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    Hallo Leute,

    ich möchte noch einmal an das Problem blaue Goulds erinnern. Gibt es keine(n), der mit ihnen Erfahrungen gesammelt hat?

    MfG
    Joachim
     
  4. #3 ortolan, 22.10.2000
    ortolan

    ortolan Guest

    Hallo Joachim,

    kann zu Deinen Fragen derzeit noch keine konkrete Antwort geben, da selbst kein Gouldszuechter. Werde mich aber naechste Woche bei kompetenten Vereinskollegen umhoeren.

    Da die "blauen" als Mutation jedoch sicher ihre Eigenart haben, sage ich jetzt einfach mal "Goulds ist nicht gleich Goulds".

    Melde mich gegen Ende kommender Woche wieder.

    Bis dahin viel Glueck
     
  5. #4 ortolan, 25.10.2000
    ortolan

    ortolan Guest

    Hi,

    sorry, ein paar Angaben zum Futter, das Du zur Aufzucht verwendet hast, muesste ich noch haben.

    Und wie waren die Raumtemperaturen; eventuell andere Mitbewohner vorhanden?

    Gruesse
     
  6. #5 Joachim, 27.10.2000
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    Hallo Ortolan,

    meine Vögel erhalten während der Zucht ein Körnermischfutter von Witte Molen, das ich mit Kanariensaat und Japanhirse anreichere. Als Aufzuchtfutter reiche ich CeDe Eifutter für Exoten, mische noch etwas Weichfutter von Witte Molen, gemalene Matzinger Diäthundeflocken (ohne Fleischzusatz) und zwei Messlöffel Biojoghurt hinzu. Täglich bekommen sie auch angekeimtes Exotenmischfutter.Mineralien stehen ständig zur Verfügung.
    Die Raumtemperatur liegt immer bei 22 Grad C.
    Sie werden nur mit naturfarbenen Gouldamadinen gehalten.
    Ich hoffe, die Informationen reichen dir.

    MfG
    Joachim
     
  7. #6 ortolan, 27.10.2000
    ortolan

    ortolan Guest

    Hallo Joachim,

    es ist in etwa so, wie ich vermutet habe, zumindest nach Auskunft der Gouldszuechter in unserem Verein. Die "Blauen" sind tatsaechlich heikler und anfaelliger, als die Nominantform. Bei Mutationen ist mit solchen Erscheinungen leider immer zu rechnen. Eine spezielle Ursache wurde mir aber nicht genannt.

    Nun ist mir eingefallen, dass ein Zuechterkollege, einer der ersten uebrigens, die sich in Deutschland an die Goulds heranwagten, seine Voegel nur durch die Verfuetterung von Ameisenpuppen auf die Stange bekam.

    Ich weiss noch, dass der Kollege seine Freizeit in den Sommermonaten fast ausschließlich zum Sammeln der "Ameiseneier" verwendete. Heute ist das nicht mehr erforderlich, da es sie gefrostet bei einigen Versandfirmen gibt.

    Versuche es doch einfach einmal, vielleicht loest dies Dein Problem, wenn Du die Fuetterung damit entsprechend lange aufrecht erhaeltst. Du solltest dann allerdings die Altvoegel rechtzeitig vor Brutbeginn durch kleine Mengen an dieses Futter gewoehnen.

    Und einen Nachteil hat's auch noch: Es ist denkbar, dass Deine Goulds anschliessend kein anderes Aufzuchtfutter mehr verwenden - koennte also ganz schoen teuer werden.

    Mit freundlichen Gruessen
     
  8. #7 Joachim, 27.10.2000
    Joachim

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    Hallo Ortolan,

    schönen Dank für deine Antwort. Ich selbst züchte seit mehr als 30 Jahren Gouldamadinen, aber es ist mir nie begegnet, dass Gouldamadinen zur Aufzucht tierisches Futter angenommen haben. Ich kann mir aber vorstellen, dass an die blaue Mutation ein Stoffwechselproblem genetisch gekoppelt ist. Dafür habe ich aber noch keine Bestätigung bekommen.

    MfG
    Joachim
     
  9. #8 Gerhard Hofmann, 29.10.2000
    Gerhard Hofmann

    Gerhard Hofmann Guest

    Hallo Joachim,

    mit einem zu Viel an Ameisenpuppen wäre ich vorsichtig. Zumindest in freier Wildbahn werden Goulds fast völlig vegetarisch aufgezogen.
    Gruß Gerhard

    (Bei Kropfspülungen (>250 Paare) waren lediglich bei einem Paar Insekten nachzuweisen (unter 2%).)
     
  10. #9 Joachim, 02.11.2000
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    Hallo,

    Gerhards Antwort hat meine Meinung bestätigt. Es wäre mir auch neu gewesen, dass Gouldamadinen tierisches Aufzuchtfutter benötigen.

    MfG
    Joachim
     
  11. #10 ortolan, 03.11.2000
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    ortolan Guest

    Hallo zusammen,

    habe gestern zufaellig das neue WP-Magazin Nov./Dez. 2000 gekauft und siehe da, auf Seite 40 einen Artikel von Wolfgang Unfricht - "Beliebte Amadinen" - gefunden.

    Ich darf einige Zeilen aus diesem Bericht zitieren:

    "Ebenso vielseitig sollte das Angebot an animalischer Kost sein, die zur Jungenaufzucht unbedingt erforderlich ist. Neben einem guten Weichfutter aus dem Zoohandel, Eibiskuit, Mehlwuermern und Wachsmottenlarven sowie 'Wiesenplankton' (Insekten, die man mit einem Schmetterlingsnetz auf Wiesen erbeuten kann) SIND ES VOR ALLEM AMEISENPUPPEN, DIE ALS WICHTIGES AUFZUCHTFUTTER BENOETIGT WERDEN." Zitat Ende.

    Nun ist Wolfgang Unfricht nicht irgendwer und die "Amadina Gouldiae" (nach J. Gould)heochstwahrscheinlich doch eine Amadine, oder irre ich da?

    Herzlichst
     
  12. #11 Joachim, 03.11.2000
    Joachim

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    Hallo Ortolan,

    natürlich gehört die Gouldamadine zu den Amadinen, jedoch ist Amadine nicht gleich Amadine. Die beschriebene Ernährung passt hervorragend z. B. zur Gemalten Amadine, die ohne tierische Nahrung bei der Aufzucht der Jungen nicht auskommt.

    MfG
    Joachim
     
  13. #12 Gerhard Hofmann, 06.11.2000
    Gerhard Hofmann

    Gerhard Hofmann Guest

    Ich habe keine Ahnung wie H.Unfricht,
    seine Gouldamadinen hält ob mit oder ohne Lebendfutter. Fact ist aber daß im Freiland kein Lebendfutter an die Jungvögel verfüttert wird. Wenn heutige Goulds diese falsche Fütterung verkraften zeigt dies lediglich wie weit sich unsere Vögel schon von den Wildvögeln entfernt haben.
    Gouldamadinen zählen zu den Lonchuridae also zu den Arten die verwandtschaftlich den Nonnen aber auch Papageiamadinen sehr nahe stehen. Sie zählen aber auch zu den Amadinen (Rotkopf und Bandamadine zählen übrigens nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr zu den Amadinen sondern zu den Astrilden). Unter den versch Amadinen und gerade unter den "Lonchuridae"_Arten gibt es etliche Arten die sich vorwiegend vegetarisch ernähren und auch damit ihre Jungen aufziehen.

    Wer sich genauer mit dem Thema Goulds im Freiland beschäftigen möchte sei ein Blick in die neuere wissenschaftliche Literatur empfohlen.
    Im neuen Steinbacher Wolters wird die Art ebenfalls ausführlich behandelt aber das Buch kommt erst im nächsten Jahr auf den Markt.

    z.b. folgende Arbeiten von Sonja Tiedemann, die sich im Rahmen eines CSIRO-Projektes (ähnlich wie bei uns Max Planck Gesellschaft) über Jahre mit dieser Art beschäftigt hat.

    TIEDEMANN, S. C. (1987): Gouldians in the wild. Bird Keeping in Australia 30: 145 - 153.

    TIDEMANN, S. C. , S. MCORIST, J. C. Z. WOINARSKI & W. J. FREELAND (1992a): Parasitism of wild Gouldian Finches Erythrura gouldiae by the air-sac mite Sternostoma trecheacolum. J. Wildlife Deseases 28: 80 - 84.

    TIDEMANN, S. C. , C. PALMER, J. BOYDEN & T. HUNT (1992b): Predation on Gouldian Finch Erythrura gouldiae by reptiles. Corella 16: 105 - 106.

    TIDEMANN, S. C., J. BOYDEN, R. ELVISH, J. ELVISH & B. O’GORMAN (1992c): Comparison of the breeding sites and habitat of two hole-nesting estrildid finches, one endangered, in northern Australia. J. Tropical Ecology 8: 373 - 388.


    TIDEMANN, S. C., M. CALLEY, C. BURGOYNE (1992d): An investigation of blood smears of northern Australian finches. Emu 92 (2). 1992. 114-117.

    TIDEMANN, S.C. (1993): Title Where are gouldian finches after the breeding season? Source Victorian Naturalist (South Yarra) 110 (6). 1993. 238-243.

    TIDEMANN, S. C. & J. C. Z. WOINARSKI (1994): Moult Characteristics and Breeding Seasons of Gouldian Erythrura gouldiae, Masked Poephila personata and Long-tailed Finches P. acuticauda in Savannah Woodland in the Northern Territory. Emu 94: 46 - 52.

    TIDEMANN, S. (1996): Causes of the decline of the gouldian finch Erythrura gouldiae. Bird Conservation International 6(1).

    Viele Grüße Gerhard & Claudia
     
  14. #13 walter.v.d.vogelweid, 31.12.2000
    walter.v.d.vogelweid

    walter.v.d.vogelweid Guest

    fütterung von goulds

    hallo, bez. deiner fragen zu blauen goulds.
    1.handhabun, haltung,fütterung wie normalfarbige goulds,
    2.verpaarung nicht blau x blau, sondern blauxspaltblau
    3.futter, lebendfutter ist nicht von nöten, wird sogar verschmäht.lieber ein gutes exotengemisch, grünfutter,eifutterund ein sauberes keimfutter reichen vollkommen. einzig und allein nehmen meine goulds weichfutter schwarz von claus zur brutzeit auf.
    4.aufzucht der blauen, falls notwendig kann man die jungen vertauschen und von naturfarbenen aufziehen lassen, jedoch ist letztendlich die versorgung durch die alttiere der ausschlag gebende faktor.
    5.das die blauen eine empfindlichere art gegenüber den naturfarbenen wären, hab ich nicht feststellen können.
    viel glück bei der nächsten brut
    ich hoffe ich konnte dir helfen, weitere fragen unter
    uweundjutta@aol.com
    einen guten rutsch für euch leute
    wünscht walter v.d.vogelweide
     
  15. #14 Joachim, 23.02.2001
    Joachim

    Joachim Foren-Guru

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    Siegfried Seidel schickte mir folgenden Beitrag:

    Hallo Joachim,
    vielleicht solltest du die jungen Blauen bis zum Abschluß der Jugendmauser bei etwas höheren Temperaturen halten! Allerdings hast du nicht mitgeteilt ob die Jungvögel bereits im Nest absterben, denn dann haben wir es wahrscheinlich mit Koli zu tun.
    Diese Seuche grasiert nun schon seit längeren bei verschiedenen Gouldszüchtern, hervorgerufen durch dauernde Antibiotikazusätze während der Aufzucht.
    Der Erreger ist inzwischen mutiert und zeigt nicht mehr seine ursprünglichen Krankheitssymthome.
    Die Jungen sterben meistens zwischen dem 5. und dem 14. Lebenstag. Sobald die Befiederung einsetzt
    ist es Erstaunlicherweise zu beoachten, daß die meisten Jungvögel nun überleben. Die toten Jungen zeigen alle einen leicht geschwollenen Dickdarm.
    Bei einigen ist ebenfalls die Bauchspeicheldrüse zu einem hartem Knoten geschwollen. Sie läßt sich leicht ertasten. Metro flüssig 1%tig 50 Milliliter auf 1 Liter Trinkwasser kann die Vermehrung der Kolibakterien reduzieren aber nicht vollständig verhindern. Mit Baytrill habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, da dieses Medikament zu stark in den Stoffwechsel eingreift.
    Es kommt teilweise zu Verformungen der Zehen, oder übermäßigem Wachstum der Hornteile (Schnabel, Krallen)etc.
    Solltest du auch Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben, laß es mich bitte wissen.
     
  16. #15 Joachim, 23.02.2001
    Joachim

    Joachim Foren-Guru

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    Hallo Siegried,

    die Jungen sterben während der Jugendmauser. Hat also nichts mit Koli-Bakterien zu tun.

    MfG
    Joachim
     
  17. seidel

    seidel Guest

    Jugendmauser/Goulds/Blau

    Hallo Joachim,
    Walter v. d. Vogelweid hat aller Wahrscheinlichkeit den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Verpaarung Blau x Wf/Blau ist die ideale Zusammenstellung.
    Im Allgemeinen ergeben Mutation x Mutation Junge, die nicht besonders vital sind.
    Man kennt es zum Beispiel von weißen Mövchen die untereinander und nicht x spalt verpaart wurden.
    Hohe Jungensterblichkeit, Erblindung und Lähmungserscheinungen. Das mit den weißen Mövchen ist der Extremfall. Nun hast du uns aber nicht mitgeteilt
    ob du blau x blau verpaart hast. Vielleicht liege ich ja falsch. Und nun noch einige Zeilen zum Lebendfutter oder zum tierischen Eiweiß. Goulds benötigen auf jeden Fall tierisches Eiweiß. Experten sind der Meinung das der Mangel von tierischen Eiweiß zu der sogenannten Dreh- Oder Taumelkrankheit führt. Ich habe diesen Zustand schon bei Binsenamadinen beobachtet deren Halter vollkommen auf Eifutter oder anderes tierisches Eiweiß verzichtet haben.
    Meine Goulds fressen sogar Mehlwürmer (frisch gehäutet).
    Ein Kleiner Trick um Goulds an Mehlwürmer zu gewöhnen.
    Ein Mövchen, eine Papageiamadine oder einen Prachtfink welcher Art auch immer, der Mehlwürmer aufnimmt, zu den Goulds in die Flugbox oder Voliere setzen und regelmäßig einige Mehlwürmer zufüttern. Nach spätestens 14 Tagen fressen auch die Goulds Mehlwürmer. Ich sage immer, durch Mehlwürmer bekommen die Jungen "mehr auf die Brust".
    Das muß aber nicht unbedingt richtig sein, denn viele andere Züchter haben nur mit der Zufütterung von Eifutter, egal von welchem Hersteller, hervorragende Zuchtergebnisse.

    Gruß
    SS
     
  18. #17 Titanic, 24.02.2001
    Titanic

    Titanic Guest

    Tag zuammen,

    ich will hier nicht als Spielverderber dastehen und mir den Unmut aller Fans der "Blauen" zuziehen.
    Aber zeigen diese Probleme, die man gerade mit der Vitalität der Jungen hat und das Problem, daß man nur spalterbig einigermaßen gesunde Jungtiere bekommt, daß diese Mutation nicht gerade unterstützt werden sollte?!
    Sie wird von der Natur aus schon mit einem genetischen Nachteil ausgestützt sein und man kann die derzeitigen Probleme meines Erachtens auch nicht mit den Anfangsschwierigkeiten in der Gouldszucht vergleichen. Hier hatte man es mit Wildvögeln zu tun, von denen man einfach zu wenig wußte. Dies trifft nun aber nicht zu, da die blauen genauso "domestiziert" sind, wie die "Wildfarbigen".

    Und schließlich bin ich der Meinung,daß man "rein wildfarbige" Tiere nicht mit Mutationen verpaaren sollte. Irgendwann haben wir dann bei den Goulds, wie bei anderen Arten schon passiert, daß die Wildform absolute Mangelware wird und dann das große Geschrei losgeht.

    Wie gesagt, ich möchte nur einen kleien Denkanstoß geben!

    Und zur Fütterung nochmal:
    Ich muß sagen, daß meine Vögel (100% wildfarbig) keinerlei tierisches Eiweiß aufnehmen und auch der Besatz mit Orangebäckchen brachte sie nicht dazu derartiges Futter zu fressen.
    Dennoch haben meine Tiere keinerlei Probleme. So hatte ich in den letzten 5 Jahren 48 Jungtiere, von denen lediglich eines verstorben ist und die Jugendmauser ist im Schnitt mit 4 Monaten abgeschlossen.

    Ich hoffe trotzdem, daß ihr eine Lösung findet!

    Anian
     
  19. #18 Joachim, 24.02.2001
    Joachim

    Joachim Foren-Guru

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    Hallo Leute,

    Anian hat Recht. Auch in der Natur fressen Gouldamadinen kein Lebendfutter, was viele Studien bewiesen haben. Bei mir haben sie auch immer in all den Jahren Lebendfutter, wie Mehlwürmer, Buffalokäfer oder Ameisenpuppen verschmäht.

    MfG
    Joachim
     
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  21. seidel

    seidel Guest

    Hallo Leute,
    jedes Weichfutter beinhaltet tierisches Eiweiß.
    Bei Herstellung von Zwieback und Brötchen welche oftmals
    die Basis für dieses Futter sind, wird Milch und Ei benötigt.
    Jedes mir bekannte Eifutter ob nun CD, Witte Molen, Quicko
    wird mit Ei zubereitet. Haben Eier nun kein tierisches
    Eiweiß? Und wie sieht es mit der Milch aus?
    Im Freiland brüten Goulds in Ermangelung von Brutbäumen auch in Termitenhügeln, was liegt nun näher ,das die Vögel zur Aufzucht ihrer Jungen nicht auch geflügelte Termiten aufnehmen die in dieser Zeit in Massen vorhanden sind.
    Selbst bei Sittichen (Grassittichen)hat man Insekten im Magen nachgewiesen.
    Über dieses Thema ließe sich herrlich diskutieren und streiten, aber ich gebe zu bedenken, das jeder mir bekannte Züchter, ob nun Halter von Prachtfinken oder Sittichen Ei-
    oder Weichfutter zufüttert.

    Gruß
    SS
     
  22. #20 Titanic, 24.02.2001
    Titanic

    Titanic Guest

    Nur eine kleine Anmerkung,

    meine Goulds bekommen auch kein Weichfutter oder sonstiges.
    Lediglich Exotenmischung, Keimfutter, rote lockere Hirse reif und halbreif, Grünfutter, Mineralien und Vitamine.

    Anian
     
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