Ein paar Fragen zur Eingewöhnung?

Diskutiere Ein paar Fragen zur Eingewöhnung? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Die erste Frage wäre, wielange brauchen die Grauen ca, bis die sich eingewöhnt haben? Zweite Frage wieso machen die zwei Theater wenn das Licht...

  1. zicke70

    zicke70 Mitglied

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    Die erste Frage wäre, wielange brauchen die Grauen ca, bis die sich eingewöhnt haben?

    Zweite Frage wieso machen die zwei Theater wenn das Licht in der Voliere ausgeht?
    sobald Abends das Licht ausgeht klettern die zwei wie blöd in der Voliere rum.

    Soll ich die zwei jetzt in der Voliere lassen oder schon rauslassen? wenn die draußen sind gehen die zwei Tage nicht wieder in der Voliere.

    Der Hahn beißt mir die Finger blutig kann das noch Unsicherheit sein?
    Manchmal nimmt er etwas aus meiner Hand und manchmal bevorzugt er mein Finger.

    Der Hahn ist Ende Dez. 2010 und das Mädel Ende Januar 2011 geschlüpft. Beides eine Teilhandaufzucht.

    Vielleicht können hier die Experten etwas dazu sagen?

    Danke!
     
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  3. #2 Tierfreak, 27. Juni 2011
    Tierfreak

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    Hallo Andrea,

    das ist recht unterschiedlich von Tier zu Tier.
    Ich würde sagen, dass sich ein Vogel gut eingelebt hat, wenn er zielstrebig seine Futter und Wassernäpfe anläuft, gut frisst, anfängt zu spielen und neugierig die Umwelt betrachten, entpannt vor sich herpfeift und nicht mehr panisch reagiert, wenn man sich der Voliere nähert.
    Ich würde mal versuchen zunächst noch einige Minuten ein kleines schwaches Licht anzuschalten, bevor du das Hauptlicht auschaltest, quasi als Dämmerung, die ihnen noch Zeit gibt, ihre Schlafplätze in Ruhe aufzusuchen.

    Wie lange sind die beiden denn nun bei dir ?
    Hattest du sie schon mal draußen und gab es da Propbleme mit dem wieder Reingehen oder vermutest du nur, dass sie dann 2 Tage draußen hocken bleiben könnten ?
    Meist hilft es gut, wenn man kurz vor dem Freiflug schon mal die Näpfe entfernt und außerhalb der Voliere absolut nichts füttert. Wenn man dann zur gegebenen Zeit die Näpfe mit etwas Tam Tam frisch befüllt und gut sichtbar für die Vögel wieder in die Voliere tut, treibt der Hunger die Vögel meist von allein wieder rein.

    In welchen Situationen beißt er genau zu ?
    Oft wird vor allem gebissen, wenn die Vögel sich zu stark bedrängt fühlen, daher am besten auch auf die Körpersprache achten und ihre Ruhephasen beachten und sie in diesen besser in Frieden lassen.

    Handaufzuchten, bzw. Teihandaufzuchten haben bedingt durch die Aufzucht per Hand kaum Angst vor dieser, weshalb sie auch meist schneller in die Hand beißen, wenn ihnen etwas nicht passt.
     
  4. zicke70

    zicke70 Mitglied

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    Hallo Manuela,
    erst einmal vielen Dank für die ausführliche Antwort.

    Aus der Voliere habe ich beide am zweiten Tag gelassen, sie dürfen zwar noch nicht ganz nach draußen aber in der Wohnung. Die zwei fressen spielen sind neugierig und recht gelassen.

    Was das Licht in der Voliere angeht, wenn das ausgeht ist immer noch das Licht im Flur für ca. 15 Min. an, damit die ihre Schlafplätze aufsuchen können. Aber gestern war der erste Abend wo die kein Theater gemacht haben. :)

    Das beißen, ja das ist unterschiedlich wenn ich ihr zuerst etwas gebe oder wenn er ein zweitesmal was von mir bekommt.

    Ich bedränge beide nicht wenn ich merke das die unruhig werden gehe ich ein Schritt zurück. Ich rede viel mit denen die kommen wenn ich die Voliere sauber mache oder denen Futter gebe. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Hände nicht so wirklich mögen keine Ahnung. Doch, der Hahn ist auf Männer bezogen das sagte der Züchter auch, dass der Hahn bei denen nur zu ihm kam und seiner Frau auch gebissen hat (ob er sich noch umorientiert?

    Aber die haben beide alle Zeit der Welt zumal die erst seit dem 19 Juni bei mir sind.
     

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  5. #4 Stephanie, 28. Juni 2011
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2011
    Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo Andrea,
    das hört sich doch schon gut an.
    Eingewöhnung, bis alles reibungslos läuft, kann bei zwei neuen Vögeln, ohne alte, die "den Weg zeigen" sicher etwas dauern. Fragen wie, wer schläft wo, wechselt das auch mal, wie lange braucht welcher Vogel, um da hin zu kommen und muss er dann vielleicht noch mal etwas trinken (solche Pappenheimer hatte ich mal...) müssen erst mal geklärt und Vorgänge wie morgens aus der Voli, Landeplätze ansteuern, abends in die Voli, Schlafplätze aufsuchen, routiniert werden.


    Dass sie neugierig und recht gelasse sind, hört sich doch ganz gut an.

    Zum Thema Beißen findest Du per Suche hier viele Threads, auch das Buch The parrot problem solver geht auf dieses Problem gut ein (es geht nur ums Beißen, nicht um andere Probleme, die Papageien haben könnten).

    Das Foto von Luna könntest Du glatt als Postkarte verschicken!

    Als Vorsorge gegen das Beißen könntest Du vielleicht erst mal nur etwas mit einem lange Löffel oder auf einem lange Holzkochlöffel (flach) geben, so dass sie Dich nicht beißen KÖNNEN.

    Ich habe es bei einem beißdenden Wellensittich (kleiner Schnabel aber aua!) so gemacht, dass ich die Hand weit weg gehalten habe, und ihn für "entpannt mit geschlossenem Schnabel dasitzen" belohnt habe und später die Hand angenähert.
    Alle Vögel haben dann später (der kleine Beißer, Calsey, zuerst) gelernt, die Hand nur mit geschlossenem Schnabel zu berühren bzw. den Schnabel zu zu lassen, wenn die Hand ihn berührt (sie öffnen ihn sonst und "sagen hallo").
    Nachdem das sehr oft geübt wurde habe ich den Finger, mit dem der Schnabel Kontakt hatte, etwas neben den Vogel gehalten und der Vogel hat dann den Finger mit dem Schnabel aktiv berührt.
    Bei mir war das zwar eine Vorübung für "Vogel berühren", aber als Nebeneffekt hatten dann alle Vögel gelernt, nur mit geschlossenem Schnabel die Hand oder den Menschen zu berühren.
    Das lief dann in der fortgeschrittenen Phase ungefähr so.

    Als Beißschutz kann man die Hand anspannen, zur Faust machen und anwinkeln, so dass der Vogel den gespannten Handrücken vor sich hat.
    Er kann a nur in "lose Haut" beißen, und am gespannten Handrücken bekommt er die nicht zu fassen.

    Thread hier zum Thema Beißen z.B.
    Bissige Amazone



    Nur eine Frage:
    Was bedeutet das denn:



    Sollen sie in die Außenvoliere, oder frei draußen fliegen...?
     
  6. zicke70

    zicke70 Mitglied

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    Hallo Stephanie,
    frag ruhig :)

    Ich habe die Voliere so hergerichtet, dass die auch raus an die frische Luft können wenn die sich eingelebt haben.

    Danke fürs antworten!

    :0-
     
  7. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Hallo,
    graue brauchen einige zeit um vertrauen zu der neuen person aufzubauen. Esc sind ja erst 10 tage da sie dich sehen. Sie sind ganz normal destabilisiert wegen dem umzug.
    Das rumklettern in der voliere wenn licht ausgeht war auch nervos da sie noch ihre schlafplatze suchten.

    Nur eine kleine bemerkung an alle die glauben das nur handaufzuchten in die finger beissen...das ist ein myth.
    Ich habe beides in mehreren exemplaren.
    Wildfange beissen auch und ganz prazise, in die hand, ziehen ganz stark haare am kopf, konnen ins gesicht beissen, in den arm usw.
    Die erste zeit (manchamal jahre) sind sie sehr angstlich und knurren aus wilder angst, laufen vor jeder bewegung des menschen weg.. Danach werden sie boss ihres territoriums und speziel die hahne, zeigen ihre grenzen und genieren sich uberhaupt nicht menschenfleisch zu probieren egal wo es zu bekommen ist..:))

    versuche ihnen nicht die gelegenheit zu geben um dich zu beissen...vorbeugen ist besser da jeder biss ein lernen fur den nachsten ist.
    ciao
     
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