Einzelne oder paarweise Haltung?

Diskutiere Einzelne oder paarweise Haltung? im Agaporniden Allgemein Forum im Bereich Agaporniden; Hallo, Vogelfreunde! Mein Name ist Gabi und auch ich bin ziemlich neu hier. Als ich Eure Seiten und damit Eure Beiträge fand, war und bin ich...

  1. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo, Vogelfreunde!
    Mein Name ist Gabi und auch ich bin ziemlich neu hier. Als ich Eure Seiten und damit Eure Beiträge fand, war und bin ich total begeistert. Endlich einmal Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann und die auch die kleinen und großen Sorgen unsereins verstehen ! Bisher stand ich immer recht einsam mit meinem "Hobby" da, es ist schwer, im näheren Umkreis Leute mit den gleichen Interessen zu finden. Ihr werdet mich mit Sicherheit öfter auf diesen Seiten antreffen, ich freue mich auf regen Kontakt mit Euch!
    Nun zu meinem Anliegen. Vor 2,5 Jahren bekam mein Schwarzköpfchen-Pärchen unerwartet einen Nachwuchs. Maxe (sie ist weibl., wie wir nun wissen) lebte bis vor 4 Wochen mit ihrer Mutter in der Voliere, der Vater ist vor einem halben Jahr verstorben. Sicher war diese Mutter-Tochter-Beziehung keine ideale Lösung, beide lebten ziemlich für sich in ihren Kästen, zankten sich oft, wobei die Mutter das Sagen hatte. Aus Platzmangel hatte ich auch leider keine andere Möglichkeit, ich ließ sie oft fliegen und dachte, daß sie ja trotz alledem nicht ganz allein sind. Als nun die Mutter vor 4 Wochen starb, beschloß ich Maxe endlich einen richtigen Partner zu kaufen. Es war sehr schwer, überhaupt einen einzelnen Agaporniden zu bekommen (habe leider diese Internetseiten zu spät entdeckt), wobei der Verkäufer mir auch keine Angaben zum Alter oder zum Geschlecht machen konnte. Nach 2 Tagen Eingewöhnung setzte ich Muki, unseren kleinen Neuen, (eine Schwarzköpfchen-Mutation) dann zu Maxe. Anfangs schauten sie sich nur mißtrauisch an und gingen sich aus dem Weg. Am Abend kraulten sie sich sogar gegenseitig und ich war richtig erleichtert. Doch leider war dies auch ganz schnell wieder vorbei. Schon am nächsten Tag wurde Muki nur noch von Maxe gejagt und seither hält dieser Zustand an. Maxe scheint in die Rolle ihrer Mutter geschlüpft zu sein und Muki ist nur auf der Flucht und verteidigt sich leider auch nicht. Wobei sich die beherrschende Maxe aber sofort hinter Muki versteckt, wenn ich den Käfig reinige. Sicher war sie vorher alles anders gewöhnt, sie hatte ihr Haus, um sich darin zu verstecken und ihren Stoffvogel , vielleicht ist sie deshalb jetzt auch so aggressiv, weil ihr plötzlich all das fehlt, sie keine Nester mehr bauen oder Eier legen kann. Irgendwie habe ich das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben und Sorgen mache ich mir vor allem um Muki, ob ihm (oder ihr?) mit der Zeit nicht alles zuviel wird. Was ist nun richtig; der einzelne oder der nun versuchte paarweise Zustand? Vielleicht hat jemand von Euch ähnliches erlebt oder kann mir ein paar Tips geben - ich freue mich auf jeden Fall auf Eure Meinungen und hoffe damit auch meinen Schwarzköpfchen evt. weiterhelfen zu können. Tschüßi, bis bald Gabi
     
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  3. #2 Alexandra, 20. Juni 2000
    Alexandra

    Alexandra Cheffe

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    Hallo Gabi, herzlich willkommen!
    Also,da ist schon richtig so, Maxe einen Partner zu geben, das soll so sein.
    Ich weiß ja nicht, wie lange Muki schon da ist und wie lange er (oder sie?) von maxe schon gescheucht wird, aber ich kann nur sagen, daß ich daß, wenn ich genau nachdenke, noch nie anders gesehen habe, als daß die Aga-Weibchen, bevor sie sich mit einem neuen Männchen einlassen, diesen erst einmal tagelang zum Teufel jagen.
    Meist sagt das noch überhaupt nichts darüber aus, ob es nicht letztendlich zu einer Verpaarung kommen wird oder nicht. Die ersten tage ist immer Krieg, das Männchen darf nirgends hin, schon gar nicht ans Futter, und wenn er diese "Probe" besteht, wird er irgdwann von "Madame" akzeptiert. Bei Agas haben die Männer halt (auch) nichts zu sagen.....:-))))) Übrigens: es kann auch sein, daß dein Weibchen auch einen "Zacken" schärfer reagiert als normal; hab ich da nicht was von Stoffvogel gelesen, den sie bislang als ??? hatte........dann braucht es noch mehr Geduld.
    Anders ist der Fall, wenn Muki gar kein Hahn ist - dann kann es leicht sein, daß das gejage gar nicht aufhören wird und Du tatsächlich nich darumherum kommst, Dich nach einem (oder 2?) neuen Schwarzköpfchen umzusehen. Dann würde ich auch sagen, freie Partnerwahl beim Züchter ist immer gut, wenn auch schwierig zu finden. Aber wenn es wirklich notwenidig sein sollte, kann ich ja mal nach Züchteradressen kramen, auf meiner HP werden auch immer wieder Schwarzköpfchen angeboten, etc.
    Im Moment bleibt Dir nur übrig, zu beobachten. Ob sich der Streit langsam legt und ob Du nicht doch am Verhalten ausmachen kannst, ob Muki nun ein Hahn ist oder nicht.
    Bis bald, wir hoffen alle auf ausführliche Berichterstattung.
    Alexandra
     
  4. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Gabi!

    Willkommen im Forum! Ich hoffe auch auf regen Austausch und Kontakt!

    Ich finde es völlig richtig, das Du für Maxe einen Partner besorgt hast.
    Ich bin durchaus der Ansicht, das in ganz wenigen bestimmten Fällen eine Einzelhaltung gerechtfertigt oder die einzige Möglichkeit sein kann (insbesondere bei völlig fehlgeprägten Großpapageien), aber dies sollen und müssen immer die großen Ausnahmen bleiben.
    Zwangsverpaarungen, zu denen man oft gewzungen ist, sind allerdings oft schwierig: nicht jeder Vogel verträgt sich mit jedem Artgenossen, manchmal passen sie charakterlich nicht zueinander, oft auch nicht vom Geschlecht her.
    Eine "freie" Partnerwahl bspw. bei einem Züchter in einer Voliere in einem Schwarm Schwarzköpfchen ist vorzuziehen, ich weiß allerdings auch, das es sehr schwierig ist, einen Züchter zu finden, der sich dazu bereiterklärt.
    Dann ist leider ein erneuter Versuch mit einem anderen Partner notwendig, was natürlich problematisch für den neuen ist, von dem man sich eventuell wieder trennen muß.
    Dennoch: gerade Maxe als "ungezähmter" Vogel braucht mit Sicherheit einen Artgenossen als Partner, wenn auch Muki vielleicht nicht der richtige ist.

    Gründe für den Streit Deiner beiden können natürlich im Charakter begründet liegen, wahrscheinlicher ist aber, das es sich um zwei Weibchen handelt, die sich oft schlecht miteinander vertragen.
    Es kann aber auch lediglich der Fall sein, das Maxe Muki als einen Eindringling in ihr Revier ansieht. Dann würde sich folgender Versuch lohnen: die beiden nochmals trennen und aus der gemeinsam zu bewohnenden Voliere setzen, die man dann mit neuen Ästen, veränderte Position von Schlafkästen und Futternäpfen etc. neu gestaltet. Damit können eventuelle Revieransprüche Maxes aufgehoben werden. Dann die beiden gleichzeitig in diese "neue" Voliere setzen.
    Vielleicht bringt dies schon eine Besserung ihres Verhältnisses.
    Es würde zwar auch Stress für die beiden bedeuten, der aber geringer ist als eine Neuverpaarungsversuch und insofern scheint es mir einen Versuch wert.
    Ich wünsche Dir viel Glück und halte uns auf dem laufenden!

    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  5. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Gabi:
    <HR></BLOCKQUOTE>

    Hallo Rüdiger und hallo Alexandra!
    Ich danke Euch für die schnelle Antwort und die damit verbundenen Tips. Es ist schon toll, auch einmal die Meinung von Erfahrenen (wie Euer Profil ja aussagt) zu hören, überhaupt einmal eine Resonanz auf meine Sorgen zu bekommen - hat mir echt gutgetan.
    Im Moment habe ich ein kleines bißchen Ruhe zwischen Maxe und Muki gebracht. Habe an verschiedenen Stellen zunächst Büschel von frischen Zweigen angebracht, womit Maxe sehr beschäftigt ist und Muki so wenigstens seine (ihre?) Ruhephasen hat. Er selbst darf allerdings kaum mal daran knabbern. Am Wochenende (muß bis dahin warten, um richtig Ruhe dafür zu haben) werde ich versuchen, die Voliere umzugestalten, ist eine gute Anregung. Was meint Ihr; sollte Maxe seine gewohnten Nistkasten dann auch wiederbekommen? Und sollte ich auch einen 2. für Muki reinhängen? Ich wollte das eigentlich noch nicht, damit die beiden sich erstmal kennenlernen und sich näherkommen und sich nicht nur in ihren Häusern einzeln verkriechen. Aber wenn es denn dem Frieden guttut, oder!? Denn Muki ist inzwischen 2,5 Wochen bei uns und es hat sich nicht viel geändert. Wieder abgeben würde ich ihn nur ungern, zumal wohin? Der Vogelhändler würde ihn nicht zurücknehmen, das hat er gleich gesagt. So eine Zwangsverpaarung ist schon wirklich mißtig, hätte mal eher Deine Hompoge, Alexandra, entdecken müssen (die beiden zu vergebenden männl. Schwarzköpfchen). Nun ja, vielleicht sind sie ja noch etwas länger bei Dir und ich muß zu gegebener Zeit darauf zurückkommen. Sind die Angaben immer ganz aktuell?
    Was meint Ihr eigentlich mit "Schlafkästen", richtige Nistkästen?
    Bei Muki habe ich jetzt noch folgendes beobachtet: Ich habe noch eine 2. Voliere, in der nur ein schon seit 2 Jahren krankes Schwarzköpfchenweibchen wohnt . Sie hat epileptische Anfälle und ist zum Teil wie gelähmt, hat um sich zu verstecken einen Nistkasten oben und einen unten. Sie interessiert sich (glaube ich ) nicht für die anderen Vögel, scheint so, den Umständen entsprechend zufrieden zu sein. Aber jedesmal, wenn sie aus einem ihrer Häuser kommt, dann tickt Muki völlig aus und versucht ganz nahe an die andere Voliere zu kommen. Ich weiß nicht, ob es wegen dem Weibchen ist oder wegen den darin hängenden Kästen. Und dann wird auch Maxe ungehalten, sie jagt Muki aus der Nähe weg, fast als ob sie eifersüchtig wäre. Hat das wohl irgendwas zu sagen?

    Im übrigen habe ich Maxe, seit Muki bei uns ist auch nicht mehr aus der Voliere gelassen, muß ehrlich sagen, daß ich Angst davor habe. Ich weiß, daß es Zeit für beide ist, aber ich weiß auch genau, daß ich beide (so wie die Situation im Moment ist) kaum wieder reinkriegen werde. Das könnte ich dann wohl nur mit einem Nistkasten schaffen, nach dem Maxe ja immer so verrückt ist. Ja, was ist nun richtig und was falsch?? Aber vielleicht macht dies Maxe z.T. auch mit so wütend, wo sie vorher täglich ihren Freiflug gewohnt war!? Außerhalb der Voliere ist sie übrigens zahm und kommt auch zu mir, sie ist nur sehr sehr derb. Nur eingesperrt benimmt sie sich, als wäre ich eine Fremde und will sich dann eben verstecken.

    Noch eine Frage beschäftigt mich; welche Erfahrungen habt Ihr altersgamäß bei Euren Schwarzköpfchen gemacht?

    So, das wars für den Moment erstmal wieder. Freue mich schon auf Eure Antworten und wünsche allen Vogelfreunden und deren Vögeln noch einen wunderschönen Tag!

    Bis bald, Gabi




    [Dieser Beitrag wurde von Gabi am 23. Juni 2000 editiert.]
     
  6. #5 Alexandra, 21. Juni 2000
    Alexandra

    Alexandra Cheffe

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    Hallo Gabi!
    Mann, das ist ja kompliziert bei Dir [​IMG]
    ich grüble schon, habe aber den ultimativen Rat auch noch nicht gefunden...
    Zum Nistkasten: möglich wäre es schon, daß maxe Muki akzeptiert, wenn sie in Brutstimmung kommt und er wirklich "ein Mann " ist. Muß aber nicht sein, es kann auch schlimmer werden, wenn sie noch aggressiver wird. Aber vielleicht, wenn Du 2 Nistkästen reinhängst, siehst Du an Mukis verhalten ob "er" nicht doch eine "sie" ist?
    Zu den bei mir "freien" Schwarzköpfchen-Hähnen: die gibt es noch, es sieht auch nicht so aus, als würden sie bald vergeben. ich würde auch tauschen/umverpaaren helfen oder sonstwie was, allerdings wohnst Du etwas weit weg...Die Liste ist jedenfalls immer aktuell. Im Moment sind übrigens auch gerade bei einem Bekannten in Bochum SchwarzKöpfchen abzugeben.
    Zu Deinem kranken Köpfchen: hast Du mal versucht, ob sie sich mit Muki verstehen würde? Nur mal so theoretisch?
    Ich weiß ja nicht, wie schlimmes mit ihr ist, aber ich habe hier ja auch so einige Problemkinder sitzen, auch mal mit Anfällen. Ich versuche immer, sie erstens trotzdem in den Schwarm zu integrieren oder zumindest im 4er Grüppchen zu halten und ich versuche auch, ihnen, egal, wie sie aussehen, einen neuen Partner zu verschaffen. Erst einmal hatte ich einen Vogel, der sich absolut nicht verpaaren wollte (der war fast wie authistisch), aber auch der lebte in der Voliere mit anderen zusammen.
    Ansonsten weiß ich im Moment auch nicht so recht - vielleicht kommst Du um eine Umsortierung nicht herum.



    ------------------
    Alexandra

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  7. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo Alexandra!
    Ich habe zwar noch keine Nistkästen in der Voliere angebracht, aber ich glaube trotzdem bald, daß Muki doch auch ein Weibchen ist. Hatte doch für Maxe büschelweise frische Zweige an verschiedenen Srellen angebracht, damit sie Muki wenigstens zeitweise in Ruhe läßt. Doch auch Muki ist ganz begeistert davon und knabbert sehr viel daran herum. Tun das im Allgemeinen denn die Männchen auch? Ich kenne dies eigentlich nur von den „Damen“ und daß diese auch ihre Nester allein bauen. Jedenfalls werde ich ansonsten gern auf Deine Schwarzköpfchen-Männchen zurückgreifen, falls sie dann noch da sind, ehe ich wieder die falschen Partner anbringe. Woher weißt Du es bei ihnen denn so genau? Ich möchte jetzt gern noch eine Weile beobachten, um auch ganz sicher zu sein. Aber im August bin ich z.B. mit höchster Wahrscheinlichkeit sowieso eine Woche in Berlin, vielleicht kann man dann etwas in die Wege leiten, wenn alles noch so aktuell ist!? Wäre schon toll!

    Zu meinem kranken Weibchen : Ich habe den Eindruck, daß sie überhaupt keine anderen Partner will. Wenn
    meine anderen Vögel Freiflug hatten, dann kam sie trotzdem nie aus ihrem Haus, um wenigstens mal zu schauen. Nur durch Rufe macht sie sich manchmal bemerkbar. Da sie sich nur sehr schlecht bewegen kann, hätte ich eigentlich auch Angst, daß ein gesunder Vogel sie zu sehr aufregt und sie noch mehr Anfälle bekommt. Zumal ich denke, daß stärkere die schwachen Vögel beherrschen und vielleicht noch mehr jagen, wie das halt so in der Natur bei Tieren ist. Welche Erfahrungen hast Du denn mit Deinen Sorgenkindern im Schwarm oder mit einem neuen Partner gemacht? Ging das denn gut? Sicher, nachdenkenswert ist Dein Vorschlag schon, da mir das Weibchen so allein auch sehr leid tut und sie ja eigentlich nur in ihrem Haus kein so tolles Leben hat. Ich möchte halt nur nichts riskieren, was ihr dann vielleicht noch mehr schadet.

    Im Übrigen wollte ich noch sagen, daß ich es toll finde, wie Du Dich als Tierärztin auch hier im Forum so engagierst! Auch in unserer Umgebung fehlt solch eine Ärztin, die Interesse und vor allem Ahnung im Umgang mit Vögeln hat. Ist bestimmt nicht schlecht, seinen Sorgenkindern selbst besser helfen zu können. Schade, daß Du nicht mehr hier wohnst!
    Tschüßi, bis bald, Gabi
     
  8. #7 Alexandra, 25. Juni 2000
    Alexandra

    Alexandra Cheffe

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    Hi!
    Also, auch die Männchen knabbern an zweigen, aber im Allegemeinen wirklich mit sehr viel weniger Begeisterung. Und Nistmaterial schleppen sie such nicht. Allerdings: keine regel ohne die brühmte Ausnahme (man hat ja auch schon Pferde kotzen sehen...) Ich habe einen Rosenköpfchen hahn, der steckt sich sogar wie die weibchen, das Material ins Bürzelgefieder! trotzdem, vielleicht hast Du ja wirklich 2 weibchen, ich denke, die würden sich sonst doch irgendwann mangels anderer Gelegenheit verpaaren...
    Wenn Du im August in berlin bist, mußt Du auf jeden fall mal vorbeikommen, auch wenn Du keine schwarzöpfchen Hähne holst (o je, nu schreib ich schön "Hähne", ts). Ich weiß. daß es Hähe sind, da wir (ich und mein Bekannter, bei dem sie leben und der sie gezüchtet hat) sie per Federanalyse haben analysieren lassen [​IMG].
    Wegen Deines "Rentnervogels": eine Garantie kann Dir niemand geben, daß der Vogel unter mehreren zurechtkommt und daß die Anderen ihn (oder sie) in Ruhe lassen. Allerdings geht sowas bei Schwarzköpfchen vielleicht noch eher als bei den sadistischen (sorry) Rosenköpfchen. Ich versuche es wie gesagt immer, wobei ich das große Problem habe, daß sich die Zusammensetzung meiner Volieren so oft ändert und daher ständig gekämpft wird. Mesit kommen meine Krüppel gut mit den alt eingesessenen zurecht und dann kommt ein neuling. Der stürzt sich dann zum Platz erobern natürlich nicht auf die starken Pärchen, sondern auf die rangniedrigen Tiere. Ich muß deshalb manchmal die Rentner nur wegen der hohen Fluktuation von den anderen trennen (und dann sind sie immer noch zu 2 oder 3 Parren im "Rentnerkäfig"), sonst hätte es geklappt. Manche meiner Nicht-Flieger und Epileptiker sind allersdings auch so stark, daß eine Trennung gar nicht nötig ist, sondern sie prima mit den anderen zurecht kommen, das muß man halt immer von Fall zu Fall entscheiden...
    Viele Grüße,
    Alexandra
     
  9. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo!

    Heute will ich mal wieder über meine beiden „Streithähne“ berichten (wovon ja eigentlich nur einer diesen Namen verdient). Es hat sich eigentlich nicht viel verändert, Muki ist weiterhin der Gejagte und Maxe ist stur, läßt nichts von Versöhnung, geschweige denn von Verpaarung durchblicken. Nachdem ich die Voliere völlig umgestaltet hatte, war es mal einen Moment etwas ruhiger. Beide waren zunächst etwas ängstlich mit der neuen Situation, dann neugierig und als sich das alles gelegt hatte, setzte wieder Maxe ihre Herrschaft durch. Das einzige, was dabei herauskam ist, daß Muki nun wenigstens auf dem linken Schlafbrett oft sitzen und auch schlafen darf, Maxe ist zum schlafen in ein kleines Hamsterhäuschen umgezogen. Wenn ich nicht da bin, dann ist alles ziemlich ruhig, aber sobald Maxe mich sieht oder hört ist alles wieder aus. Vielleicht sollte ich mal für `ne Weile ausziehen??
    Manchmal habe ich auch den Eindruck, daß Maxe einfach nur wütend ist, weil Muki immer flieht. Als ob sie Muki locken wollte und dabei macht sie aber durch ihr Gejage selber alles kaputt. Denn daß Muki sich nun erst recht nicht mehr an Maxe heranwagt, ist ja wohl klar und wer weiß, ob er/sie sich das jemals wieder traut. Aber vielleicht ist Muki wirklich einfach noch zu jung um auf andere „Spielchen“ einzugehen?? Ich habe oft den Eindruck und daß dies Maxe dann so wütend macht. Ob sie jemals, selbst wenn sie ein Pärchen wären und Muki alt genug wäre, aus diesem Teufelskreis wieder rauskommen würden???

    Beim Freiflug war es ähnlich. Muki, für den ja sowieso alles noch neu und ungewohnt war, wurde auch hier öfter mal gejagt, wenn auch nicht gar so viel. Und dann zu allem übel auch noch von mir, weil er/sie nicht wieder in die Voliere gehen wollte oder konnte. Es hat Stunden gedauert, zugleich mußte ich ja auch noch aufpassen, daß Maxe nicht wieder ruaskommt. Es war schon eine tüchtige Aufregung!
    Was aber am Anfang des Freifluges auffiehl war, daß Muki erst lange nicht herauskam, weil sie warscheinlich den Ausgang nicht fand. Und da schien es so, als wenn Maxe ihn/sie richtig herauslocken wollte. Sie flog immer mal wieder rein und raus, bis es Muki so schließlich auch schaffte. Tja, ich werde einfach nicht schlau aus den beiden.

    Nun werde ich heute die Nistkästen einsetzen, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, um evt. doch mal klarer zu sehen. Mal sehen, wie sie sich dann verhalten. Und dann werden wir weitersehen! Ich hoffe, daß es richtig ist – berichte Euch dann wieder.

    Bis dahin liebe Grüße –

    Gabi
     
  10. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo Alexandra!
    Wie Du sicher schon aus dem vorhergehenden Bericht gelesen hast, hat sich nicht viel geändert. Wenn der Versuch mit den Nistkästen nun auch fehlschlägt, dann werde ich es mit dem kranken Schwarzköpfchen - Weibchen versuchen. Habe lange über Deinen Vorschlag nachgedacht. Aber nach meinen Beobachtungen ist Muki ziemlich ruhig und lieb, vielleicht ist es dann wirklich nicht verkehrt, dies als letze Möglichkeit noch zu versuchen. Zumal Mixi (der Kranken) damit vielleicht auch etwas mehr Lebensqualität geboten werde kann, wenn sie wieder einen Partner hätte. Falls sie inzwischen nicht schon zu lange allein war!

    Bei Maxe habe ich inzwischen Zweifel, ob sie überhaupt verpaart werden kann. Immerhin war sie 2,5 Jahre allein, halt nur mit ihren Eltern, später nur mit der Mutter zusammen. Sie kennt solch eine liebevolle Situation doch gar nicht, meinst Du, daß das noch von allein kommen könnte? Leider machen wir Menschen oft Fehler, wie auch ich in diesem Fall, die wir zu spät bemerken und es dann vielleicht nicht mehr ändern können. Hätte ich Maxe damals gleich aus der Elternvoliere herausgenommen, dann wäre sie mit Sicherheit ganz anders geworden. Ich könnte mich.... Aber nun hilft alles Jammern nichts, muß versuchen noch das Beste daraus zu machen.

    Kannst Du mir bitte erklären, wie das mit der Federanalyse zur Geschlechtsbestimmung geht? Habe noch nie davon gehört, auf jeden Fall klingt das doch ziemlich sicher und doch nicht ganz so schwierig.

    Vor meiner Fahrt nach Berlin melde ich mich auf jeden Fall bei Dir – ich komme gern vorbei! Falls ich dann doch einen Schwarzköpfchen – Hahn brauche; meinst Du es ist besser, wenn ich mein/e Weibchen dann mitbringe, um von Vornherein zu sehen, ob es gut geht?

    Bis zum nächsten mal liebe Grüße –

    Gabi
     
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  12. #10 Alexandra, 29. Juni 2000
    Alexandra

    Alexandra Cheffe

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    Hallo Gabi!
    Ich habe noch nie einen Aga gesehen, der sich nicht verpaart hätte, selbst bei den ganz "gestörten" nicht! Es gibt aber Weibchen, die aggressiver sind als andere, und da dauert es länger, um genau zu sein so lange, bis ein Hahn kommt, der der Aggressivität Hartnäckigkeit entgegen zu setzen hat. Mäglicherweise ist Muki ja doch ein Hahn, aber zu schüchtern (wie alt ist er noch mal???)
    Zur Federanalyse: Du brauchst ein steriles Röhrchen und das Formular, das Du ausgefüllt ans Labor schickst. manchmal klappt die Analyse nicht auf Anhieb, dann muß man noch mal einschicken, aber wird dann auch nicht berechnet.
    Wegen der Hähne hier: man weiß nie, was passiert. Kann sein Du bringst Maxe mit und es passiert trotzdem erst mal nix, weil sie sich im Schwarm wohl fühlt und doch mal sehen will, ob nicht noch mehr Hähne vorbei kommen, bevor sie sich für einen entscheidet...Kann aber auch sein, sie schnappt sich gleich einen. Du kannst sie natürlich mitbringen, aber was ist, wenn sie sich nicht in der Zeit, in der Du da bist verpaart? Dann müßtest Du warten, bis ich mal wieder unterwegs bin und sie Dir zurück bringe...
    Wir sollten das jedenfalls genau überlegen, wenn es soweit ist!
    Alexandra
    P.S. Ein bekannter von mir aus Bochum hat auch die Möglichkeit zur Federanalyse und gibt auch Schwarzköpfchen ab - die sind aber erst 1/2 Jahr alt, ich weiß nicht, ob es das ist, was Maxe will
     
  13. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo Alexandra!
    Muki`s Alter weiß ich leider nicht. Ich habe von dem Zoohändler nur einen Ring so mitbekommen, auf dem aber nur eine Zahl steht. Er selbst konnte mir meine Frage nach dem Alter nicht beantworten. Auch als ich meinte, daß er ja noch sehr jung zu sein scheint (weil er noch ziemlich klein erschien), zog der Händler nur die Schultern hoch. Den Namen des Züchters wollte er mir nicht sagen. Er hatte mir diesen Einzelvogel extra besorgt. Meinst Du, daß da etwas faul sein könnte?

    Kannst Du mir die Adresse oder Nummer Deines Bekannten aus Bochum geben? Das mit der Federanalyse würde mich schon sehr interessieren. Wie lange dauert sowas, bis man ein Ergebnis bekommt?
    Ich weiß nicht, ob ½ jährige Hähne das Richtige für Maxe sind. Ab welchem Alter sind sie denn geschlechtsreif?
    Maxe ist ja schon 2,5 Jahre alt, braucht vielleicht doch eher jemanden, der sich auch durchsetzen kann. Oder?

    Gestern habe ich nun erstmal einen Nistkasten reingehängt, genau an dem Platz, wo Maxe ihrer sonst auch immer hing. Sie beäugte in nur von der Ferne, schlief auch in der Nacht nur auf ihrem Brett. Aber seit heute ist sie wie wild dran, Zweige hineinzuschaffen, gibt kaum noch Ruhe. Heute schläft sie auch darin. Ich hatte es mir fast schon so gedacht! Wie sollen die beiden aber so noch zueinander finden, wenn Maxe fast nur noch da drin hockt? Muki guckt nur, er hat bis jetzt noch nicht den Versuch unternommen, auch hineinzugehen. Sollte ich ihm denn nun trotzdem auch einen Kasten geben?

    Beim Freiflug geschah heute folgendes:
    Auf dem Schrank stand noch ein Stoffhund von meiner Tochter, den Maxe schon kennt. Sie stürzte sich gleich auf ihn, saß zuerst ober drauf, später neben ihm an ein Bein des Hundes gelehnt. Zeitweise schlief sie so fast, zwischendurch reckte sie sich zu anderen Teilen des Hundes und beknabberte diese so sanft und zärtlich, wie ich es mir leider im Umgang mit Muki nicht mehr vorstellen kann. Was soll man dazu noch sagen???

    Bis zum nächsten mal liebe Grüße –

    Gabi
     
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