Federn fressen bei Prachtfinken

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  1. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Hallo,

    wer weiß etwas darüber? Wenn Prachtfinken andere Artgenossen rupfen um die Federn zu fressen, hat das sicherlich den Grund in einer Fehlernährung. Ich habe seit ein paar Tagen Muskatfinken, von denen einer Federfresser ist.

    Meine erste Idee ist isolieren und mit allem füttern, was nur so vor Kalzium und Eiweiß strotzt. Halbreife Saaten, Keimfutter, Sepia, Insekten, Vitamine ... Propolis.

    Habe ich Chancen, dass er das wieder aufhört?

    Grüße, Al
     
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  3. Markus

    Markus Foren-Guru

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    Hi Al,

    wird die ganze Feder aufgefressen?
    Oder nur der Kiel durchgekaut?

    Gruß Markus
     
  4. Markus

    Markus Foren-Guru

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    Ups,das Posting ist ja schon einen Monat alt!
    Was hat sich denn getan?
    Mein Tipp wäre als erstes eine Mangelerscheinung gewesen!
     
  5. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Ups, da hat ja einer geantwortet! Ich hab's gar nimmer für mööchlich gehalten. :dance: :D

    Hi Markus,

    ja, die ganze Feder wird gefressen, dann nur der Kiel oder aber auch nur ausgerupft. Nährstoffmangel ist auch mein Verdacht. Nun ist aber die Frage, wenn er damit einmal angefangen hat, ob er damit auch wieder aufhört, wenn sein Mangel ausgeglichen ist, oder sind andere Vögel dann schlichtweg Futterquelle?

    Ich habe das arme Tierchen jetzt in Einzelhaft. Das Männchen kann sich aber direkt daneben auf der anderen Seite des Gitters setzen ohne gerupft zu werden. Die Kleine weint unablässig und möchte hinaus. Frischlost mag sie nicht, Eifutter vielleicht, ich habe es mit den Körnern gemischt. Sepia guckt sie nicht an, ich reibe ihr das über das Futter.

    Chance?

    Grüße, Al
     
  6. #5 Alfred Klein, 23. Oktober 2013
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Al,
    Hast Du schon mal daran gedacht dem Vogel Korvimin zu verabreichen? Damit müßte die Federfresserei ein Ende haben.
     
  7. Markus

    Markus Foren-Guru

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    Also ich vermute mal,die Unart wird bleiben,auch wenn die Defizite behoben sind.
     
  8. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Jo, Korvimin habbich. Und noch so einige andere Sachen. Gestern hab ich auch versucht, sie mal frei zu lassen. Dafür musste er mal im Bauer bleiben. Es ging eine weile gut, dann fing sie wieder an und rupfte einen Tüpfelastrild. Also wieder rein in die gute Stube. Ich habe immer die Hoffnung, dass sie das mal "vergisst". Bei den Zwergwachteln hat es funktioniert. Da hat der Hahn die Henne am Rücken gerupft. Als ihre Federn nachgewachsen sind, durften sie auch dran bleiben. Den beiden Muskaten sind inzwischen auch wieder Federn an den chronisch gerupften Stellen gewachsen, die noch ein wenig verkrüppelt sind und noch Lücken offen lassen. Wenn ich jetzt die Federn vergälle, mit Bitterstoffen oder Tabasco o.Ä. habe ich damit den Federbesitzer gestraft, den ich ja eigentlich schützen will, er kann ja dann nicht mehr seine eigenen Federn putzen ohne Pein. Stattdessen baden sie eben in Vitamin- und Propolislösung oder in Origano-Ätherische-öle-Bad. Soll auch gut gegen allerlei Moleste sein.

    Ich muss schon sagen, die Muskatpiepse sind ziemlich lieb. Abgesehen vom ihrem leidigen Rupfen sind sie geduldig, freundlich und zutraulich. Sie gehen ganz brav von selber in den Bauer und ich kann ohne großes Geflatter die Türchen schließen.
     
  9. Markus

    Markus Foren-Guru

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    Also futtert der Muskat nur Federn,die er zuvor gezupft hat?

    Die Idee ist,ihm präparierte Feder anzubieten.
    Um Himmelswillen nicht die andere Vögel einölen.
     
  10. alfriedro

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    Wenn Rupfine nur Federn auflesen würde, hätte ich ja kein Problem. Sie rupft und kaut die Federn durch oder verschluckt sie. Weil es gleich ganze Büschel von Federn sind, fällt das meiste auch zu Boden. Wenn ich sie lassen würde, hätten bald alle Vögel kahle Stellen. Am liebsten langt sie nach Federn am Unterrücken und hinteren Flanken, dann, wenn sich das vermeintliche Opfer gerade putzt und nicht Obacht gibt. Ansonsten gibt das Opfer auch Bescheid, dass es mit der Grenzunterschreitung und der Attacke nicht einverstanden ist.

    Also, sie sitzt alleine in einem Bauer und das Männchen kann direkt daneben sitzen allerdings mit Gitter dazwischen. Er darf mit den anderen fliegen und kehrt auch immer zurück zu ihr. Ich denke noch mal nach, was ich verbessern kann. Ich möchte, dass sie das Rupfen vergisst.

    0l Das arme Tierchen hat wohl schon so einiges durch und was sie jetzt hat, ist auch nicht viel besser - nur anders. Er dagegen ist wohl ziemlich froh, es fehlt ihm wohl nur die Gesellschaft mit Seinesgleichen.
     
  11. Munia maja

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    Hallo Alex,

    wie ist den die "Begrünung" in Deinem Käfig? (Ich nehme an, dass die Muskatfinken noch nicht draußen in der Freivoliere sind?)
    Dieses Durchkauen von "länglichen Strukturen" kenne ich auch von meinen Nonnen. Allerdings konnte ich das nur dann beobachten, wenn sie sich über die Kiefernnadeln oder etwas gröberes Buchholzgranulat hergemacht haben. Da glaub(t)e ich, dass sie die ätherischen Öle und Bitterstoffe evtl. benötigen. Falls Du eine Möglichkeit hast, an Kiefernzweige zu kommen, biete ihr mal welche an...

    MfG,
    Steffi
     
  12. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Wenn ich sie raus lasse, hat sie alles. Zweige, Heu, Tannennadeln, getrocknete Kräuter ... und andere Vögel. Die sind zu rupfen, das Heu zum herumtragen, die Tannennadeln abzubrechen und zu kauen, die Zweige zum entknospen ...

    Also etwas Beschäftigung bräuchte sie. Der Bauer ist allerdings ziemlich klein. Corvimin, Propolis, MedV, Keimfutter, ... Beschäftigung

    Hmmm, .... :idee:


    :k
     
  13. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Also Beschäftigung hat sie jetzt mit Zweigen. Futter: Normalfutter, Grit, Sepia, Eifutter, Keimfutter, Grünfutter, Korvimin, Badewasser mit Vitamin und Propolis oder mit MedV. Einen Mangel an Vitaminen und Mineralien kann sie jetzt nicht mehr haben, nach 4 Wochen Maximalbepumpelung. Bewegungsmangel vielleicht und auch möglicher weise Lichtmangel, weil nicht eine Lampe direkt über dem Bauer ist.

    Gestern habe ich sie mal raus gelassen. Lange habe ich beobachtet und dachte, "prima, anscheinend rupft sie jetzt nicht mehr." Es ging zum Baden, überall konnte sie klettern, gucken, knabbern ... , sie konnte sich richtig ausfliegen. Die Lücken am Rücken wachsen allmählich zu bei beiden. Doch als es dann zum gemütlichen Teil ging mit Putzen etc., da langte sie gezielt nach den sprießenden Kielen ihres Männchens, was ich besonders traurig finde, wird er doch gerade schön. Also wieder rein in die gute Stube. :traurig:

    :+keinplan
     
  14. Spirit

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    Das würde ich inzwischen auch vermuten, nachdem ja alles andere abgedeckt wurde und es Mangel nun so gar nciht mehr sein kann.
     
  15. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Wie vergesslich sind Prachtfinken? Wenn ich das Tierchen, so grausam das sein mag, eine Weile lang ganz isoliert halte, mit Vollbepumpelung versteht sich und mit Freiflug in der Stube. Ich denke darüber nach, die Rupfine ins Haus zu holen und ganz fern von allen Vögeln für mehrere Wochen oder gar Monate zu halten. Dann halt wieder einen Versuch starten und zurück ins Vogelhaus - vielleicht sogar erst im Frühjahr mit Außenvoliere, wo dann alle im Gebüsch herumklettern können.

    Andere Frage, wie würde Tiertraining z.B. mit klickern bei Prachtfinken wirken? Also ein kleiner Versuch des Rupfens mit einem "Huch!" unterbinden, wie auch immer "Huch!" geartet sein mag. Nun habe ich selber mit klickern gar keine Erfahrungen.

    Hat bestimmt noch kleiner ausprobiert gell?
     
  16. Munia maja

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    Hallo Alex,

    ich befürchte, das Abtrennen wird nicht viel bringen. Wenn überhaupt, dann nur, weil der Reiz der sprießenden Federkiele nicht mehr da ist, wenn die Vögel in der Zwischenzeit wieder voll befiedern können.
    Mit Clickern wirst Du bei Prachtfinken wenig Erfolg haben, wenn Du "Huch" mit einem Geräusch verbindest. Weil sie wenig auf Geräusche reagieren - ist wenigstens meine perönliche Erfahrung. Ich hab früher mal "Untersuchungen" mit Musik und anderen Geräuschen gemacht (bei meinen Zebrafinken). Nur Lautäußerungen von Artgenossen und piepsähnliche Töne hatten Reaktionen hervorgerufen. Bei musikalischer Beschallung war ihnen die Art der Musik völlig egal (das ging von Mozart über Pop bis hin zu Speedmetal... ;) ). Ebenso irgendwelche lauten Geräusche wie z.B. Knallen und Pfeifen von Silvesterraketen. Das "Huch" wird auch ein Problem sein - bis auf einen gezielten Wasserstrahl fällt mir da nichts ein, weil sonst die Partnervögel ebenfalls erschreckt werden (oder kennst Du ein Elektroschockhalsband in Prachtfinkengröße?). Rupfine stellt Dich wirklich vor eine große Aufgabe...

    MfG,
    Steffi
     
  17. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Hi Steffi!

    Dann haben die Winzlinge also ein "Elefantengedächtnis"? Und einmal entdeckte Nahrungsquellen werden immer genutzt, auch wenn es Kannibalismus ist?

    Nun wird es wissenschaftlich. Die Frage an die Verhaltensforschung: Wie kann man einmal erlerntes (Fehl-) Verhalten bei Prachtfinken wieder auslöschen?

    Und noch eine Warnung an alle: Seid lieb und fürsorglich zu Euren Schützlingen, denn Vernachlässigung und fehlerhafte Haltung erzeugt schwer reparierbare Probleme, wenn nicht der Tod denen zuvor kommt. Es war nicht leicht, mehrere Muskatfinken in der reinen Unterart Nominatform zu finden. Es gibt derer wohl nicht viele. Ich wollte einen Zuchtstock mit ihnen aufbauen und ganz besonders ihr NATÜRLICHES Verhalten studieren. Umso schlimmer ist es, wenn man sich mit Problemfällen herumschlagen muss!

    Viele Grüße und Dank für Eure anteilnehmenden Beiträge, auch für die, welche noch kommen mögen.

    Grüße, Al
     
  18. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Also jetzt mache ich folgendes Experiment:

    Rupfine kommt mit ihrem Bauer in die gute Stube. Der Bauer ist geteilt und im Nebenabteil sitzt ihr Kumpel, Rupfi. Im Haus ist es sehr hell - die Sonne scheint auch herein weil Wintergarten, warm aber mit Nachtabsenkung bis auf 17°C. Als Futter wird alles gereicht, was so Prachtfinken irgendwie essbar finden. Zugegen in einer Zimmervoliere sind Artgenossen (nicht rupfend) und andere Prachtfinken. Rupfine darf, so weit möglich, täglich fliegen, Rupfi auch, aber getrennt. Sie darf keinen Direktkontakt pflegen.

    :+klugsche These: Jede Rupfung eines anderen Vogels verstärkt das Verhalten bzw. bestätigt eine Befriedigung. Diese soll "vergessen" werden.
    Ein früherer Mangel an Nährstoffen hat sehr wahrscheinlich zu diesem Verhalten geführt. Er muss weitgehend ausgeglichen werden. Möglicher weise haben auch Langeweile und Frust dazu beigetragen eine Ersatzbefriedigung zu suchen.

    Besondere Hygiene und viel Bewegung durch Freiflug sollen einerseits Keimstress herabsetzen und andererseits den Stoffumsatz erhöhen, der Vogelkörper soll gut durchlüftet und trainiert werden. Durch das Herumdüsen bei viel Platz und das Herumturnen in den Zimmerpflanzen, durch den indirekten Besuch bei den anderen Vögeln erhoffe ich mir eine psychische Gesundung des Vogels, der anscheinend schon viel Mangel und Frust erlitten hat. Nur den Direktkontakt muss ich ihm wohl verwehren. Die Isolierung soll zunächst für vier Wochen gelten, dann bekommen beide Rupfis gemeinsam Freiflug, bleiben aber im Bauer getrennt. Die Beobachtungen werden Zeigen, ob die Trennung wirkt. Nach einem zweiten Monat, sofern beim Freiflug keine Federn gerupft werden, soll die Trennung aufgehoben werden. Wenn es nix hilft? ....
    Im Frühjahr wird dann trotzdem zur Zucht angesetzt, dann muss Rupfi wohl Federn lassen und die Küken auch. Danach wird Rupfine meistbietend an Kuriositätensammler versteigert. :+schimpf oder so :idee:

    Mir wäre es recht, wenn die beiden mausern würden, denn damit wird ein neuer Impuls für Hormone und Stoffumsatz gesetzt und die ganzen schadhaften Federn würden ersetzt. Die Hoffnung besteht auch in der Schließung der letzten Gefiederlücken. Rupfine kann nur schlecht fliegen.

    Wie kann ich eine Mauser initialisieren?
     
  19. Markus

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    Hi Alex,

    probier mal schön weiter,vielleicht klappts ja.

    Falls nicht,überdenke nochmal was ich dir im ILSD geschrieben habe.
    Natürlich nicht in deiner Interpretation.
    Also ich habe damit in 40 Jahren Vogelhaltung schon einige Erfolge erzielt.

    Gruß Markus
     
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  21. Munia maja

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    Hallo Alex,

    viele Vögel mausern schon alleine durch das Umsetzen und die neue Umgebung. Ansonsten würde ich den Vögeln mal vier bis sechs Wochen lang nur "Wasser und Brot" anbieten, die Beleuchtung des Käfigs auf ein Mindestmaß herunterfahren (8 Stunden) und dann innerhalb einer Woche die Haltungsbedingungen wieder "hochfahren": 12 Stunden Beleuchtung, abwechslungsreiche und vitaminreiche Nahrung, auch vermehrt tierische Futterquellen, evtl. Ergänzungsfuttermittel mit allen essentiellen Aminosäuren etc. Das sollte eine Mauser anregen und dann natürlich den Bruttrieb...

    MfG,
    Steffi
     
  22. alfriedro

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    Aha,

    sozusagen totale Sparflamme. Da beißt sich leider wieder einmal die Katze in den Schwanz. Das arme Vögelchen hatte wohl über lange Zeit extremen Mangel und hat damit ein Problem versucht zu kompensieren, indem es seine Mitbewohner rupft um die Federn und Kiele zu fressen. Jetzt habe ich ihm Maximalbepumpelung versprochen, damit es keinen Mangel mehr leidet.:idee:

    Okay, das Tierchen hat jetzt Ortswechsel und Kurztag (Naturlicht), und wenn die Sonne scheint, wird's schön warm. Mal sehen, ob es damit schon klappt. Vielleicht muss ich noch bis Februar warten. Dann fangen meine anderen Piepmätze an zu mausern.

    Wie gesagt, es sitzt jetzt mit Rupfi im Bauer in der Stube (Wintergarten). Ich habe um den Bauer herum frische Bambus-, Weiden und andere Zweige sowie Kräuter (Santolina) herumgesteckt und ins Gitter geflochten. Damit haben sie etwas zum Zuppeln und knabbern. Sie sitzen ein wenig eingekuschelt im Grünen. Man spürt sofort, wie es ihnen damit schon besser geht. Sie sind viel ruhiger geworden. Das werte ich mal als ersten Erfolg. :dance:

    Grüße, Alex
     
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Federn fressen bei Prachtfinken

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