Graupapagei rupft sich Federn aus

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  1. #1 Unregistered, 17. Februar 2002
    Unregistered

    Unregistered Guest

    Mein Graupapagei rupft sich seit ca. 3 Tagen die Rumpffedern
    aus. Am Bauch und unter den Flügeln ist er schon fast
    nackig.
    An seinen Lebensbedingungen hat sich rein äußerlich nichts
    geändert. Es gab weder Futterumstellung noch Stress in
    irgendeiner Art.
    Kann mir jemand sagen, was das sein kann und vor allem,
    was ich daran machen kann??

    vielen Dank für die Hilfe

    Irmi
     
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  3. RainerS

    RainerS Foren-Guru

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    Hallo Irmi,
    das kann viel sein. Es kann körperliche (Parasiten, Milben) oder falsche Ernährung (zu wenig Vitamine und Mineralien) sowie auch seelischen Ursachen haben. Am häufigsten kann man es bei alleine gehaltenen Papageien und Sittichen beobachten. Sie MÜSSEN immer mindestens zu zweit gehalten werden. Werden sie alleine gehalten, fangen sie sehr oft das Rupfen an.

    Du solltest von TA mal abklären lassen, ob irgendwelche Krankheiten (durch Kot und Blutprobe) oder Parasiten vorliegen.

    Unabhängig davon solltest du ihm aber einen Partner besorgen, das alleine kann das Rupfen (wenn keine Krankheit vorliegt) schon stoppen, besonders wenn er erst damit angefangen hat. Rupft er mal länger, ist es ihm meißtens nie mehr vollständig abzugewöhnen!

    Also, mein Rat: SCHNELL einen Partner!
     
  4. Utena

    Utena Guest

    Hallo Irmi!
    Gründe warum Graupapageien zu rupfen beginnen können sehr vielfältig sein.
    Viele fangen aus Langeweile und Frustation zu rupfen an wenn sie keinen Artgleichen Partner haben.
    Besonders häufig geschiht das in der Geschlechtsreife.
    Es ist egal wie viel Zeit du für deinen Grauen hast,wenn er ein Einzelvogel ist,dan ist er trotzdem Einsam!
    Zu kleine Käfige und Beschäftigungsmöglichkeiten können ein weiterer Grund sein.
    Zimmervolieren sind für Graue notwendig und sie müssen zusätzlich täglich Freiflug haben.
    Viel Beschäftigung ist wichtig,frische Zweige zum zernagen,Spielzeug aus bunten Holz usw.,so das diese interligenten Tiere gefordert werden.
    Ein Grund des Rupfens können auch falsche oder einseitige Ernährung sein.
    Hier entstehen oft Vitamin und Mineralstoffmängel die sich durch rupfen äüßern können.
    Viele Papageien leiden an Kalziummangel den sie brauchen um eine gesunde Federentwicklung zu haben.
    Auch Krankheiten können rupfen verursachen.
    Leber und Nierenschäden verursachen Hautjuckreize die rupfen begünstigt.
    Man sollte auf alle Fälle einen Check bei einem guten TA machen lassen ,eventuell Blutabnahme zu Kontrolle der Nieren und Leberwerte.
    Mangelnde Luftfeuchtigkeit und wenig Bademöglichkeiten können ebenfalls rupfen hervorrufen.
    Durch die trockene Luft trocknet die Haut aus ,sie bekommt feine Haarrieße die zu jucken beginnen und der Papagei zu rupfen beginnt.
    Eine weitere Möglichkeit können bei Einzel gehaltenen Handaufzuchten mangel erlernte Gefiederpflege sein die zu rupfen führen kann.
    Du siehst es gibt so viele Möglichkeiten was das Rupfen anbelangt.
    Hältst du deinen Grauen alleine?
    Achtest du auf gesunde abwechslungsreiche Ernährung?
    Bekommt dein Grauer genügend Freiflug und hat er eine entsprechend große Voliere in der er sich ausreichend beschäftigen kann?
    Ich habe bei mir schon einige Rupfer aufgenommen und auch wieder hinbekommen,aber das bedeutet viel Geduld und Einfühlungsvermögen.
    Man muß auf alle Fälle die Haltungsbedingungen überprüfen was man verbessern kan,den wenn er einmal Rupft ist das ein sicheres Zeichen das ihm etwas fehlt.
    papgeien lieben Gesselschaft untereinander und Farben,eine zu Farblose Umgebung kann auch zu depressionen führen.
    Wenn dein Grauer ein Einzeltier ist würde ich mir schnell überlegen ihm nicht einem Partner zu besorgen,den Einzelhaltung auf dauer ist in der heutigen Zeit nicht vertretbar.
    Viele Grüße Sandra
     
  5. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Wie alt ist er denn, kann es sein , dass er geschlechtsreif wird und ihm der Partner fehlt? DAs ist oft ein Auslöser.
     
  6. geiergitti

    geiergitti Guest

    Hallo Irmi,

    Rainer und Sandra haben das so gut beschrieben, dass ich dem nichts mehr hinzufügen kann. Obwohl ehrlich gesagt, ich habe auch mehrere Graue Rupfer. Einer fängt z. B. immer Ende August/Anfang September damit an, kein TA konnte mir da weiterhelfen. Er hat das zum ersten Mal mit 2 Jahren gemacht. Im Frühjahr hört damit, zumindest hat er bis jetzt damit aufgehört. Jedesmal denke ich, jetzt hat er`s gepackt, bis zum Frühherbst. Eine andere habe ich komplett nackt übernommen. Sie ist jetzt 1/2 Jahr hier, aber sie hat damit auch noch nicht aufgehört. Die Ursachen können so vielfältig sein, leider...................

    Ende vorigen Jahres, wurden auf unserer Straße Kanalbauarbeiten vorgenommen. Dabei wurden die komplette Straße und Bürgersteige aufgestemmt. Das war vielleicht ein Lärm. Die ganze Straße hat vibriert. Dabei haben dann 2 weitere Graue angefangen zu rupfen. Obwohl die Räume nach hinten liegen, fühlten sie sie dadurch gestört.

    Graue sind nun mal sehr sensibel. Ich habe 9 Graue, aber richtig verpaart ist davon keiner. Die meisten wollen eigentlich nur zu mir und von ihren Partnern nichts wissen :-(.
     
  7. irmi

    irmi Guest

    Danke

    Ich danke euch allen ganz herzlich für die ausführlichen Antworten.
    Der Moritz, so heisst mein Problemkind, ist seit über 25 Jahren im
    Familienbesitz, d.h. bei meinen Eltern. Das waren noch die Zeiten,
    wo die Leute sich genau einen Papagei anschafften oder einen
    Wellensittich.
    Federnrupfen war noch nie ein Thema, er äußerte seinen Unmut immer
    durch entsprechenden Lärm, klappern mit allen Käfigteilen und ausdauerndes
    Bellen. Das kann er besser als mein Hund.
    Nach einer Urlaubspflege wurde er mir "großzügigerweise" überlassen, da er
    sich hier viel ausgeglichener zeigte. Meine Eltern waren stellenweise ziemlich genervt von ihm.
    Ein Rückgabeversuch scheiterte an meinem weichen Herzen, denn er war
    zurück bei meinen Eltern sehr still und mutzelig und einfach ein Häufchen
    Elend. Nach einem Tag habe ich ihn wiedergeholt, denn ich konnte das nicht mit ansehen.
    (das ist keine großer aufwand, denn wir wohnen nebeneinander und müssen ihn nur durch den Garten fahren) und sogleich fing er wieder an zu singen. Und das tut er wie
    ich, also nicht besonders schön, dafür aber von Herzen und laut.

    Seit einem halben Jahr wohnt er also jetzt bei mir und meinem Hund und hat sich meinem Gefühl nach auch prima eingelebt. Und es spart mir einige
    Kommandos, da er hier prima die HUndeerziehung übernommen hat.
    Er ist sehr beredt und "besungen" und kennt die Situationen und entsprechenden Reaktionen genau.

    Ich werde erst mal eure Ratschäge befolgen und den Tierarzt konsultieren.
    Vielleicht ist es ja tatsächlich ein Mineralmangel oder Parasitenbefall.

    Über einen Kameraden für ihn habe ich auch schon nachgedacht, aber ich
    bin mir nicht sicher, ob nach so langer Einsamkeit überhaupt eine Chance
    besteht, daß sich da zwei finden und sich auch noch mögen.
    Dazu kommt auch die finanzielle Seite............

    So, nochmals vielen Dank für die Infos und die tollen Tipps, die ich sonst noch hier in diesem forum gefunden habe.

    Irmi und Moritz:o:~
     
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  9. lanzelot

    lanzelot Foren-Guru

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    ...gibts da eine App für?
    moinsen irmi..nun oki ich habe keinen sensiblen grauen ..und auch keine korekte verpaarung aber um deine frage zu benatworten ob das klappt nach so langer zeit hier ein beispeil ..ich habe eine blaustirn amazone * lora* und einen mohrenkopf papagei * max* beide kamen im letzten dezember zu mir und wurden alleine gehalten *lora* und mit einem kakadu der aber nicht im gleichen käfig war * max . beide waren menschen geprägt aber nur auf EINEN menschen ...und über 30 jahre alt und alleine *

    lora griff seine besitzerin nach dem er zur pflege bei mir war an da er hier andere vögel kennen lernte und sich bewust wurde das er ein vogel ist ..lora bekam ich einen tag bevor max hier einzog am nächsten tag zogen max und der kakadu hier ein der kakadu wurde weiter vermittelt und wird jetzt auch verpaart ..


    eigentlich wollte ich lora und max auch artgleich verpaaren aber die beiden haben das naders geregelt nach ca. 1. woche haben die beiden wie wild geschmust * der kakadu wurde von max angegriffen * und den fingen sie an sich zu füttern + ich war edcht erstaunt* die beiden sind jetzt ein festes paar ... nach über 30 jahren alleine leben ...deshalb denkeich das du auch einens ensiblen grauen * aber bitte nur mit einem 2. grauen * verpaaren kannst allerding kan das laaange dauern ..am besten währees wenn du ihn in eine voliere gibst wo er sich selber einen paartner suchen kann den hast du die* fast 100 %* GEWÄHR DAS ER DEN NEUEN AKZEPTIERT ..

    liebe grüsse lanzelot
     

    Anhänge:

  10. Utena

    Utena Guest

    Hallo Irmi!
    Ob sich dein Grauer nach so einer langen Zeit verpaaren läßt hängt wohl von dem Tier selbst ab.
    Grundsätzlich glaube ich das sich jeder Vogel im jeden Alter verpaaren läßt,allerdings kann das lange daueren oder man muß verschiedene Partner ausprobieren.
    Das ist nicht leicht und vor allem was mit dem neuen wenn sie sich nach längerer Zeit nicht verstehen?
    Natürlich ist es um einiges leichter Jungtiere zu verpaaren ,ältere Tiere brauchen da schon länger auser es ist liebe auf den ersten Blick.
    Ich habe auch eine Graupapageiendame die nach 16 Jahren Einzelhaltung,gextrem vixiert auf Menschen sich aber nun nach einem Jahr ein Männchen auserwählt hat.
    Die beiden sind richtige Knutschmonster im Moment .
    Sie hatte 4 Partner zur Auswahl.
    Das du deinen Grauen vom TA untersuchen lassen willst find ich gut,vielleicht findet der ja eine Ursache.
    Wenn nicht könntest du es mit einem Kalziumpräperat oder Kieselerde probieren das hilft bei Mängelzuständen.
    Auch tägliches absprühen lindert Juckreiz auf der Haut.
    Viele Grüße Sandra
     
Thema: Graupapagei rupft sich Federn aus
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