Grund zur Aufstallung

Diskutiere Grund zur Aufstallung im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; http://www.ernaehrungswirtschaft.de/download/Newsletter/NL14.pdf Dr. Gerdes , Seite 8: ...wobei personalextensive Tötungsverfahren zu...

  1. #1 corinna2508, 12. Februar 2006
    corinna2508

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    Dr. Gerdes , Seite 8:

    ...wobei personalextensive

    Tötungsverfahren zu bevorzugen seien

    (CO2 Stallbegasung mittels Inertisierungstechnik).

    Weiterhin kämen auch

    personalintensivere Tötungsverfahren

    wie CO2 Tötung mittels Container und

    Tötung durch elektrische Durchströmung

    im Wasserbad in Betracht. Letzteres Verfahren

    sollte nur zum Einsatz kommen,

    wenn die vorgenannten Methoden in der

    vorgegebenen Zeit nicht ausreichen.


    Wer dieses Dokument einmal aufmerksam durchließt, braucht sich nicht mehr zu fragen, in wessem Interesse alle diese Gesetze gemacht sind. Wir Tierhalter sind für den weiteren wachsenden Profit der Geflügelwirtschaft verantwortlich.
     
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  3. #2 corinna2508, 6. April 2006
    corinna2508

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    Tot durch Stallbegasung

    VOGELGRIPPE / Gefährliches Virus erstmals in einem deutschen Nutztierbestand nachgewiesen
    Tausendfacher Tod durch Stallbegasung
    Betrieb in Sachsen geschlossen - 16 000 Puten, Hühner und Gänse durch Massenkeulung betroffen


    Entsetzen in einem großen Mast- und Zuchtbetrieb für Puten und Gänse im sächsischen Wermsdorf. Dort gibt es den ersten Fall von Vogelgrippe in einem deutschen Nutztierbestand. 16 000 Vögel wurden seit gestern vorsorglich vergast oder elektrisch getötet.
    Lorenz Eskildsen steht vor einem Scherbenhaufen. Als junger Mann war der holsteinische Bauernsohn Anfang der 90er Jahre nach Sachsen gekommen, um einen einst maroden genossenschaftlichen Gänsezuchtbetrieb in Wermsdorf, 50 Kilometer östlich von Leipzig, zu übernehmen. Der wuchs seither kräftig, umfasst heute rund 50 Hektar. 250 000 Küken schlüpfen hier im Jahr. Eskildsens Unternehmen produziert rund drei Fünftel Prozent aller in Deutschland ausgebrüteten Gänseküken. Hinzu kam mittlerweile die Produktion von Bio-Puten in Freilaufhaltung in Reichenau und Wermsdorf. Allein in Wermsdorf standen zuletzt 8000 Puten, 4350 Gänse und 3350 Hühner. Diese Dimension waren auch der Grund, weshalb die Firma eine Ausnahmereglung von der auch für Sachsen geltenden Einstallungspflicht für Nutzgeflügel erhielt. Im Gegenzug ließ sich alle zwei Wochen der Amtstierarzt sehen, um die Bestände virologisch und serologisch zu untersuchen. "Das letzte Mal erst vor zwei Wochen. Und da war nichts Ungewöhnliches aufgefallen", versicherte gestern Ingolf Herold, der Kreistierarzt des Muldentalkreises. Und so schlug es bei Lorenz Eskildsen wie eine Bombe ein, als am Dienstagvormittag in einem Putenstall mit 1400 Vögeln jedes zehnte Tier tot dalag. Proben bestätigten bereits zwei Stunden später die schlimmsten Befürchtungen: Es lag ein positiver Virusbefund der Vogelgrippe vor. Gestern folgte die Bestätigung durch das Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Institues für Tierseuchenforschung auf der Ostseeinsel Riems, dass es sich um den gefährlichen Typ handelt. Damit war endgültig klar: Deutschland hat seinen ersten Fall von Vogelgrippe in einem Nutztierbestand. Bereits am Dienstag wurde der Personen- und Fahrzeugverkehr zum Betrieb gesperrt, am Abend postierte sich Polizei vor dem Tor. Feuerwehren der Region, die man schnell zusammengezogen hatte, installierten an verschiedenen Stellen Desinfektionsdurchfahrwannen für Fahrzeuge und Seuchenmatten für Personen. Massaker wie aus BSE-Zeiten Was nun gestern folgte, kennt die Öffentlichkeit bereits aus Zeiten der BSE-Krise. Wie damals ganze Rinderherden gekeult wurden, musste der komplette Vogelbesatz in Wermsdorf sterben - insgesamt knapp 16 000 Tiere. Bereits gegen 16.30 Uhr begann das Massaker. Man trieb die Vögel in die Ställe, dichtete diese ab und ließ Kohlenmonoxid einströmen. "Tot durch Stallbegasung", nennt dies Ingolf Herold. Über Nacht sollten so bereits alle 8000 Puten und 3350 Hühner getötet sein. Um die Aktion forcieren zu können, traf noch am Abend aus Thüringen eine Elektrotötungsanlage ein. Damit begann parallel die Keulung der 4350 Gänse. Wie es mit Lorenz Eskildsen weitergeht, wird man sehen müssen. Zumindest die Tierverluste bekomme er voll ersetzt. Je zur Hälfte kommen dafür die Tierseuchenkasse und das Land Sachsen auf.
    HARALD LACHMANNN
    http://hz-online.de
     
Thema: Grund zur Aufstallung
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