Halsbandsittich ausrotten?

Diskutiere Halsbandsittich ausrotten? im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Es ist nicht zu fassen! War eine Woche in Urlaub, das Thema ist nicht kaputt zu kriegen. Wenn dieses Thema der Gutmenschen und sonstigen...

  1. AuWiHe

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    Es ist nicht zu fassen! War eine Woche in Urlaub, das Thema ist nicht kaputt zu kriegen. Wenn dieses Thema der Gutmenschen und sonstigen Ahnungslosen in einer früheren Zeitungsredaktion nur mit Leserbriefen zu beantworten wäre, dann müssten die noch Leute einstellen oder es würde gar keiner zehn und mehrmalig auf eine Sache schreiben. Das würde nämlich Geld kosten! und soweit ginge die Liebe zum Tier ja nun nicht oder?

    PS: Wenn hier der ein- oder andere fordert, dass man einen Tunnel für Wildtiere bauen sollte, der möge bitte auch bedenken, das jeder Bau des trauten Heimes auch ein Eingreifen in die Natur bedeutet. Spinnen, Käfer und Eidechsen zählen ja nicht - die sind nur IIIHHH
     
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  3. lady-li

    lady-li Banned

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    Hier ist jetzt die offizielle Stellungnahme des BfN vom 10.1.2012 zum Halsbandsittich nachzulesen.
    Ist eine PDF-Datei - man muß es also runterladen, um es zu lesen.

    Aus der Stellungnahme geht hervor, daß der HBS von manchen EU-Staaten bereits als invasiv auf die schwarze Liste gesetzt wurde.
    In Deutschland ist er zur Zeit auf der grauen Liste (potentiell invasiv).
    Nun soll geprüft werden, ob man den HBS auch hier auf die schwarze Liste setzt.
    Als mögliche Maßnahme wird die Vergrämung diskutiert.
    Abschuß, Vergiftung oder Eientnahme werden nicht erwogen.
     
  4. Andra

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    UFF.... Danke Dir Liane!
    Ich würde so gerne einige oder doch alle :zwinker: Politiker mindestens auf die Vergrämungsliste setzen lassen......
    Warten wir also mal ab, was den Herrschaften so alles noch einfällt. Jetzt werden sicher erst mal alle Platanen plattgemacht:idee:
     
  5. FoeniX

    FoeniX Foren-Guru

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    :zustimm::zustimm:

    Wobei mir der Sinn einer Vergrämung nicht ganz einleuchtet.
    Bei Krähen verstehe ich es, wenn sie damit aus einer Wohngegend vertrieben werden sollen.
    Aber wem nützt es, wenn die Halsbandsittiche sich wo anders niederlassen?
    Ich glaube, ich stehe gerade auf dem Schlauch.:+keinplan
     
  6. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Nun, die sind recht anspruchsvoll, was die Bruthöhlen angeht. Verjagd man sie aus den Parks dürfte das stark auf den Bruterfolg gehen.
     
  7. lady-li

    lady-li Banned

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    Hazel, lies einfach den Link durch, den ich eingesetzt habe. :zwinker:
    Da steht drin in welchen Fällen die Vergrämung erwogen werden könnte.
     
  8. #227 Merops Apiaster, 18. Januar 2012
    Merops Apiaster

    Merops Apiaster Foren-Guru

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    Also, ich lese mich jetzt nicht in 23 Seiten ein, ich fange beim Grundthema an...

    Der Halsbandsittich verursacht in Deutschland bisher keine nachgewiesenen Schäden in Großformat, und da er schon seit ca. 40 Jahren vereinzelt und seit den 90ern gehäuft brütet, werden wir ihn als Neozoe hinnehmen müssen.
    Dass er gezielt bejagt wird werden wir wohl nicht verhindern können, aber eine Ausrottung wird es denke ich nicht geben.

    Da sind andere Tierarten wohl viel wichtiger zu bekämpfen (wie war das noch mit der Wollhandkrabbe im Elbgebiet oder diesen nordamerikanischen Flusskrebsen, die unsere Edelkrebse ausrotten???).


    VG, Merops
     
  9. #228 vögelchen3011, 19. Januar 2012
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest




    Aber, wenn sie dezimiert werden, wie die Krähen oder andere Rabenvögel? Was richten denn die Krähen und Rabenvögel in Wohngebieten an? Ein lautes Geschrei wenn sie sich abends sammeln....ziehen dann zu ihren Schlafplätzen ab? Weiß nicht, lass mich gerne aufklären, welche Schäden sie anrichten? Auch bei den Sittichen?

    Wenn man sich so die Natur anschaut.............wir hatten hier viele Spatzen, wo sind die, auch andere Vögel...............das Winterfutter bleibt fast unberührt oder liegts am milden Winter?
     
  10. #229 IvanTheTerrible, 19. Januar 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Spatzen...ein schönes Thema. Hausgemacht.....mangelnde Nistplätze, bedenkenloser Einsatz von Insektiziden auch in den Gärten, Verödung der Landstriche durch Monokulturen und dadurch weniger Insekten zur Jungenaufzucht.
    Wenn früher ein Paar 5JV in einer Brut zum Ausfliegen brachte, so sind es nun nur noch 3-4...meine Beobachtungen von über 20 Jahren. Der Halsbandsittich wird unter diesen Aspekten den Sperling überleben.
    Ivan
     
  11. FoeniX

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    Bravo!
    Endlich mal die wahren Probleme auf den Punkt gebracht.
    Wenn nur jeder Gartenbesitzer wenigstens einen Teil seines Gartens "verwildern" ließe, wäre schon viel erreicht.
    Von der Vermaisung unserer Landschaft für Biogas will ich gar nicht erst reden.
    Nicht umsonst ist die Artenvielfalt in Großstädten mittlerweise größer als auf dem Land.
     
  12. #231 Erich Willems, 19. Januar 2012
    Erich Willems

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    Hallo,

    "...einen Teil seines Gartens "verwildern" ließe... Vermaisung unserer Landschaft für Biogas"
    Warum? Verstehe ich nicht.
    Wir wünschen uns doch alle schöne ruhige! Naturerlebnisse und was ist ruhiger als eine "tot"-gedüngte und gespritzte Maisfeldlandschaft?
    Endlich kann man den Wochenendspaziergang so richtig in natürlicher Stille zwischen den Feldern genießen.

    Und was will ich mit ungenehmigtem Wuchs/Leben im Garten?
    Statt mich in meinem ruhigen Garten am Wochenende entspannen zu können gäb's womöglich nerviges Gezirpe, Insekten würden mich belästigen usw.
    Wo kämen wir denn hin, wenn alles unordentlich/ungenehmigt würde.

    "Nicht umsonst ist die Artenvielfalt in Großstädten mittlerweise größer als auf dem Land. "
    Natur ist sowas wie sich frei entfaltendes Leben.
    So gesehen - d.h. die Lebewesen selbst befragt - dürften wir bei uns Natur nur nennen: die Großstädte und einige wenige sehr gute Naturschutzgebiete.
    Die Landschaft haben die Lebewesen der Natur längst Richtung Städte verlassen.

    Sehr viele Rote-Listen-Arten haben in den Großstädten ihre Zuflucht, ihre Rettungsinseln gefunden, nicht in der aktiv geschützen Landschaft.
    Und das trotz der dort am dichtesten vorkommenden "bösen" Fremdlings-"Invasoren", wie z.B. dem fraglichen Halsbandsittich.
    Welche Art von Lebewesen für die zu schützende Artenvielfalt hinderlich ist, wird von den Rote-Liste-Arten wohl anders bewertet als von den Naturschutzbehörden.

    Rabenvögel tun auch keinem wirklich was zu leide. Aber die Wintergäste kommen halt als ungenehmigt großer Schwarm, ist doch klar, dass die dann mit allen Mitteln zurechtgewiesen werden müssen: Geschütze "Natur" ist
    1. Seltene "Natur" oder
    2. genehmigte "Natur".

    Haussperling: Reiner menschengebundener Kulturfolger bei uns
    Gibt's viele: Ärgerliches, lästiges Ungeziefer, Schädling
    Gibt's wenige: Schützenswertes heimisches Naturgut.
     
  13. #232 IvanTheTerrible, 19. Januar 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Da der Haussperling ja unter die Insektenfresser fällt (Brutzeit)......
    Ivan
     
  14. #233 Merops Apiaster, 21. Januar 2012
    Merops Apiaster

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    Tja, Vögelchen, danebengegriffen...aber ganz gewaltig ;)

    Elstern, Rabenkrähen, Eichelhäher (ach, der ist aber schön...) und Dohlen sind zwar Nesträuber, aber sie ernähren sich alles andere als ausschließlich davon;) (Sagt Dir das Wort Opportunisten etwas?)
    Setz mal bei den Hauskatzen an, ad liegst Du dann richtig ;) (Aber die sind ja sooooo süüüüß und fressen nur Mäuse und Ratten...)

    Dass solche Arten wie Bachstelze, Hausrotschwanz (ganz zu schweigen von Gartenrotschwanz und Trauerschnäpper, aber PSSSST), Haussperlinge (und wo bleibt der Feldsperling?) und diverse andere Arten (ich sach nur Rauch- und Mehlschwalbe sowie Mauersegler) aus unserem Umfeld verschwinden, liegt natürlich an den Rabenvögeln...wer soll denn bitte sonst Schuld sein?

    Versuche es doch einmal mit folgender Logik...

    Die Häuser müssen renoviert und neu angestrichen werden, richtig?
    Alte Gebäude werden abgerissen, neue werden hochgezogen, richtig?
    Man mag ja keine Wildwiesen im Garten, alles muss sauber und sortiert sein, richtig?...klar, was sollen denn die Nachbarn vom Unkraut und den ganzen Viechern im Garten nur halten?
    Obstwiesen werden zerstört, es kommt der Gute Rasen...wer braucht schon Bäume in den Vorstädten und Dörfern?
    Insekten? IIIIIIIIIIHHHHH...Insektizide und Pestizide müssen her, Unkraut und Insekten will doch keiner;)

    Also...wenn die Vögel keine Nahrungsgrundlage, keine Brutmöglichkeiten und nur Gift vorfinden, wieso sollten sie dann noch bei uns in der Stadt brüten?

    Aber es gibt ja auch die RICHTIGEN Stadtvögel wie Amsel, Kohl- und Blaumeise...achja, Singdrossel hätte ich beinahe vergessen...sollte so ziemlich alles sein, oder?

    Wusstest Du eigentlich, dass die Dohle (achja, is ja ein Rabenvogel...) in vielen Städten und Kreisen zu den stark bedrohten Vögeln gehört, weil sie keine Nahrung und keine Brutmöglichkeiten mehr findet?
    Aber is ja egal, kann man abballern, diese Vögel braucht niemand...


    In diesem Sinne...Merops
     
  15. Joerg

    Joerg Guest

    Genau! Du hast ausserdem vergessen, dass die riesigen Krähenschwärme, die alljährlich aus dem Osten (!) einfallen, die Nester von Vögeln (Lerchen, Ammern, Wachteln, Rebhuhn....) in unserer schönen deutschen Feldflur ausräumen.

    Blöd nur, dass wir alle keine Ahnung von der Natur um uns herum haben. Überlassen wir den Naturschutz und die Landschaftspflege doch endlich denen, die ausreichend Bücher gewälzt haben, die die Nautr nicht beobachten, sie aber vom Hörensagen kennen, die Ministerien und beliebten Tier- und Umweltschutzverbänden (Greenpeace, PETA, Vier Pfoten, Tierschutzbund) angehören, aber nicht mal (wie Eric schon an anderer Stelle bemerkte) einen Grünspecht von einem Papagei unterscheiden können...

    Jörg
     
  16. #235 Erich Willems, 21. Januar 2012
    Erich Willems

    Erich Willems Mitglied

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    Hallo,
    Ja,
    und soweit ich weiß gilt das für alle Singvögel, von der Nachtigall bis zur Rabenkrähe:
    Zur Brutzeit Insektenfresser.
    Zu wenig Insekten, schlechter Bruterfolg.

    und die schöne deutsche Feldflur liefert genau das:
    Wenig Insekten, weil ausgeräumt flurbereinigt strukturarm und totgedüngt und totgespritzt.

    Die gescholtenen Gärten schneiden da deutlich besser ab und die Großstädte noch besser.
    Soweit ich weiß leben 2/3 aller in Deutschland lebenden altetablierten Vogelarten stabil in Großstädten.


    Dort stecken die Ursachen des Artenrückganges,
    in der Strukturverarmung, Nährstoffüberfluss (Überdüngung) und Giftspritze in den weiten Landflächen.
    Gärten mit Häusern sind fast die einzigen Orte, die diesem Trend entgegen wirken.
    Sie sind nicht die Ursache für großflächigen Artenrückgang sondern inzwischen Rettungsinseln für viele Arten.
     
  17. eric

    eric Guest

    Moment mal, was deklariert ihr hier als Stadt?

    Wenn man wie bei Berlin, zig Kilometer Umfeld auch dazurechnet, ist es klar so, dass da eine grosse Artenfülle herrschen kann.

    Bei Stadt, im Sinne von überbauter Landschaft, sieht es ganz anders aus.

    2/3 aller etablierter Arten in Städten? Da muss man den Perimeter oder den Begriff Stadt, schon recht weit ausdehnen.
     
  18. #237 Erich Willems, 21. Januar 2012
    Erich Willems

    Erich Willems Mitglied

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    Hallo Eric,

    Hmm..,
    was deklarierst du denn genau als Stadt, bzw. was meinst du genau mit "überbauter Landschaft"?

    "ist es klar so, dass da eine grosse Artenfülle herrschen kann.":
    - übrigens, es kann nicht nur, es herrscht faktisch" -
    Du beziehst dich damit wohl auf den Zusammenhang, dass je größer die Flache je höher die zu erwartende Artenzahl ist.
    Klar, das ist natürlich klar.
    Und klar ist auch, dass das auch für die "freie Landschaft" gilt.

    Deswegen beziehen sich Vergleiche über die Artenzahl ja auch auf entsprechend gleich große Flächen.
    Wenn also "es klar so, dass da (zig Kilometer Umfeld auch dazurechnet) eine grosse Artenfülle herrschen kann",
    dann ist selbiges auch klar für das freie Land, oder?

    Nun liegt die Artenzahl altetablierter Lebewesen (gilt nämlich sowohl für die Pflanzen-, Insekten, wie Vogelarten) faktisch
    in den Großstädten klar über den Erwartungswerten für Deutschland, während sie in vergleichbaren! Flächen des freien Landes - mit Ausnahme einiger hochwertiger Naturschutzgebiete -
    weit! unter den Erwartunsgwerten liegen.
    Das sind keine Fantasien, das sind Befunde aus über Jahre und Jahrzehnte laufenden Erhebungen aus der Biologie/Ökologie.

    Und selbst, wenn man die Feinstruktur einer Großstadt nach Stadt(zentern), lockerer bebautem Siedlungsraum mit höherem Gartenanteil und Parkanteil sowie Statdrand betrachtet,
    schneidet der Stadtkern immer noch besser ab als die freie Ackerflur, welche dann, soweit ich mich erinnere beispielsweise gerademal 10% der Nachtfalterarten des Münchener Stadtkerns erreichet.

    Wie hättest du denn gerne die Stadt definiert, damit das Lieblingsfeindbild des "Naturschutzes" "Stadt und Mensch" so schlecht abschneidet wie es "wünschenswert" wäre?
     
  19. Joerg

    Joerg Guest

    Du liest auch viel, oder?







    Die Vergleiche lauten Maismonokultur vs. Siedlung mit Zier-/Spiel-/Nutzgartenanteil?
     
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  21. #239 Erich Willems, 21. Januar 2012
    Erich Willems

    Erich Willems Mitglied

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    "Du liest auch viel, oder?"
    Ja natürlich, ich bin neugierig. Liest Du nicht viel?
    Oder ist das inzwischen ein Negativpunkt, sich zu informieren?
    Also zumindest bin ich sicher, dass mein Leben zu kurz wäre, wenn ich alles Wissen nur durch eigenes "Beobachten/Erforschen" erlangen dürfte
    und es wäre definitiv kein sehr menschliches Vorgehen.
    Bei einer nicht viel lesenden Vorgehensweise hätte ich gewiss mein Studium nicht schaffen können aus obigem Grund.
    Hast Du evtl. die ganze Mathematik, die du gelernt hast selbst ergründet?

    "Die Vergleiche lauten Maismonokultur vs. Siedlung mit Zier-/Spiel-/Nutzgartenanteil?"
    So erinnere ich mich nicht daran,
    aber, wenn du mein "schändliches" Viellesen ;) noch etwas steigern willst, kannst du mir ja evtl. sagen wo dieser zu lesen ist.
    Ich würd' mich freuen über was zu lesen und tät's tatsächlich - wenn's für mich erreichbar/verfügbar ist -.
    Wenn's hier OFFTopic wäre, kannst'u mir ja ne Mail schicken.
     
  22. eric

    eric Guest

    Ohne ellenlange Texte zu schreiben, die dann keiner mehr liest, ist es sehr schwer hier etwas vermitteln zu wollen. Zu vieles mangelt schon an der Basis.

    Nur rein die Anzahl Arten von Organismen, sagt grundsätzlich gar nichts über die Wertung eines Lebensraums aus. Sonst wären z.B. unsere alpinen Gebiete wertlos.

    Wäre auch etwa zu vergleichen mit der Aussage: Ein künstlich angelegter Zoo beherbergt viel mehr verschiedene Arten als ein Kiesdelta, also ist ein Kiesdelta minderwertig, nur ein Zoo ist das Wahre.

    Ebenso ist es sehr unterschiedlich, ob es sich bei den betroffenen Arten um " Allerweltsarten" handelt , die in Massen überall vorkommen, oder um Spezialisten, die es ohnehin schwer haben.

    Nichts gegen viel lesen. ( Mach ich auch) . Trotzdem sind praktische Erfahrungen durch nichts zu ersetzen.

    Albertus Magnus, hat schon bei Plinius abgeschrieben, Gessner hat den Albertus zitiert.... Nur, wahrer wurden die Sachen dadurch nicht unbedingt.

    Um ganz auf den Anfang zurück zu kommen: Ja, die HBS sind wohl hier etabliert, aber eigentlich völlig fehl am Platz.
    Genauso wie es ein Eisbär, Dromedar , Pinguin , Manati, etc wäre. Egal ob sie ( von uns ersichtliche) Schäden anrichten würden oder nicht.
    Selbst ich als Mensch. Ich kann zwar nach Grönland auswandern oder in den Amazonas. Ich werde aber nie ein Eskimo oder Indio und bin eigentlich immer fehl am Platz. Gaaaaanz wenige Ausnahmen vorbehalten. Man kann soweit akzeptiert und geduldet werden, viel mehr meist nicht. Und wenn mans dann übertreibt, kann es ganz schnell Aerger geben.
     
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