Henne rupft Küken (war: Ist das normal?)

Diskutiere Henne rupft Küken (war: Ist das normal?) im Kanarienvögel allgemein Forum im Bereich Kanarienvögel; Hallo Leute! Es geht um meinen kleinen Piepsmatz. Er ist jetzt 3 Wochen alt, hat das Nest bereits verlassen, obwohl er noch nicht alle Federn...

  1. Celica

    Celica Guest

    Hallo Leute!

    Es geht um meinen kleinen Piepsmatz. Er ist jetzt 3 Wochen alt, hat das Nest bereits verlassen, obwohl er noch nicht alle Federn hat, fliegt er schon kurze Strecken. Vor ein paar Tagen hat das Weibchen wieder angefangen ein Nest zu bauen. Was mir eigentlich noch egal wäre, doch sie rupft dem Babyvögelchen Federn aus. Wieso wartet sie nicht bis der Kleine alt genug ist und wieso rupft sie dem Kleinen Federn aus, wenn genügend Nistmaterial vorhanden ist? Vielleicht habt ihr einen Rat?

    Liebe Grüße
    Tina
     
  2. soni

    soni Guest

    Kinderstube

    Es ist höchste Zeit, dass Du den Kleinen in seine "Kinderstube" setzt - am besten zusammen mit dem Papa, der ja hoffentl. noch fleissig das Küken füttert?!

    Du kannst natürl. auch die Henne umquatieren. Sie wird leider nicht aufhören zu "rupfen"! Sie polstert gerade mit diesen kl., weichen Federn sehr gerne ihr neues Nest aus u. ist wieder voll mit dem Brutgeschäft beschäftigt!

    Wenn Du dem kl. Piepmatz nicht schnell hilfst - wird er bald wieder genauso nackt sein, wie am Anfang als er ausschlüpfte :-) - nee, war nur Spass :-)! Aber leider kann man der Henne das "rupfen" nicht abgewöhnen.

    Bei mir waren es dann die jungen weissen Zebrafinken, die sich noch nicht so wehren konnten u. auch nicht wegflogen, wenn die Henne ankam u. sich "anschlich" u. sich bediente - "pieep!", schrie das arme Vögelchen vor Schmerz auf u. rupf die Henne hatte einen Büschel Federn im Schnabel u. zack war sie wieder weg zum Nest u. polsterte fleissig dami aus - so musste ich die Zebras extra setzen - ansonsten hätten die Küken von ihrer ersten Brut drann glauben müssen - da bin ich mir sicher!

    Wenn Du aber nicht die Möglichkeit hat zu trennen - umquatieren, dann versuch ihr doch Federn aus einem alten Kopfkissen od. zerrupfte Watte anzubieten - wenn Du Glück hast nimmt sie das u. lässt das Küken in Ruhe :-).

    Viel Glück u. weiterhin Spass!

    Gruss Soni :-)!

    ps. ganz selbständig ist das Piepmätzchen erst mit ca. 6 Wochen, kann dann auch richtig Körner schälen u. fressen - Am Anfang kann man mit leicht zerstossenem Körnerfutter nachhelfen - dann lernt er es schneller. Meine Handaufzuchten habe ich ab der 4 Woche mit Körnerschrot u. Aufzuchtfutter langsam abgesetzt. Gebettelt haben sie natürl. auch weiterhin - bis ca. zur 12 Woche.
     
  3. #3 Melostylos, 19.02.2001
    Melostylos

    Melostylos melo

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    Hallo,

    mein Piepmatz ist ja fast im gleichen Alter und er hat ehrlich gesagt kaum mehr Flaum...

    Also ich kann nur empfehlen, dem Weibchen Schafswolle anzubieten. Das mache ich so, dass ich über mein an der Wand befindliches Schafsfell mit der Stahlbürste so lange striegele, bis ich genug Material zusammen habe, um das neue Nest von innen auszupolstern (bzw. von der Vogelmama auspolstern zu lassen).

    Die Vögel sind auf diese Flöckchen ganz närrisch und lassen möglicherweise den Flaum der Jungen in Ruhe: probieren geht über studieren ?!
    Seit zwei jahren mache ich das nun immer und verkleben tut die Wolle eigentlich auch nicht so schnell, sie lässt sich von den Vögeln auch gut verarbeiten...

    Meine Vogelmama musste ja auch ganz allein für den einen Jungvogel sorgen während sie das neue Nest baute und heute das vierte Ei gelegt hat. Ich hoffe, dass ihr das nicht zuviel war, aber munter ist sie wie ein turnschuh.

    also alles gute
    gruß chris
     
  4. Celica

    Celica Guest

    Guten Morgen!

    Danke für eure Antworten. ;-) Ich denke, ich werde heute mal versuch ihr Feder oder dergleichen anzubieten und wenn das nicht hilft, dann werde ich sie trennen müssen. Heute morgen habe ich gesehen, dass das Vögelchen auch schon alleine frißt. Ich mache mir nur darüber Sorgen, wie es dann mit dem Frieden unter den Vögels ausschaut. Zur Zeit hab ich das Pärchen mit dem Jungen in einem Käfig und im anderen Käfig zwei Männchen, die sich momentan ganz gut verstehn. Wenn ich jetzt aber das Weibchen zu den Männchen in den Käfig sperre? Tja, ich denke dann gibts Streitereien. Und füttert das Männchen den Kleinen weiter, wenn ich ihm das Weibchen wegnehme? Was meint ihr?

    LG
    Tina
     
  5. soni

    soni Guest

    vorschlag

    Hallo!

    Die Situation ist nicht so einfach - wenn jetzt die Henne immer weiter rupft!

    Da wird es schon etwas kompliziert! hm - die Henne zu den zwei anderen Hähnen, das gibt Zoff - ganz klar!

    Mach Dir keine Sorgen - der Vater wird auch ohne Henne im Käfig auf das Betteln des Jungen reagieren!

    Du kannst nur hoffen, dass die Henne aufhört zu rupfen!

    Hat sie denn schon neue Eier gelegt?

    Ich frage deshalb, weil die Henne ja jetzt nicht unbedingt unterbrochen werden darf - sonst könnte sie legenot bekommen - die Eier müssen ja gelegt werden. Ansonsten könnte man die Henne ja ganz einfach in einen seperaten Käfig so lange setzen, bis das Küken nicht mehr gefüttert werden muss. Dann kann man die Familie ruhig wieder zusammen setzen. Ist nicht so toll! aber was soll man machen - das artet ja sonst aus - das arme Piepmätzchen! Aber die Henne handelt ja nur natürl. - egal ob es ihr Junges ist od. nicht - nur gut, dass der Hahn noch füttert!

    Hoffentl. nimmt sie das andere Nistmaterial an!

    Berichte uns - was passiert ist!

    Liebe Grüsse!
     
Thema: Henne rupft Küken (war: Ist das normal?)
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