Mariendistelsamen

Diskutiere Mariendistelsamen im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; .. ein "vogelkundiger" Freund hat mir gesagt, dass meine Grünwangenrotschwanzsittiche "Verfärbungen an den Federsäumen" hätten. (Ich weiß nicht...

  1. sunnyzabou

    sunnyzabou Stammmitglied

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    .. ein "vogelkundiger" Freund hat mir gesagt, dass meine Grünwangenrotschwanzsittiche "Verfärbungen an den Federsäumen" hätten.
    (Ich weiß nicht genau welche Federn er gemeint hat... :? )
    Dies würde darauf hinweisen, dass sie einen Leberschaden hätten. Als Gegenmaßnahme hat er mir Mariendistel samen empfohlen, die ich unter das Futter mische.
    Habt ihr Erfahrungen in dieser Hinsicht?
    Ich füttere Großsittichfutter ohne SBK und möglichst viel Obst (Äpfel, Bananen, Kiwi... )
    Allerdings "schreddern" sie von dem Obst, glaube ich, viel mehr, als sie es fressen..:(
    Gruß
    Herbert
     
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  3. D@niel

    D@niel Guest

    Hallo,

    ich habe zwar keine Erfahrungen mit Leberschäden bei Vögeln, würde dir jedoch empfehlen, mal mit den Vögeln zu einem vogelkundigen TA zu gehen und das abchecken zu lassen. Hinweise von anderen Vogelhaltern sind schön und gut, nur der Fall sein muss es ja nicht, du verstehst? ;-)
    Mariendistel samen sind bei Leberschäden allerdings keine schlechte Maßnahme. Sie wirken recht unterstützend in der Funktion der Leber.
     
  4. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi Herbert,

    ich kann mich Daniel nur anschließen ... das sollte man von einem Profi, sprich vogelkundigen (!) Tierarzt abchecken lassen. Denn sollte es tatsächlich an der Leber liegen, was theoretisch möglich wäre, sollte abgeklärt werden, wie stark die Schädigung ausfällt, denn u.U. helfen da homöopatische Mittel nicht mehr.

    Wie alt sind die Geier noch mal? Bei recht jungen Vögeln würde ich mich nämlich wundern, wenn sie einen Leberschaden hätten. Zudem scheint ja die Ernährung als Ursache eines Leberschadens auszuscheiden.

    Es kommen auf jeden Fall noch weitere Ursachen für die Verfärbung in Betracht ... von mechanischen Schäden bis hin zu PBFD.

    Klär vielleicht erst mal ab, was der Kollege da gesehen hat und zeig uns mal ein Foto davon.
     
  5. sunnyzabou

    sunnyzabou Stammmitglied

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    hallo Christian,

    leider weiß ich auch nicht, was da verfärbt sein soll, da ich außer meinen zwei (und kurz ihren Geschwistern und Eltern beim Kauf) noch keine anderen Grünwangenrotschwanzsittiche gesehen habe, habe ich auch keinen Vergleich. Der Bekannte hat mir auch nicht erklärt, was bei meinen anders als bei anderen Grünwangenrotschwanzsittichen sein soll...
    Ich kann also nicht sagen, welche Federsäume da verfärbt sein sollen..

    Kann sich denn ein Leberschaden überhaupt auf die Gefiederfarbe auswirken?

    Sie sind absolut munter, verspielt und sehr aktiv. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sie krank sein könnten.

    Sie sind ca. 7 Monate alt.

    Kann man auf den Bildern etwas erkennen, was nicht nach "normaler" Gefiederfarbe aussieht?:?

    Schaden kann ihnen der Mariendistel samen doch sicher nicht? :?

    Gruß
    Herbert
     

    Anhänge:

  6. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi Herbert!

    Bei diesem Bild, das Du im Photo-Thread geposted hast, weisen die Schwanzfedern mechanische Schäden auf ... wahrscheinlich vom Rumklettern. Dort könnten die Ränder der Federn außen einen dünnen dunklen Rand haben ... schau mal nach und vergleiche auch mal das restliche Gefieder, ob Du irgendwelche dunklen Ränder findest. Wenn ja, versuch doch mal eine Nahaufnahme davon zu machen.

    Ja, meist treten dann dunkelbraune Ränder an den Aussenseiten der Federfahnen auf.

    Papageienvögel sind absolute Schauspieler und lassen sich Krankheiten nicht anmerken. In freier Natur werden nämlich kranke Vögel aus dem Schwarm ausgestossen. D.h., wenn man deutliche Krankheitsanzeichen feststellt, ist die Erkrankung ... welche auch immer es sein mag ... meist schon sehr weit fortgeschritten.

    Dann kann man zwar einen Leberschaden nicht ausschliessen, aber es scheint mir doch recht unwahrscheinlich.

    Nein, um das beurteilen zu können, sind Nahaufnahmen des Gefieders notwendig ... hat Deine Kamera einen Makro-Modus und/oder ein Teleobjektiv?

    Distelsaamen werden in meinem Buch über Vogelfutterpflanzen aufgeführt ... ich denke, Mariendistel wird da keine Ausnahme darstellen.
     
  7. Snoere

    Snoere Foren-Guru

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    Ich füttere Mariendistel samen alle 7 bis 14 Tage. Meine Katharinasittiche lieben das Zeugs, da bleibt kein Korn ungeöffnet. Und alle sind wohlauf. :~
    Daher denke ich auch: schaden kann es nicht.

    Gruß,
    Siggi
     
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